die letzte Sitzung

von Jurij Below

Die Konferenz der Alliierten in Potsdam im Schloß Cecilienhof vom 17. Juli bis 1. August 1945 bestand aus zwei Phasen: 17. Juli-25. Juli 1945 (neun Sitzungen) und 26. Juli-1. August 1945 (vier Sitzungen).

Auf der Konferenz sollten die Grenzziehungen in Europa und die Reparationszahlungen, die Verwaltung des besetzten Deutschlands sowie der noch andauernde Pazifikkrieg besprochen werden. 

potsdam1945

Teilnehmer: Oberhäupter: USA (Harry Truman) „UdSSR“ (Josef Stalin), und UK (Winston Churchill) Außenminister: James Byrnes (USA), Wjatscheslaw Molotow („UdSSR“) und Anthony Eden (UK). Nach der Abwahl von Churchill in London: Ab 28. Juli Clement Attlee und sein neuer UK Außenminister Ernest Bevin. Frankreich war an der Potsdamer Konferenz nicht beteiligt, stimmte aber den in der ‚Mitteilung‘ niedergelegten Grundsätzen und Gedanken unter bestimmten, in sechs Noten vom 7. August 1945 formulierten Vorbehalten zu. Außerdem wurde US-Admiral William Leahy als Teilnehmer bezeichnet, bzw. sog. Berater und Militär-Administrator und -Dolmetscher.

*

Wenn es in den 12 vorherigen Sitzungen, wie man so salopp sagt, ein Tauziehen gewesen war, wurde die letzte Sitzung dagegen weniger dramatisch, als komisch. Noch nie in der Geschichte der Menschheit verlor man das diplomatische Spiel so leicht, als dort. Denn „das Leben ist eine Tragödie für die, die fühlen, und eine Komödie, für die, die denken“ (Jean de la Bruyère, 1645-1696)

DER GROSSE VERRAT

Die Schlüsselfrage war nicht Deutschland, sondern Polen. Dessen Unabhängigkeit sollten USA, UK und Frankreich 1939 garantieren und deswegen wurde 1939 den Deutschland der Krieg erklärt und damit legitimiert. Jedoch lieferten sie (mit Ausnahme von Frankreich) dieses Land von Anfang an den Bolschewisten aus.

Es ist fraglich, ob unmittelbar den jüdischen Beratern der USA wie Henry Morgenthau Jr. (1891-1967) die alliierte Zerstückelung Deutschlands zu verdanken ist, weil Dokumente, die erst in 90-ern veröffentlicht wurden beweisen, dass selbst Franklin Roosevelt aus diesem Programm über 90 Prozent der Forderungen weggestrichen und insbesondere „eine Zerstückelung Deutschlands in einen „Norddeutschen Staat“ einen „Süddeutschen Staat“ und eine „Zone“ sowie „eine komplette Deindustrialisierung und die Umwandlung in ein Agrarland“ kategorisch zurückgewiesen hatte.

Durch eine gezielte Indiskretion wurde der Plan jedoch in die Öffentlichkeit gespielt. Die öffentliche Reaktion war so negativ, dass sich auch der bisherige Befürworter Roosevelt distanzierte. Einige Aspekte wurden jedoch beibehalten. Der Morgenthau-Plan wurde vom „Naziapparat“ zur Verbreitung von Durchhalteparolen massiv im propagandistischen Rahmen eingesetzt („jüdischer Mordplan“ zur „Versklavung“. Insofern war nach Ansicht mancher Fachleute der Morgenthau-Plan kriegsverlängernd, da er psychologische Reserven der Deutschen Truppen hervorzulocken half. Reparationsleistungen, die Deutschland nach Kriegsende leisten musste, waren weder de facto noch de jure Folgen des Morgenthau-Plans.

Dennoch wurden wesentliche Teile des Morgenthau Plans von 1945-52 umgesetzt oder hatten Einfluss auf die Besatzungspolitik der Alliierten. Als bekannte Beispiele seien die Entnazifizierung, Demontage, Zerschlagung des Staatsgebiets, Erschießungen von NS-/SS-/Gestapo-Angehörigen sowie weitere tiefgreifende Maßnahmen gegen die deutsche Zivilbevölkerung (Rheinwiesenlager, Zwangsarbeit…). Morgenthau war seit 1933, also vor und während des Krieges einer der aktivsten Anti-Faschisten und Befürworter eines Krieges mit Nazi-Deutschland in den USA. Auch setzte er sich aktiv für die „Rettung der europäischen Juden“ – die These der Zionisten seit 1914 – schon damals mit „6 Millionen jüdischen Opfern“.

