der GEZ-Schwindel

von H.-P. Schröder

Porträt des Redakteurs als Artist

zur Zweiten Antwort auf den Offenen Brief von Olaf Kretschmann an die Intendantin des rbb Frau Dagmar Reim in Sachen GEZ-Schwindel

http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/

offener Brief von Hans-Peter Schröder an den Verwaltungsdirektor des rbb Herrn Hagen Brandstäter

  1. März 2013

 

Herrn Hagen Brandstäter

Rundfunk Berlin-Brandenburg

Verwaltungsdirektor

Masurenallee 8-14

14057 Berlin

 

Sehr geehrter Herr Brandstäter,

gestatten Sie bitte, daß ich mich zu Ihrem Brief an Herr Kretschmann äußere. Als Fernsehgeschädigter und bisher stilles Mitglied im Bund der GEZ-Verfolgten, ist es mir eine Herzensangelegenheit, einige Dinge auszusprechen. Ich werde mich ausschließlich an Ihren Verstand richten, denn intelligente Menschen kann man mit Gefühlen und Parolen nicht täuschen. Das kann man nur mit den Dummchen machen.

Es ist seltsam, daß Sie bereits als zweiter Stellvertreter zum Urlaub an die Front abkommandiert worden sind, eigentlich eine Unhöflichkeit, daß der Adressat an Untergebene delegiert, finden Sie nicht? Ich beantworte ja auch nicht die Briefe an meine Frau. Und es scheint mir ebenfalls eine Unhöflichkeit gegenüber Herrn Kretschmann zu sein. Dies ist bereits das zweite Mal, daß ein Untergebener, anstatt der angesprochenen Intendantin Frau Dagmar Reim, antwortet.

Und für den zu einer Reaktion delegierten, ist es sicherlich auch nicht einfach. Zumindest sind Sie (vermutlich) in der Hierarchie ein wenig höher angesiedelt, als der Schreiber von der gewendeten GEZ, der den ersten Antwortversuch startete. Ebenfalls im Auftrag.

Zuerst lassen Sie mich bitte auf auffällige sprachliche Kapriolen in ihrem Brief Bezug nehmen. Haben Sie den Brief selbst formuliert? Falls das nicht der Fall sein sollte, fühlen Sie sich bitte nicht angesprochen. Im Digitalis-Zeitalter, kann sich jeder digitale Anonym-Pickel mit Graf Koks titulieren lassen, ohne daß der Schwindel auffliegt. Davon lebt ja auch das Fernseh – und Rundfunkprogrammiergewerbe nicht schlecht. Obwohl der Stern der Illusionen sinkt.

Ein sinkender Stern erfordert willige Helferlein, die zur Stütze herbei (zu) eilen (haben), z.B. einen Direktor der Verwaltung. Denn falls der Stern mit Getöse aufschlagen sollte, das wäre eine Bescherung und was gäbe es dann noch zu verwalten? Also wird immer weiter gedreht und gedreht und gezupft und erpresst und lackiert. Auf die Erpressung komme ich noch zurück.

Sie schreiben (oder lassen schreiben, oder irgendjemand, der sich als Verwaltungsdirektor Hagen Brandstäter ausgibt, schreibt): „Im Kern begehren Sie, von der Pflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrags befreit zu werden.“ Im Kern. Im Kern ist da etwas faul.

Ich kann mich nicht für Herrn Kretschmann äussern, aber soweit ich verstanden habe, „begehrt“ er nichts. „Begehrt“, das ist antiquierte Behördensprache aus dem 18. Jahrhundert. Herr Kretschmann hat keine Eingabe gemacht, sollten Sie in diesem Irrtum befangen sein, müssen Sie dringend Ihren Vorleser wechseln.

Herr Kretschmann ist weder Untertan, noch Phantast. Er ist ein klarsprechender Klardenker. Das zu empfangen, dazu bedarf es keiner dicken Antenne, ein kurzer Klingeldraht genügt.

