was verband Sumerer und Maya?

von Frank Reitemeyer

Seltsame Übereinstimmungen in Reliefs der Neuen und (ur)alten Welt verblüffen beim genaueren Betrachten. So kann man bei dem sumerischen Gott Enki ein Objekt in seiner Hand bewundern, welches sein mesoamerikanischer „Kollege“ Prä-Inka-Gott Viracocha (Kukulkan bei den Mayas, Quetzalcoatl bei den Azteken) offenbar auch heiß begehrt.

Zwei Schöpfergottheiten der menschlichen Zivilisation (nicht Weltschöpfer!), 13.000 Km Entfernung und das gleiche Objekt in der Hand? Zufall?

 

sumer enki maya
(© Fernando Calvo, Fotos: crystalinks.com)

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Antwort von Frank Reitemeyer:
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Helena Blavatsky postulierte aufgrund des von ihr eingesehenen, angeblich ältestem Buch der Welt, dem Buch des Dzyan, eine Ur-Lehre, eine Ur-Schule, von der alles Wissen und alle Kultur aller Völker einst ausging (ein Axiom, welches die westliche Wissenschaft ablehnt).1. “Die vollkommene Gleichheit der Riten, Zeremonien, Traditionen und sogar der Namen der Gottheiten der Mexikaner und vorgeschichtlichen Babylonier und Ägypter sind ein genügender Beweis dafür, daß Süd-Amerika von Kolonisten besiedelt worden ist, die geheimnisvollerweise ihren Weg über den Atlantik gefunden haben. Wann? In welcher Periode? Die Geschichte schweigt über diesen Punkt; aber jene, die berücksichtigen, daß es keine Tradition gibt, die, geheiligt durch Zeitalter, ohne bestimmte Ablagerungen von Wahrheit an ihrem Boden wäre, glauben an die Atlantis-Legende.“

– Helena P. Blavatsky: Isis Unveiled I, p. 557.

[“The perfect identity of the rites, ceremonies, traditions, and even the names of the deities, among the Mexicans and ancient Babylonians and Egyptians, are a sufficient proof of South America being peopled by a colony which mysteriously found its way across the Atlantic.  When? at what period?  History is silent on that point; but those who consider that there is no tradition, sanctified by ages, without a certain sediment of truth at the bottom of it, believe in the Atlantis-legend.”]

http://www.hiddenhistoryhumanity.com/8B%20Shamballa%20Mayans%20Brazil%206th%20RR%20II.htm#_ftn3

http://www.theosociety.org/pasadena/isis/iu-hp.htm

2. „Ein wichtigerer Punkt ist zu beachten, einer, der zuvorderst in der Reihe der für die Existenz einer ursprünglichen, universellen Weisheit gegebenen Beweise steht – zum mindesten für seltsame Übereinstimmungen in Reliefs der Neuen und (ur)alten Welt verblüffen, beim genaueren Betrachten. So kann man bei dem sumerischen Gott Enki ein Objekt in seiner Hand bewundern, welches sein mesoamerikanischer „Kollege“ Prä-Inka-Gott Viracocha (Kukulkan bei den Mayas, Quetzalcoatl bei den Azteken) offenbar auch heiß begehrt.

Zwei Schöpfergottheiten der menschlichen Zivilisation (nicht Weltschöpfer!), 13.000 km Entfernung und das gleiche Objekt in der Hand? Zufall?die christlichen Kabbalisten und Schüler. Die Lehren waren, wenigstens teilweise, verschiedenen Kirchenvätern bekannt. Es wird, auf rein historischer Grundlage, behauptet, daß Origenes, Synesius, und sogar Clemens Alexandrinus, selbst in die Mysterien initiiert gewesen waren, bevor sie dem Neuplatonismus der Alexandrinischen Schule den der Gnostiker unter dem christlichen Schleier hinzufügten. Mehr als das: einige der Lehren der Geheimschulen – obwohl durchaus nicht alle – wurden im Vatikan aufbewahrt, und wurden seither zu einem wesentlichen Bestandteil der Mysterien, in der Gestalt entstellter Zusätze, die von der lateinischen Kirche zu dem ursprünglichen christlichen Programm gemacht wurden. Ein solcher ist das jetzt materialisierte Dogma von der unbefleckten Empfängnis. Dies erklärt die großen Verfolgungen, die seitens der römisch-katholischen Kirche gegen Okkultismus, Freimaurerei und heterodoxen Mysticismus im allgemeinen in Bewegung gesetzt wurden.

Die Tage Konstantins waren der letzte Wendepunkt in der Geschichte, die Periode des höchsten Kampfes, der in der westlichen Welt damit endete, daß die alten Religionen zu Gunsten einer neuen, auf ihren eigenen Leibern aufgerichteten, erdrosselt wurden. Von damals an wurde der Ausblick in die weit entfernte Vergangenheit, jenseits der Sintflut und dem Garten Eden, gewaltsam und unbarmherzig mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln dem indiskreten Blick der Nachwelt verschlossen. Jeder Ausweg wurde versperrt, jede erreichbare Aufzeichnung zerstört. Aber genug bleibt noch übrig, selbst unter so verstümmelten Aufzeichnungen, um uns zu rechtfertigen, wenn wir behaupten, daß in ihnen jede mögliche Gewißheit von dem tatsächlichen Bestande einer Ursprungslehre enthalten ist. Bruchstücke haben geologische und politische Umwälzungen überlebt, um die Geschichte zu erzählen; und jedes Überlebende gibt den Beweis, daß die jetzt geheime Weisheit einstens der eine Brunnen, die immer fließende ununterbrochene Quelle war, aus der alle die kleinen Ströme – die späteren Religionen aller Nationen vom ersten bis zum letzten gespeist wurden. Diese Periode, mit Buddha und Pythagoras als dem einen und mit den Neuplatonikern und Gnostikern als dem andern Endpunkte, ist der einzige in der Geschichte übrig gelassene Brennpunkt, in dem zum letzten Male die glänzenden Strahlen des vergangenen Äonen entströmenden Lichtes sich sammeln, unverdunkelt von der Hand von Bigotterie und Fanatismus.“

– Helena Blavatsky: Die Geheimlehre. Die Vereinigung von Wissenschaft, Religion und Philosophie, Einleitung Band I:
http://www.geheimlehre.de/das_werk/werk.htm
http://www.blavatsky.de/cms/werke/die-geheimlehre.php

http://www.holofeeling.com/OHRENBARUNG/beiwerk/Blavatsky_Geheimlehre_I.pdf

3. „Theosophie ist schließlich die urgeschichtliche Weisheits-Religion, die esoterische Lehre, welche einst in jedem alten Land verbreitet war, das Kultur für sich beanspruchte. Die alten Schriften zeigen uns alle diese „Weisheit“ als eine Emanation des göttlichen Prinzips.“

[„Theosophy is, then, the archaic wisdom-religion, the esoteric doctrine once known in every ancient country having claims to civilization. This ‚Wisdom‘ all the old writings show us as an emanation of the divine Principle“.]
– H. P. Blavatsky, „What is Theosophy?“ In: Collected Writings II, S.89:
http://www.katinkahesselink.net/blavatsky/articles/v2/y1879_020.htm

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