Weihnachtspranger: laßt alle Hoffnung fahren!

santa clausvon Michael Winkler

Ja, das ist der Weihnachtspranger, die ernst gemeinte Vorausschau auf das nächste Jahr, auf 2013. Nun ja, ganz ohne Hoffnung will ich Sie nicht lassen, es könnte ja sein, daß übermorgen, am 21. Dezember, die Welt dank Gottes Gnade tatsächlich untergeht. Die Maya stellen da ihren Kalender auf Null, auf Neuanfang, auf eine bessere Welt. Leider ist die Aussicht, daß dies tatsächlich so geschieht, ziemlich gering. Verdient hätten es die meisten Menschen ohnehin nicht, weshalb praktisch alle Religionen dem Weltuntergang eine längere Zeit der Bedrängnis vorausgehen lassen.

Wobei die Zeit der Drangsal in der vereinigten Groß-BRD bereits 1990 begonnen hatte. Von Kohl über Schröder zu Merkel zieht sich eine abwärtsweisende Linie, eine Zeit, in der den Deutschen immer mehr Freiheiten genommen worden sind. Merkel betreibt den Kampf gegen Rechte ganz offen, und gemeint sind natürlich die Bürger-Rechte. Video-Überwachung, Kontrolle des Internets, Bundes-Trojaner, Volksverhetzung, kulturelle Sabotage, Anti-Germanismus – der Krieg gegen das Volk wird von seinen angeblichen Vertretern immer intensiver geführt.

Wenn mein lokales Käseblättchen schreibt, Merkel sei auf dem Höhepunkt ihrer Macht, so kann ich dem durchaus beipflichten. Nicht nur die CDU, der ganze Staat ist inzwischen als Merkel-Republik gleichgeschaltet. Wir hatten einmal ein sicheres, stabiles Stromnetz in Deutschland gehabt, bis es einer Angela Merkel eingefallen ist, diese Versorgung durch unsichere, wetterabhängige Stromquellen zu ersetzen. Gefragt wurde dazu niemand, die schöne Demokratie hat sich einmal mehr als Diktatur der Staatsratsvorsitzenden entlarvt.

Wir retten Griechenland, das sei alternativlos, sagt die FDJ-Funktionärin. Wir retten den Euro, das sei alternativlos, sagt der Salami-Taktiker Juncker, zu seinen ständigen Angriffen auf die Geldbeutel der Europäer. Wir haben für Frankreich zu zahlen, das sei alternativlos, sagt Frankreichs Hollande, mit Blick auf die französische 35-Stunden-Woche, die dortige Rente ab 60, bei 67% des letzten Gehalts und den Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde. Dafür haben wir Deutschen zu schuften und zu zahlen, mit 40-Stunden-Woche, Rente ab 67, aber nur 40%, und Mindestlohn nur in einigen ausgewählten Branchen.

Wer ein Leben lang für ganz Europa gearbeitet hat, den erwartet im Ruhestand die Altersarmut. Nur jene, die das verarmende Volk angeblich vertreten, schanzen sich immer üppigere Gehälter und Pensionen zu, kassieren immer hemmungsloser über Nebentätigkeiten ab und befinden sich selten am Arbeitsplatz, wie am oft gähnend leeren Plenarsaal zu sehen ist.

Alles ändert sich, wenn du es veränderst? Ja, sicher, die Linken haben damit durchaus recht, aber eine träge Masse ist vor allen Dingen träge. Jetzt habe ich keine Zeit, denn bald ist Weihnachten. Danach habe ich keine Zeit, die Silvester-Party will vorbereitet werden. Danach geht es leider nicht, ich fahre in den Winterurlaub. Tut mir leid, im Büro ist so vieles liegengeblieben, das muß ich jetzt erst aufarbeiten. Jetzt? Mitten im Frühjahr? Da muß ich den Hausputz erledigen! Zu Ostern besuche ich meine Eltern, zu Pfingsten meine Schwiegereltern, wir müssen uns ranhalten, vor den Ferien, und schließlich in den Sommerurlaub fahren. Im Büro wartet wieder Arbeit und ehe man es sich versieht, droht schon wieder Weihnachten.

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zudem noch beste Grüße an Michael Winkler: frohe Weihnacht, guten Rutsch und vielen Dank für Deine Unermüdlichkeit!

@ alle: Michael Winkler hätte sich die ein oder andere Spende auf seinem Blog verdient…

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