CHURCHILL: OPFER-TÄTER DER GESCHICHTE

Sir Winston Churchill war zwar ein brillanter Redner und Journalist, britischer Patriot und Chauvinist, dem – wie die auch anderen großen Gestalten in Großbritannien – die Theorie der jüdischen Welt-Verschwörung nicht fremd war und der sich schon in den 20-er Sorgen um die „terroristischen Juden“, wie er Zionisten nannte, machte.

Nachdem Churchill über die Auslieferung der russischen Kriegsgefangenen bei Lienz in der Ostmark an die Bolschewisten und Massenerschießungen von Patrioten in Russland während der Übergabe erfuhr, sprach er deutlich über Gefahr des jüdischen Sozialismus in seiner Rede in Fulton im März 1946:

„Ein Schatten ist auf die Erde gefallen, die erst vor kurzem durch den Sieg der Alliierten hell erleuchtet worden ist. Niemand weiß, was Sowjetrussland und die kommunistische internationale Organisation in der nächsten Zukunft zu tun gedenken oder was für Grenzen ihren expansionistischen und Bekehrungstendenzen gesetzt sind. Von Stettin an der Ostsee bis hinunter nach Triest an der Adria ist ein „Eiserner Vorhang“ über den Kontinent gezogen. Die kommunistischen Parteien, die in allen diesen östlichen Staaten Europas bisher sehr klein waren, sind überall großgezogen worden, sie sind zu unverhältnismäßig hoher Macht gelangt und suchen jetzt überall die totalitäre Kontrolle an sich zu reißen. Welches auch die Schlußfolgerungen sind, die aus diesen Tatsachen gezogen werden können, eines steht fest: das ist sicher nicht das befreite Europa, für dessen Aufbau wir gekämpft haben. Es ist nicht ein Europa, das die unerlässlichen Elemente eines dauernden Friedens enthält“.

Zwar das war ziemlich verspätetes Geständnis, aber das einzige was tatsächlich den Plan aufhielt, war der Kalte Krieg, der in den 50-er Jahren eine Gestalt annahm, die ein am Boden zerstörtes Deutschland nicht zuließ.

DIE POLNISCHE FRAGE UND BESCHRÄNKTE VERSÖHNUNG

Die Westalliierten bissen jedoch mit der „polnischen Frage“ bei Stalin auf Granit und so schoben sie sie ständig vor sich her. Bis zum Konferenzende wurde über die polnische Westgrenze diskutiert. Da die USA es nicht zu einem Bruch mit den Sowjets kommen lassen wollten oder könnten, verfochten sie schließlich ihren Standpunkt gegenüber Stalin und Polen nicht mehr mit der gleichen Entschlossenheit, wie es Churchill getan hatte.

Nach der Potsdamer Konferenz kam es zu einer „Ausdifferenzierung“ der vier Besatzungszonen in Deutschland. D. h. vor allem die Sowjetunion isolierte mehr und mehr ihre Besatzungszone, so dass die Westalliierten begannen, im kommunistischen Russland eine größere Gefahr zu sehen als in einem wiederherstellten Deutschland. Im Juli 1946 konnten sich die westlichen Alliierten auf der Pariser Außenministerkonferenz mit der Sowjetunion nicht über eine gemeinsame Wirtschaftspolitik einigen.

Am 6. September 1946 kündigte schließlich US-Außenminister (1945-47) James Francis Byrnes im Staatstheater in Stuttgart den Zusammenschluss der amerikanischen und britischen Besatzungszone zum 1. Januar 1947 zum „Vereinigten Wirtschaftsgebiet“ („Bizone“) an. (Frankreich erweiterte diese Bizone am 8. April 1949 zur „Trizone“.) Diese „Stuttgarter Rede“ bzw. „Byrnes-Rede“ wurde auch als „Rede der Hoffnung“ populär. Mit dieser Rede leitete Byrnes die amerikanische Versöhnungspolitik gegenüber Deutschland ein.