Unter uns gesagt, an dieser Stelle ein kostenloser Ratschlag, so redet man nicht mit Jemandem, aus dessen Geldbeutel man sich bedienen will. Den versucht man zu überzeugen und nicht der eigenen inneren Einschüchterung teilhaftig werden zu lassen.

Jeder Marktschreier kann das besser. Von Marktschreiern lernen, heißt siegen lernen! Ein kleiner Witz, der kann ruhig derb sein und auf Kosten der Zuschauer gehen, aber am Ende steht dann immer ein praktischer Rabatt, noch 5 Pakete Nudeln und eine Yuccapalme obenauf oder Ähnliches.

Womit wir beim Thema wären. Sie sehen, was Eleganz ausmacht. Von großzügigen Zugaben = realer Leistung zur Wegelagerei, in einem Satz. Hätten Sie `s bemerkt?

Ich bemerke im Satz die „Pflicht“, die „Pflicht zur Zahlung“ der Zwangsgebühren – für Null Leistung. Sehr geehrter Herr Brandstäter, Sie mögen es als Ihre Pflicht betrachten, GEZ-Gebühren zu zahlen. Löblich und mit guten Grund, denn Sie werden fünf Fernsehgeräte besitzen und zehn Radios und sich sicherlich die eine oder andere, der von ihrer Behörde produzierten und in Umlauf gesetzten Sendungen anschauen und anhören, zumindest um mitreden zu können.

Sie gebrauchen, ergo Sie zahlen. Ich gebrauche nicht, ich verbrauche nicht, ergo ich zahle nicht. Das ist die Naturrechtslage. Das ist gerecht, das ist gesunder Menschenverstand.

Ein kranker Menschenverstand mag das durchaus anders sehen. Geschenkt, solange er seine Langfinger bei sich behält. So weit reicht meine Toleranz

Was Sie unter der „Pflicht zur Zahlung“ verstehen, ist, und hier empfehle ich dringend, sich der Mühe zu unterziehen, den einfach zu verstehenden Beweisketten von Herrn Kretschmann zu folgen, oder den Vorleser zu wechseln, das Ergebnis einer Kungelmauschelei in Hinterzimmern, einer Verschwörung zum Schaden vieler Menschen und einer Bandenbildung mit dem Ziel, Einnahmen zu erpressen, begangen von einem Splittergrüppchen, das sich seine eigenen Gesetze schreiben ließ und sie durchmogelte, um ein widerrechtliches Vorhaben mit einer Scheinlegitimität zu unterlegen. Der Satz ist hoffentlich nicht zu lang…. .

Und auf dieses, von Ihrer „Behörde“ maßgeblich geprägte Gesetz berufen Sie sich und bezeichen es als die „Pflicht“ von Herrn Kretschmann, Lobbygesetze zu befolgen, auf daß Sie ungehindert in seine Tasche greifen können. Egal welche Haken Sie in Ihrem (?) Brief schlagen, es werden keine eleganten Kurven daraus. Nur Ecken, mehr Ecken und noch mehr Ecken. Vielecke.

Die „Befreiung“ ist so ein weiteres Schummereckchen. Schon wieder tritt er auf, der kleine König mit seinem dicken Szepter …. . Nudelmax reduziert die Portionen und erhöht die Preise.

„Sie mögen keine Nudeln? Egal, Sie bekommen ja auch keine, macht 17,40. Was sagen Sie? Betrug?“ (Zeigt ihm seinen Schmierzettel.) „Hier können `se lesen, da steht, Sie zahlen oder es kostet Sie einen Tausender. Das habe ich alles selbst dahin geschrieben, auch die Drohung. Was? Erpressung. Klar, aber machen Sie was dagegen!“

Zeigt sich hier die Fratze organisierter Kriminalität? Das können Sie, als Verwaltungsdirektor besser beurteilen. Jedenfalls, so geht es nicht. Und mit diesem Niveau kann man einen Kretschmann nicht niederbügeln.

