Umzug nach London: Sarkozy flieht vor französischer Reichen-Steuer

Nicolas-Sarkozy,-Busherschienen bei

Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Nach Depardieu kehrt nun auch das Ehepaar Sarkozy der französischen Heimat den Rücken, um der Reichen-Steuer des Sozialisten Hollande auszuweichen. Zudem droht Sarkozy in Frankreich eine Gefängnisstrafe wegen Korruption.

Der ehemalige Präsident Nicolas Sarkozy und seine Frau Carla Bruni sind die nächsten reichen Franzosen, die ihr Heimatland verlassen. Sie wollen nach London ziehen, berichtet Daily Mail. Zu diesem Schritt hatte sich Ende 2012 auch Gerard Depardieu entschieden (mehr hier). Auch der reichste Mann Frankreichs Bernard Arnault hat seinem Heimatland den Rücken gekehrt (mehr hier).

Grund ist in allen Fällen die von Präsident Francois Hollande geplante Reichensteuer, die einen Spitzensteuersatz von 75 Prozent ansetzt. Der Sozialist Hollande hatte im Mai 2012 die Wahl gegen Sarkozy gewonnen. Die Pläne des Ex-Präsidenten, seinem Heimatland den Rücken zu kehren, könnten zu gewaltigen Protesten führen. Denn in Frankreich wird zudem gegen Sarkozy wegen Korruption ermittelt.

Sarkozy wird unter anderem beschuldigt, im Jahr 2007 illegale Wahlkampfspenden von Milliardärin Liliane Bettencourt angenommen zu haben. Zwar bestreitet Sarkozy die Vorwürfe, doch droht ihm sogar eine Gefängnisstrafe. Schon Wochen nachdem er seine Immunität verloren hatte, wurde seine Villa in Paris von der Polizei durchsucht, so Daily Mail.

Bei der Hausdurchsuchung im Juni wurden auch erstmals Sarkozys Pläne entdeckt, in London einen Investment-Fonds in Höhe von einer Milliarde Euro zu starten. Beamte fanden entsprechende Dateien auf seinem Computer. Sarkozy verfügt über viel Geld. Im letzten Jahr etwa verdiente er 250.000 Euro für eine Rede, die er Morgan Stanley hielt (mehr hier).

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Anmerkung: Was im Anklagekatalog schmerzlich fehlt, sind u.a. der von Sarko zu verantwortende Massenmord in Libyen sowie die absolut illegale Entgegennahme der Quadhafi-Millionen zu Wahlkampfzwecken. Es steht zu hoffen, dass diesem Monster jüdischer Abkunft kein schöner und sorgenfreier Tag mehr bevorsteht.

6 Gedanken zu „Umzug nach London: Sarkozy flieht vor französischer Reichen-Steuer

  1. Nun ja … Monstern jüdischer Abkunft stehen eigentlich immer nur (hauptsächlich jedenfalls) schöne und sorgenfreie Tage bevor.

  2. Kein Mensch kann sich vor seinen eigenen Ursachen verstecken, sie sind immer bei ihm, ob in Frankreich, oder London oder anderswo…
    Nur sie wissen es noch nicht, das sie alles mitnehmen, was sie selbst verursacht, oder mitverursacht haben. Daher hilft es auch nicht ein Land zu wechseln….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.