Hensel´s Sonntagsmatinée: aus Angst vor Natürlichkeit – Teil III

von Hans-Peter Schröder

aus Angst vor Natürlichkeit Teil I: Gender-Blender

aus Angst vor Natürlichkeit Teil II: Blutspur

 

Teil III: Lebensborn und Ahnenerbe – Zukunftsmusik aus der Vergangenheit

Bifröst X (2)

 

Einleitung: Kollaborateure

 

Vidkun Quisling war norwegischer Ministerpräsident von 1942 – 1945. Er hat die norwegische Kriegsakademie mit dem besten Abschluß beendet, der bis dato je vergeben worden war. Beide Angaben wurden wikipedia entnommen, wollen wir ihr in diesem Punkt ausnahmsweise 100%ig glauben, er, der Glaube dient einem guten Zweck. Wollen wir ihr noch mehr glauben, der allwissenden Enzyklopädie? Es käme auf einen Versuch an…. .

Vidkun Quisling erlebte, als Mitarbeiter Fridtjof Nansens, des berühmten Polarforschers und Friedensnobelpreisträgers, in den frühen 20ern die Greuel von Bürgerkrieg und Hungersnot in der Sowjetunion aus direkter Nähe. Ebenso wie Alfred Rosenberg lernte er die Auswirkungen des sowjetischen Systems auf Land und Leute aus eigener Anschauung kennen. 1927-1929 war er Diplomat Norwegens in Moskau.

1931 wurde er Kriegsminister, ein Titel der sich in etwa mit Herrn de Maizieres Titel vergleichen lässt, aber nicht so ganz auf Augenhöhe; er verließ die Regierung allerdings bereits wieder 1933. Vidkun Quisling entstammt, schreibt wikipedia, mütterlicherseits sowie väterlicherseits sehr alten und sehr angesehenen Familien aus der Provinz Telemark. 1933 wird er einer der Gründerväter der Nationalen Einheit, einer Partei mit dem norwegischen Namen Nasjonal Samling, was ich, der ich die norwegische Sprache nicht beherrsche, als Nationale Sammlung, Nationale Sammelbewegung, Versammlung, oder schlicht als Thing übersetzen würde. Quisling hieß mit vollem Namen Vidkun Abraham Lauritz Jonsson Quisling.

Wikipedia, die allwissende Enzyklopädie, bezeichnet ihn trotz seines christlichen, zweiten Vornamens als Antisemiten und die Nasjonal Samling als faschistisch.

Die norwegische Exilregierung regierte ab 1940 in London, im selben London, das durch seine bereits seit 1939 geplanten Landeoperationen in Norwegen den Skandinavienfeldzug der deutschen Armee auslöste. Zur Mantrasprachregelung sei angemerkt, daß die geplante Besetzung Norwegens durch England von interessierten Kreisen als vorbeugende Rettungsmaßnahme verkauft wird, die in letzter Sekunde anlaufende Gegenmaßnahme Deutschlands wird dagegen von denselben Kreisen als Überfall bezeichnet.

Man kann im Fall der norwegischen Exilregierung von dreifachem Verrat an der norwegischen Nation sprechen. Erstens hat sie sich mit den Kriegsverursachern verbündet und zweitens von Feindstaatenterritorium aus innernorwegische Auseinandersetzungen geschürt, terroristische Aktionen, wie Morde an deutschen Soldaten und an Norwegern und die Zerstörung norwegischer Besitztümer von den Pseudoalliierten gefordert und Sabotage- und Mordaktionen aktiv unterstützt.

Die deutsche Besetzung Norwegens lässt sich rational begründen, die verbrecherischen Vasallendienste, die die BRD im Jahre 2012 dem Imperium leistet, lassen sich nicht rational begründen.

Die Operationen im Norden und in polaren Gewässern richteten sich weder gegen die norwegische Bevölkerung, die ihrer Qualitäten wegen die Wertschätzung der Reichsregierung genoß, noch gegen die norwegische Regierung, sofern sie sich kooperativ verhalten hätte.

