das Geschäft mit der Schuld

Holocaust-Mahnmal Berlin - Bild: wikipedia
Holocaust-Mahnmal Berlin – Bild: wikipedia

erschienen bei der Israelit

von Gerard Menuhin

Ein älterer Aufsatz rund um das Geschehen um den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. In den Grundsätzen jedoch immer noch aktuell!

warum immer mehr und immer pompösere Gedenkstätten und Gedenkveranstaltungen?

Mit der gleichen verfehlten Logik, mit der man Deutsche als „Tätervolk“ bezeichnet, könnte man dies auch mit Juden tun. Das behauptete, zusammengefasst, Martin Hohmann am 3. Oktober 2003. Er berührte damit ein Tabu und verlor bald darauf alle politischen Ämter. Denn seit 1945 haben bestimmte jüdische Kreise darauf gesetzt, immer und ewig Opfer zu sein. In der Bundesrepublik hat man, im Vergleich zu Österreich oder der früheren DDR, diese Taktik sehr gefördert, weil sich ihre Politiker gerne schuldig und zahlungsbereit zeigen.

welches andere Land?

Welches andere Land würde es erlauben, wertvolle Grundstücke im Herzen seiner wichtigsten, aber gleichzeitig bankrotten Städte einfach wegzugeben, um sie mit hässlichen Mahnmalen oder mit „Dokumentationszentren“ überbauen zu lassen?

Wenn es im Londoner Nottinghill Gate 200.000 Zulu gäbe, die ein Mahnmal am Piccadilly Circus verlangten, um die von der britischen Armee bei Rorke’s Drift (Südafrika, 1879) getöteten Zulu und die unzähligen Schwarzafrikaner, die von der Kolonialmacht umgebracht wurden, zu ehren – würde die britische Regierung sie ernst nehmen?

Wenn die amerikanischen Indianer ein Mahnmal zum Beispiel an der Stelle des Watergate-Gebäudes in Washington D.C. verlangten, um die unzähligen von amerikanischen Siedlern ermordeten Indianer zu ehren – würde Präsident Bush es bewilligen?

no business like Shoah business?

Die Schweiz ist seit 1997 mehrfach wegen namenloser Bankkonten zur Kasse gebeten worden. Sie hat bis jetzt 1,25 Milliarden Dollar bezahlt, doch nur 400 Millionen Dollar davon sind an Überlebende weitergegeben worden – die „New York Post“ rechnet mit 208,33 Dollar pro Person. Es gibt einfach nicht mehr genügend potentielle Zahlungsempfänger. Anwälte der Sammelklage geben zu, dass sie einfach eine Ziffer aus der Luft gegriffen haben. Das restliche Geld wird unter verschiedenen jüdischen Dachorganisationen verteilt (selbstverständlich wird ein Teil davon für die Unterstützung Israels weitergegeben) und den Klägeranwälten ausbezahlt.

Man kann aus dieser Vorgehensweise schließen, dass es einem globalen Netzwerk bestimmter jüdischer Organisationen (darunter der Jüdische Weltkongress, das Simon-Wiesenthal-Zentrum, B’nai B’rith, die Anti-Defamation League und die Jewish Claims Conference) völlig egal ist, wie sehr sie die unabänderliche Vergangenheit aufwühlen, wie sehr sie die restliche Welt dadurch schikanieren und den Alltag von jüdischen Familien der Gegenwart, die nur auf ein ganz normales Leben hoffen, erschweren.

Betrachten diese Leute sich bei ihrer Arbeit als gewöhnliche erwerbstätige Menschen? Ist so etwas eigentlich als Beruf anzusehen? Oder stimmt es, was der frühere israelische Außenminister Abba Eban (1915-2002) sagte: „There’s no business like Shoah business“?

Dass es so viele jüdische Schoah-Experten gibt, denen es gelungen ist, mithilfe dieses schrecklichen Kapitels der Geschichte Karriere zu machen (z.B. Elie Wiesel), heißt noch lange nicht, dass wir diese Industrie nicht satt haben. Die Mehrheit der Juden würde es meiner Meinung nach vorziehen, unbelastet ihre eigene Gegenwart leben zu können.

Immer neue Mahnmale erleichtern das Geschäft mit der Schuld. Wollen wir das? Warum reicht die Gedenkkultur der ersten fünf Nachkriegsjahrzehnte, für die etwa der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ in München mit seinem sechs Meter hohen Denkmal steht, nicht mehr aus? Warum müssen immer mehr und immer pompösere Gedenkstätten und Gedenkveranstaltungen her?

Aber nicht nur die Deutschen sind schuld an dem ewigen Leiden von Juden. Nicht nur das Volk von Bach, Beethoven und Brahms, von Goethe und Schiller wird wegen vor 60 Jahren verübter Taten von früh bis spät des Antisemitismus verdächtigt. Auch wer zufällig ein Buch oder Theaterstück von jüdischer Herkunft kritisiert, wird als Antisemit gebrandmarkt.

