über den vergeblichen Versuch, dauerhaft die Kontinuität einer Fehlentwicklung zu erhalten

von H.-P. Schröder

Mit einem Anhang: Aus der Vita der „neuen“ Bundesbildungsministerin Wanka

Gottesurteil -Es reicht II (2)

Gottesurteil wegen unverschämter Anmaßung: „Es reicht! Raus!“

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Eines der Grundprobleme unserer Zeit, vielleicht das aller Zeiten, ist die Verantwortlichkeit, des von der Masse, aus der Masse, zum Zwecke der Erfüllung einer wichtigen Aufgabe, herausgehobenen Individuums, dem Individuum innerhalb der Masse gegenüber.

Im Zeitalter des Absolutismus fühlten sich weder der Adel noch der Klerus in der Verantwortung, ihren Untertanen Rechenschaft über die Hintergründe des eigenen Handelns zu geben. Anstatt diejenigen Probleme anzugehen, aus deren Gärungsprozessen schlußendlich die Reden, Schriften und „Individuen der Tat“, als Opponenten einer „verantwortungslosen“ Ordnung emporwuchsen, konzentrierten sie ihre Anstrengungen darauf, die Backförmchen der Erziehung alt zu backen, wenn nötig mit Polizeigewalt, Druckerlaubnis nur den genehmen Schriften zu erteilen, was zu vorübergehender Kriminalisierung einiger unserer größten Dichter und Denker führte, ja sogar zu versuchen, das Schrifttum in seiner Gesamtheit zu überwachen, obwohl es den Überwachungsbehörden zu einer erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgabe seit jeher an intellektueller und schöpferischer Kompetenz mangelt, da sich nur Individuen zweiter Wahl, die (stipendiumgeförderten?) Minderbegabten, für eine derart anrüchige „Kunst“ hergeben.

Anstatt dem Geist zu folgen und mit dem Geist zu wachsen, bauten die „absoluten Herrscher“ die Netze ihrer Spitzel aus und verperfektionierten ihr System der Denunziation, das von den Kanzeln bis in die Hütten reichte. Gewalt und Angst als Herrschaftsfaktoren führten zu einem Anwachsen der Unzufriedenheit. Was in der Anfangszeit mit öffentlichen Hinrichtungen zum Schweigen gebracht werden konnte, ließ sich in darauffolgenden Zeiten nicht mehr aufhalten. Viel Blut wurde alleine dadurch vergossen, daß an der Spitze nicht die Besten herrschten, sondern die Gewaltbereiten. Daß die Vertreter der Religion in Gestalt der beiden christlichen Spaltprodukte, die einen früher, die anderen schlussendlich nachrevolutionär umgeschwenkt dann später, es vorzogen, an den Tischen der Gewalttäter zu sitzen, anstatt, wie es die Sittlichkeitslehre der christlichen Religion gebietet, sich um den Ausgleich zwischen den Gegensätzen zu kümmern, um ein friedvoll-schöpferisches Miteinander zur höheren Ehre Gottes im Diesseits zu schaffen, raubte den Bewohnern der Hütten ihre einzig mögliche Hoffnung auf eine friedliche Verbesserung ihres Lebensloses. Millionen verloren ihr Leben, ihre Eltern und Kinder, ihr Hab`und Gut. Unser Land wurde verwüstet, die Bewohner ganzer Fürstentümer und Provinzen vertrieben. Und immer wieder kam derselbe Typ von Gewalttäter anschließend aus den Kulissen und übernahm erneut das Ruder, selbst etwas klüger aber nicht dankbar geworden, mit verfeinerten Methoden dem gerade gegenwärtigen Druck angepasst nachgebend, – denn das Volk wird in seiner Gesamtheit innerhalb des geschichtlichen Prozesses immer klüger – und trotzdem nicht in der Lage, weil nicht willens, zukünftigen, anwachsenden Druck zu vermeiden.

