große Kehrseiten kleiner Medaillen

siria 61erschienen bei

chartophylakeion tou polemou

ein Artikel von ITAR-TASS zur Al-Nusra-Front

 
Ungeachtet dessen, dass man unter dem “bewaffneten Arm der syrischen Opposition” gemeinhin die sogenannte Freie Syrische Armee (FSA) versteht, taucht dabei in den Meldungen dazu immer, wie beiläufig, die Phrase “und mit ihr kämpfende radikale Islamisten” auf. Tatsächlich gestaltet sich die Lage zunehmend genau andersherum – es sind die islamistischen Gruppierungen und Einheiten, die eine immer bedeutendere Rolle im syrischen Konflikt spielen und, mehr noch, handelt es sich dabei um transnationale irreguläre Einheiten, in die Leute nach ganz verschiedenen Merkmalen angeworben werden – einzig deren Staatsbürgerschaft spielt dabei keine entscheidende Rolle.
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An erster Stelle unter den häßlicheren und tatsächlich gefährlichen Gruppierungen steht die “Unterstützungsfront für das syrische Volk”, Dschabhat al-Nusra li-Ahl asch-Scham, oder kurz: die Al-Nusra-Front. Wie bei jeder Terrororganisation sind die Ursprünge der Al-Nusra-Front vielfach widersprüchlich und nicht belegt. Der Begründer und Leiter der Front ist ein gewisser Abu Muhammad al-Dschulani, die einen Angaben besagen, er sei ein Syrer, andere, dass er ein Araber irakischen Ursprungs sei. Der Name ist höchstwahrscheinlich ersonnen. Al-Dschulani selbst zeigt niemals – auch nicht bei Treffen mit seinen Kampfgenossen – sein Gesicht und ist für jedweden Kontakt mit Außenstehenden nicht zu haben.
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Aus dem, was von der Entstehung der Al-Nusra-Front bekannt ist, folgt, dass Al-Dschulani selbst in der Zeit der US-amerikanischen Okkupation des Irak ein Vertrauter von Abu Musab az-Zarqawi gewesen sein soll. Es wurde bereits zwei Mal – 2006 und 2008 – sein Tod vermeldet, jeweils im Irak und in Syrien.
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Anmerkung: dort sehr, sehr guter Kommentar am 25. Februar um 20:18 Uhr!

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