Opfer und Täter

Indem er eine vom breiten Publikum längst vermutete, aber gleichzeitig tabuisierte Wahrheit öffentlich aussprach, brach Martin Hohmann nicht nur mit der CDU-Parteipolitik, sondern er gefährdete die Grundlagen des Shoah-Business. Er musste gehen.

Rätselhaft bleibt, warum Hohmann für seine Argumentation auf die Vergangenheit der bolschewistischen Revolution zurückgegriffen hat, obwohl doch israelische Machthaber heute palästinensische Kinder und Frauen morden und ihre Häuser zerstören. Nicht nur hat sich Israel innerhalb von 50 Jahren zu einem klassisch rassistischen Land mit „Lebensraum“-Ansprüchen verwandelt. Es ist Juden auch gelungen, gleichzeitig Opfer und Täter zu sein. Wenn man in diesen Kategorien denken will.

Quellen: der Israelit, Menuhin-Blog

5 Gedanken zu „das Geschäft mit der Schuld

  1. Wenn es im Londoner Nottinghill Gate 200.000 Zulu gäbe, die ein Mahnmal am Piccadilly Circus verlangten, um die von der britischen Armee bei Rorke’s Drift (Südafrika, 1879) getöteten Zulu und die unzähligen Schwarzafrikaner, die von der Kolonialmacht umgebracht wurden, zu ehren – würde die britische Regierung sie ernst nehmen?

    Aber Hundertpro! Der einzige Grund, warum es noch kein solches Denkmal gibt, ist der, daß die Neger noch nicht auf diesen Gedanken gekommen sind. Merkwürdigerweise haben auch die ansonsten doch allgegenwärtigen Einflüsterer bis heute anscheinend geschwiegen und den Negern eingeflüstert, worauf diese von alleine zu kommen anscheinend nicht in der Lage sind. Na ja … was nicht ist, kann ja noch werden.

  2. Irgendwann wird dieses unwürdige und hässliche Mahnmal für die Opfern aller Krieg gleichwertig umgebaut werden. Sie alle gilt es gleichwertig zu gedenken, denn es gibt keine auserwählten Opfer auf Kosten des Leidens der Rest der Menschheit. Wir sind alle als Mensch gleich viel wert.

    Ich glaube kaum, das nur das Leid der Juden das Schlimmste ist was jemals geschah. So was ist totaler Unfug einfach nicht glaubwürdig. Glaube ist fast schon als Witz verkommen in der heutigen Zeit, einfach weil es kein wirkliches Wissen ist.

    Man sollte das Leid der Menschheit im Allgemeinen betrachten. Es gibt keine Guten und schlechten Opfer und alle verdienen unser Mitgefühl gleich. Es gibt nur die Geschichtsschreibung der psychopathischen Sieger und die zum Teil erlogene Propaganda und Indoktrination der Menschen um zu finaziell und emotional erpressbar zu machen. So was ist aber falsch.

    Siehe, Geschichte ist doch heute nichts anderes als eine Ware die man verkauft um Profit zu „schlagen“. Natürlich gibt es die billige Sonderangebotsversion der Geschichte nur bei den Siegern, die Deutsche Geschichtsversion ist ausbeuterisch und teuer aber trotzdem vom Inhalt her total billig. Die Geschichte von den extrem grausamen Siegern geschrieben hat nun mal leider keine Qualität. Sie ist billig und voller unbeantworteter Fragen.

    Menschen durch psychologische Kriegsführung so auszubeuten wie es in Deutschland passiert ist einfach nur noch total gemein und primitiv.

    Wir haben ein Recht auf Unglauben, denn der Glaube, egal an was, macht uns doch nicht zum besseren Menschen… aber es hilft Deutsche besser auszubluten!

    DIE PLAZENTA ISRAELS from MrTobey999 on Vimeo.
    Hier noch so eine Lachnummer (ich beziehe mich natürlich auf den Aufbau des Videos nicht auf den Inhalt – Oh NEIN, hüstel) :-)!

    .

  3. Ein weiterer Tabubruch von Martin Hohmann: Er wagte es 2002, nach dem Verbleib der deutschen Goldvorräte zu fragen.

    Zitat aus der unauffälligen Wirtschaftswoche:

    „Danach dauerte es mehr als drei Jahrzehnte, bis einzelne Bundestagsabgeordnete wissen wollten, wo das deutsche Gold lagerte. Einer von ihnen: Martin Hohmann, damals CDU. Auf seine wiederholte Anfrage vom 1. Oktober 2002 erfuhr er von der Staatssekretärin Barbara Hendricks, SPD: „Die Deutsche Bundesbank hält einen großen Teil ihrer Goldbestände in eigenen Tresoren im Inland.“ Dann schwenkte Hendricks um: „An wichtigen Goldhandelsplätzen wie zum Beispiel London“ befinde sich ebenfalls deutsches Gold. Dazu verwies sie auf die Lagerung im Ausland „aus betriebswirtschaftlichen Gründen“. Das Frage-Antwort-Spiel endete nebulös. Schließlich wurde Hohmann aus der CDU verbannt, offiziell allerdings nicht wegen seiner Fragen nach dem deutschen Gold, sondern wegen einer Rede, in der seine Gegner rassistische Ansätze zu entdecken glaubten.“

    http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/bundesbank-das-geheimnis-des-deutschen-goldschatzes/5733552.html