DIE LETZTE SITZUNG IN POTSDAM – KAPITULATION DES WESTENS

Potsdam 1. August 1945 16:30 Die Szene wie ich einem Theater: feindliche Blicke der sowjetischen Militärs, falsches Lächeln der Politiker und die auch falsche Hoffnung, dass der Diktator aus dem Kaukasus endlich aufhört, die Runde mit seiner „Herzegowina-Flor“-Pfeife zu betäuben. Er weiß schon, daß sowohl KÖNIGSBERG wie auch POLEN für die Europäer, die ihre eigenen Völker verraten haben – VERLOREN sind. Er spricht als Erster:

Stalin: „Die zweite Abänderung betrifft die Grenze des Gebietes Königsberg. Im zweiten Absatz steht geschrieben, dass der genaue Grenzverlauf von Experten festzulegen ist. Es wird vorgeschlagen zu sagen: „Dabei ist der genaue Grenzverlauf vor Ort von Experten der UdSSR und Polen festzulegen.“

Bevin: „Wir können das nicht der Sowjetunion und Polen allein überlassen.“

Zu spät, Mr. Bevin, der Zug ist längst abgefahren:

Stalin: „Es handelt sich aber um die Grenze zwischen Polen und Russland.“

Bevin: „Aber das muss von den Vereinten Nationen sanktioniert werden. Wir haben uns geeinigt, dass wir auf der Friedenskonferenz den sowjetischen Wunsch hinsichtlich dieser Grenze unterstützen werden, und jetzt sagen Sie uns, dass diese Grenze von der Sowjetunion und Polen festgelegt wird und uns dass nichts angeht.“

Ach ja? Der Generallissimus läßt sich nicht mit einer Friedenskonferenz zu betäuben:

Stalin: „Das ist ein Mißverständnis. Die Grenze insgesamt wird von der FRIEDENSKONFERENZ festgelegt, aber es gibt einen anderen Begriff, den örtlichen Grenzverlauf. Es wird ein genereller Grenzverlauf vorgegeben, aber der örtliche Grenzverlauf kann von dieser gedachten Linie bis zu einem halben Kilometer nach dieser oder jener Seite abweichen. Die Grenze verläuft beispielsweise durch eine Siedlung. Warum soll man die Siedlung durch eine Grenzlinie teilen? An der Festlegung des örtlichen Grenzverlaufs sind nur Polen und Russland interessiert. Wenn Sie meinen, dass das nicht ganz gewährleistet ist, wer soll dann noch in die Kommission aufgenommen werden? Jemand für England, für die USA? Wenn Sie belieben, wir haben keine Einwände.“

Attlee: „Mir scheint, dass die Frage in folgendem besteht. Wir haben uns geeinigt, einen Vorschlag über die Grenzen im Prinzip anzunehmen. WAS DIE ENDGÜLTIGE ABGRENZUNG DIESER GEBIETE, DIE ENDGÜLTIGE GRENZFESTLEGUNG, BETRIFFT, SO IST DAS SACHE DER KONFERENZ. Wenn wir die Sache jetzt Experten Polens und der Sowjetunion übergeben, so verletzen wir damit die technische Arbeit der FRIEDENSKONFERENZ.“

Der schlauer Kaukasier bleibt ruhig und beflügelt von Radio Eriwan:

Stalin: „Wie sieht das Herr Bevin?“

Bevin: „Wir wollen eine Expertenkommission, die von der FRIEDENSKONFERENZ benannt wird.“

Byrnes: „Ich denke, dass man folgende Fassung vorschlagen könnte: Wenn sich Polen und die Sowjetunion auf der FRIEDENSKONFERENZ über die Grenze einig sind, ist die ganze Sache abgeschlossen, und es bedarf keiner Experten. Wenn aber auf der FRIEDENSKONFERENZ zwischen Polen und Russland Meinungsverschiedenheiten herrschen werden, wird man eine Expertenkommission benennen müssen, deren Zusammensetzung durch den Rat der Außenminister oder durch die FRIEDENSKONFERENZ selbst bestimmt wird. Das allerdings nur im Falle von Meinungsverschiedenheiten zwischen Polen und der Sowjetunion.“

Die Attacke geht weiter mit gewünschten diplomatischen Waffen, man brauch nicht mehr die große Bertha:

Stalin: „Lassen wir es bei der vorherigen Formulierung. Dort ist aber nicht gesagt, aus welchen Experten die Kommission bestehen soll.“

Nun weißt er genau – er darf angreifen: Die sowjetische Delegation schlägt vor, aus dem ersten Absatz die Worte „nach dem Abschluss von Friedensverträgen“ zu streichen.