Advokaten von unbeständigen Scheinlösungen, die kurzfristige Umgehungen anbieten, und dadurch verhindern wollen, sich dem eigentlichen Problem zu nähern.

Einzig und allein durch in die Breite wachsende Klugheit des Volkes wird der Fortschritt geschaffen, ja erst ermöglicht. Das Anwachsen der Klugheit des Volkes, sublimiert in Persönlichkeiten, die zuerst mutig gegen die Abwehrfront der Profiteure anredend, die Dinge schildern, wie sie sind und daraus als Folgerung ableiten, was notwendig ist, um Verbesserungen, die diesen Namen verdienen, zu ermöglichen oder auf drohende Fehlentwicklungen hinweisend, die Bahn zeigen, in deren weiterem Verlauf keine Katastrophe zu befürchten ist.

Die Erhaltung des Machtsystems von Adel und Klerus gründete sich auf zwei Säulen:

  1. Auf das Spannungsfeld zwischen Unwissenheit und gesteuerter Erziehung
  2. Auf das aus dem Gewaltmonopol sich notwendig ergebende, zur Durchsetzung persönlicher Ziele und Absichten eingesetzte Faustrecht

Gewalt, in Form von Repression und die Bedrohung, der den Interessen der Profiteure des Systems zuwiderlaufenden Ansichten und Handlungen mit Strafe und die Formung der Untertanen durch Selektion von Information und der Vorgabe einer dem System angepassten Erziehungsmethodik, welches die präselektierten Splitter in die Köpfe der Untertanen implantiert, solchermaßen deren Verhalten prägend, das sind auch heute die Säulen der Massensteuerung. Und immer wieder, über Jahrhunderte hinweg, stehen Individuen auf, die diesem Gewaltprozess die Stirn bieten und sagen: Jetzt ist Schluss. Das deutet auf das Wirken eines überpersönlichen Gesetzes innerhalb der menschlichen Natur hin.

Im 21. Jahrhundert fühlen wir uns von denselben Mechanismen und von demselben Menschentypus bedroht, der im 15. Jahrhundert einen kirchenkritischen Schriftsteller verfolgte, oder einen Angehörigen des niederen Adels zur Rechenschaft zog, der sich auf die verwegene Idee verstiegen hatte, seinen Bauern einen Tag zur freien Verfügung zu gönnen.

Die Gewalt, die zielgerichtet gegen die Kritiker der Gewaltausübenden eingesetzt wird, erweist sich bei näherer Betrachtung, durch die ganze Geschichte hindurch, nicht als Staatsgewalt. Fakt ist, daß keine „Staatsgewalt“ existiert. Georg Schramm prägte den Begriff Herrschaftssprache, wies auf deren Masken und deren Zielsetzung hin: Klein-(tier)-zucht. Wäre Staatsgewalt in einem demokratischen Staatswesen tatsächlich Staatsgewalt, so würde sie sich ein Maximum an Gerechtigkeit erarbeitend auf eine objektive, vorurteilslose und damit wahrhaftige, im Sinne von sittlich hochstehende Ebene zu bewegen. Die Anschauung lehrt, daß dies nicht der Fall ist, daß die Ungleichbehandlung trotz angeblich gleicher Maßstäbe und Voraussetzungen die Regeln dominiert. Ein harmloses Beispiel dafür bot die durchchoreographierte Abschiedsverstellung der Damen Merkel und Schavan, bei der alles gestelztgestellt war, eine Schau, die versuchte, uns, das Volk, zu tumben Kannstnitverstan-Hastnixzusagentoren herab zu würdigen – von den aneinander angepassten Kostümen der Selbstdarsteller, über die einstudierte Gestik, die abgesprochenen Einsätze bis zu der Körpersprache, der Mimik und Wortwahl. Alles aus dem Drehbuch. Den Sinngehalt der Verbalplattitüden nicht zu vergessen, jene von den zweitklassigen Tanzmeistern der Wortwahl angestrebte Doppelmoral-Propagandabotschaft, die ob ihrer heuchlerischen Dekadenz, dem System dann die Maske vom Gesicht riß.

