Job-Center-Mitarbeiterin politisch unerwünscht – entlassen

hannemannerschienen bei Uhupardo

In aller Kürze, denn das Netz ist sowieso glücklicherweise sowieso voll davon: Inge Hannemann, Job-Center-Mitarbeiterin, setzt sich für die Rechte von Erwerbslosen ein, schreibt einen viel beachteten Eintrag in Ihrem Blog: Klick

Daraufhin am heutigen Morgen:

“Inge Hannemann wurde mit sofortiger Wirkung freigestellt. Ihren Schlüssel musste sie sofort abgeben und sie darf ein Jobcenter nicht mehr betreten.”

Eine rein politische Entlassung, die dem Recht auf freie Meinungsäusserung zuwider läuft und ins Konzept Gesinnungshaft passt. Eine Arbeitsvermittlerin wird “freigestellt”, weil sie Misssstände in ihrem kritischen Hartz IV-Blog öffentlich macht und ihre Kritik am System unerwünscht ist.

Die Petition, die sofortige Rücknahme aller Sanktionen gegen die Arbeitsvermittlerin fordert, können Sie hier unterzeichnen: Klick

Weitere Informationen auf der entsprechenden Facebook-Seite: Klick

Siehe dazu auch Wikipedia:
* Berufsverbot, Radikalenerlass etc.

Quelle: Uhupardo

altonabloggt: offener Brief von Inge Hannemann an ihre Jobcenter-Kollegen

5 Gedanken zu „Job-Center-Mitarbeiterin politisch unerwünscht – entlassen

  1. Ich hab die letzte Zeit einige Sendungen/Videos im Netz mit Ihr gesehen und kann nur sagen Respekt, Menschen mit geradem Rücken und klarem Verstand, denen ein fairer rechtmäßiger Staat näher ist, als das eigene Hemd (Wohlbefinden), sind nicht so weit verbreitet.

    Das System bröckelt an vielen Stellen, hoffentlich bekommen es bald auch die mit, die noch schlafen.

  2. Im Neuen Deutschen Reich werden Kriminelle wie Peter Hartz und die nach ihm genannten Gesetze mit der entsprechend notwendigen Härte als das geahndet,was sie sind:
    Volksfeindliche Elemente und Strukturen,die ausschließlich der Verwertung der Globalisten dienen!

    ALzD

  3. Ich hab vor ca. 40 Jahren im Arbeitsamt gearbeitet. Zeitvertrag.
    Eine Kollegin hatte auch einen Zeitvertrag.
    Sie wohnte in meiner Nähe, deswegen fuhren wir öfter zusammen zur Arbeit.
    Diese Frau setzte sich, was die Vermittlung von Arbeitslosen betraf, so gut ein, dass sie eine bessere Vermittlungsquote hatte, als die fest Angestellten.
    Sie fuhr z. B. mit dem Arbeitslosen mit ihrem privaten PKW zum Arbeitgeber, hielt persönliche Kontakt, usw.
    Vertragsverlängerung oder Übernahme?
    Von wegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.