Der deutsche Vorstoß nach Skandinavien band unnötigerweise Kräfte, die dringend an anderen Orten benötigt wurden. Aber er war notwendig geworden, um Schiffsrouten, sowie die Versorgung mit Rohstoffen zu sichern und um ein offenes Einfallstor zu schließen. Bedauerlich bleibt für ewig in der Geschichte zu vermerken, daß die norwegische Nation zu keiner monolithischen Haltung fähig war und als Wachs in den Händen der londoner Kollaborateure bis heute nicht fähig scheint, zu erkennen, wie ihre wahren Freunde die norwegische Freiheit mit dem eigenen Blut verteidigten.

Der dritte Verrat gipfelte im Erlaß von Gesetzen ohne verfassungsrechtliche Legitimation auf londoner Boden, mit denen die Exilpolitiker das norwegische Nachkriegsszenario gestalten wollten. Aufgrund eines dieser, weder vom norwegischen Volk, noch vom norwegischen Parlament, sondern von einer selbstherrlichernannten Exilregierung in Feindesland (siehe der Fall „Exilregierung“ Polen, und aktuell, die vom Ausland gebastelteten Scheinregierungen libyscher und syrischer Verräter) beschlossenen Gesetze, wurde die Todestrafe eingeführt, um scheinrechtmäßige Rache an den der deutschen Reichsregierung und dem norwegischen Volk treuen Kräften, den wahren Patrioten Norwegens, nehmen zu können.

Vidkun Quisling wurde ermordet, er starb vor einem Erschießungskommando am 24. Oktober 1945. Nachdem die Verräter zurückgekehrt waren, hat man keine  Zeit verloren, um Aktionen einzuleiten, die die eigene Nation dauerhaft besudeln, immer weiter und weiter, bis heute gehend. Das Spektrum reicht von Hetzkampagnen zur Diffamierung der norwegischen Nation als kollektive Antisemitennation, wobei angemerkt werden muß, daß Geschmack ein von der Natur mitgegebener, an den Instinkt gekoppelter Trieb und nicht wählbar ist – bis zu den Morden, die von dem sich hinter dem Namen Breivik verbergenden Scheusal mit den vielen Köpfen, an Norwegern begangen worden sind.

Nach allem was geschehen ist und was geschieht, scheint es, als habe die Reichsregierung die Stärke und die Kraft und die Gesundheit des norwegischen Volkskörpers falsch eingeschätzt.

Gimle , später Villa Grande (2)

Hier wohnte Quisling: Das Haus Gimle
http://de.wikipedia.org/wiki/Vidkun_Quisling

*

über Morgen

„….Am südlichen Ende des Himmels ist der Pallast, der Gimil heißt und der schönste von allen ist und glänzender als die Sonne. Er wird stehen bleiben, wenn sowohl Himmel als Erde vergehen, und alle guten und rechtschaffenen Menschen aller Zeitalter werden ihn bewohnen. So heißt es in der Wöluspa:

Einen Saal sah ich lichter als die Sonne,
Mit Gold gedeckt, auf Gimils Höhn.
Da werden bewährte Leute wohnen,
Und ohne Ende der Ehren genießen.

Da fragte Gangleri: Wer bewahrt diesen Pallast, wenn Surturs Lohe Himmel und Erde verbrennt? Har antwortete: Es wird gesagt, daß es einen Himmel südlich und oberhalb von diesem gebe, welcher Andlang heiße. Und noch ein dritter Himmel sei über ihnen, welcher Widblain heiße, und in diesen Himmeln glauben wir sei der Pallast belegen und nur von den Lichtalfen glauben wir diesen Pallast jetzt bewohnt…..“

„….Da fragte Gangleri: Was geschieht hernach, wenn Himmel und Erde verbrannt sind und alle Welten und die Götter alle todt sind und alle Einherier und alles Menschenvolk? Ihr habt vorhin doch gesagt, daß ein jeder Mensch in irgend einer Welt leben soll durch alle Zeiten. Har antwortete: Es giebt viel gute und viel üble Aufenthalte; am besten ists, in Gimil zu sein. …“

Snorre Edda

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die Deutschenflittchen und die Deutschenkinder und was aus ihnen wurde
oder Blick zurück im Zorn

http://de.wikipedia.org/wiki/Tyskerbarn

„Als Tyskerbarna („Deutschenkinder“) oder Krigsbarna („Kriegskinder“), auch Tyskerunger werden in Norwegen die während der deutschen Besetzung des Landes im Zweiten Weltkrieg zwischen 1940 und 1945 von Deutschen und Österreichern mit Norwegerinnen gezeugten Besatzungskinder bezeichnet. Ihre Mütter bezeichnete man in Norwegen mit dem Schimpfwort Tyskertøs („Deutschenflittchen“).