  4. Ist das ein Bild von der Bühne wo die Pussy Riot aufgetreten sein werden und der böse Putin sich hat deswegen aufregen lassen?
    Man wird ja mal fragen dürfen! 😉

  5. By the way what happened to David Cole passiert?

    http://www.amazon.com/David-Cole-Interviews-Franciszek-Piper/dp/B000L3A17I/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1355895338&sr=8-1&keywords=david+cole+holocaust
    http://www.vho.org/GB/c/DC/gcgvcole.html

    Quote, „David Cole’s film is essential viewing for anyone seeking to understand why revisionists question the standard story of the „Holocaust,“ but since the original version of this film runs for 61 minutes, and this one is only 50 minutes, I can’t recommend the purchase of this version. If 11 minutes of footage have been deleted, the film has probably been seriously compromised.

    I first saw this film on Google Video, and was amazed by its revelations. Being Jewish, and wearing his yarmulke, Cole was able to visit Auschwitz and ask questions that would have had other researchers kicked out.

    Visiting the „homicidal gas chamber,“ David asks his guide (Alicia) whether any alterations have been made to the „chamber“ since the Germans left, particularly referring to 4 short, lidded „chimneys“ through which the lethal Zyklon B was supposed to have been poured. Alicia says that no changes have been made and the „chamber“ is in its original state, which is what visitors to Auschwitz were routinely told at that time. After more questions from David, she gets a senior guide to assist who reveals that the „chimneys“ were added by Polish authorities AFTER the war. David later speaks to Doctor Franciszek Piper, curator of the Auschwitz Museum, who admits that the „gas chamber“ was an air raid shelter at the end of the war which was converted by removing walls and adding the „chimneys.“ By way of explanation, Piper claims that the air raid shelter had been a homicidal gas chamber, from the autumn of 1941 until December 1942, and the alterations „reconstructed“ what had once been there.

    In conclusion, David gives his reasons for believing that no one was gassed at Auschwitz, and points to the history of questionable propaganda in this area including „Nazi hunter“ Simon Wiesenthal’s written account of „soap made from Jewish bodies“ (Wiesenthal said the boxes bore the initials R.I.F. which stood for „pure Jewish fat“).

    He also discusses the Katyn Massacre, where about fifteen thousand Polish officers were murdered by the Soviets. At the Nuremberg Tribunal, the Soviets accused the Germans of having committed this crime, and produced the required „evidence.“ Earlier they had publicly hanged several captured German officers at Leningrad for supposed involvement in Katyn (see; page 157, Nuremberg: The Last Battle by David Irving). The British, and American, prosecutors and judges at Nuremberg knew the truth about Katyn but kept silent for obvious reasons. The lie was put to rest when the Soviet government publicly acknowledged in the late 1980s that the Katyn Massacre was committed by the Soviet NKVD.

    After making this film David became the focus of an intimidation campaign by the Jewish Defence League led, at the time, by Irv Rubin who would later die in prison after being charged with conspiring to bomb a Californian Mosque, and the office of Arab-American congressman Darrell Issa, among other targets. In 1992, while attending a meeting at the University of California, David was viciously assaulted by members of the JDL and left with facial injuries. Rubin attempted to push him down a flight of stairs.

    As the film became better known, the harassment got worse. In 1997 an „essay“ with statements including the following appeared on JDL’s website:

    „What is David Cole? Is it a sickness? Is it a mental disease? Is Cole merely a human parasite who clings to his ardent Nazi supporters and friends who back his ideas wholeheartedly? After all this Cole mania that the media have played on, don’t you think it’s time we flush this rotten, sick individual down the toilet where the rest of the waste lies? One less David Cole in the world will certainly not end Jew-hatred, but it will have removed a dangerous, parasitic, disease-ridden bacteria from infecting society.“

    „Just as we must get rid of this monster, Cole, we must also get rid of the word „revisionism“ from our vocabulary. This awful word and Cole, too, must be eliminated altogether. There is no argument. There needs to be no more debates, only the elimination of Holocaust deniers…“

    „An evil monster like this does not deserve to live on this earth. All the news stories about his life only encourage Cole to feed his sick ego even more, bringing attention to his depraved lifestyle. Cole is an abominable psychopath who must be stopped.“

    Beneath the „essay“ was a „Reward for Information“: „JDL wants to know the location of Holocaust denier David Cole, pictured above. Anyone giving us his correct address will receive a monetary reward. Contact us through email immediately if you have information leading to the current location of David Cole.“

    By this time David was living in hiding. Soon after, he signed a long statement for distribution by Irv Rubin repudiating his film and apologising for making it. Rubin triumphantly announced that David had given him two hundred dollars to help remove the film from circulation.

    A very important film but see the complete version.
    —————————————————-
    Wahnsinn der ganze Quatsch!

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