Hensel´s Sonntagsmatinée: dritter Offener Brief in Sachen Rundfunkzwangssteuer

von H.-P. Schröder

Olaf Kretschmann schreibt den dritten Offenen Brief in Sachen Rundfunkzwangssteuer und proklamiert seine Selbstbefreiung vom „Rundfunkbeitrag“

http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/

 

 

Ich habe Ihnen ausführlich mein Anliegen geschildert und bat Sie um eine direkte persönliche Antwort. Sie haben mir diese, ohne Angabe eines Grundes, nicht erteilt. Ich hätte mir einen offeneren, ehrlicheren und inhaltlich tieferen Dialog über unsere Ansichten gewünscht.“

Olaf Kretschmann

 klaudoppelt doppeldoppel (2)

Ich folge meinem persönlichen Gewissen…“

Am 5. April 2013 veröffentlichte Herr Olaf Kretschmann auf der Seite ENTFACH! FÜR ALLE. DER NEUE RUNDFUNKBEITRAG seinen dritten offenen Brief an die Funk- und Fernsehgewaltigen der BRD-GmbH. Er schließt mit einer Proklamation, in der er, unter Hinweis auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, seine Selbstbefreiung von der GEZ–Zwangssteuer bekannt gibt, weil „Die allgemeine Staatsferne und Unabhängigkeit in der Berichterstattung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht glaubwürdig gewährleistet wird.“

Im Endeffekt summiert Herr Kretschmann in seiner Begründung dieselbe Art von Fällen als Auslöser seiner Entscheidung, die all jenen im Magen liegt, die seit Jahren über die Große Lüge und ihre Diener Klarheit gewonnen haben.

 rundfunkbeitrag_proklamation_ueber_die_befreiung_vom_rundfunkbeitrag_olaf-kretschmann_050413-1 (2)

Proklamation über die Befreiung vom Rundfunkbeitrag vom 5. April 2013, Bildnachweis Faksimile des Originals

 *

Herrn Kretschmann ist es zu verdanken, daß er die Begründung seines Schrittes nüchtern und damit neutral zitierfähig mit konkreten Bild-Beispielen untermauert und dazu einige bisher unbekannte, akribisch recherchierte Fakten packt, wie zum Beispiel, den Einfluß der Alliierten Militärregierung auf die Abfassung unseres Grundgesetzes, also „ihres Grundgesetzes“ und die Gestaltung der Rundfunk- und Fernsehrichtlinien unter Federführung der Besatzungsmächte. Dazu passt doch glatt das berühmte „Sie sind der Kanzler der Alliierten“ , das man einst Adenauer vorhielt…. .

Die Punkte, die Herr Kretschmann im Kapitel „Meinungsbildung“ herausgreift, sind aktuelle Brennpunkte, ihre Behandlung in den synchronisierten Öffentlichen kann man nur als systemrelevant-symptomatisch-propagandistischeinseitig bezeichnen.

Einseitigkeit der Darstellung bis hin zum Verschweigen wichtigster Vorgänge widerspricht den gesetzlich vorgegebenen Aufgaben der Öffentlichen. Eine derart von einer Minorität instrumentaliserte Pressefunkundfernsehlandschaft stellt sich außerhalb des Gesetzes.

Kretschmann wählt die Beispiele:

2 Jahre Aufstand in Syrien (u.A. über die Gehirnwäsche von Kleinkindern durch die Öffentlichen)

Drohende Staatspleite Zyperns (mit einem Exkurs, wie unser Geld erfunden wird, wie wir das Phantasiegeld gegen Sachwerte, sprich Zinsen, geliehen bekommen und daß uns die Presse über das Schwindelsystem tagtäglich belügt).

Meinungsbildung: NSU (Die NSU-Affäre – ein Prunkstück des deutschen Gossenjournalismus, und ein Lehrstück darüber, daß der Terrorismus in das Herz unseres Gemeinwesens vorgedrungen ist. Wurde das Erkenner-Video von Trickfilmexperten im Studio erstellt? Die Indizien brüllen: Jawoll!)

 rundfunkbeitrag_trilaterale_kommission_seibert-twitter (2)

Tweets von Steffen Seibert (links) vom 15. März 2013. Es findet sich keine Ankündigung oder gar ein Kommentar zur Veranstaltung. Steffen Seibert (rechts) beim Empfang der Trilateralen Kommission im Bundestag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem stellvertretenden Vorsitzenden Europas der Kommission, Michael Fuchs (CDU). © Bildnachweis Screenshot Twitter-Account @RegSprecher (links), Gonçalo Simões da Silva (rechts)

 *

Und als Prunkstück Der gewollte „Mainstream Black-Out“ von Merkels Rede, die sie am 15. März im Bundestag, in den Räumen der CDU-CSU-Fraktion, vor der amerikanischen Trilateralen Kommission, – alles von uns bezahlt, „Dem Deutschen Volke“ genommen von den Parteien und ihren Komplizen, hielt.

