brauchen wir noch Parteien oder sind wir eine Bewegung?

"Soll" und "Haben" in Frankfurt - Bild: wikipedia
„Soll“ und „Haben“ in Frankfurt – Bild: wikipedia

erschienen bei neuesdeutschesreich

von Matthias Lange

Wenn man sich das letzte Jahrzehnt seit Anfang des neuen Jahrtausends rückwirkend unter gesellschaftspolitischen Aspekten anschaut, so muß man feststellen, daß die Abkehr der Menschen von politischen Grundüberzeugungen oder Ideologien immer weiter voranschreitet.

Gleichzeitig steigt aber die Tendenz der gegenseitigen Abschottung bei zunehmender Individualisierung von Lebensbereichen und Wirkungsfeldern infolge der weiteren Spezialisierung von Arbeitsabläufen.

Infolge dieser Entkoppelung des Einzelnen vom Gesamten entsteht aber gleichzeitig ein Massensog, der dem Menschen das Gefühl vermittelt, nur dann gesellschaftlich en vogue zu sein, wenn er sich in der Universalität des Besonderen wiederfindet, also seinen persönlichen “Trip” auslebt.

Dieser Wiederspruch in sich, einerseits als Individuum aus der Masse herausstechen zu müssen, um seinen Geltungsdrang zu befriedigen, andererseits aber der Masse in dieser Haltung nachzufolgen – um nicht Außenseiter zu sein – spaltet das Bewußtsein der postmodernen Industriegesellschaft.

Weiterhin gibt es aber nach wie vor ein starkes Bedürfnis, außerhalb seiner eigenen Individualität “zu-etwas-zu-gehören bzw. zugehörig-zu-sein”. Dieses tribalistische Denken findet sich dann in Parteien, Sekten, Vereinen, Jugendbanden usw. seine Ausformung, wobei erstgenannte einer zunehmenden Zersplitterung unterliegen.

Die Notwendigkeit von Parteien und/oder Parteiungen als Spielfeld gesellschaftlicher Auseinandersetzung wird gerade in unserer Zeit des schnellen Internets von der jungen Generation weitestgehend negiert, weil man sich in seinen Chat-Räumen und sonstigen sozialen Netzwerken als globales Individuum verflüchtigen und der Verantwortung entziehen kann. In einer Partei mit hierarchischen Ausformungen und dem hieraus entstehenden Gruppendruck können immer weniger Menschen ihren Sinn finden.

Der erste gesellschaftspolitische Bruch in dieser Richtung fand zwar mit dem Aufkommen der Grünen bereits vor über 30 Jahren statt, doch erst die Piraten-Partei hat uns allen gezeigt, wie die Bedürfnisse,vor allem der jungen Generation sind:

man will sich keiner Organisationsform unterziehen, die ständig kontrolliert, unterwirft sich aber gleichzeitig den alten Denkmustern, die den “mainstream” beherrschen, indem man z.B. ganze gesellschaftliche Gruppen, wie z.B. die sogenannten “Rechten” ausgrenzt!

Obwohl wir also die Auflösung von Verhaltensmustern und Parteienbindungen sehen, stehen weite Teile der politisch-denkenden Klasse noch unter den Maximen des Ausmusterungs- und Ausgrenzungsdiktats, die wiederum parteiisch sind, indem sie eben Teile des Volkes ignorieren bzw. für vogelfrei erklären.

Was wir demnach beobachten, ist die zunehmende Individualisierung bei synchroner massenpsychotischer Ausformung des Gruppendrucks trotz gegenläufiger Tendenz, eben diesem zu entweichen.

Eine solche Gesellschaft birgt also schizophrene Ansätze in sich, die den Zusammenhalt unseres Volkes ernsthaft gefährden und zerstören werden, wenn hier nicht gegengesteuert wird!

Hier sind wir an dem Punkt angelangt, wo wir uns fragen müssen, wo diese Bewußtseins-Spaltung unseres Volkes herrührt und ob es noch Auswege aus dieser Verwirrtheit gibt?

deutsches_reich580Wenn wir davon ausgehen, daß mit dem Zusammenbruch des Nationalsozialismus auch der völkisch-nationale Charakter des Staatswesens in Deutschland gebrochen wurde – wenngleich die DDR Teile dieser gesellschaftlichen Ausformung übernommen hatte – so war es die Hauptaufgabe aller Nachkriegs-Regierungen im Sinne der jeweiligen Besatzer, eine nationale Souveränität zu verhindern. Dieser Vorgang dauert bis heute an!

Die hiermit einhergehende Ent-Solidarisierung breiter Gesellschaftsschichten zugunsten einer Ego-Zentrisierung des Individuums, mußte zwangsläufig zu einer Auflösung des Volkskörpers bei sinkender Geburtenrate führen. Alles unter dem Deckmantel “demokratischer” Selbst-Bestimmung, die in Wirklichkeit nur die gelenkte Form des Ego-Trips ist!

