die Türkei sucht Gastarbeiter

Türkei am Puls der Zeit
Türkei am Puls der Zeit

erschienen bei indexexpurgatorius

Danke an Armeeverkauf

Die türkische Bergbaubranche, in der Erdinc tätig ist, erlebt einen Boom. Die Türkei ist reich an Bodenschätzen. Neben Braun- und Steinkohle verfügt das Land über viele Metalle, Erden und Steine.

Mit dem Export dieser Güter verdiente die Türkei im vergangenen Jahr fast 3,2 Milliarden Dollar. Doch es könnte mehr sein. Denn viele Minen und Steinbrüche arbeiten nur mit reduzierter Kapazität, weil es an Arbeitskräften fehlt. „Dies sind Jobs, die Türken nicht mehr gern annehmen“, sagt Verbandschef Erdinc. Der „türkische Wohlfahrtsstaat“ sei daran schuld, erklärte Erinc der WAZ-Mediengruppe: „Es gibt Arbeitslosenversicherung und ein kostenloses Gesundheitswesen, das hat die Leute faul gemacht.“

Ein Sprecher des türkischen Arbeitsministeriums erklärte der Zeitung „Today’s Zaman“, man „erwäge“ den Vorschlag, Gastarbeiter anzuwerben. Verbandschef Erdinc weiß auch schon, wo er billige Arbeitskräfte bekommen könnte: In den Lagern an der syrischen Grenze, wo über 110.000 Syrer Zuflucht vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat gesucht haben . „Die sitzen da doch nur rum“, sagt Erdinc.

Da hat Herr Erdinc ja nicht ganz unrecht. Aber er möge seinen Blick auch mal nach Europa, also nach Deutschland und Österreich, schweifen lassen… Da sitzen auch hunderttausende nur herum (und zwar hunderttausende seiner Landsleute)…und massieren ihren Gastgebern die Nerven, das Portemonnaie und vieles andere…

Für die in Europa lebenden, türkischen “Patrioten” heißt es jetzt: Husch husch nach Hause, Ihr werdet gebraucht !

Auf dass sie die Türkei “aufbauen” wie dereinst die Bundesrepublik!

Quelle: indexexpurgatorius

5 Gedanken zu „die Türkei sucht Gastarbeiter

  1. Glaub ich nicht! Ich erlebe Arbeitslosigkeit in Boom-Städten wie Antalya und Istanbul. Wenn das stimmen würde, würden generell der Arbeitnehmerbedarf durch Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge gedeckt werden, wie es bis jetzt immer der Fall war. Ob es Griechen, Bulgaren, Syrier, Georgier, Iraker, Armenier, Iraner oder Kurden sind. Alle flüchten die in die Türkei, natürlich wegen der fehlenden Menschenrechte.

    Die Aufgabe der Türkei ist es den letzten Aussenposten der Nato zu stellen, um die Sicherheit der europäischen Allierten zu gewährleisten. Ob es an der kaukasischen Grenze oder in Kreuzberg ist. Jeder Türke weiss, was seine Aufgabe ist.

  2. IRRTUM: Die türkischen Banditos suchen deutsche Deppen. Angesprochen fühlen sollen sich in erster Linie kulturdeutsche Doofmichel, welche ihre Ersparnisse in der Türkei verbrennen, arbeitslose deutsche Jugendliche, die dort ihre Gesundheit ruinieren und wie Kameltreiber bezahlt werden. Gut, der Nachfolgeverein des Arbeitsamtes wird gezielt deutsche Querulanten dorthin vermitteln, damit politisch alles wieder ordentlich in den Hosenanzug paßt.

    Im BRDDR-Inland befindet sich die per Kaufmannplan 1942 beschlossene Deindustrialisierung gerade auf der Zielgeraden. Der letzte macht das Licht aus, Erich, äh Angie! So wie man gerade die Firma Fuhrländer schleifte, bei der Rudolf Scharping einst im Aufsichtsrat saß, so wird es auch den restlichen Noch-Deutschen-Betrieben ergehen. Die fleißigen arbeitslosen Westerwälder werden sicherlich per Fahrrad von Genosse Rudolf Scharping schon bald in die Türkei geleitet, um sich dort für Hilfsarbeiten zu qualifizieren, während Türken bei hohem Reibach die flammneuen Hallen in Liebenscheid rekultivieren. Auf großen Schildern steht dann: Hier rekultivieren die EU und die Türkei! – Bezahlen muß alles der Doofmichel!

    http://www.ee-blog.de/2012/08/ukrainer-kaufen-windkraftanglagen-hersteller-fuhrlander/

    http://www.rhein-zeitung.de/region/altenkirchen-betzdorf_artikel,-KOPIE_ID_551212Geht-bei-Fuhrlaender-das-Licht-aus-_arid,551257.html

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