Attlee: „Das scheint mir nicht richtig zu sein, denn als wir den dritten Absatz formulierten, dachten wir an eine Herstellung diplomatischer Beziehungen „soweit … dies möglich ist“. Streicht man aus dem ersten Absatz die Worte „nach dem Abschluss von FRIEDENSVERTRÄGEN“, so wird das bedeuten, dass wir weitergehen, als wir beabsichtigten. Diese Worte müssen stehenbleiben.“

Stalin: „Aber im ersten Absatz heißt es, dass DIPLOMATISCHE BEZIEHUNGEN ERST NACH DEM ABSCHLUSS VON FRIEDENSVERTRÄGEN AUFGENOMMEN WERDEN KÖNNEN, und im dritten Absatz heißt es anders. Es ergibt sich ein Widerspruch.“

Attlee: „Gerade deshalb wünschen die Engländer diese Worte. Im ersten Absatz ist eine notwendige Handlung vorgesehen, nämlich die Herstellung diplomatischer Beziehungen nach dem Abschluss von Friedensverträgen, im dritten Absatz hingegen ergeht die Empfehlung zu versuchen, dies zu tun, soweit dies vor Abschluss der Friedensverträge möglich ist.“

Der Diktator, der „Gauner“ wie er vom Hitler bezeichnet wurde, kann ruhig bleiben – der Schlacht ist verloren. Die „demokratischen Heuchler und Lügner“, die er zwei Wochen vor seiner Reise nach Potsdam in der „Prawda“ als „korrupte Sklaven“ der Kettenhunden des zionistischen Imperialismus“ bezeichnete – sollten doch wissen, dass der Brei nicht aus der Kremlküche stammt:

Stalin: „Wir können dem nicht zustimmen, da der Versuch, der im dritten Absatz bezüglich der Herstellung diplomatischer Beziehungen eingeräumt wird, im ersten Absatz direkt negiert wird. Das ändert den Sinn dieser Entscheidung. Wie soll man dem zustimmen können?“

Attlee: „Mir scheint hier kein Widerspruch vorzuliegen: Im ersten Fall ist von der Herstellung normaler Beziehungen die Rede, das heißt voller diplomatischer Beziehungen, und im zweiten Fall der Versuch, nach Möglichkeit näher an die Herstellung solcher Beziehungen heranzukommen.“

…und er hat auch nicht vergessen, dass diese Friedenssuchenden die Polen, das Baltikum und auch Finnland im Stich gelassen haben:

Stalin: Ich kann einer solchen Auslegung auf keinen Fall zustimmen. Ich nehme als konkretes Beispiel Finnland. Es gibt keine Begründung, um weiterhin die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Finnland zu verweigern. Während im ersten Absatz die Worte „nach dem Abschluss von FRIEDENSVERTRÄGEN“ die Herstellung diplomatischer Beziehungen direkt verbieten. Das ist völlig falsch.

Attlee: „Wir befinden uns noch im Kriegszustand mit Finnland.“

… und er schlägt die „Demokraten“ des Abendlandes mit ihrer eigener Waffe

Stalin: „Mit Italien ist der Kriegszustand ebenfalls nicht beendet, indessen unterhält Amerika diplomatische Beziehungen mit Italien, und auch wir unterhalten diplomatische Beziehungen.“

Attlee: „Mir scheint, dass wir jetzt wieder zurückkehren zu dem, was wir vor einigen Tagen erörtert haben. Wir haben unseren Standpunkt erschöpfend dargelegt, und wir sind der Sowjetunion entgegengekommen, soweit dies nach unserer Verfassung überhaupt möglich war. Wir finden, dass wir große Zugeständnisse gemacht haben, über die hinaus wir nicht gehen können.“

Von wegen „erschöpfend dargelegt“ – er erlaubt sich über die „Logik“ der Alliierten zu spotten… zurecht!

Stalin: „Daraus wird nichts. Finnland hat wesentlich größere Rechte auf die Wiederherstellung diplomatischer Beziehungen als Italien. In Finnland besteht eine frei gewählte Regierung, die seitdem den Krieg gegen die Alliierten längst beendet und Deutschland den Krieg erklärt hat. In Italien gibt es keine frei gewählte Regierung, und die Beteiligung am Krieg gegen Deutschland nach der Kapitulation war minimal. Mit welcher Begründung sollen wir die Herstellung diplomatischer Beziehungen mit Finnland hinausschieben? Wo bleibt die Logik?“

Bevin: Ich möchte zu einer Einigung kommen und unterbreite deshalb folgenden Vorschlag. Ich schlage die folgende Fassung des ersten Absatzes vor: „Die drei Regierungen betrachten es als wünschenswert, dass die gegenwärtig anormale Stellung Italiens, Bulgariens, Finnlands, Ungarns und Rumäniens durch Abschluss von FRIEDENSVERTRÄGEN beendigt werden soll. Sie vertrauen darauf, dass auch die anderen interessierten alliierten Regierungen diese Ansicht teilen.“

Der Gauner hat die Schlacht doch gewonnen und gelassen beendet er nun das Gespräch. Was soll dass mit den Kleinigkeiten?

