Zypern: Laiki-Kunden über 100.000 Euro verlieren 80 Prozent

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Anleger mit mehr als 100.000 Euro auf den Konten von Zyperns zweitgrößter Bank Laiki (Cyprus Popular Bank) dürfen sich wahrscheinlich von 80 Prozent ihrer Einlagen verabschieden, wie der Finanzminister des Landes, Michalis Sarris, im TV ankündigte.

“Wenn wir es realistisch sehen, wird sehr wenig übrig bleiben”, betonte Sarris in entwaffnender Offenheit gestern Abend im saatlichen Fernsehen. Ob es tatsächlich sechs bis sieben Jahre dauern könne, bis die Bankguthaben an die Sparer zurückerstattet werden, wollte der Moderator wissen und der Minister antwortet: „Das kann schon sein. Und die Summe (die übrig bleibt) beträgt womöglich nur 20 Prozent. Für die Inhaber von Konten mit über 100.000 Euro wird das auf jeden Fall ein schwerer Schlag.“

Quelle: uhupardo

Anmerkung: Da die Laiki-Filialen in Moskau und London die ganze Zeit über offen hatten, hatten die Großinvestoren seit 17. März genug Zeit, ihr Vermögen abzuziehen. Die Schwarzgeld-Gauner wurden also im Gegensatz zu einheimischen Sparern bestens geschützt bzw. unterstützt. Wieder ein Armutszeugnis der EU-Bande.

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