Vergewaltigungs-Berichtswelle zu Indien grobe Augenwischerei

Skandal (2)von John Schacher

Die intensive Berichterstattung und minutiös Promotion zur Vergewaltigung und Ermordung der bemitleidenswerten Studentin sollen den Bürgern des Westens offenbar ein Bild suggerieren, das Indien als völlig rückständig, fundamentalistisch und barbarisch ins öffentliche Bewusstsein rückt – nicht als das uralte Kulturland, aus dem schon Hannibal seine Kriegselefanten bezog…

Der unermüdliche Einar Schlereth hat einen aktuellen Artikel der Menschenrechtlerin Julian Vigo übersetzt. Er enthält unter anderem folgende Informationen:

„Im Vereinigten Königreich werden jährlich 400 000 Frauen sexuell belästigt und 80 000 vergewaltigt (2010/2011). Diese Statistik umfasst nicht die Vergewaltigungsopfer, die männlich sind, oder wo die Aggerssoren sowohl männlich als auch weiblich sind. Die Bevölkerung Englands ist 20 Mal geringer als die Indiens. Doch lebt man in England und liest seine Medien, könnte man leicht glauben, dass die Vergewaltigung nur in Indien existiert, und dass es Unrecht gegen Frauen nur auf dem Subkontinent und anderen „Entwicklungsländern“ gibt.

Doch wenn wir schon das Statistik-Spielchen machen, dann können wir es auch ordentlich machen und nicht die Vergewaltigungen, die in England alle 34 Minuten geschehen, analysieren, sondern die pro-Kopf-Übergriffe pro Hunderttausend, die ein ganz anderes statistisches Informationsbild enthüllen. Laut polizeilichen Angaben der beiden Länder gibt es 1.8 Vergewaltigungen auf 100 000 Einwohner in Indien gegenüber 28.8 Vergewaltigungen auf 100 000 in England. Natürlich könnten wir dann analysieren, wieviele Prozent Vergewaltigungen tatsächlich bekannt werden und könnten die Gesamtmenge in ihre Bestandteile zerlegen und die statistischen Methoden etc. Mein Anliegen hier ist es, die Wichtigkeit zu unterstreichen beim Verständnis, dass diese Zahlen einfach furchtbar sind, wenn man vergleichsweise von Frauenrechten in der heutigen Welt spricht – sei es in London oder Delhi.

Neue Untersuchungen über Vergewaltigungen von Männern haben ergeben, dass es viel mehr Opfer als früher angenommen gibt, und dass viele von Frauen verübt werden (am häufigsten von Müttern, Tanten, Kindermädchen etc.). In den USA sind 10 % aller Vergewaltigungs-Opfer Männer. In einem anderen Vergewaltigungsfall in Indien in dieser Woche, der viel weniger Aufmerksamkeit in den westlichen Medien erhielt, wurde ein 17-jähriges Mädchen im nördlichen Punjab von Männern vergewaltigt mit Hilfe einer weiblichen Komplizin. Vergewaltigung als Einbahnstraße einzugrenzen, wo nur Frauen von Männern vergewaltigt werden (oder dass ausschließlich Männer Vergewaltiger sein können) ist ein schlechter Dienst, wenn man heute eine ehrliche Diskussion über Vergewaltigung führen will. Und ebenso, wenn man Vergewaltigung nur im Rahmen von ‚Unterentwicklung‘ und ‚Dritte-Welt-Ländern‘ diskutiert; dann wird die Realität der Vergewaltigung direkt hier in England und anderen westlichen Ländern verringert.“

Das Bild des bisher in der öffentlichen Darstellung neutral behandelten Indiens scheint nun polarisiert zu werden, um eine künftige Auseinandersetzung vorzubereiten. Neben der großflächigen Ruinierung der indischen Familien-Landwirtschaften mittels Monsanto, Konsorten und Weltmarkt erfolgte die letzten Jahre wie ein Tritt in den Unterleib die Vernichtung der jahrtausendealten traditionellen Viehwirtschaft mittels Konzentrierung der Kühe in Milch-Großbetrieben, wo sie nun gesammelt mittels EU-Subventionen und mutwillig verbilligten EU-Milchpulverimporten ökonomisch vernichtet werden können…

Alles in allem ist der derzeitige „Vergewaltigungs-Hype“ ein Musterbeispiel für die so völlig realitätsfremde journalistische Bewertung und Aufarbeitung nahezu jeden globalen Ereignisses, das uns die Mainstream-Organe melden.

2 Gedanken zu „Vergewaltigungs-Berichtswelle zu Indien grobe Augenwischerei

  1. …was einmal mehr beweist, dass hinter JEDER Schlagzeile eine Agenda bzw. eine Kampagne steckt, dass nicht die volle Wahrheit erzählt wird, und dass das Denken der Leser IMMER gezielt in eine bestimmte Richtung gelenkt werden soll.

    Beim Lesen der neuesten Eilmeldung kann man sich praktisch immer und in jedem Fall fragen: „na, was soll ich heute wieder glauben? und warum?“.

  2. Die Stoßrichtung der NWO-Hyäne geht also weiter Richtung Osten!

    Nach dem Endsieg über Assad und der schon beschlossenen planmäßigen Beseitigung des frauenfeindlichen und atombombensüchtigen Mullahregimes unter Ahmadinedschad geht es weiter Richtung China. Indien ist hier die zu rekolonisierende unterentwickelte Pufferzone,die vom Westen „gerettet“ und heim ins Inselreich der britischen Krone geholt werden muß!

    „Schützt die indischen Frauen vor dem bösen Patriarchat,aber bewahrt das indische Volk bitte nicht vor der Ausbeutung durch das Großkapital anglophiler Prägung!“

    Daher gibt es auch keine Bilder friedlicher Gandhinachfolger-Pilger,die sich vor die Vergewaltigerbusse mit „sit-ins“ legen,sondern gleich die richtigen Galgenfotos frei nach dem Motto „hang’em all“.

    Warum wird nicht gegen das Kastenwesen protestiert? Wer profitiert von der allgegenwärtigen Armut und Unterentwicklung in Indien? Die Hilfsprediger des langen Commonwealth-Arms machen hier gemeinsame Sache mit den Reichen und Mächtigen der oberen Kaste Indiens nach dem Leitbild: tötet die armen Machos,aber laßt uns Unterjocher leben,die aus den ausgemergelten Gestalten in irgendwelchen Steinbrüchen oder Textilfabriken durch viele Generationen hindurch Prunk- und Protzvillen an der Küste herausgepreßt und geprügelt haben!

    Klar ist das gemeinsame Ziel der Unterdrücker:

    wir lenken schön von unseren korrupten Taten ab,indem wir Teile der Gesellschaft zu Monstern machen,damit das eigentliche finstere Treiben gegen einen Großteil des indischen Volkes munter weitergehen kann! Die Tiger zerfleischen sich selbst,während der Großwildjäger zufrieden auf seine Flinte schaut und keinen Schuß abgeben muß!

    Vae victis!

    Aus Liebe zu Deutschland

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