Stalin: „Gut. Die sowjetische Delegation hat keine weiteren Abänderungsvorschläge.“

Bevin: „Hurra!“

Damit ist die Konferenz beendet. Und damit ermöglichte diese Konferenz die Gebiete im Osten von Deutschen zu „befreien“. Die Ostgebiete wurden zum „Land ohne Volk“.

FATA MORGANA „FRIEDENSKONFERENZ“

General de Gaulle freute sich in seinen Memoiren, dass ihm „diese Komödie erspart“ geblieben ist. Und auch Churchill schrieb etwas später in seinen Memoiren unsicher : „…ich war aber nicht bei der letzen Sitzung dabei, und fühle mich so nicht verantwortlich für das, was da geschah – ich hätte die tapferen deutschen Soldaten in Workuta nie länger als ein Jahr quälen lassen… den Krieg war doch vorbei.“ Die beiden Herren sprachen jedoch trotzdem nicht von einer Tragödie…

Es ist viel leichter dafür nach 67 Jahren Konrad Adenauer zu beschuldigen, der nur unter der Bedingung Deutschland in Europa Union zu integrieren… Und es ist noch leichter den Helmut Kohl zu beschuldigen, dass er „eine Chance“ in 1989 verpaßt habe. Niemand hat aber dabei bemerkt, dass zuvor Polen seine Unabhängigkeit von der „UdSSR“ erklärte und damit Lech Walesa und Co. zur vollen Zufriedenheit der Alliierten das „Diebesgut“ Pommern, Schlesien und Preußen anerkannte. Gleiches passierte auch in Prag mit dem Sudetenland, in Vilnius mit dem Memelland und Rußland mit der Exklave Königsberg.

Zwar wird Handel mit Diebesgut überall als eine „sekundäre Tat“ bezeichnet, aber mindestens doch als eine Straftat. In der Politik sollte Moral eine gewisse Rolle spielen, muss aber nicht. Wie konnte Kohl die zuvor von Brandt unterschrieben Abkommen vom Augst 1970 „Moskauer Vertrag“ und Dezember „Warschauer Vertrag“ ignorieren. Dabei wurden Deutschlands Teile schon verkauft und zwar offiziell. Brandt mit seiner SPD hat Deutschland verraten.

Zum Mythos von Gorbatschow gehört seine Absicht „Deutschland zu vereinigen“, denn er dachte nur an die „DDR“ und die „BRD“. Trotz der Bemühungen Frankreichs, das eigentlich Polen, Litauen und CSSR anstatt nur Alliierten und „zwei Staaten“ Deutschlands bei Gespräche in Paris miteinander sprechen lassen wollte, dies jedoch, wie schon 1945, aufgeben mußte. Als Folge bleibt Deutschland im Status „weder Frieden noch Krieg“, der von Leo Trotzki 1918 in Brest-Litowsk erklärt wurde.

DEUTSCHLAND BLEIBT GETEILT: WAS TUN?

Prof. Alfred-Maurice De Zayas, „Heimatrecht“ hat alles gut definiert und in seinen Büchern seit 30 Jahren sehr hart die gewissenslosen Politiker von damals angegriffen: „Die Verletzung des Rechtes auf die Heimat durch eine Massenvertreibung oder Zwangsumsiedlung stellt ein Verbrechen gegen die Menschheit [crime against humanity] dar.“

„Nun rechneten die Anglo-Amerikaner nur mit einer begrenzten Zahl Umsiedler, gewiss nicht aus Mitleid mit den Deutschen, sondern aus praktischen Erwägungen im Hinblick auf konkrete Probleme des Nachkriegsaufbaus. Denn als die Alliierten die Gewalt über Deutschland übernahmen, wurden sie damit auch für Ernährung und Unterbringung der deutschen Bevölkerung verantwortlich.“ [Vertreibung]

„Doch im Gegensatz zu diesen Schätzungen lebten hier noch mindestens vier Millionen Deutsche zur Zeit der Potsdamer Konferenz, während eine weitere Million zurückzukehren versuchte. Die Russen wie die Polen wußten es, doch weder Churchill noch nach ihm Attlee und Truman waren von dieser Tatsache unterrichtet, die sie unbedingt wissen mussten, um eine bindende Entscheidung über das Schicksal von Millionen Menschen zu treffen. Ein eiserner Vorhang verbarg ihnen die genaue Information.“ [Nemesis]

Nun will die Deutsche „Regierung“ 60 Jahre danach gar nicht sehen, dass die Deutschen immer noch eine Kolonie der Alliierten sind und ignorieren den Willen des Volkes, endlich einen Schlußstrich zu machen. Die Frage die Wiedervereinigung ist nicht gelöst und die halbe Welt soll mit Deutschland de jure in einem „Waffenstillstand“ leben, obwohl schon längst von Waffen kein Gebrauch mehr gemacht wird. Und der Artikel 146 GG – der Wille des Volkes – von bezahlten Parteien ignoriert.