Nach Schätzungen wurden bis zu 12.000 Kinder gezeugt, 8.000 davon im Rahmen des Lebensborn-Programmes……. 1945 erwog eine „Kriegskinderkommission“, alle „Kriegskinder“ nach Australien zu verfrachten. Eine Ärztekommission kam zu dem Ergebnis, dass diese Personengruppe „minderwertige Gene“ habe, von denen eine permanente Gefahr für die norwegische Gesellschaft ausgehen könnte. Nach dem Krieg wurden vor allem in Norwegen eine große Anzahl dieser Kinder misshandelt, sexuell missbraucht, psychiatrisiert und zwangsadoptiert, was nicht wenige in den Suizid getrieben hat.

In Norwegen attestierte ein Oberarzt allen „Deutschkindern“ aus den Lebensbornheimen nach Ende der Okkupation kollektiv die Diagnose „schwachsinnig und abweichlerisches Verhalten“. Die Begründung: Frauen, die mit Deutschen fraternisiert hätten, seien im Allgemeinen „schwach begabte und asoziale Psychopathen, zum Teil hochgradig schwachsinnig“. Es sei davon auszugehen, dass ihre Kinder dies geerbt hätten. „Vater ist Deutscher“ genügte zur Einweisung. Teilweise waren sie auch medizinischen Versuchen mit LSD und anderen Rauschgiften ausgesetzt. Ihre Ausweispapiere wurden vernichtet, gefälscht oder bis 1986 als „Geheimmaterial“ zurückgehalten.
1959 zahlte die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Wiedergutmachungspolitik für diese Kinder 50 Millionen Mark an Norwegen. Bei den Betroffenen kam nichts davon an; der Verbleib der Gelder ist bis heute ungeklärt…. . 1998 lehnte eine Mehrheit des norwegischen Parlaments die Einsetzung einer Untersuchungskommission als „unnötig“ ab. Zwar wurden 1996 Opfer von Lobotomieversuchen entschädigt und 1999 von Norwegen enteignetes jüdisches Eigentum ersetzt, doch eine Entschädigung der „Deutschenkinder“ wurde abgelehnt…. Sieben „Kriegskinder“ verklagten 2001 die norwegische Regierung. Sie unterlagen aber, da die Verjährungsfrist in den 1980er-Jahren abgelaufen sei….. Nachdem die Klagen Betroffener auf Wiedergutmachung vor den höchsten norwegischen Gerichten letztinstanzlich wegen „Verjährung“ oder „mangels übergeordnetem rechtlichen Interesses“ abgewiesen wurden, reichten 2007 159 Deutschenkinder beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gegen Norwegen Klage ein. Der EGMR hielt die Ansprüche der Kläger ebenfalls für verjährt.“

Norwegischer Kriegskindverband - NKBF (2)

Internetseite des norwegischen Kriegskinderverbandes
http://www.nkbf.no/

Es muß herausgebrüllt und solange wiederholt werden, bis alle es nicht nur gehört, sondern verstanden haben, daß die Bundesrepublik Deutschland im Namen des deutschen Volkes, im Jahre 1959 zur Versorgung der Kriegskinder 50 Millionen Mark an Norwegen auszahlte und daß dieses Geld von „Norwegern“ (?) den Kindern gestohlen wurde, so daß diese keinen Pfennig davon sahen.

Wer hat, die für die Versorgung deutsch-norwegischer Kriegskinder und Kriegsmütter bestimmten, 50 Millionen Mark gestohlen und an wen wurde das Geld ausgezahlt? Und warum wurden die Kollaborateure in der deutschen Regierung, die die Nachforschungen einstellten und das Verbrechen geschehen ließen, nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen? Im Namen des deutschen Volkes.