Nach „Heimlich in Homs“ wissen die Wissenden Bescheid, da können sich die Profiteure der Machwerke gegenseitig ihre Belohnungen in Form von Plastikpreisen in den Ranzen schieben, bis zum Sankt Nimmerleinstag. Die Katze ist aus dem Sack.

Mit welchen Attributen lässt sich die Programmiereinfalt von Rundfunk und Fernsehen treffend charakterisieren: 24 Stunden-Lüge, Propaganda, Korruption und Mauscheleien, Kriegshetze, Volksverhetzung, Zensur, Zensur, Zensur, Geschwätz, Überheblichkeit, Primitivität, Arroganz, Gewalt, kurz gesagt:

„Rundfunk und Fernsehen sind der Düdeldödels Versuch, ehrliche, aber naive Menschen um deren Lebenszeit zu betrügen, ihnen…. in Herz und Kopf zu füllen, sie fremde Karren ziehen zulassen und ihnen andauernd Geld abzunehmen.“

Dieser Satz müsste eigentlich ein deja vue-Erlebnis in Ihnen auslösen, falls es sich bei Ihnen um einen Menschen handen sollte.

Noch kurz über meine Motive, die in diesen Brief einfließen: Vor 20 Jahren haben wir den Fernsehapparat der Wohnung verwiesen. Raus mit dir Halunke!

Dem ging einiges voraus, z.B. der Überfall auf den Irak, mit anschließendem Völkermord, multifurioso die Ard dabei, in der allerletzten Reihe bis zum Speien, Brutkastenbabys, die chirugische Bombe und Marcel Pott nachts in einem gottverlassenen Studio oder einem Wüstenstützpunkt, dramatisch den Kopf einziehend und nichts berichtend, während das Abschlachten lief. NEIN DANKE! Schluß mit lustig. Das war Kriegshetzerei, das war kriminell, wie später die Manipulationen im Fall Gaza, die Lügen über Libyen und Syrien, Larry Silverstein und 9/11, der widerliche NSU-Schwindel, die Hofberichtserstattung aus dem Politikeranus. Dafür gibt es keinen Pfennig.

Für Dummschwätzer, Poser, Blender, Betrüger, Trallalas und Diebe gibt es KEINEN PFENNIG.

Als wir dem Apparat den Gnadenstoß gaben, ihn von seinem Leiden erlösten, auch für uns ein Akt der Befreiung, hat uns Ihre Behörde, Herr Brandstäter, jahrelang versucht, zu potentiellen Kriminellen zu stempeln, hat uns direkt und indirekt diffamiert, die Büttel hinterher gehetzt – obszön karottengelbbraungebrannte Goldkettchenrentner, die im Hausflur lauerten und klebrige Ausweise schwenkten – alle paar Monate, jahrelang, mittels Drohbriefen mit Unterstellungen und Forderungen unseren Briefkasten besudelt und versucht, uns zu nötigen, schriftlich zu bestätigen, daß wir keinen Fernseher besitzen. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie eklig das war.

Zu Ende habe ich die Briefe nicht mehr geöffnet und nur noch mit Handschuhen angefasst; die Briefe kamen dann als Ganzsachen zu den Akten.

Und?, haben wir uns beschwert? HABEN WIR UNS ETWA BESCHWERT?

Haben wir irgendwelche Gesetze oder Vorschriften zu Hilfe gerufen, wie Sie und Ihre Behörde das tun, Herr Brandstäter (Gesetze, die Sie sich in Ihrem Fall auch noch selbst mitgegangen-mitgehangen verfasst haben.)?