Staatsgewalt ist immer die Gewalt einer kleinen Gruppe über uns, die den Begriff Staat als scheinobjektives Schutzschild hervorholt, sobald sie anfängt ihre Privatforderungen einzutreiben. In bester absolutistischer Manier. Unter diesem Aspekt sind auch die Parteien zu betrachten.

Von der Anzahl und Qualität ihrer Mitglieder her unwesentliche Grüppchen, die mittels Gewalt, Korruption ist ein Teil ihrer Gewaltstrategie, und Propaganda (Erziehung) alles daran setzen, ihre splitterigen Privatinteressen zu verabsolutieren. Im Auftrag ihrer „unbekannten“ Oberen. Parteien sind Ausschnitte, Teile, die als Teil niemals das Wohl aller anstreben können. Bei Parteien handelt es sich um Verschwörer gegen das Allgemeinwohl, die in einer wahrhaft menschlichen Gesellschaft keinen Platz haben. Gerade durch ihr Wirken wird das Erreichen einer wahrhaft menschlichen Gesellschaft, die, sollte sie Bestand haben, nur auf der breitesten Basis aufbauen kann, verzögert.

Wenn die Erziehungsanstalten einer Gesellschaft von Privatinteressen beeinflusst werden, so nimmt es nicht wunder, wenn deren Produkt, der Mensch, der ihre Erziehungsstufen durchlaufen hat, im Ergebnis eher dem Vorstellungs- und damit dem Wirkungsbild der Privatinteressen entspricht, als einem Ebenbild Gottes, was immer das auch sein soll.

Der Begriff Bildung erfährt damit seine allergrößte Pervertierung. Der natürliche Mensch wird verkrüppelt. Gebildet wird ein charakterschwacher, unselbstständiger Wiederkäuer vorgegebener Wissenssplitter, von denen zudem eine unvorstellbare Anzahl sekundär und damit falsch sind. Bildung in der BRD ist Prägung, keine Bildung. Sie schafft Automaten und keine Partner. Der Bildungsprozess der BRD GmbH würde keine, wie auch immer geartete, Qualitätsprüfung bestehen, außer derjenigen, die darauf abzielt festzustellen, ob die Anzahl der Automaten, die seine Fließbänder verlassen, noch ausreicht, die delikate Balance zu ermöglichen, zwischen der Notwendigkeit, die Verblödungsmaschine in ihrer Produktionsfunktion Marke „anspruchsvollere Aufgabe“ aufrecht zu halten und gleichzeitig den Fabriken, den Zeitdiebvereinen und der Armee, die Bereitstellung bestellter Quantitäten an verbrauchbarem Niedervieh zu garantieren.

Schlichter ausgedrückt: Ein Qualitätstest des deutschen Bildungssystems kann objektiv nur messen, in wie weit das System in der Lage ist, die benötigte Anzahl von Verblödeten für die jeweiligen Endabnehmer herzustellen, und das auch nur so lange, bis, zum Beispiel während eines testfreien Momentes der Unachtsamkeit, die Produzenten der Bildungstests und die Produzenten der Verblödeten selbst unter die Schwelle ihrer Einsetzbarkeit hinab verblöden.

Ein derart ausnivelliertes Maß an Verblödung wird danach allgemein als Bildung angesehen werden.

Gerade eben ist eine vom System frischgebackene, besser gesagt gebildete Balanceuse im Forschungspalast der Bildungsrepublik aufgetaucht. Nachdem der alten Besetzerin des Chefstuhles im Bundesministerium für Bildung und Forschung Bildungsdefizite nachgewiesen worden sind.

