Ägypten: Massenstreiks und Proteste bringen Port Said zum Stillstand

Protest Port Said - Bild: einartysken
Proteste in Port Said – Bild: einartysken

erschienen bei einartysken

von Einar Schlereth

Artikel wie dieser sind auch in der alternativen Medienlandschaft recht selten. Denkt doch mal nach, wie oft ihr seit Beginn der ägyptischen Massenaufstände ein Bild von einem Arbeiter oder Landarbeiter oder überhaupt Bilder von außerhalb des Tahrirplatzes gesehen habt? Eins oder zwei oder gar keins?
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Dabei ist gerade das ägyptische Volk in den vergangenen 100 Jahren und mehr wahrscheinlich öfters gegen die Herrschenden aufgestanden als irgendein anderes arabisches Volk. Gegen die türkische Herrschaft, dann gegen die britische, gegen Faruk, gegen Nasser und Sadat und Mubarak und jetzt gegen Mursi. Und vor allem auch die Arbeiter und die Landarbeiter. Aber auf Grund seiner geostrategischen Lage, seiner Größe des Landes und der Bevölkerung, seines religiösen Einflusses haben die Herrschenden immer mit brutaler Gewalt zugeschlagen, wenn sich da „unten“ etwas regte. Da stand keiner dem anderen nach. Das sieht man jetzt an dem „demokratisch“ gewählten Mursi, der dabei ist, in kürzester Zeit den Mubarak zu übertreffen.
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Allerdings muss man sagen, dass der gegenwärtige Zeitpunkt denkbar schlecht ist. Denn Ägypten ist von innen und außen von Moslembrüdern belagert und den noch übleren Salafisten,  Wahabisten, Al Qaida-Gesindel etc. Auf der einen Seite die Verbrecherbanden in Libyen, auf der anderen Seite die Zionisten-Rassisten, die Jordanier und die Saudis, beide engste Verbündete der US/NATO Kriminellen. Wenn es wirklich darauf ankommt, werden alle gemeinsam auf die ägyptischen Arbeiter einschlagen – von allen Seiten. Ich habe schon vor zwei Jahren mit der Prognose für den ‚arabischen Frühling‘ richtig gelegen und fürchte, dass ich wieder Recht behalte.
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Ein Gedanke zu „Ägypten: Massenstreiks und Proteste bringen Port Said zum Stillstand&8220;

  1. Die Rakowski-Protokolle

    Dem toten Rakowski verdanken wir nun die Wahrheit über die Planung der Westmächte zur Auslösung des Zweiten Weltkrieges. Einer seiner letzten Sätze vor dem Tod waren seine Worte: „Eines Tages werden die Toten zu reden beginnen.“ Und tatsächlich, Rakowski gibt als Toter preis, wie die Menschheit in den Zweiten Weltkrieg getrieben wurde, nicht von Hitler, sondern von Roosevelt, Churchill, Daladier und Stalin.
    Die ganze Vita Rakowskis ist deshalb für die Nachwelt und die Geschichtsforschung so wichtig, weil er das Zeugnis abgegeben hat, daß die beiden Hegemonialideologien Kapitalismus und Kommunismus/Bolschewismus einer gemeinsamen Quelle entstammen. Um alle ethnisch begründeten nationalstaatlichen Regionalsysteme zu zerstören und eine Eine-Welt-Herrschaft erstehen zu lassen, war es notwendig, langfristige Pläne zu entwickeln. Die seitherigen Regionalmächte mußten zunächst zerstört werden, in Chaos versinken, um dem darauf folgenden Ruf der Massen nach Law and Order die Notwendigkeit einer einzigen Weltherrschaft plausibel zu machen.

    Quelle: Gerold Bernert, Hintergasse 2, 64367 Mühltal, in „DER SCHLESIER“ vom 13. Dezember 2002

    Anmerkung: Der in die deutsche Sprache übersetzte Originaltext der weltgeschichtlich höchst bedeutsamen Rakowski-Protokolle folgt auf dieser Homepage. Die Authentizität der Rakowski-Protokolle ist – soweit ersichtlich – in der Fachwissenschaft unbestritten. Es verwundert um so mehr, daß seit der ersten Veröffentlichung 1950 nicht ein internationaler – zumindest ein deutscher – Aufschrei durch Presse und Zeitgeschichtsforschung geht. Nun wird einem auch der Hintersinn eines Eintrags des kürzlich verunglückten Generals und Provinzgouverneurs Alexander Lebed in ein Gedenkbuch eines deutschen Konzentrationslagers bewußt: „Wer mit Pistolen in die Geschichte schießt, muß sich nicht wundern, wenn Kanonenkugeln zurückfliegen!“

    http://www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Rakowski-Protokoll.htm

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