Es ist die Zeit darüber nachzudenken, ob es eines Tages tatsächlich zum einem Bürgerkrieg in diesem scheinbar „souveränen“ Staat BRD kommen könnte.

Wie lange noch wird dieses entsetzliche Spiel gespielt?
Wie lange noch bleibt die größte europäische Nation ohne Heimat?
Es gab, gibt und wird nie ein Land ohne Volk geben, das selbst zuhause der Herr ist?

Die einzig friedliche Lösung wäre: bei der nächsten Wahl keine Parteien zu wählen, die ihr eigenes Volk nur als ein Mittel zum Zweck betrachten.

Warum werden in diesem Lande die Intellektuellen totgeschwiegen? Und Deutsch zu sein als ein „Verbrechen“ angesehen, die Patrioten als Nazis beschimpft? Wer will eigentlich in einer Gemeinschaftswohnung namens „EUdSSR“ mit ihrer Todesstrafe, Auslieferung der kritischen Bürger für Holocaust-Justiz und EU-Polizei leben?

Haben Sie Angst von den Großen? Armand Elisée de Loustalot [1762-1790] «Les grands ne nous paraissent grands que parce que nous sommes à genoux. Levons-nous!» [Die Großen sind ja gar nicht groß, solange wir von ihnen knien. Erheben wir uns!]

http://www.documentarchiv.de/index.html
http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/KontinuitaetUndWandel_vertragMoskauerVertrag/index.html
http://www.hdg.de/lemo/html/dokumente/KontinuitaetUndWandel_vertragWarschauerVertrag/index.html
http://alfreddezayas.com/Lectures/Schlesiertreffen_de.shtml
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/der-sowjetische-diktator-wohnte-waehrend-der-potsdamer-konferenz-1945-in-der-villa-herpich-wo-stalin-residierte–arbeitete-spaeter-lothar-bisky,10810590,10302888.html

Bildnachweis: Bundesarchiv Berlin, Bild 183-67561, August 1945

Danke und frohe Weihnacht an Jurij Below

6 Gedanken zu „die letzte Sitzung

  1. Deutsche Weihenacht in deutschen Notzeiten

    FEINDPROPAGANDA:

    http://www.welt.de/kultur/history/artic … ossen.html

    KOMMENTAR DAZU:

    Weihnachten 1914 an der Westfront – Ein bißchen Frieden mitten im Gemetzel – An fast jedem Weihnachtsfest wird diese alte Geschichte aufgewärmt. Und jedes Jahr wird sie ein Stückchen unwahrer, äh verlogener. – Es fehlt nur noch, daß man auf Quellen stößt, aus denen hervorgeht, daß Hitler die Weihnachtsfeíer sabotierte und damit den spontan geplanten Frieden der ganzen Welt von 1915 für immer unmöglich gemacht haben könnte!