Eine neue alte Frau. Aus dem Osten. Was für ein Zufall. Frau Merkel, Herr Gauck und jetzt Frau Wanka. Alle drei mit solider DDR-Bildung im DDR-System groß geworden und bei uns dann ganz groß an der Spitze `rausgekommen. Das alleine macht schon stutzig. Muß man aus dem Erscheinen dieser Ex-DDR-Leute auf Spitzenwestpositionen auf ein dem Westen überlegenes Bildungssystem in der Ex-DDR schließen? Worin besteht die Eigenleistung der Drei? Wem ist Frau Wanka verpflichtet?

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Aus dem Innenleben privater Karrieristenetzwerke und über deren Fremdfinanzierung aus dem Spartopf der Allgemeinheit

Wanka wiki

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Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_Wanka, erzählt über Johanna Wanka, die in absolutistischer Manier, „auf Vorschlag von Frau Merkel“ ihren neuen Posten erhalten hat und der damit neben der Bildungsoberhoheit über die Gehirne des Staatsvolkes der BRD GmbH die Vergabe von 13.000.000.000 Euro an Forschungsgeldern anvertraut ist: Geboren wurde Johanna Wanka am 1. April 1951 in Rosenfeld/Sachsen in der DDR. Sie besuchte die Polytechnische Oberschule in Großtreben, danach die Erweiterte Oberschule in Torgau. Ihr bildungstechnischer Weg durch das Schulsystem der DDR endete mit einem Mathematikstudium in Leipzig.

Ab 1974 war Johanna Wanka als Wissenschaftliche Assistentin an der Technischen Hochschule Leuna-Merseburg, Sektion Mathematik, tätig. 1980 wurde sie über Lösung von Kontakt- und Steuerproblemen mit potentialtheoretischen Mitteln zum Dr. rer. nat. promoviert. Von 1985 bis 1993 war sie an der Hochschule Wissenschaftliche Oberassistentin. 1993 erhielt Wanka einen Ruf als Professorin für Ingenieurmathematik an die Hochschule Merseburg, in der ihr Fachbereich aufgegangen war. Im März 1994 wurde sie zur Rektorin ihrer Hochschule gewählt. Sie übte dieses Amt bis zu ihrer Berufung als Ministerin im Oktober 2000 aus.[1]

Von 1994 bis 1998 war sie Vizepräsidentin der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt und von 1995 bis 1998 stellvertretende Vorsitzende des Beirates für Wissenschaft und Forschung des Landes Sachsen-Anhalt.[5]…. Wanka war Mitglied der Freien Deutschen Jugend (FDJ).[6] Sie arbeitete seit Frühjahr 1989 in der Bürgerbewegung der DDR mit und war im September 1989 Gründungsmitglied des Neuen Forums in Merseburg, für das sie auch von 1990 bis 1994 Mitglied des Kreistages Merseburg war.[1] … Im Jahre 2000 wurde Wanka, damals noch parteilos, für die CDU im Kabinett Stolpe III Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg. Diese Funktion übte sie bis November 2009 aus.[5]….Seit März 2001 ist Wanka Mitglied der CDU. Von Mai 2003 bis Juni 2010 war sie Mitglied im CDU-Landesvorstand Brandenburg. Im Dezember 2003 wurde Wanka zur Kreisvorsitzenden der CDU Dahme-Spreewald gewählt.[5] Auf dem Parteitag der CDU Brandenburg im Januar 2007 wurde sie zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Nach dem Rücktritt des bisherigen Landesvorsitzenden Ulrich Junghanns nahm sie dieses Amt ab dem 29. Oktober 2008 kommissarisch wahr und wurde durch einen Parteitag am 17. Januar 2009 in Potsdam als Landesvorsitzende gewählt.[…. Sie war von 2000 bis 2009 Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. In dieser Funktion war Wanka im Jahr 2005 Präsidentin der Kultusministerkonferenz….Am 27. April 2010 wurde Wanka überraschend vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (CDU) zur niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur in seinem Kabinett ernannt;….Am 9. Februar 2013 wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel bekannt gegeben, dass Wanka nach dem Rücktritt von Annette Schavan am 14. Februar 2013 zur Bundesministerin für Bildung und Forschung ernannt werden soll. Nachfolgerin von Wanka im Wissenschaftsministerium von Niedersachsen wird Gabriele Heinen-Kljajic von den Grünen….“

Über ihre religiöse Orientierung war nichts in Erfahrung zu bringen. Die verschiedenen Quellen wiederholen den Lebenslauf der Johanna Wanka schematisch in denselben Stereotypen.