rundfunkbeitrag_trilaterale_kommission_faz_frankenberger (2)

FAZ-Artikel „Wir müssen uns anstrengen“ in der Online-Version (links). Das Foto Angela Merkels stammt nicht vom Tag der Veranstaltung. In der Print-Ausgabe, wo der Artikel auch veröffentlicht wurde, wurde auf ein Fotomotiv verzichtet. Klaus-Dieter Frankenberger (beim 5th Asia-Europe Editors‘ Roundtable 2010 in Brüssel, rechts) ist bei der FAZ verantwortlich für das Ressort Außenpolitik und Mitglied der deutschen Gruppe der Trilateralen Kommission. © Bildnachweis Screenshot FAZ (links), Asia-Europe Foundation (rechts)

*

Das Ereignis wurde fast vollständig von der gleichgeschalteten Presse der BRD GmbH ignoriert. Besonders verdächtig erscheinen mir persönlich die Antwortschreiben, auf die Frage, warum über das Ereignis nicht berichtet worden ist. Deutschlandfunk: „Besagte Rede liegt uns leider nicht vor; auch konnte ich die Rede keinem unserer Programme zuordnen“.

 rundfunkbeitrag_trilaterale_kommission_bundestag_podium (2)

Podium der Veranstaltung zur Rede Angela Merkels vor der Trilateralen Kommission im Fraktionssitzungssaal der CDU/CSU am 15. März 2013 (v.l.n.r. stellvertretender Vorsitzender Europas Michael Fuchs, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vorsitzender Europas Jean-Claude Trichet, Vorsitzender Nordamerikas Joseph S. Nye). © Bildnachweis Gonçalo Simões da Silva

 *

Tagesschau: „Nicht jeder der zahlreichen Termine und Reden (… jede der zahlreichen Reden.., sic!) von Frau Merkel, ob bei öffentlichen oder nichtöffentlichen Veranstaltungen, findet in unserer Berichterstattung statt.“ Wie schreibt die Tagesschau auf Klippschulendeutsch: „Nicht jeder der zahlreichen Termine und Reden… findet in unserer Berichterstattung statt.“ Wenn schon Geschwalle, dann wenigstens einigermaßen korrekt: „Nicht jeder der zahlreichen Termine und jede der zahlreichen Reden finden ihren Niederschlag in unserer Berichterstattung.“ Liegen solche Schnitzer am Horizont der im Dutzend eingekauften Leiharbeiter, oder daran, daß die ausländischen Zensoren mit den Feinheiten unserer Muttersprache nicht vertraut sind, liebe ARD?

rundfunkbeitrag_trilaterale_kommission_rede-merkel (2)

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Rede am 15. März 2013 im Fraktionssitzungssaal der CDU/CSU vor den eingeladenen Mitgliedern der Trilateralen Kommission. © Bildnachweis Gonçalo Simões da Silva

 *

Aber den Gipfel in Punkto abgehobener Bürgerferne leistet sich das Büro der „Weil ich Ihm vertraue“-Kanzlerin, auf die Bitte nach Zugänglichmachung des Redetextes von Frau Merkel. Wir wollen alle wissen, was sie gesagt hat. Die Trilaterale Kommission, das ist nicht irgendein Lobbygrüppchen, vor dem Merkel redete, die amerikanische Trilaterale Kommission ist DIE Lobbygruppe. Und die traf sich im Geheimen in unserem Berlin, am 15. März, in unserem Bundestag und Merkel hat eine Rede gehalten, auf unsere Kosten und die Presse und Funk und Fernsehen haben das Ganze vertuscht.

Was hat Merkel am 15. März vor der amerikanischen Trilateralen Kommission, den Agenten und Abgesandten eines Feindstaates, von dem sie schon mehrmals Geschenke entgegengenommen hat, gesagt? Wir sollen es nicht wissen. Aber was ihr Bundeskanzleramt zum Wunsch nach Einblick in das Redemanuskript gesagt hat, das wissen wir: „Leider kann ich aber Ihrer Anfrage nach dem betreffenden Redetext nicht entsprechen, da bei dieser nicht presseöffentlichen (der Büroleiter meint mit „nicht presseöffentlich“, „nicht öffentlich“, „privat“, „geheim“) Veranstaltung darauf verzichtet wurde, eine Redemitschrift anzufertigen. Hierfür bitte ich um Verständnis.“

Für derartige Lügen liebes Bundeskanzleramt, lieber Herr „Referatsleiter im Büro der Bundeskanzlerin“, haben wir überhaupt kein Verständnis. Frau Merkel hat vor DER amerikanischen Lobbyorganisation Trilaterale Kommission aus dem Stegreif gesprochen? Merkel? Kein Manuskript von Redenbüglern und Pausenfeilern, keine Besprechungen mit Seibert, keine Tippsen, die das Ganze andauernd umschrieben? Wie wird man Büroleiter bei Frau Merkel?

