Blutschuld: britische MI6-Agentin gestand 2010 Mord an Lumumba ein

Baroness Daphne - seit 1943 Geheimagentin - Bild: principal2010
Mörderin Baroness Daphne – seit 1943 Geheimagentin – Bild: principal2010

erschienen bei Ria Novosti

Danke an Yvonne

Baroness Daphne Park of Monmouth, ehemalige Agentin des britischen Geheimdienstes MI6, hat laut Medienberichten bereits 2010 eingestanden, den Mord an Patrice Lumumba, dem ersten Ministerpräsidenten des unabhängigen Kongo, im Jahr 1961 organisiert zu haben.

Ihr Geständnis machte Monmouth in einem Gespräch mit Lord David Edward Lea, wie „The Telegraph“ berichtet. Lord Lea teilte in einem Brief an den Redakteur des Magazins London Review of Books (LRB) mit, er habe Park kurz vor deren Tod 2010 getroffen. „Sie war von 1959 bis 1961 Konsulin und erste Sekretärin in Léopoldville (heute Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo), was de facto MI6-Chefin vor Ort bedeutete“, so Lea.

Er habe Park auf eine mögliche Verwicklung des MI6 in die Entführung und Ermordung Lumumbas angesprochen. „(Wir) waren (verwickelt). Ich habe das organisiert“, soll die Baroness eingestanden haben. Lumumba, dessen panafrikanischer Nationalismus und prosowjetische Stimmung westlichen Staaten Sorgen machten, sei wegen des Verdachts beseitigt worden, dass er möglicherweise unter dem Einfluss durch die kommunistische Sowjetunion gestanden habe, hieß es weiter.

Patrice Lumumba war von Juni bis September 1960 erster Ministerpräsident des unabhängigen Kongo und trat gegen Separatismus und die ehemalige belgische Kolonialmacht auf. Am 17. Januar 1961 wurde Lumumba im Beisein von belgischen Polizei- und Regierungsvertretern von Separatisten umgebracht.

Weil die kongolesischen Separatisten vom belgischen Militär ausgebildet wurden, bat die belgische Regierung 2002 das kongolesische Volk und Lumumbas Angehörige formell um Verzeihung. Hinter dem Mord an Lumumba wurden lange Zeit ausländische Geheimdienste vermutet. 1966 wurde Lumumba zum Volksheld der Repubik Kongo erklärt.

Quelle: Ria Novosti

Wikipedia sagt:

Die genauen Umstände von Lumumbas Tod waren der Allgemeinheit lange Zeit unbekannt. Nach einigen Quellen wurde er bereits auf dem Flug nach Elisabethville so schwer misshandelt und verletzt, dass er schon kurz nach dem Flug starb. Sein Sohn François Lumumba erhob darauf Anklage in Belgien, um die Umstände der Tötung seines Vaters aufzuklären. Erst 2012 – 51 Jahre nach der Tat – konnte eine extra einberufene Fachkommission des belgischen Parlaments die Ereignisse um Lumumbas Tod hinlänglich rekonstruieren.

Demnach wurden Lumumba und seine Begleiter von Mobutus Männern festgenommen, per Flugzeug zu Moïse Tschombé nach Katanga deportiert und dort in eine Waldhütte gebracht. Lumumba und seine Gefolgsleute Okito und Mpolo wurden gefoltert. Danach erschienen seine politischen Gegner Tschombé, Kimba und belgische Politiker, beschimpften die Gefangenen und spuckten sie an. Am 17. Januar 1961 wurden Patrice Lumumba und seine zwei Getreuen von katangischen Soldaten unter belgischem Kommando erschossen und zunächst an Ort und Stelle vergraben. Um die Tat zu vertuschen, wurden die Leichen wenige Tage später exhumiert. Lumumbas Leichnam wurde zerteilt, mit Batteriesäure aufgelöst, die von einer belgischen Minengesellschaft bereitgestellt worden war, und schließlich verbrannt.[1] Die Tötung wurde Dorfbewohnern angelastet (Lumumba assassiné par des villageois). Die meisten Medien aber gaben Tschombé die Schuld.

In ihrem Schlussbericht kam die Kommission zu dem Ergebnis, dass der belgische König Baudouin von den Plänen zur Tötung Lumumbas wusste….

3 Gedanken zu „Blutschuld: britische MI6-Agentin gestand 2010 Mord an Lumumba ein

  1. Soll dieses Stück Scheiße in der Hölle schmoren .

    Abgründe tun sich zunehmend auf, uns wird noch hören und sehen vergehen.

    Dieser Verbrecher Zeit läuft aus und sie haben wirklich allen Grund massiv gegen die Wahrheit vorzugehen denn…wenn das alles zu Tage gefördert wird was dieses Pack getan hat ,wird man sie…!

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