    Vorsicht! Feindpropaganda! Hier wird mal wieder gelogen, daß die Balken sich biegen: Die meisten Zeitzeugen sind sich einig, daß die Initiative von deutscher Seite ausging. Das 133.Sächsische Infanterieregiment begann damit, am 24.12.1914 geschmückte Weihnachtsbäume im Niemandsland aufzustellen. Die den sächsischen Truppen gegenüber liegenden Soldaten der Intrigeninsel waren von der deutschen Aktion sehr irritiert. Allerdings einigten sich dann Offiziere des 2.Schottische Gardebatallion und des Westfählischen Infanterieregementes Nr.15 auf eine Kampfpause, in der man das Schlachtfeld gemeinsam nach Verwundeten absuchte. Es soll sogar noch zu einen deutsch/schottischen Fußballspiel gekommen sein, aber dann war endgültig Schluß mit lustig. Als nämlich die unter britischer Flagge kämpfenden Hindus angesichts der vielen erleuchteten deutschen Weihnachtsbäume begannen, mit dem 16.Westfählischen Regiment das Lichterfest „Divali“ zu feiern uns sich fortan weigerten auf die Deutschen zu schießen, betrachtete die Intrigeninsel dies als Meuterei. Inwieweit die angedrohten Sanktionen durchgeführt wurden, ist nicht bekannt. Sehr wohl bekannt ist aber die Tatsache, daß die Franzosen ihre Truppen mehrfach wegen Feigheit vor dem Feind dezimieren ließen. (Das heißt man ließ antreten, abzählen und erschoß jeden zehnten Soldaten.) Franzosen und Belgier haben übrigens gar nichts mit diesen weihnachtlichen Ereignissen zu tun. Und je älter die Berichte sind, um so mehr wird nur von Deutschen und Hindus berichtet. Die allmächtigen Briten haben sich später nur aus Propagandagründen als Initiator dieser weihnachtlichen Frontfeier in den Vordergrund gedrängt. Ich bin mal gespannt, wann die Amis und natürlich die Auserwählten behaupten, auch dabei gewesen zu sein. Mir erzählten die Großväter immer nur von einer Weihnachtsfeier zwischen Hindus und Deutschen und einer kurzen Waffenruhe. Auch in der Berliner Zeitung vom 24/25 Dezember 1998 zum Thema kommen die Hindus noch vor. Übrigens, sollte man gerade jetzt mal die Bombenangriffe auflisten, welche die Intrigeninsel anno 1944 gerade an den Weihnachtstagen gegen die deutsche Zivilbevölkerung flog.

    NACHTRAG: (Ohne Juden geht es nicht)

    Es ist nicht zu fassen: durch einen persischen Kameraden wurde ich nachträglich darauf aufmerksam gemacht, daß der spontane Weihnachtsfrieden doch durch die Auserwählten zustande kam: denn französisch Wikipedia weiß nämlich ganz genau, daß Horstmayer (a Jewish German Lieutenant of the 93rd Infantry) der Initiator war. Darüber wurde sogar sogar ein großartiger Film gedreht. Allerdings hat man diesen den unkultivierten fanzösischen Gegnern von 1914/1945 bisher noch nicht zumuten wollen. So weit ist die Umerziehung anscheinend immer noch nicht gediehen, daß Deutsche den Film kommentarlos hinnehmen. Aber er wird sicher schon bald an einem der nächsten BRDDR-Weihnachtsabende mehrmals wiederholt werden!

    Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Joyeux_No%C3%ABl

  2. Wissen Sie, liebe Deutsche, der Dr. Manfred Roeder, der hatte sein Leben nicht weggeworfen, er war dabei als Deutscher und Übersetzer und er lebt und er ist in der Nähe, auf dem Knüll und seine Frau verriet ihn! Und seine Wirken und Schaffen, sind verboten worden, weil die BRDGmbH einem Berufsrechtsanwalt die Erlaubnis entzog! Dem Mann, der Dönitz sein Nachfolger als Reichskanzler hätte sein können, dem Mann wird vorgeworfen, das er Unwahrheiten erzählt!
    Hier aber wieder der Beweis, wie ehrlich wir Deutsche sind! Danke, daher mein Juri Below und Danke, verbunden mit Grüßen an den Dr. Manfred Roeder und den Seinen, den Helfern im Deutschen Volke!
    Ich grüße auch jeden Freund der Deutschen, denn es geht nicht ohne Freunde und gute Nachbarn! Friede, das ist auch ein Leben ohne Gier nach Gold und ohne Neid, was der Andere hat!
    Und so sind viele nicht weit von einem neuen Nationalismus!
    Glück Auf, meine Heimat!

  3. Wenn wir der jewish-pedia folgen ist der Weihnachtsfrieden nur ein „Bestandteil der britischen kollektiven Erinnerung“ … der Weihnachtsbaum wird bald als eine Erfindung der „Insel-affen“ gelten denn „Mit Haarp und den Medien wurden in dieser Welt die Menschen ihrer Erinnerung beraubt und konnten so umprogrammiert werden“ … darum
    1984 von george orwell Das verbotene Buch der Wahrheit (Indiziert 2011)

    „Mit Haarp und den Medien wurden in dieser Welt die Menschen ihrer Erinnerung beraubt“ … ich möchte ergänzen, mit Essen (Zitronensäure plus Aluminium,synthetisches Glutamat usw.) sowie Haarp und den Medien werden in dieser Welt die Menschen ihrer Erinnerung beraubt!