die Dynastie der Nestbeschmutzer

Hanne1

Jüngster Sproß in der norwegischen Nestbeschmutzerfamilie ist die in Kenia geborene Miß Sauberfrau, so eine nettes Ding und so bescheiden, Hanne Nabintu Herland. Nachdem Norwegen gerade einen schändlichen terroristischen Angriff aus der Twilightzone erlitten hat, kommt die nächste Schmach. Dieses Mal von einer Hausgemachten, die sich von norwegischem Fleisch nährt. Die Dame flog in`s Ausland, um dort, gegen gutes Geld versteht sich, der norwegischen Gesellschaft kollektiven Antisemitismus, noch deutlicher, kollektive Israelfeindlichkeit und kollektiven Judenhass vorzuwerfen. Herland identifiziert die sozialistische Partei, nachdem gerade erst die Parteijugend auf Utoya von einem Israelfreund masssakriert worden ist (!), als federführenden Drahtzieher, als Kopf der Verschwörung. Sie gründet ihre Beschuldigungen einzig auf die Sympathien Norwegens für die Sache Palästinas und behauptet, daß diese Einstellung weder etwas mit Humanismus noch mit Gerechtigkeitsgefühl zu tun habe, sondern das Ergebnis einer Gehirnwäsche sei! Ausgerechnet! Gehirnwäsche, Stichwort Umerziehung, sieht anders aus. Deutschland kann hier ein garstig Liedlein vorsingen. Die Dame sollte sich bilden, anstatt  ihre Bildungsdefizite  mit Botox, Schminke, forschem Auftreten und Publicitygeilheit zu kaschieren…. . Sich gegen gutes Geld feilbietend.

Wieviel gab`s dafür? Mehr als 15.000? 15.000 scheint ja die untere Fixsumme in gewissen losen Kreisen zu sein, …. .

Vor Jahren erzählte mir ein flüchtiger Bekannter, daß an der Stelle, an der einmal das Haus Gimle gestanden hätte, heute eine Jauchegrube wäre. Das ist laut der allwissenden wikipedia nicht zutreffend. Im Haus Gimle, das heutzutage Villa Grande heißt, ist eine Holocaustforschungsstätte eingerichtet. Ob die ehrenwerte Frau Herlund auch die Mitarbeiter der Holocaustforschungsstätte in der Villa Grande des Antisemitismus beschuldigt, bleibt ungewiß. 100%ig auszuschließen wäre es nach ihrem Auftritt vor den Global Jewish Affiairs jedenfalls nicht.
Die Dame entblößt sich unter http://www.hannenabintuherland.no/?p=2780
Kostprobe daraus:

Lecture at The Institute for Global Jewish Affairs, Jerusalem Center for Public Affair, 5.11.2012
„It is with great joy that I join you here in this holy city of Jerusalem, a city that binds Christians and Jews together in a historical context in which our stories are intertwined both in the past and for the future. We are in the land of Moses, Deborah, David and Jeremiah who all lived in times of great turmoil just like we do. They showed leadership…. „

„I am here to speak about how the Radical Left turned Norway into what today seems to be the most anti-Semitic country in the West with is remarkably bent on being negative towards Israel, and the details are quite astonishing, but let me start by taking a look at the historical process in Europe that has led to this radical swing of anti-Israelism that Norway is suffering from today.“
„…during the visit of the renowned Harvard professor Alan Dershowitz last year as he came to  Norway and was not welcomed to hold a lecture in any Norwegian university. I held the opening speech at the conference Oslo Symposium 2011, chaired by Bjarte Ystebo, where Alan Dershowitz was a main speaker.“

«How the Radical Left turned Norway into the most anti-Semitic country in the West»

„Norwegian thought control and demonization of Israel „

„I say: Anti-Israelism is anti-Semitism’s new face in Europe.“
„Norwegian propaganda fuels hatred“

„A recent survey by Norway’s largest newspaper, VG, showed a similar the split between the political Leftist elites and mainstream views amongst the people on Israel. Upon asked if they supported Norwegian media’s chronically negative covering of Israel, 60 % of the Norwegian people felt theIsraeli Embassy was right in complaining about news being highly biased. Within this group you also find quite large segments of more conservative traditional Christians who support Israel in a deep rooted belief in our joint Jewish heritage.“

wer hätte uns geholfen, falls die Sowjetunion damals Deutschland angegriffen hätte?

Niemand. Mitteleuropa wäre dahin gewesen. Unsere deutschenVäter und Mütter und ihre wenigen ausländischen Kameraden haben ihren Kopf hingehalten, um Eueren Kopf zu retten. Ihr hättet eueren Kopf im GULAG verloren, als Beuteresteuropäer……. . Einzig England hätte eine Chance gehabt, seine Haut zu retten. Vorübergehend. Und nur wegen seiner Insellage.

