Hensel´s Sonntagsmatinée: Agrarplaneten – Teil III

von H.-P. Schröder

 

Eine Geschichte in Fortsetzungen – Nur für reife Leser!

Agrar- logo

Unsere Experten schienen ratlos. Sie versuchten es mit Enzymen, mit verdünnten und konzentrierten Nährlösungen, mit Säuren und Laugen, mit Wärme- und Kältepackungen, mit Ultra- und Infraschall, mit Hypnose, zum Schluss sogar mit Beschwörungsformeln und zu allerletzt mit gut Zureden.

Nichts half. Bis jemand zufälligerweise die richtige Taste drückte, es war ein Nachwuchsschleimer aus Dohar.

Übrigens sind Nachwuchsschleimer geachtete Leute, sie sorgen für die Verminderung der Reibung in Härtefällen. Bei uns waren sie für die Auskleidung der Zuchtbecken zuständig.

Ich glaube mich zu erinnern, daß er Ohar hieß, ja genau, Ohar aus Dohar. Er sagte sich, wenn das Zeug nicht wachsen will, dann sollte man es versuchsweise mal portionieren, um zu sehen, ob wenigstens die bisherige Produktion zu retten wäre.

Er besprach seine Idee mit dem Unterstaatszuchtmeister Brom. In blumigen Worten vermutlich, denn der Vorschlag war äußerst heikel.

Ohar (2)

Jedenfalls haben die Beiden sich nachts auf das Tankfeld geschlichen und einen der Schläuche in der Mitte getrennt. Das ist aber erst später herausgekommen. Irgendetwas muss sie gestört haben, man fand jedenfalls ihr Messer am nächsten Morgen in einem der Tanks, sie selbst sind seither verschwunden. Unter dem Personal machte sich Panik breit.“

Herr von Te fühlte sich plötzlich am Atemschlauch gezupft. Er schaute alarmiert nach rechts.
„Hyperfunkenzelle 7, Anruf für Herrn Angwang von Te.“ Neben ihm stand ein Serviettenboy mit ausgestreckter Faltkralle, dessen Oberseite blinkte. Von Te begriff nicht.

Das Blinken steigerte sich , die Stimme wurde lauter: „Anruf für Herrn Angwang von Te, Anruf für Herrn Angwang von Te.“

„Sie müssen auf Unterflüsterbetrieb schalten, sofort, der Kippschalter neben dem Frontlappen, hauen Sie d`rauf Mann, sonst schaltet er die Sirene ein.“, rief Fohu erschrocken, beugte sich hinüber und verpasste dem Automaten einen leichten Schlag.

„Ich muss hypertrillieren. Wo ist Zelle 7?“, wandte sich von Te an den Barmann.

„Gerade aus, rechts neben der Gastankstelle, aber vor dem Trödelfreebezirk.“

„Danke. Entschuldigen sie mich bitte Herr Fohu.“

Der Barmann stand immer noch da, einen Hoffnungsschimmer im Gesicht: „Jetzt vielleicht eine kleine Erfrischung der Herr? Etwas schwereloses vielleicht ?“

Herr Fohu wollte zuerst ablehnen, überlegte es sich dann anders: „Eine gute Idee. Bringen Sie uns bitte einen doppelten Flippchips, mit einem Schuss Krum, aber ohne Drum, in einem Glas mit zwei Andockstutzen, das verbindet.“ „Sehr wohl der Herr.“  Der Barmann verschwand.

Gefäße (2)

Nach einer Weile erschien eine Glaskugel mit einer träge Blasen werfenden, gelblichen Flüssigkeit und zwei Trinköffnungen. Mehrmals musste Herr Fohu den freien Platz gegen die Begehrlichkeiten anderer Reisender verteidigen. Die Zeit verging. Er hätte zu gerne einen Schluck genommen, aber das wäre unhöflich gewesen.