Auch die Büger der ehemaligen DDR dürften ziemlich schnell erkennen, wie gnadenlos der Ausverkauf der ideologischen Altlasten zugunsten der neuen demokratisch-lackierten Willkürherrschaft des Kapitals stattgefunden hat.

Eben diese Willkürherrschaft rettete jedoch paradoxerweise der Ex-SED, der jetzigen Partei der LINKEN das parteiideologische Überleben. Sie darf als Schein-Opposition vor allem in der Mitte Deutschlands munter vor sich hinwerkeln, ohne ihren gesellschaftspolitischen Anspruch von Gerechtigkeit und Frieden erfüllen zu müssen.

Wenn wir also sehen, daß Parteien als Transportmittel von Veränderungen in der jetzigen BRD quasi ausgedient haben, so stellt sich die Frage, wie dieser Prozeß der Entpolitisierung breiter Volksschichten aufgehalten werden kann und/ob er umkehrbar ist?

Hier kommt man nicht an der Frage des Staatswesens vorbei!

Können wir uns die BRD als Besatzerkonstrukt mit all den entstandenen Problemen  noch länger leisten oder brauchen wir nicht vielmehr einen radikalen Bruch, um unser Volk zu retten!?

Voraussetzung hierfür wäre aber eine Überwindung der von der BRD und ihren zwangseingesetzten Organen geschaffenen Antagonismen, die zu diesem unhaltbaren Zustand geführt haben.

Indem wir uns als VOLK wiederentdecken und unsere NATIONALE SOUVERÄNITÄT mit einem Friedensvertrag mit den ehemaligen und bestehenden Feindmächten einfordern, können wir die schwierige Aufgabe der Verhinderung eines möglichen Volkstodes meistern und sowohl seelisch als auch physisch Widerstand gegen die drohende Weltdiktatur einer von unheilvollen Kräften inszenierten NWO leisten!

Meiner Ansicht nach kann dieser Prozeß der inneren Einkehr und politischen Bewußtseinsbildung nur mit der Schaffung einer  Schutzgemeinschaft innerhalb eines zu konstituierenden NEUEN DEUTSCHEN REICHES verwirklicht werden, dessen gesellschaftspolitische Ausrichtung im Rahmen einer zu schaffenden Volksgemeinschaft parteiübergreifend vom Volk selbst bestimmt wird.

Dieser BLOG ist daher für ALLE politisch interessierten Bürger gedacht, die jenseits der politisch bestehenden Parameter und Denkverbote über parteipolitische Grenzen springen möchten und ernsthaft an einer Rettung Deutschlands als Volk und Nation interessiert sind.

Zuschriften und Beiträge sind daher ausdrücklich erwünscht!

Eine Zensur findet NICHT statt!

Ich möchte daher alle zukünftigen Mitleser staatlicher Organe der BRD darauf hinweisen, daß im zukünftigen Deutschen Reich echte Meinungsfreiheit existieren wird! Der § 130 wird folglich abgeschafft! Die Fragen der Volksverhetzung und des Volksverrates werden in diesem Zusammenhang vom Volk selber geklärt werden – ohne parteipolitische Scheuklappen!

Die BRD konnte und dürfte als pubertierendes Provisiorium einer Nachkriegsordnung diese Fragen nicht ohne Zustimmung der Besatzungsmächte klären. Daher wird es eine Volksabstimmung über eine zukünftige Verfassung des Deutschen Volkes nur im neu zu konstituierenden DEUTSCHEN  REICH geben!

Alle Bürger der bestehenden BRD sind hiermit in meinem blog zu einem freien Gedankenaustausch über die Zukunft unseres Landes herzlichst eingeladen –

denn wir sind EIN VOLK!

Quelle: neuesdeutschesreich

2 Gedanken zu „brauchen wir noch Parteien oder sind wir eine Bewegung?

  1. Oft dachte ich mir, dass es den Leuten in Deutschland zu gut ging und aus diesem Grund sich eine Individualisierungs-Isolations(-haft) entwickelte, die alles absagte was unangenehm ist wie z.N. der verlorener Krieg (mit so-genannten „Verlierern“ identifiziert sich eh keiner gerne). Gleichzeitig sind menschliche Werte in der Postmoderne immer mehr vor die Hunde gegangen und durch oberflächliche Scheinbefriedigungen ersetzt worden – immer zum nutzen der NWO… Starke Menschen mit tieferen Idealen und Werten sind ein Dorn im Auge.

    Eine Art Bewegung ist gut. Als erstes sollte man aber lernen den anderen sein Strickmuster stricken zu lassen.

