unterstützen arabische Sklavenhändler „Demokratie“ in Syrien?

yanquis go homeerschienen bei einartysken

von Finian Cunningham

Kürzliche legale Schritte, die von den Regierungen Äthiopiens, Indonesiens und der Philippinen unternommen wurden, um ihre Bürger zu schützen, führen uns diese erschütternde Tatsache vor Augen: der arabische Sklavenhandel besteht nach wie vor und läuft glänzend.

Menschenrechtsgruppen schätzen, dass es bis zu 15 Mill. Gastarbeiter in den Golfländern Bahrein, Kuweit, Oman, Katar, Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (UAE) gibt. Mit minimalen Löhnen bezahlt, überleben sie in schmutzigen, überbelegten Hütten und stellen das Rückgrat an Arbeitskräften für die arabischen Öl-Ökonomien dar.

Während sich die Gas- und Ölscheichtümer von Katar und der UAE glänzender Wolkenkratzer und einigen der höchsten pro-Kopf-Einkommen der Welt rühmen, ist das schmutzige Geheimnis ihres scheinbaren Erfolges die massive Verelendung und Erniedrigung von Millionen menschlicher Wesen aus Asien und Afrika.

Doch wollen uns die westlichen Mainstreammedien glauben machen, dass eben diese arabischen Monarchien in der ersten Reihe bei der Unterstützung der westlichen Regierungen bei ihrer Forderung nach demokratischen und Menschenrechtsreformen in Syrien und anderswo im Nahen Osten stehen.
Die kürzlichen Neujahrs-Feierlichkeiten rundum in der Welt zeigten auch ein spektakuläres Feuerwerk auf dem höchsten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa in Dubai. Als der futuristische Wolkenkratzer im vergangenen Mai offiziell eingeweiht wurde, wurde die Feier getrübt, weil ein indischer Arbeiter vom Turm in den Tod sprang. Aber darüber wurde kaum etwas berichtet. Aber er stellt nur einen von hunderten derartigen Selbstmorden dar, die ständig von ausländischen Arbeitern überall in den Golf-Emiraten und Scheichtümern begangen werden. Viele andere Todesfälle werden durch bewusste Nachlässigkeit und Brutalität seitens der despotischen Arbeitgeber verursacht.

Im vergangenen Jahr wurde von den saudischen Behörden ein indonesisches Hausmädchen geköpft, weil sie ihre „Madam“ getötet hatte. Das Dienstmädchen erklärte, dass sie jahrelang von ihrem Arbeitgeber misshandelt worden war. Wenn verzweifelte Arbeiter es nicht mehr aushalten, kommt es dazu, dass sie ihre Quälgeister mit dem Hackmesser angreifen. In einem anderen verschwiegenen Fall wurde ein äthiopisches „Hausmädchen“ von ihrem „Förderer“ in den UAE zu Tode gefoltert.

Dies ist nur ein winziger Einblick in das routinemäßige Elend, dem Gastarbeiter in arabischen Staaten ausgesetzt sind. Zahlen sind schwer zu verifizieren, aber es wird geschätzt, dass Tausende ausländische Arbeiter in Gefängnissen verrotten, die von ihren Arbeitgebern irgendwelcher Verbrechen und Fehltritte bezichtigt werden. Fehlverhalten kann bedeuten, dass sich Arbeiter über harte Bedingungen oder nicht bezahlte Löhne beklagen oder das Verschwinden vom Arbeitsplatz. Die letzteren werden als „runaways“ (Wegggelaufene) bezeichnet und es ist nicht unüblich, Plakate an öffentlichen Plätzen zu sehen, die Finderlohn versprechen, wenn die Verschwundenen eingefangen werden. Dies ist Sklaverei in jeder Hinsicht, außer dem Namen nach.

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