Amerika unter dem Herrn Roosevelt lieferte laut Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Eintritt_der_Vereinigten_Staaten_in_den_Zweiten_Weltkrieg an unsere Feinde, wobei das sicherlich nicht die ganze Wahrheit ist:

„Bis zum Kriegsende nahm das Vereinigte Königreich Lieferungen von 30 Milliarden Dollar in Anspruch und die Sowjetunion, (Lieferungen) im Wert von 12 Milliarden Dollar. Dies entsprach 427.000 Lastwagen, 15.000 Flugzeugen und 13.000 Panzern.“

Allianzen (2)

der Kampf in Quadratkilometern 1:50

Deutschland: Landfläche 1939: ca. 634.000 Quadratkilometer
Nennenswerte Rohstoffe: Ausser Kohle und ein bischen Uran nichts! Weder Eisen, noch Kupfer noch Öl, kein Aluminium und kein Chrom, weder Nickel, noch Wolfram, noch Mangan, noch nicht einmal Silizium

Sowjetunion: Landfläche 2012: ca. 22 Millionen 400.000 Quadratkilometer
Rohstoffe: Fast alles, was das Herz begehrt, sogar Platin und Diamanten

Vereinigte Staaten von Amerika, die Deutschland bereits im Jahre 1941 de facto den Krieg erklärten, in dem sie die Feinde Deutschlands, vor allem die Sowjetunion, mit Kriegsmaterial versorgten, bevor sie offen in den Krieg eingriffen und anfingen deutsche Soldaten und Zivilisten direkt zu ermorden: Landfläche 2007: ca. 9 Millionen 600.000 Quadratkilometer
Rohstoffe: Fast alles was das Herz begehrt, Kohle, Eisen, Kupfer, Öl und so weiter

Das BRDrestdeutschland umfasst die Fläche von ca. 357.121 km², ein Verhältnis von 1:89 (US+SU).

„Verschwörung auf gut norwegisch“ oder „Eine Bombe zum Abschied“

Am 15. Dezember 1944 erließ die norwegische „Exilregierung“ die Landesverratsordnung, „die die Mitgliedschaft in der Nasjonal Samling“ rückwirkend unter Strafe stellte (siehe die Schweinerei in Libyen, die rückwirkend „Rebellenmördern“ zu Straffreiheit verhilft und die Verteidigung ehemaliger Regierungsmitglieder verunmöglicht. Siehe auch Gesinnungsjustiz).

Federführend an der Ausformulierung war der norwegische Generalstaatsanwalt Sven Arntzen. Er sorgte auch dafür, daß die Verordnung nach der Niederlage Deutschlands in Norwegen angewandt und umgesetzt wurde. Wikipedia schreibt wörtlich: „Diese Verordnung wird heute als nicht verfassungskonform angesehen.“

Ach nee, heute? Diese Verordnung war schon damals verfassungswidrig, wie die gesamte „Exilregierung“. Arntzen hat der Mord an Quisling und die Verfolgung seiner Landsleute aufgrund eines verfassungsfeindlichen Gesetzes nicht geschadet. Auf wen trifft die Bezeichnung Verräter eher zu, auf Arntzen oder auf Quisling?

Verfassungswidrigkeit ist in der BRD Alltag. In Deutschland werden immer wieder Gesetzesanträge, oft von Juristen, eingebracht, die vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig, verfassungsbedenklich oder verfassungsgefährdend kassiert werden. Der Vorsitzende des „Pseudo-NSU“-Untersuchungsausschusses war an einer kassierten Eingabe in Sachen Vorratsdatenspeicherung, unter dem Motto „Lege Vorräte an in Zeiten des Überflusses, schnüffle und bespitzele deine Brüder und Schwestern Tag und Nacht, dann hast du Vorräte für jede Gelegenheit in der Not und sie, die Bespitzelten, wissen nichts über dich!“ beteiligt. Das schadete seiner Karriere nicht, im Gegenteil.

