Assad-Rede vom 6. Januar 2013

von John Schacher

Vorläufig die englische Version der Assad-Rede aus Damaskus von heute. Deutsche Übersetzung wird baldmöglichst ergänzt.


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bei ASR ist ein Teil der Rede zu finden:

„Wir treffen uns heute während ganz Syrien kämpft. Es gibt keinen Ort der Sicherheit oder der Freude im Land mehr. Viele Eltern haben ihre Kinder verloren, viele Kinder sind Weisen. Familien sind getrennt worden, es gibt viele Gefallene, Flüchtlinge und Menschen die vermisst werden. Aber die Hoffnung wird aus unserem Schmerz entstehen und die besten Lösungen kommen oft von den schlimmsten Tragödien.

Nur ein nationaler Dialog wird die Krise lösen, welche grösser ist als alles was wir bisher erlebt haben. Dieser Konflikt ist zwischen unserer Nation und der Verschwörung, zwischen Menschen und den kriminellen Mördern.

Die Terroristen kappen die Stromleitungen, schneiden die Lebensmittel- und Treibstoffversorgung für die Bevölkerung ab. Sie lassen die Menschen verhungern. Sie zerstören die Infrastruktur, sie zerstören die Schulen. Sie sind die Feinde der Bevölkerung und die Feinde Gottes. Das ist ein Kampf zwischen den Menschen die nach Essen, Wasser und einer Lebensmöglichkeit suchen und denen die sie daran hindern.

Das Land gehört uns und wir verteidigen es zusammen. Diese sogenannte Revolution ist eine Fälschung und illegal. Diese Leute sind keine Revolutionäre, sie sind eine Bande von Kriminellen. Revolutionen haben einen Anführer. Wer ist der Anführer dieser angeblichen Revolution? Eine Revolution wird für die Menschen und nicht gegen sie gemacht. Revolutionen basieren auf Wissen und Gedanken. Wer ist der Denker in dieser sogenannten Revolution?

Diese Kriminellen sprechen keine Sprache, ausser die Sprache des Abschlachtens und des Mordens. Diese Leute die sich Revolutionäre nennen sind in Tatsache Takfiri Jihadisten (Takfiris sind eine gewalttätige Splittergruppe der Salafisten die in den Augen vieler Moslems gar keine Moslems sind).

Das sind die Leute die wir bekämpfen. Wir kämpfen gegen eine ausländische Aggression.

Es ist ein regionaler Plan Syrien zu spalten und zu schwächen, in dem man die Terroristen unterstützt. Der Feind nennt es eine Revolution, aber es hat gar nichts mit einer Revolution zu tun. Diese Leute werden von der Al-Kaida unterstützt. Aber die Menschen in Syrien sind stärker als die Terroristen. Sie haben denen versprochen sie werden nicht gewinnen. Wir versprechen wir werden nie kapitulieren und deshalb hassen uns die Ausländer. Der Westen will das wir kapitulieren, aber Syrien wird das niemals tun.

Viele Länder haben geweigert sich im Konflikt in Syrien einzumischen, wie Russland, Iran und China und wir danken diesen Ländern. Ihre Werte sind der Grund warum sie an unserer Seite stehen.

Syrien ist im Kriegszustand. So einem Krieg kann nur durch Einheit und durch Reformen begegnet werden. Reformen ohne Sicherheit sind wie Sicherheit ohne Reformen. Deshalb bedeutet eine politische Lösung nicht wir verteidigen uns nicht. Ich schütze die Nation, das ist meine Aufgabe gegenüber Gott und meine Aufgabe gegenüber den Menschen. Wir wurden gezwungen stolz und standfest zu sein und so werden wir es auch bleiben.

Wir haben immer den politischen Dialog gewollt, aber wir haben keinen Partner für den Dialog gefunden. Wir sind bereit für einen offenen Dialog, aber nicht mit Stellvertretern. Wir haben nie eine politische Lösung abgelehnt, es war der Westen der den Dialog blockierte. Wir sind gewillt mit Parteien zu sprechen und mit Individuen die das Land nicht an Fremde verkauft haben und die Waffen niederlegten.