    Es gibt eine gute Übung die gelernt werden sollte bevor man sich weiter mitteilt und die heißt: unvoreingenommenes zuhören. Man kann sich mal 5 Minuten zuhören mit positiver Einstellung (ist einfacher, denn das kennen wir ja), dann 5 Minuten mit Ablehnung (eher lustig) und dann 5 Minuten frei zuhören ohne einer Meinung zu sein, ohne Ablehnung: einfach mal nur anhören können ohne seinen Senf dazu geben und den anderen durch die Augen der Wachsamkeit zu sehen ohne auf- oder abzuurteilen. Manchmal, wenn man einfach mal was zulassen kann, kommt man sich sehr nahe als Mensch.

    Manchmal wenn man lernt sich wirklich wieder zuzuhören, dann sind wir uns am nächxten. Das muss gelernt werden.

    $130 ist das Unterentwickelste seit der Inquisition des Mittelalters. Bestrafung weil man bestimmte Dinge nicht hinterfragen, laut sagen, und untersuchen darf, einach weil es nicht sein darf, offenkundig ist, weil die Offenkundigkeit, oder besser gesagt das Wort „Offenkundig“ mehr gebraucht wird als Wahrheit, ist der dümmste Schwachsinn den ich je gehört habe. Dinge sind passiert und wie darf nicht untersucht werden. Pseudorichter inhaftieren Wissenschafter die als „Pseudo“ difamiert werden. Experten erscheinen dabei einfach oft so richtig doof und ohne gesunden Menschenverstand. So ein Irrsinn kann doch nicht auf ewig weitergehen nur wegen den Prophetien einiger weniger (durch sich selber) Auserwählten denen die Weltpresse gehört. Im Grunde ist der 130 total uninteressant und auch alle Behörden, Gerichte, und Interessensgruppen die davon profitieren, denn sie sind es die die Wahrheit hassen und nicht die, die versuchen Wahrheit authentisch zu leben und zi lernen, und dabei das Leben und alle Menschen von ganzen Herzen respektieren (gewaltlos).

    Ich vermute, dass wenn die ganz jüngere Generation mitbekommt, dass sie auch nicht mehr geliebt/akzeptiert werden, ja sogar immer nur zahlen müssen, ausgebeutet werden, ohne Belohnung… von der lieblosen Sieger-Elite… ja, auch wenn sie brav nach deren poltisch korrektem Munde reden, und… tja sogar das Leid der eigenen Vorfahren dissonant verachten müssen (also sich selber hassen indirekt), wenn sie merken, dass sie sogar nur noch besser versklavt und nur noch besser ausgesaugt werden, dann werden sie irgendwann evtl. einsehen, dass wir alle nur Menschen sind und einer uns auferzwungenen lancierten Geschichte nicht entkommen konnten. Grausamkeiten leben und auch Lügen leben, macht keinen Spaß auf Dauer und jeder hat sicher irgendwann die Nase gestrichen voll von dem ganzen Affentheater. Wir können dem ganzen Irrsinn heute nur durch Menschlichkeit, in dem wir uns kein Feindbild mehr einreden lassen durch die verdummenden Lügenmedien und der Märchens(ch)au, und eher in einem Einheitsbewußtsein leben anstatt in der Trennung, entkommen. Wut zu empfinden ist dabei normal, wenn wir dafür selber verantwortlich sind.

    Es sollte jedem klar sein, dass wir alle (Ohne Ausnahme) als Mensch der lieblosen Geldgier- und Kriegsgeilen Elite nichts bedeuten. Das sieht man doch an Vietnam, Korea, am Irak, Afghanistan, Jugoslawien, Syrien, Libyen und ja auch dem Vor- und Nachkriegsdeutschland. Es gilt uns wieder zu finden, uns uns selber etwas zu bedeutenm und sich der dunklen grausamen Elite und deren Machenschaften zu entziehen. So wie diese dunkle Elite liebesunfähig ist, so sollten wir daraus lernen wieder liebesfähiger zu werden, um all das was passiert auf der Welt und in uns selber zu integrieren – denn es gibt ja keine wirkliche Trennung. Was da draußen passiert ist ja auch Teil von uns. Wir sollten auf jeden Fall unsere Geschichte benutzen um liebesfähiger zu werden. Je mehr wir unterdrückt werden um so mehr sollen wir liebem. „Jetzt erst recht lieben,“ sagte meineGroßmutter. Irgendwann wird die Welt sehen, dass deutsche Menschen nie so schlecht waren wie uns das die beknackte (hat etwas 25.000 antideutschen Filmschund gedreht??? – was lobenswert und ehrenwert ist – aber auch eindeutig total hirnkrank) Hollywood Indoktrinationsindustrie lehren will.

    Danke fürs unvoreingenomme Zuhören. 😀

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