    Hier noch ein Rest zum DEUTSCHEN Weihnachtsfrieden:

    http://www.welt.de/kultur/history/article13782421/Als-Briten-und-Deutsche-Weihnachtsfrieden-schlossen.html

  4. Ob der Philipp heute still …

    Lebensmittelzusatzstoffe In den USA ist konzentriertes Glutamat mittlerweile als Nervenzellgift registriert – hier zu Lande reden Experten die Nebenwirkungen von Lebensmitteladditiven klein

    http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ob-der-philipp-heute-still

    „Das Abndessen schlug ein wie eine Bombe. Kaum hatten die Teilnehmer einer Fortbildung des Arzneimittelherstellers Sandoz ihre Suppenteller geleert, da bekamen es gleich zehn Personen mit Zitteranfällen, Krämpfen und Kopfschmerzen zu tun“

    http://www.gzl.com/sortiment/streuwuerze/die-glutamat-story.html

    Literaturempfehlung:

    Der Gefräßig-Macher: Wie uns Glutamat zu Kopfe steigt und warum wir immer dicker werden

    & alles von … Hans-Ulrich Grimm

  5. Lieber John,
    danke für Veröffentlichung meiner Spottanalyse des Spektakels in Potsdam. Ich habe davor über 100 Kommentare und Diskussionen über das Geschehen in Potsdam gelesen und nirgendwo einen Akzent auf Stalins Diktat gefunden. Alle sprechen von den Schwächen oder bösen Ansichten der westlichen Alliierten. Aber nicht von der Tatsache, dass nicht nur Bolschewiki (sprich: Besatzungszustand) Teile von mehreren Länder unter Kontrolle hatten. Obwohl schon 1915-1920 die internationale Konvention das Recht der Sieger für völkerrechtswidrig erklärt – ist es 1945 de facto geschehen und später de jure anerkannt wurde.

    Ich freue mich hier den @Waffenstudent wieder zu begrüßen zu dürfen und bedanke mich für Deinen sachlichen Beitrag.

    Ich wünsche Euch alle frohe Festtage und für das neue Jahr Glück, Gesundheit und weniger Ärger wegen der Merkwürdigkeiten unseres Daseins in dem Staat, der uns verrät und zur Zerstörung unserer Kultur und Traditionen durch volksfeindliche „Politik“ beiträgt. Bleibt alle gesund und selig.

    Aber bitte denkt in diese Tage an unsere Mitmenschen, die Weihnachten im Kerker verbringen müssen: u.a. Host Mahler und Gerd Ittner…

    Ihr
    Jurij Below

    Meine letzten Lektüre im Jahr 2012:
    http://www.news4press.com/PUTIN-BEWACHT-DEN-THRON-DES-SATANS_706422.html
    und
    http://www.news4press.com/-SIE-HABEN-KEINE-LESE-RECHTE-HIER_707525.html

    „Das alte Jahr vergangen ist, das neue Jahr beginnt.
    Wir danken Gott zu dieser Frist, wohl uns, dass wir noch sind.
    Wir steh’n aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut,
    ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.

    Ein neues Jahr, ein neues Glück, wir ziehen froh hinein,
    und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück, soll unsere Losung sein.“

    [Hoffmann v. Fallersleben lässt grüßen]

  6. Hitler wurde nach seiner Roosevelt-Rede von den Juden entführt; sie besaßen durch die US EMBASSY seit 1920 einen direkten Durchgang in die Reichskanzlei.

    Die Testamente Hitlers von 1945 hätten handschriftlich verfaßt sein müssen, damit sie rechtsgültig wurden. Das ist nicht der Fall. Auch der Selbstmord Hitlers wurde inszeniert. Hitler hat wie Göring KEINEN Selbstmord begangen. RFM Göring war Jude, sein Vater war der Jude Hermann von Epenstein. Bei GFM Milch haben wir einen zweiten Juden – beides die ranghöchsten Juden in der Nasi-Regierung. Eine Nazi-Regierung gab es nie.

    Wer sich auf das Geschwätz der Alliierten einläßt, ist es selber Schuld; sie können niemanden zwingen, sie als „Sieger“ anzuerkennen. Aber – wer gerne seinen PERSONALausweis zückt, der macht sich eben zum Rheinwiesenlageropfer von 2013. Und beleidigt damit die 6 Millionen ermordeten Wehrmachtsoldaten, Kinder, Mütter, alte Frauen und alte Männer, die dort dem Seuchentod überlassen wurden.

    Morgens kam die Planierraupe im Auftrag des Juden General Eisenhower, aus dem Deutschen Reich abstammmend, Deutschenhasser.

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