Der Sieg Syriens wird das politische Ende unserer Feinde sein. Die Situation in Homs und Daraa hat sich nach unseren Initiativen in den Städten verbessert. Es muss eine Gesamtlösung geben, da eine Teillösung nicht von Dauer ist.

Die Lösung für Syrien hat mehrere Stufen. Die erste Stufe ist das Ende der Finanzierung der Terrorgruppen durch fremde Länder. Der zweite Schritt ist die Schliessung der löcherigen Grenzen, um Terroristen daran zu hindern ins Land zu kommen. Dann wird ein genereller Dialog gestartet, eine neue Verfassung und ein Referendum abgehalten.

Die regionalen Mächte müssen aufhören die bewaffneten Gruppen zu finanzieren und zu helfen und dann werden wir das Feuer einstellen.

Der dritte Schritt beinhaltet die Versöhnung und die Amnesty. Durch eine nationale Versöhnungskonferenz ist die Amnesty möglich. Alle diese Pläne bedeuten nicht das Ende der Antiterrormassnahmen, diese werden weitergehen.

Wir leben in einer Zeit der Fälschung und Manipulation, in einer Ära der Fabrizierung.

Die Heimat ist für jeden. Jeder verteidigt sie, jeder auf seine eigene Art. Dieser Angriff gilt dem ganzen Land. Wir benötigen keine politische Hilfe aus dem Ausland. Jeder Veränderung kann nur innerhalb der Parameter der Verfassung stattfinden. Syrien ist offen für Ratschläge aber nicht für ein Diktat. Jegliche Initiativen unternehmen wir nur basierend auf die nationale Souveränität und dem Willen der Bevölkerung. Die Syrer können verzeihen, aber sie geben nicht ihre Würde auf.

Wir werden weiter den Widerstand in Palästina unterstützen. Der Golan gehört uns. Palästina ist unsere Sache und wir werden weiter den Widerstand unterstützen. Jeder Versuch die Palästinenser in den Konflikt hineinzuziehen ist eine Ablenkung vom wirklichen Feind.

Der sogenannte Arabische Frühling ist eine Seifenblase, die demnächst platzen und verschwinden wird. Unsere Gefallenen haben den gefälschten Arabischen Frühling entblösst.

Ich lobe die Dörfer welche gegen die Terroristen die aus der Türkei nach Syrien eindringen wollten bekämpften. Ich salutiere diejenigen in der syrischen Armee, welche den höchsten Salut verdienen. Preis jedem Soldat der während er das Land verteidigte gestorben ist.

Ich wurde hier geboren und ich werde hier sterben, in Syrien. Ich bin einer von euch. Positionen dauern nicht ewig an, aber das Land wird immer bleiben. Ich bin in Trauer wegen dem Verlust der Geliebten genau wie ihr. Danach wird Syrien stärker als je zuvor sein. Stärke fliesst in unserem Blut. Wir fürchten uns vor nichts ausser vor Gott und er hat immer recht.“

Artikel bei „Alles Schall und Rauch“ ganz lesen

7 Gedanken zu „Assad-Rede vom 6. Januar 2013

  1. http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/215543-assad-syrien-krieg-findet-zwischen-nation-und-ihren-feinden-statt

    ganz grob vorab

    Wichtige Rede Assads begann vor wenigen Minuten (Al-Alam)
    Zu Beginn seiner Rede drückte der syrische Präsident Assad sein Mitgefühl mit den Angehörigen der Terroropfer im Land aus und betonte, dass Mitgefühl und Mitleid allein nicht ausreichen, um das Leid der Hinterbliebenen zu mindern und für Sicherheit und Ruhe zu sorgen.