Zurück nach Norwegen. Nachdem das Tier aus der Twilightzone aus Breivik sprach und die norwegischen Jugendlichen ermordet hatte und der Ausschuss zur Untersuchung anrollte, kam es zu einem skandalträchtigen Prozess, in dessen Verlauf die Gerechtigkeit geknebelt wurde und die Angehörigen der Opfer, das Andenken ihrer ermordeten Kinder verrieten, indem sie aufhörten nach der Wahrheit zu forschen.

Frau Arntzen

Die dem Breivikprozess vorsitzende Richterin heißt Wenche Elizabeth Arntzen. Sie ist die Enkelin, des für die 1944er verfassungswidrigen Gesinnungsjustizgesetze verantwortlichen norwegischen Generalstaatsanwaltes Sven Arntzen. Sven Arntzen ist der Großvater der Richterin Breiviks.

Das alles deutet auf eine Verschwörung hin, die nicht der sozialistischen Partei entspringt, wie die Poserin Herland gegen gutes Geld propagiert, sondern die in einer ganz anderen Erde wurzelt.

Tiefer und tief in der Vergangenheit. Nicht nur die guten Merkmale, auch die Begabung zu Unrecht und zum Verbrechen sind geninhärent.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wenche_Elizabeth_Arntzen

3 Gedanken zu „Hensel´s Sonntagsmatinée: aus Angst vor Natürlichkeit – Teil III

  1. Vielen Dank! Der Name Quisling wird bis heute als Synonym für Kollaboration und Landesverrat verwendet, siehe die Einleitung des Artikels hier auf dem Blog vor wenigen Tagen: http://julius-hensel.ch/2012/12/ein-hundeleben-fur-syrer-das-doha-abkommen/

    Es ist wichtig, bei solchen „selbstverständlichen“ Begriffen mehr zu forschen und zu hinterfragen.

    Was Lebensborn betrifft, konnte hier nie ein faktischer Zusammenhang mit Menschenzucht o.ä. hergestellt werden. Alles, was in diese Richtung geht, war und ist üble Siegerpropaganda. http://de.metapedia.org/wiki/Lebensborn

    Die wirkliche Schande ist der Umgang mit den norwegischen Kindern aus der Verbindung mit deutschen Soldaten, wie hier ganz richtig dargestellt wurde.

    Was Utoya betrifft, zur Ergänzung und Untermauerung der Richtung, aus der der Angriff kam, noch folgendes Video: http://terraherz.at/2012/04/16/die-zionistische-israel-verwicklung-im-oslo-utya-insel-massaker-am-26-juli-2011-norwegen/

    Bevor ich dieses Video gesehen habe, war mir die konsequente pro-palästinensische Haltung Norwegens in diesem Ausmaß nicht bekannt gewesen. Die Zitate im obigen Artikel unterstreichen, wie sehr dies ein Dorn im Auge bestimmter israelischer Kreise war und ist.

    So wie es aussieht, hat Norwegen vieles in seiner Geschichte aufzuarbeiten und neu zu bewerten. Viele Strömungen und Meinungen der norwegischen Nachkriegszeit bis heute haben ihre Wurzeln auf Seiten der Alliierten Siegergeschichtsschreibung. Um so erstaunlicher, dass sich Norwegen in der Palästina-Frage so eigenständig und unbeeinflussbar zeigte. Und um so bedauerlicher, wenn die Bombenattentate und das Massaker die Konsequenz daraus war.

  2. „Deutsche Blagen nehmen wir nicht“

    In Norwegen kämpfen deutsche Kriegskinder um Wiedergutmachung und Anerkennung, bisher vergeblich

    von Reiner Gatermann

    Oslo – „Wir gehen zum Obersten Gericht, und wenn wir auch dort verlieren, klagen wir beim Europäischen Gerichtshof“, sagt mit leiser, aber energischer Stimme Siss Oustad, Vorsitzende des Krigsbarnforbundet Lebensborn. Hierin sind die norwegischen „Tyskerbarna“, die Deutschkinder, organisiert. Sie haben nun auch in der zweiten Instanz verloren. Ihre Klage gegen den norwegischen Staat auf Anerkennung ihres schweren Schicksals und auf Wiedergutmachung wurde mit dem Hinweis abgewiesen, die Fälle seien verjährt.