Wie haben wir auf die Drohbriefe mit den bösartigen Unterstellungen reagiert? Juristisch? Nein, wir haben sie später klaglos in die Sondermülltonne entsorgt. Natürlich nicht, ohne sie vorher zu kopieren, denn auch wenn die Täter von damals tot sein sollten, ihre Erben leben und treiben es ärger als zuvor. Das sind alles Beweismittel. So wie dieser Brief.

Sehr geehrter Herr Brantstäter!

Lassen Sie doch endlich den Herrn Kretschmann in Ruhe, der Mann ist eine ehrliche Haut, geben Sie ihm in Gottes Namen seine Gebührenbefreiung. Denken Sie sich etwas aus. Leuten in ihrer Position fällt doch immer etwas ein. Konstruieren Sie einen Sonderfall und schließen Sie die Akte.

Wozu noch mehr Staub aufwirbeln?

Vielen Dank.

Freundliche Grüße

Hans-Peter Schröder

PS: Sollten Sie das Verlangen verspüren, sich aus erster Hand ein Bild der Lage zu verschaffen, dann ist dies das erste Haus am Platz http://rundfunkbeitrag.blogspot.de/

rundfunkbeitrag_anschreiben_verwaltungsrat-rbb_120313-1 (2)

6 Gedanken zu „der GEZ-Schwindel&8220;

  1. Naja, die werden derartiges in den Muell schmeissen – natuerlich ungeoeffnet und nur mit Handschuhen angefasst. Schade um die Zeit.

    Ich habe mein Leben lang GEZ Briefe ungeoeffnet weggeschmissen. Ich habe nie auch nur einen gelesen. Mit den neuen Gebuehren hat mich noch keiner belaestigt. Keine Post von denen bis jetzt. Aber – es haengt eh nur ein Briefkasten im Hausflur mit meinem Namen dran und eine Wohnung dazu gibt es an dieser Stelle nicht. Da muss selbst der Gerichtsvollzieher immer wieder passen – oder der Eintreiberhirsch vom Finanzamt.

    Ansonsten bleibt zu sagen, das Verwaltungsdirektor Brandstaeter den lieben Herrn Kretschmann auch ohne mit der Wimper zu zucken erschiessen wuerde, vorausgesetzt, er waere dazu angehalten, die in diesem Fall gueltigen gesetzlichen Regelungen anzuwenden.

  2. Ich glaube, diesmal hat dieser privatkriminelle Multiverein BRD eine Schüppe zu viel draufgelegt; besser kann man sich nicht „outen“ UND überheben.

  3. „Und führe mich nicht in Versuchung!“ Heißt es im „Vater Unser“. Das BRDDR-Fernsehprogramm aber führt die Zuschauer 24 Stunden, das heißt rund um die Uhr in Versuchung. In Anbetracht dieser Tatsache, kann man sich nur wundern, daß es noch so wenig Kriminelle gibt. Und alle, die doch schon als solche von den Besatzungsbehörden belangt werden, sollten das gute Fernsehprogramm klar als Anstifter für ihre Untat anklagen und jede Schuld darauf abwälzen. Selbst bei ausgeschaltetem Ton verwirrt das Lichtflimmergewitter jedes deutsche Gemüt und macht es unheilbar krank.

  4. Der Mensch ist was es ißt-das gilt auch für den Medienkonsum.
    Wenn ich mit etwas klar kommen will, darf ich mich nicht ablenken lassen. Und Medien dienen nur der Ablenkung.
    Meine Freiheit besteht momemtan nur darin, bezahlte Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen.

  5. Gesetze, die ungerecht sind, befolgt man nicht!

    Der Schießbefehl an der Mauer war auch „Gesetz“ und vieles anderes, womit man uns Deutsche Jahrhundertelang schikaniert hat!

    Und ich brauche mit auch nicht „befreien“ zu lassen, ich bin schon frei!

    Wie schon anklang: ich zahle für Güter & Dienstleistungen – für alle, die ich will und bestellt habe!

    Und was mir ungefragt aufgedrängt wird, wandert in den Müll und die Rechnung hinterher!

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