(Fortsetzung folgt)

*

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(letztes Drittel des verlinkten Artikels)

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12 Gedanken zu „Hensel´s Sonntagsmatinée: Agrarplaneten – Teil III

  1. OT:

    Die Arbeitsteilung unter allen Menschen muss so organisiert werden, dass sie nicht mehr zusammenbrechen kann wie die (noch) bestehende Form der Arbeitsteilung. Sollte das nicht gelingen, bleiben allein die Menschen übrig, die der Planet Erde ohne Arbeitsteilung ernähren kann!
    http://www.deweles.de/willkommen/cancel-program-genesis.html

    Die eigentliche Ursache der Krise – das zinseszinsbasierte Schuldgeld-System (Kurzform) von Andreas Reber
    http://www.klarsicht-tv.de/index.php/krisen-ursache

    Ein Europa der Vielfalt
    http://www.swupload.com//data/Schaeffler_120921.pdf

    Opium des Volkes
    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/08/personliche-freiheit-und-sozialordnung.html

    Vom Rauchverbot zum Orwell-Staat
    Die Menschheit zwischen Aufklärung, Knechtschaft und Tyrannei
    http://www.orwell-staat.de/wp/

    Grosse Sch****
    http://www.orwell-staat.de/cms/img/neues-sternzeichen.jpg

    Meudalismus … Nazi-Größen planten Viertes Reich,
    das der Struktur der EU entspricht! … & … & … &

    Henry Kissinger: „Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt!“

  2. The rotten heart of Europe. The dirty war for Europe’s money

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Connolly

    europäischen Gerichtshofs (Fall 274/99)
    http://www.judicialis.de/Europ%C3%A4ischer-Gerichtshof_C-274-99-P_Urteil_06.03.2001.html

    http://autarkes-rattelsdorf.blogspot.de/2011/07/desinformation-bei-infokriegtv.html
    „Das neue Europa der Solidarität und Zusammenarbeit unter all seinen Menschen wird einen rasch zunehmenden Wohlstand erfahren, wenn die nationalen Bindungen erst beseitigt worden sind.“ Dies sollen angeblich die Nazi-Größen Ribbentrop, Quisling und Seyss-Inquart gesagt haben. Gerade hier besteht der enorme Verdacht, dass dieses Zitat einfach erfunden wurde. Sehr auffällig ist natürlich, dass dieses Zitat von drei Personen gleichzeitig stammen soll.

  3. Noch etwas OT bevor es gelöscht wird …

    denn was aktuell zu Lockerbie zu hören …
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2271243/Lockerbie-bombing-police-cleared-visit-Libya-time-David-Cameron-reveals.html
    … lässt vermuten, dass demnächst in Libyen Geheimdokumente einer Wüstenseekonferenz mit dem Kill-Befehl von Gaddafi er-gefunden zu werden.

    Libyen: Freispruch Gaddafis in der Lockerbie Verschwörung! Doku/ZDF 2008 Teil1/2
    http://www.youtube.com/watch?v=lDdb09zQiZk

    Libyen: Freispruch Gaddafis in der Lockerbie Verschwörung! Doku/ZDF 2008 Teil 2/2
    http://www.youtube.com/watch?v=q3KWilwXoCM

    Libyen hat nur unter dem ausdrücklichen Vorbehalt Schadenersatz bezahlt, dass der Staat Libyen absolut nichts mit dem Terroranschlag auf PanAm-103 zu tun habe und auch nicht verantwortlich gemacht werden könne für eventuelle kriminelle Handlungen einzelner seiner Bürger, die nicht im Auftrag der Regierung handelten.

    In der Weltpresse wird dieser Vorbehalt Libyens systematisch unterdrückt, wodurch der falsche und unwahre Eindruck entsteht: Wenn die Libyer bezahlt haben, dann waren sie es auch.

    Der UK Generalanwalt Lord Davidson, QC, und die Schottische Lord Advokatin Elish Angiolini QC können den Sieg der Wahrheit im „Lockerbie-Skandal“ nur verzögern, jedoch nicht mehr aufhalten…

    Mr. Abdelbaset al-Megrahi vom Gefängnistausch ausgeschlossen

    Grossbritannien hatte nicht damit gerechnet, dass der zu Unrecht verurteilte Abdelbaset Al Megrahi sich dagegen wehren würde ohne vollständige rechtsgültige Aufhebung seines Urteils durch einen politischen Kuhhandel (Blair’s „Memorandum in the desert“) Schottland zu verlassen. Er hätte dann bis zu seinem Berufungs-Urteil in einem Libyschen Gefängnis seine Strafe absitzen können. Es ist Megrahis Standfestigkeit gegenüber allen Druckversuchen zu verdanken, dass in der Lockerbie-Affäre die Wahrheit nicht noch weiter vertuscht wird.