Ehrungen:

Im September 2010 wurde Johanna Wanka mit der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille für Wissenschaften und Künste ausgezeichnet. Das jüdische Begabtenförderungswerk Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk würdigte mit der Ehrung den Einsatz Wankas für die jüdische Bildungsarbeit.“[11]

Darüber mehr bei http://www.eles-studienwerk.de/index.php?id=14&tx_ttnews%5Btt_news%5D=37&tx_ttnews%5BbackPid%5D=9&cHash=8c1a5e6d03

Deutschlands jüngste Begabtenfördereinrichtung, das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES), zeichnet die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professorin Dr. Johanna Wanka, mit der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille für Wissenschaften und Künste aus.

Die Laudatio hält die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. h. c. Charlotte Knobloch. Der Festakt findet am 13. September 2010 in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover Etz Chaim statt.

Zur Begründung der Auszeichnung heißt es:

Johanna Wanka hat in ihrer Amtszeit als Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg von 2000 bis 2009 Jüdische Studien als religionsbezogene Wissenschaft an der Universität Potsdam überhaupt erst möglich gemacht. Damit hat Johanna Wanka das Engagement von Ernst Ludwig Ehrlich für die Rabbinerausbildung in Potsdam in hervorragender Weise aufgegriffen und fortgeführt. Gleichzeitig sorgt Johanna Wanka durch ihr Engagement für die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück dafür, dass gerade das Leiden und Sterben von Frauen in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern uns heute gegenwärtig bleiben.“

Die Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Frau Dr. h. c. Charlotte Knobloch, stellt zur Verleihung der Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille fest: „Ernst Ludwig Ehrlich steht für den beherzten Wiederaufbau jüdischen Lebens in Deutschland nach der Schoa. Ich freue mich besonders, dass wir die Ernst-Ludwig-Ehrlich-Medaille in diesem Jahr an eine engagierte und couragierte Frau an der Spitze der Politik übergeben dürfen, die dem Vermächtnis Ernst Ludwig Ehrlichs überaus gerecht wird. Unter anderem haben wir es Professorin Wanka zu weiten Teilen zu verdanken, dass Brandenburg eine der wichtigsten Stätten jüdischer Studien in Europa werden konnte.“

Der Preis erinnert an den Berliner Religionswissenschaftler und Historiker Ernst Ludwig Ehrlich (1921–2007). Seine Lebensgeschichte umfasst die Erfahrung von Verfolgung und Wiederaufbau des europäischen Judentums im 20. Jahrhundert. Nach ihm ist auch das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk benannt. Als eines von zwölf Begabtenförderungswerken in Deutschland fördert es jüdische Studierende und Promovierende für ihre Ausbildung an Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen. …“

Über das Ehrlich-Studienwerk:

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) wurde 2008 gegründet und am 11. November 2009 durch Bundesministerin Annette Schavan eröffnet. Es ist das zwölfte Begabtenförderungswerk, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird.[1] ELES fördert besonders begabte jüdische Studenten und Promovierende mit deutscher Staatsbürgerschaft – oder aus dem EU-Raum – während ihrer Ausbildung an Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen in Deutschland. Diese Förderung setzt auf das Engagement und die Selbstentfaltungsmöglichkeiten der Stipendiaten.

Dafür engagieren sich namhafte jüdische Persönlichkeiten aus den Wissenschaften und aus dem öffentlichen Leben.Schirmherrin ist Charlotte Knobloch, Vorsitzender des Werks ist RabbinerWalter Homolka, den Beirat leitet Micha Brumlik.