Zum Abschluß ein Loblied. Zur positiven Auflockerung. Für die Zuspätgekommenen und ihre Träume. Es heißt „Du bist Mitarbeiter des Monats und darfst einen Monat lang auf dem Chefparkplatz parken.“ oder abgekürzt „Junge Führer“.

____________________

Junge Führer

Ein Hoch auf die Young leaders,

den Wulff mit propper Standesfrau

und adretter Gute Nachtgeschicht`,

und den glatten Alten Herrn vom Berg,

der mit dem Hang

zum Wörterklau,

jetzt Exilant in Amiland

wie weiland Heinrich Mann,

der über Deutschland musste weinen,

ach nein, das war der Heinrich Heinen,

wie man das nur verwechseln kann,

nun, in aller Länder Nacht

sind die Verräter grau

so möcht` man meinen,

ausdrücklich ausgenommen sei

jener Herr von Heinen,

denn der war ehrlich konsequent.

Wie leider nicht

Herr de Maizière, der angeblich

Pflichtbewusste,

Diener,

den man im Sumpf

mit Rotem Licht

erwischt`.

Ach wie schön das alles passt

und prasst.

Die Illusion von Stand,

die sich im Club zusammenfand.

Eigenes Wohlsein

Beständigkeit, Stabilität,

die liebt der Wicht,

um jeden Preis

Das nenn` ich

Kontinuität

der Krücke,

jene Brücke,

über die der Gewissenlose geht.

Ein beliebter Treffpunkt

eitler Bürokraten und

brutaler Schwachsinnsretrokruten

die für fremder Herren Federn bluten.

_____________________

Bleiben Sie am Puls der Zeit: http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/

2 Gedanken zu „Hensel´s Sonntagsmatinée: dritter Offener Brief in Sachen Rundfunkzwangssteuer

  1. Die BRD GmbH ist eine Firma und Kapitalgesellschaft der USA also Besatzerschande! Siehe auch BBC und Klage gegen TV-Steuer und mit erfolgreicher Klage dagegen. Begründung: 20 Minuten vor 9/11 war Turm sieben eingestürzt! Flugzeuge sind nur technische Verdrehung von Tatsachen, die aus den USA und Hause Busch kamen!
    Die Kapital-Gesellschaft aber, die hat weder Hoheitsrechte noch darf sie gegen menschliches Leben und andere Leben agieren, wie auch entgegen der Natur vernichtend arbeiten. Alle Klagen sollten das beinhalten!
    Glück Auf, meine Heimat und Danke für die Aufklärung in Sachen Agenten- und Spionage-Firma der Besetzer und seiner Kombattanten! Das Deutsche Volk schafft schon das Nürnberg 2.0!
    Außerdem: ich sehe, Du wirst überwacht!

  2. Wenn man heute auf Schreiben von öffentlichen Organen guckt, dann wird man angeschrieben mit Vorname Name. Damit ist man bereits durch Adressierung in dem Schriftsatz, egal welcher Inhalt da auch drinn ist schon zur juristischen Person umgestellt worden. Faktisch und auch Formal, die durch Empfang des Schriftstückes und Anerkennung in irgendeiner Art und Weise, indem sie darauf ragiert oder in einer bestimmten Art und Weise darauf reagiert. Lässt sich diese Person auf diesen Status ein und hat damit eine Statusänderung akzeptiert. Das heißt, diese Person verzichtet freiwillig auf ihre Rechtsfähigkeit. Aufgrund der Gewohnheit hat sich dieses Spiel etabliert und keiner hinterfragt das.

    Wenn man aus dem Menschen eine juristische Person macht oder noch klarer geschrieben, eine Sache. Also ein Sachrecht, dann steht der Mensch auf der selben Stufe wie das Tier, wie das Haustier. Im deutschten Recht ist das Tier/Hund eine Sache, man kein Hund eine Körperverletzung zuführen, sondern man kann nur Sachbeschädigung betreiben. Dieser rechtliche Umstand wird durch diese Formalien die ich weiter oben geschrieben habe, das heißt, die Menschen in DE sind zu Sachen umgestellt worden die beliebig beschädigt werden dürfen. Weil eine Sachbeschädigung (den Menschen verletzen)

    Ich habe diesen Text aus einem Interview herausgeschrieben. Als .mp3 habe ich es hier hochgeladen.
    http://fresh-seed.de/2013/die-einigung-deutscher-souverane-mit-dem-schwerpunkt-normen-und-formen/

    Es ist wirklich sehr interessant. Da sich Hr.Kretschmann auch auf die Menschenrechte zum Teil beruft, denke ich, das er keinen Erfolg haben kann, da er eine juristische Person ist. Dennoch finde ich seinen Kampf sehr löblich und wünsche ihm viel Erfolg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.