    „Dies ist ein Unding“, erklärte nach dem Urteil Siss Ousted. „Viele von uns haben ja erst 1986 mit dem Erlass der neuen Adoptionsgesetze von unserer richtigen Herkunft erfahren.“ In Norwegen gibt es zwischen 8000 und 12.000 „Kriegskinder“. Geboren wurden sie während der deutschen Besetzung Norwegens 1940 bis 1945. Sie haben einen deutschen Vater und eine norwegische Mutter. Der norwegische Lebensborn hat allerdings nichts mit der gleichnamigen Nazi-Organisation und deren Rassezuchtvorstellungen gemeinsam.

    Insgesamt liegen 120 Klagen gegen den Staat vor, das Landesgericht hatte über sieben Fälle zu entscheiden. Dabei ging es über Schadenersatzforderungen in Höhe von 61.500 bis 246.000 Euro. Das Gericht folgte jedoch wie schon in der ersten Instanz dem Rechtsvertreter der Regierung, der die Fälle als verjährt beschrieb. Die heute rund 60 Jahre alten „Tyskerbarna“ könnten sich auch nicht auf die UN-Menschenrechtskonvention berufen, da diese erst 1953 in Kraft getreten sei.

    Anni-Frid Lyngstad, Mitglied der Pop-Gruppe Abba, hatte einen deutschen Soldatenvater

    Das prominenteste dieser deutsch-norwegischen Verbindungen ist Anni-Frid Lyngstad, Mitglied der Pop-Gruppe Abba. Nach ihrer Geburt im November 1945 wurden ihre Mutter und Großmutter in ihrem Dorf in Nordnorwegen völlig ignoriert und schikaniert. Sie flüchteten wenig später nach Schweden, wo Fridas Mutter 1947 verstarb.

    Nach der ersten Prozessrunde im Herbst letzten Jahres erklärte Randi Hagen Spydevold, die Rechtsvertreterin der Kläger: „Diese Zeugenaussagen sind nicht die schlimmsten, sie sind Durchschnitt.“ Dem Staat wirft sie vor, er habe nichts gegen die Schikanen, denen Kinder und Mütter ausgesetzt waren, unternommen, „deswegen ist er für deren Leiden verantwortlich“. Nur als „Spitze der unwahrscheinlichen Beschreibungen, die sich das Gericht anhören musste, nannte die Osloer Tageszeitung „Aftenposten“ die „ergreifende Geschichte“ von Harriet von Nickel: Als Zweijährige wurde sie von ihren Pflegeeltern auf den Hof gestellt und „mit dem Hund an eine Leine gebunden“. Die Pflegeeltern versuchten, „das deutsche Blut aus mir herauszuprügeln“. Zum Schulbeginn hatte sie keinen Nachnamen.

    Die 1946 geborene Gerd Synöve Andersen gab zu Protokoll: Als Zweijährige kam sie in ein Kinderheim, wo sie das einzige Kriegskind war, „damit wurde ich zum Freiwild“. In die Schule durfte sie nicht gehen, sie war das Laufmädchen für das Heimpersonal. Als sie sich später um eine Beschäftigung in einem Spielzeugladen bewarb, wurde sie mit den Worten „deutsche Blagen nehmen wir nicht“ abgewiesen. „Ich habe nie selbst Geld verdienen können.“

    1963 wollte die 17-Jährige heiraten. Der Pfarrer verweigerte ihr die erforderlichen Papiere: „Du sollst nicht heiraten, man sollte dich sterilisieren. Solche wie du sind Nichtsnutze.“

    Auch Karl Otto Zinkel wuchs in einem Kinderheim auf. Er erinnert sich noch an eine psychiatrische Behandlung in einem kahlen Raum: „Da waren fünf oder sechs Ärzte in weißen Kitteln. Sie sagten mir, ich sei ein Schwein und meine Mutter eine Hure.“ Dies sei ihm seit seinem vierten Lebensjahr eingebläut worden.

    Quelle: http://www.welt.de/data/2002/06/24/426718.html

  3. Zu meinem Beitrag vom 16.12.2012 um 12:29 Uhr möchte ich noch ergänzen, dass es sich natürlich bei dem möglichen Zusammenhang zwischen dem Utoya-Massaker, der norwegischen Palästina-Freundlichkeit und den daraus ableitbaren möglichen Unterstützern der Tat im Hintergrund um eine reine Mutmaßung handelt.

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