    Die Öffnung des Dokumentes „unter nationaler Sicherheit“ über den MST-13 Timer würde die ganze Verschwörung gegen Libyen und Megrahi nicht nur als ein Fehlurteil, sondern als kriminelle Machenschaften westlicher Geheimdienste und ihrer Regierungen entlarven.
    Welche Fakten führten zur Aufdeckung des „under national security“ stehenden Dokuments in der Lockerbie-Affäre?
    Weiter lesen!!!
    http://www.lockerbie.ch/2008/unterverschluss.html

    Ich will meine Kritik an den Öffentlich/Rechtlichen nicht über Gebühr strapazieren.
    Auch wenn seit diesem Frühling in denselben Medien, in Bezug auf Libyen nur noch gelogen wird das sich die Balken biegen.
    Vor diesem Februar wer man durchaus bereit die Zwangsgebühren fürs schauen durch kritische Beiträge zu Rechtfertigen.
    Trotz dieses Dokus hält sich die Lüge, das Gaddafi der Ursprung des Lockerbie Anschlags ist hartnäckig und wird durch ungloriose Subjekte wie Guido Knopp am Leben gehalten.
    Am Abend des 21. Dezember 1988 starben 270 Menschen bei einem Terroranschlag, dessen wahren Hintergründe noch heute – fast zwanzig Jahre danach – im Dunkeln liegen.

    Nur drei Tage vor Weihnachten 1988 lief die Nachricht wie eine Schockwelle um die Welt: Der PanAm Flug 103 von Frankfurt nach New York war durch einen Bombenanschlag zum Absturz gebracht worden. Alle 259 Flugzeuginsassen, darunter viele Amerikaner und auch Deutsche, waren ums Leben gekommen.

    Ebenso Bewohner des schottischen Ortes Lockerbie, in dem die herabstürzenden Trümmer der Maschine ein Flammeninferno anrichteten. Der Anschlag von Lockerbie ging ein in die blutige Geschichte des internationalen Terrorismus und blieb bis zum 11. September 2001 ihr trauriger Höhepunkt.

    Um den Anschlag von Lockerbie ranken sich viele ungelöste Fragen: Warum hat sich bis heute niemand zu dem Massenmord bekannt? Wer steckte wirklich hinter dem Anschlag und warum? Kam die todbringende Bombe etwa aus Deutschland? Hatte Ost-Berlins Staatssicherheit ihre Finger mit im Spiel?

    Die USA und Großbritannien beschuldigen bald den libyschen Staatsführer Ghaddafi als geheimen Auftraggeber des Attentats. Rache soll sein Motiv gewesen sein, da der US-Präsident Reagan 1986 mit einem Luftangriff auf Libyen versucht hatte, Ghaddafi zu töten, dem man Staatsterrorismus vorwarf.

    Jahre später wird ein libyscher Geheimdienstler angeklagt und verurteilt – bis heute beteuert der Gefangene seine Unschuld. Immer wieder werden Zweifel an der offiziellen Version laut: Jüngst sprach eine britische Untersuchungskommission im Fall Lockerbie sogar von dem Verdacht auf Beweisfälschungen, manipulierten Kronzeugen und einem großen ‚Justizirrtum‘.

    Warum ignorierten die Ermittler eine andere heiße Spur, die in den Iran führte? Das Mullahregime in Teheran hatte den USA ebenfalls Rache geschworen, da im Sommer 1988 ein US-Kriegsschiff irrtümlich einen Airbus der Iran Air abgeschossen hatte – vollbesetzt mit Pilgern auf dem Weg nach Mekka.

    Die Dokumentation enthüllt auch ein Schreckensszenario, über das vor zwanzig Jahren geschwiegen wurde: Wenige Flugminuten vom Absturzort Lockerbie befand sich 1988 die Plutoniumschmiede der britischen Royal Air Force. War sie das eigentliche Bombenziel?

    Auf der Grundlage neuer Geheimdokumente sowie exklusiver Interviews mit Zeitzeugen aus dem Geheimdienstmilieu und aus der arabischen Terrorszene wägt die Dokumentation ab, welches Szenario nach heutigem Sachstand das wahrscheinlichste ist.

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