Österreich Umfrage: 42 Prozent sagen “unter Hitler war nicht alles schlecht“

hitlererschienen bei dokumentationsarchiv

Die Bewertung des ”Anschlusses” spaltet noch heute die österreichische Bevölkerung. Mehr als jeder Zweite räumt der NSDAP in Österreich Chancen in freien Wahlen ein – 61 Prozent sehen ausreichende Aufarbeitung.

Angenommen, es gäbe kein Verbotsgesetz, das Nationalsozialistische Wiederbetätigung unter Strafandrohung stellt: Hätten die Nazis in Österreich mit ihrer völkischen Ideologie überhaupt genügend Rückhalt, um in Österreich in freien Wahlen erfolgreich zu sein?

75 Jahre nach dem ” Anschluss” an Hitler-Deutschland ließ der Standard diese Frage 502 repräsentativ ausgewählten Wahlberechtigten stellen – und 54 Prozent antworteten, dass das sehr wohl möglich wäre. Es sind vor allem junge und höher gebildete Befragte, die den Nazis Wahlchancen einräumen. Die Meinung, dass Nazis bei Wahlen chancenlos wären, wird vor allem von VP- und Stronach-Anhängern vertreten.

Zum Verbotsgesetz meinen 37 Prozent, es sei zu lasch, 50 Prozent halten es für gerade richtig und 13 Prozent meinen, es sei zu streng.

via derstandard.at: Umfrage: 42 Prozent sagen “Unter Hitler war nicht alles schlecht“

3 Gedanken zu „Österreich Umfrage: 42 Prozent sagen “unter Hitler war nicht alles schlecht“

  1. Diese Frage ist nun auch wieder einmal ein Beleg,daß die vorweggenommene Negation des eigentlich Positiven wiederum zum Positiven führen könnte!

    Wenn die Schlußfolgerung eine andere wäre und hier die Frage dementsprechend gestellt worden wäre,hätte man vielleicht ein noch klareres Ergebnis:

    „Wollt Ihr wieder in einem vereinigten großdeutschen Reich mit den ‚Piefkes‘ zusammenleben? Und wenn ja,unter welchen Voraussetzungen?“

    Erst dann hätten wir ein wirklich eindeutiges Bild der gegenwärtigen Stimmungslage.

    Daß eine NSdAP gerade unter den gebildeten Kreisen zum Sinnbild einer möglichen neuen Machtergreifung werden könnte,halte ich eher für einen Propagandatrick,weil hierdurch wieder einmal suggeriert wird,daß nur „dumme und ungebildete“ diese Partei wählen würden,wobei die Fragestellung ohnehin irreführend ist.Denn daß ausgerechnet die jungen UND gebildeten Schichten es für möglich halten,daß die NSdAP gewählt werden könnte,beruht eben auf der Annahme,daß die Dummen diese wählen würden,obwohl sich die NSdAP in ihrer Führung seinerzeit aus hochgebildeten und intelektuell hervorragenden Persönlichkeiten zusammensetzte,was wiederum keinen Umkehrschluß auf eine moralische Unumstößlichkeit zuläßt.

    Diese Frage dient daher nur der eigentlichen Ablenkung vom Problem des Verbots an sich.Denn gerade dieses Verbot belegt doch eindeutig,daß mit dem bestehenden System etwas nicht stimmt!Wäre die sogenannte Demokratie in sich gefestigt,bräuchte man kein „Betätigungsverbot“ in Österreich!
    Insofern dient dieses Verbot ausschließlich der Inkriminierung von systemabweichenden Vorstellungen einer erweiterten Volksgemeinschaft,in der das Volk als solches erkannt und auch gefestigt wird,während es in der gegenwärtigen Demokratur nur um die Zementierung der Macht der Unanständigen geht,die behaupten,zum Wohl des Volkes zu agieren,obwohl sie nur im Dienste derjenigen stehen,die den Österreichern eine wirklich freie Meinung zu ihrer Geschichte vorenthalten wollen und sie damit im Sinne der bekannten Auserwählten seelisch und geistig knechten wollen.

    Diese Tatsache wird somit verschwiegen und soll auch gar nicht zum Ausdruck kommen.Es reicht,wenn 42 % der Meinung sind,daß nicht alles schlecht war,aber es braucht niemand zu interessieren,was damals wirklich besser als heute war!

    ALzD

  2. haben letztens mit unserem geschichts lehrer drüber diskutiert, natürlich war hitler schlecht aber den leuten gings zu der zeit einfach gut, einfache landsleute die davor bauern waren und den ganzen tag hart für einen hungerlohn arbeiten mussten, konnten sich nun zB am straßenbau betätigen und sehr viel mehr verdienen.

  3. Seien wir ehrlich die NSDAP hatte einen inakzeptablen ideologischen und ganz gegen die deutsche Tradition gerichteten Hintergrund, gerade deshalb konnte sie sich durchsetzen – auch weil das Ausland es wollte. Es wird viel zu wenig beleuchtet, wie sehr man geradezu wollte dass sich Hitler durchsetzt.

    Andererseits Hitler war genial auf seine Weise – wer von den Politikern hat heute eine Bildung und Selbstbildung wie er sie hatte, wer könnte selbst heute von den Linken in einer Diskussion gegen ihn bestehen – sowohl er als auch sein Buch werden unterschätzt. Heute würde sich ein Hitler eben anders kleiden – er würde anders klingen.

    Es ist für mich 1000 % sicher dass es auch ohne Hitler zumindest einen europäischen Krieg gegeben hätte. Sobald Deutschland versucht hätte, sich aus der Umklammerung zu befreien ob NS oder Kommunisten oder eine Nationale Koalitionspartei die Folge wäre Aufrüstung und Krieg gewesen. Diesen Krieg hätte es auf jeden Fall gegeben, auch den Versuch Stalins Zentraleuropa zu erobern
    Damit sind wir bei Millionen Toten und Verlust des deutschen Ostens mit oder ohne Hitler….. man muss auch über die geheimen Allianzen Bescheid wissen um zu verstehen, dass auch Stalin eine teilweise Kreatur des Westens war.

    Stalin greift ein, Deutschland ohne Hitler an Frankreich und England besetzen den Westen Europa geteilt Stalin läßt alle OstPreussen absiedeln Oberschlesien und Breslau werden Polnisch und polnisiert fast das selbe ERgebnis auch ohne Hitler dessen muss man sich klar sein.

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