Archiv für den Monat: Januar 2013

Israel greift Syrien an – Tote in Armee-Forschungszentrum!

juden kriegvon John Schacher

Israelische Jets haben in der Nacht zum Mittwoch ein militärisches Forschungszentrum in der Provinz Damaskus angegriffen. Der Angriff auf den Komplex in Dschamraja habe sich am frühen Morgen ereignet, berichtete das syrische Staatsfernsehen. Dabei seien zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Das Zielgebäude sei zerstört.

Vorausgegangen war eine stundenlange Luftraumverletzung ganzer israelischer Jet-Staffeln über dem Libanon, mit der man offenbar die Verteidigungs(un)fähigkeiten Syriens einer Prüfung unterzogen hat. Dann plötzlich der Angriff der beiden Jets, die das syrische Radar unterflogen und das nur rund 50 Kilometer von Damaskus entfernte Forschungszentrum zu zerstören.

Derweil die israelischen UN-Abgeordneten geschlossen genau jene UNO-Veranstaltung boycottierte, in der der israelische Menschrechtsbericht der letzten 3 Jahre behandelt wurde – so etwas sei bei der UNO noch niemals vorgekommen, heisst es bei RT.

Die syrische Forschungsanstalt Dschamraja scheint sehr wichtig gewesen zu sein, wenn Israel dafür einen ganzen Verband bereitgehalten hat. Herausgekommen sind die Israelis auch wieder, was die syrische Luftabwehr nicht gut dastehen lässt. Auf Seiten von Israel war man offenbar auch zu mehr bereit, köchelt aber gerne auch langsam.

Neben einer Kriegserklärung fehlt dieser agressiven (verbrecherischen) Kriegshandlung Israels bislang jede Äusserung, Erklärung, Rechtfertigung – bislang kein Ton seitens der „dämokratischen Regierung“ Israels oder seiner Armee. Man bleibt hier dem unverwechselbaren Stil absolut treu und jammert halt noch ein wenig lauter über Chemiewaffen und Luftabwehr-Manpads, die der Hisbollah in die Netze gehen könnten, während man genau dafür die Grenzen brüchig schlägt und Menschenleben nimmt.

Erschütternd auch die Pressebegleitung pro syrische Opposition, die scheinheilig erstmals Verhandlungsbereitschaft heuchelt, aber unter haarsträubenden Bedingungen – unter anderem soll Assad die 160.000 Kriegsgefangenen/Kriegsverbrecher frei- und somit wieder unkontrolliert auf die überlebenden Bürger/Soldaten loslassen. Das Kanonenfutter scheint auszugehen, deshalb müssen nun Luftschläge der Hintermänner herhalten, um Ordnung zu verhindern.
 
Nachtrag: erste Bilder im Staatsfernsehen 3.2.13:

Die deutsche Presse … auf Jamaikaniveau. Über Davos, Mali, nützliche Terroristen und tote Journalisten

PIC1081683992erschienen bei „Der Nachrichtenspiegel“

von Eifelphilosoph

Mittwoch, 30.Januar 2013. Eifel. Gute Meldungen aus Davos: wir können die Berichterstattung über wirtschaftliche Verwerfungen endlich einstellen. Das freut mich sehr – beunruhigt mich doch die Entwicklung der Wirtschaft sehr: ohne Essen und Trinken hält auch die Demokratie nicht lange durch. Die Süddeutsche jubelt geradezu: deutsche Konzerne machen gute Gewinne, die Krise ist vorbei, Spanien, Portugal, Griechenland geht es super, alle haben Optimismus und vor allem: das Vertrauen hat sich dramatisch verbessert.

Was man in dem Artikel vergeblich sucht, ist die Information darüber, wer denn jetzt wem mehr vertraut als vorher. Es gibt Hinweise darauf, das vielleicht Politik und EZB die Sache so richtig im Griff  haben sollen … schaue ich auf die wachsenden Staatsverschuldung, so kann ich in erster Linie nur eins feststellen: die Banker können jederzeit darauf vertrauen, das das ganze Volk hinter ihnen steht, wenn es gilt, ihre Spielschulden zu bezahlen.

Das ist Presse in Deutschland.  In der Schweiz selbst sieht es schon anders aus. Dort zitiert die Handelszeitung den Herrn Stiglitz, Träger des Nobelpreises für Wirtschaft, der die Schweizer schon mal darauf vorbereitet, das der deutsche Jubel von kurzer Dauer sein wird, weil eigentlich noch überhaupt kein Problem gelöst ist.

Wir Deutschen konnten jahrelang unsere Autos gut an Griechen, Spanier und Portugiesen verkaufen, haben mit unseren Produkten die einheimischen Industrien kaputt gemacht und jetzt das Problem, das wir ineffektive Volkswirtschaften in der Eurozone haben: das ganze Europrojekt entpuppt sich als Riesensubvention für deutsche Konzerne (die sich hauptsächlich in ausländischen Händen befinden – was wir hier mal gegen allen Jubel nicht unerwähnt lassen wollen).  Mit dem auf diesem Wege abgegriffenem Geld machen die Raubritter der Moderne in Deutschland vor allem eins: sie machen uns die Mietpreise kaputt, was zu extremen Verzerrungen und Verwerfungen auf den Märkten führt, siehe Handelsblatt:

Deutschland erlebt einen sagenhaften Boom, einen Immobilienboom. Wobei „Boom“ nur eine freundliche Umschreibung dafür ist, dass die Preise und Mieten steigen. In Wahrheit herrscht in deutschen Großstädten ein Verdrängungswettbewerb. Wer sich die steigenden Mieten nicht mehr leisten kann, muss wegziehen, an den Rand der Stadt. Und wer schon am Rand wohnt, hat ein Problem. Dort kann eine Mieterhöhung von 5,50 Euro auf sechs Euro pro Quadratmeter zur existenziellen Frage werden.

Wer von Opa ein Mietshaus geerbt hat, ist der König – und bleibt es auch. Wer sich neu eine Existenz ohne Opa aufbauen muss, ist der Verlierer. Viele erfolgreiche Systembüttel können dank Zugriff auf die Staatsfinanzen alles zahlen, was die Mietgeier fordern – und die haben viel Phantasie. Wer einen normalen Job hat und nicht an der Vernichtung außerdeutscher Volkswirtschaften verdient oder Millionen mit Spekulationen einfährt, für deren Risiken (und Verluste) der Steuerzahler aufkommt, der gehört zu den neuen Vertriebenen.

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