    Er sagte: Syrien kann nur mit einer nationalen Bewegung aus der Krise finden. Alle syrischen Bürger wissen, dass es ein Rückschlag und Rückgang für die Heimat ist, wenn sie sich nicht an einer Lösung beteiligen. Der Krieg heute findet zwischen der Nation und ihren Gegnern statt. Die Terroristen zerstören die Infrastruktur, um das Leben der Bürger zu erschweren.
    Er wies ferner auf den Beginn der Krise in Syrien und die Behauptungen der Opposition hin. Eine Revolution muss vom Volk ausgehen. Sie kann nicht importiert werden. Eine Gruppe von Verbrechern hat etwas begonnen und es Revolution genannt. Die Terroristen haben die Bürger barbarisch angegriffen, denn diese haben die Terroristen nicht akzeptiert.
    Assad betonte: Der Westen unterstützt den Terrorismus in Syrien, so wie es vor drei Jahrzehnten davor in Afghanistan geschehen ist.

  2. Auch interessant
    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/215537-russische-kriegsschiffe-an-syrischen-grenzen-stationiert

    Moskau (Press TV) – Russland hat seine Kriegsschiffe an die Küsten von Syrien geschickt, um eine militärischen Intervention des Westens zu verhindern.

    Sunday Times schrieb unter Berufung auf einen Diplomaten, dass Moskau jüngst fünf Landungsschiffe mit Militärfahrzeugen und Hunderten Marinesoldaten sowie Fregatten an die östlichen Küsten im Mittelmeer stationiert hat.
    Dieser Diplomat, der anonym bleiben wollte, sagte: Russland hat sich auf mögliche Entwicklungen in der Region vorbereiten müssen, denn es ist der Ansicht, dass sich die Lage in Syrien wahrscheinlich bis vor Ostern zuspitzen wird.
    Die russischen Infanteristen in der Nähe der syrischen Gewässer sollen den Westen von jeder Bodenoffensive zur Unterstützung der Rebellen abhalten.

    Auch lesenswert
    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/prof-michel-chossudovsky/gefaehrlicher-scheideweg-und-militaerische-eskalation-droht-in-syrien-eine-russisch-amerikanische-k.html

  3. Das westliche Lügensystem bereitet neue Sauereien vor.
    Laut Stimme Russlands
    http://german.ruvr.ru/2013_01_11/100796807/
    ähnlich wie in Libyen !!

    Gegen Bashar al-Assad werde erneut ein Informationskrieg geführt. Und gegen Russland werde eine weitere Provokation vorbereitet. So kommentierten Experten die Meldungen über die Werbung slawisch aussehender Soldaten durch westliche und nahöstliche Geheimdienste.

    Die Soldaten sollen als russische „Söldner“ dargestellt werden, die angeblich an der Seite von Bashar al-Assad gekämpft haben und von den Untergrundkämpfern der syrischen Opposition gefangengenommen worden sind.

    Nach den „Schauspielern“ wird in Russland, Weißrussland und in der Ukraine gesucht. Dies teilte eine anonyme Quelle mit, die den Zugang zu vertraulichen Informationen hat. Von den Söldnern wird verlangt, einen Begriff vom Militärdienst zu haben, mit Waffen umgehen zu können und zu wissen, was Flugabwehr ist. Danach sollen diese sogenannten Soldaten vor einer Kamera eingestehen, von den russischen Geheimdiensten geworben worden zu sein, um der Armee von Bashar al-Assad zu helfen. Nach Syrien seien sie angeblich auf Militärschiffen gebracht worden. Dieselbe Quelle teilte auch eine weitere Einzelheit mit. Demzufolge sollen die Aufnahmen in der Türkei oder in Jordanien erfolgen. Dort werden angeblich große Bühnenbilder zerstörter syrischer Städte schon lange eingesetzt, um falsche Informationen zu verbreiten. Auf ähnliche Weise wurden einst simulierte lybische Städte in Katar und Saudi Arabien errichtet, um das Regime von Muammar al-Gaddafi schlecht zu machen.

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