Mali: Kokain, Islam und stolze Tuareg

ein Dorf am Felsen von Bandiagara
ein Dorf am Felsen von Bandiagara

erschienen bei Ria Novosti

Danke an Armeeverkauf

Gott ist ein Franzose. Das sagten malische Flüchtlinge in einem Lager in Sevare, einer staubigen Stadt im zentralen Teil des Landes.

Solche exaltierten Stimmungen verbreiten sich rasch in Mali, das genug Kräfte gesammelt hat, um die Angriffe der von islamistischen Gruppierungen unterstützten Rebellen abzuwehren. Auch die französische Luftwaffe, die im Januar kurzentschlossen intervenierte, hat ihren Anteil daran. In Mali wehten viele französische Staatsflaggen – laut Einwohnern passierte das erstmals seit 1960, als das Land unabhängig von Frankreich wurde.

Es sieht so aus, als hätten die französischen Militärs es geschafft, die Rebellen auf ihrem Weg nach Bamako zu stoppen. Dennoch ist der vor einem Jahr ausgebrochene Aufstand immer noch nicht niedergekämpft worden. Vereinzelt kommt es immer wieder zu Gefechten zwischen den Regierungstruppen und Islamisten. Die Behörden sind darüber beunruhigt, dass sich die Rebellen in die Wüste zurückgezogen haben und sich unter friedlichen Zivilisten verstecken. Nach dem Abzug der französischen Truppen könnten sie eine neue Offensive beginnen.

Die islamistischen Kämpfer sind sehr unterschiedlich. Unter ihnen gibt es viele Bürger anderer Staaten und viele in der Sahara lebenden Tuareg-Separatisten. Sie haben unterschiedliche Vorstellungen über das weitere Vorgehen. Außerdem haben sich die Separatisten in zwei Lager gespaltet, nachdem ihrem im Mai 2012 im Norden von Mali gebildeten Staat Azawad die internationale Anerkennung verwehrt wurde.

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bestie usaNoch was aus Mali, sehr frisch, deshalb bisher nur englisch: angeblicher „Sensationsfund“ von AP in Timbuktu. Der Operationsplan von Al Kaida zu Mali fand sich in einem Abfalleimer – wer´s glaubt…

Al-Qaeda’s secret plan left behind by fleeing Mali Islamists

 

Ein Gedanke zu „Mali: Kokain, Islam und stolze Tuareg

  1. „Al Queida und NSU“
    Sondermeldung:

    „Aus dem NSU-Untersuchungs-Ausschuß sickerte durch, daß sich unter den bisher ausgewerteten Beweisen, aus dem von Frau Zschäpe in die Luft gesprengten Dachgeschoß – sie rettete zuvor ihre Katze und übergab sie der Nachbarin. Ein Punkt für die Verteidigung, mildernde Umstände einzufordern – Dokumente sichergestellt wurden, die beweisen, daß zwischen der „NSU“ Zelle, Al Queida, Gaddafi und dem Assad-Regime engste Verbindungen bestanden haben.“

    Anmerkung: Keine Patrioten in Mali? Oder ist es nicht vielmehr so, daß Patrioten, die ihr Land gegen Eindringlinge verteidigen, von den medialen Gröschwätzazen (Größte Schwätzer aller Zeiten) gleich mal mit zu Mitgliedern der Al-CIA-Da- und -dort-and-everywhere Gummipuppentruppe gemacht werden,- Al Queida, eine Phantasieorganisation aus Schlummerland, deren Realitätswahrscheinlichkeit ebenso hoch ist, wie die der „NSU“. Beweise Edathy, Beweise…. !
    Der NSU-Unterausschuß weilt derweil in der Türkei, um vor Ort zu recherchieren (Was gibt es in der Türkei zu „recherchieren“?) oder dort lustig Urlaub zu machen, jedenfalls sollen einige türkische Abgeordnete bereits den Wunsch geäussert haben, an dem Prozess gegen Frau Zschäpe, auf den wir ja alle schon sehnlichst warten (Aktion: Sag`s uns endlich Beate!) leibhaftig teilzunehmen. Unverständlich, daß dieser Wunsch sich an Herrn Edathy richtet, liebe Abgeordnete, einfach ein Flugticket kaufen, den Flieger besteigen, Richtung land of the free-democracy und ab in den Gerichtssaal auf die Bank. Da bedarf es doch nicht der Zustimmung eines Herrn Edathy! Übrigens Herr Edathy, schon mal mit Frau Zschäpe geschnackt ? Nee ? Wieso nicht? Die soll doch die Dritte im Bund gewesen sein, mit den beiden „Serienmördern und Serienbanküberfallern“ zusammengelebt haben, wahrscheinlich nur den Haushalt führend, was ?, aber nein, die Bundesanwaltschaft beharrt ja auf dem Vorwurf der Brandstiftung, Mitwisserschaft etc. , und trifft es zu Herr Edathy, daß Beate Zschäpe, über 12 amtlich verbriefte Existenzen verfügte, Personalausweise, Pässe, Urkunden ?
    Vielleicht wäre es im Sinne der Wahrheitsfindung geboten, sofort einen Untersuchungsausschuß einzurichten, der die Arbeit des Untersuchungsausschusses auseinandernimmt? Hat Ihnen der Generalbundesanwalt, die Schaltstelle im Fall „NSU“, in der die Ermittlungsergebnisse zusammenlaufen, Einsicht in seine Weisheiten gewährt? Nein? Haben Sie die Offenlegung verlangt? Ihn vorgeladen? Auch nicht ? Finden Sie das nicht langsam peinlich, die Art, wie der Ausschuß das Nächstliegende meidet und das Fernliegende bevorzugt, Herr Edathy?

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