Die finanzielle Förderung ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Grundförderung und Promotionsförderung. Im ersten Jahr seines Wirkens konnte das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk bereits 100 Stipendien in der Grund- und Promotionsförderung vergeben.

Neben der finanziellen Absicherung hat ELES auch das Ziel, durch Maßnahmen ideeller Förderung, jüdische Identität, Verantwortungsbewusstsein und Dialogfähigkeit seiner Stipendiaten zu stärken. Sie sollen ermutigt werden, die Zukunft mit zu gestalten. „

Es scheint sich um ein von der Allgemeinheit finanziertes Young Jewish Leaders Programm zu handeln.

Begabtenförderungswerke:

http://de.wikipedia.org/wiki/Begabtenförderungswerk

Ein Begabtenförderungswerk ist in Deutschland eine Institution, die im Rahmen eines Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) arbeitet und Begabtenförderung für Studierende aller Fachrichtungen mit Stipendien anbietet.“

Ein Begabtenförderungswerk ist in Deutschland eine Institution, die im Rahmen eines Programms des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) arbeitet und Begabtenförderung für Studierende aller Fachrichtungen mit Stipendien anbietet.“

Die Schavan`sche Umverteilung:

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Annette Schavan setzte sich zu Beginn ihrer Amtszeit die Erhöhung des Anteils der von Begabtenförderungswerken geförderten Studenten zum Ziel und stellte zusätzliche Mittel bereit. Diese Maßnahme war komplementär zu den ungefähr gleichzeitig eingeführten Studiengebühren gedacht. Einige Universitäten erlassen Stipendiaten der Begabtenförderungswerke auch die Studiengebühr.“

Das katholische Cusanuswerk gehört zum Kreis der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten 12 „Begabtenförderungswerke“.

Der Vita von Frau Schavan lässt sich entnehmen, daß sie „nach ihrem Studium, vier Jahre lang, von 1980 bis 1984 als Referentin bei der bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk tätig war…“.https://de.wikipedia.org/wiki/Annette_Schavan

Abschließendes Fazit: Es ist egal, an welcher Stelle man die Decke anhebt.

2 Gedanken zu „über den vergeblichen Versuch, dauerhaft die Kontinuität einer Fehlentwicklung zu erhalten

  1. Gibt es eigentlich so eine Art ‚Gesamtverzeichnis‘ jüdischer Funktionsträger in der BRD? Ich meine, daß man mal so sehen kann, wo diese Leute sich besonders ballen. Ich trage mich nämlich mit dem Gedanken des Umzugs in einer einsame Gegend – und da möchte ich nicht auch noch von diesen Leuten … ‚umgeben‘ sein. Übrigens bemerkenswert: Bei angeblich ’nur‘ 15 Millionen Juden weltweit schaffen es diese Leute in nahezu jedem Land (in dem es irgendwas zu holen gibt oder geben könnte?) ‚jüdisches Leben aufzubauen‘ … und alle, die (finanziell und auch sonst) dabei helfen, sind vor Glück ganz aus dem Häuschen. Ob das am Ende gar nicht 15 Millionen sind? Sondern vielleicht … 150 Millionen?? Wer überprüft eigentlich deren Angaben zum Bestand ihres ‚Volkes‘? Ach was, niemand? Ja, sowas aber auch … 😆

  2. @ H.-P. Schröder

    So wird also über den Umweg Wanka wieder Schuldige gefunden – nur auf sich wird nicht geschaut! Sie klammern in der Vita Frau Wankas die wohl gewichtigste Sache aus – die von ihr verantwortete Staatsräson, und genau diese haben sie sich zu Herzen genommen und setzen diese Planerfüllung entgegen jeden Verstandes 100 % um, und das von einem Manne ihres Alters und Bildung. Eine Schande.

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