Amok & Friedensnobelpreis

obama blutwelleerschienen bei Michael Winkler

In den USA hat es mal wieder einen Amoklauf gegeben und schon wird wieder über Waffen diskutiert. Nun ist es eine altbekannte Tatsache, daß Waffen keine Menschen töten, sondern jene, die diese Waffen bedienen. Zu den Opfern: Ich kann durchaus verstehen, wieso jemand seine Mutter erschießt, Familienkräche gibt es häufig. Nicht daß ich das selbst tun würde, doch das Motiv kann ich nachvollziehen. Ich kann auch verstehen, wenn jemand Finanzbeamte, Verkehrspolizisten, Staatsanwälte, Richter, Politiker, nörgelnde Kunden und sadistische Chefs erschießt oder ganz einfach den Typen, der einem gerade den lang gesuchten Parkplatz wegschnappt. Das sind irgendwie Feinde, auf die jemand durchaus genug Haß empfinden kann. Aber Schulkinder? Da muß man schon einen wirklichen Knoten im Gehirn haben, um diese als zu tötende Feinde anzusehen.

Auf der anderen Seite ist ein solches Gemetzel durchaus üblich, wenn heldenhafte US-Soldaten die Freiheit der Welt gegen Terroristen verteidigen. Da vergießt dann kein US-Präsident vor laufenden Kameras Krokodilstränen, da sitzt er bestenfalls bei Chips und Popcorn vor dem Bildschirm und schaut zu, wie 15.000 Kilometer weit weg per ferngesteuerter Drohne gemeuchelt wird.

Beides, der Amokläufer in der Schule und der bigotte Friedensnobelpreisträger, sind Symptome unserer dekadenten Zeit. Vermutlich werde ich wieder herzlos genannt, wenn ich sage, daß die Opfer genügend bedauert werden, aber nicht der Täter. Damit schlage ich kein Kuschel-Urteil vor, das deutsche Richter gerne aussprechen, solange nicht der Holocaust „geleugnet“ wird. Hätte der Täter überlebt, hätte ich die Todesstrafe durchaus als angemessen empfunden.

Das eigentliche Problem ist die Gesellschaft. Wie kann in einer US-Gemeinde, in der gemäß den Nachrichten jeder jeden kennt, jemand derart fallen gelassen werden, daß er Schulkinder umbringt? Im Jähzorn die Mutter oder den Bürgermeister, schlimm genug, aber nachvollziehbar. Aber Kinder? Ist dies eine Folge einer Welt, die ausrastet?

Ich kenne die Verschwörungstheorien mit psychotronischen Waffen, mit Haarp und diversen sinistren Technologien mehr. Es ist jedoch ziemlich schwer, mit der Gießkanne nur den einen zu treffen, bei dem ein Tropfen genügt, um das Faß überlaufen zu lassen. Da würde ich eher ganze Zombie-Horden erwarten, die durch die flächige Wirkung entstehen. Andererseits, die beste psychotronische Waffe ist die Gesellschaft selbst, die Verrohung durch die Brutalfilme im Fernsehen, die ständige Berieselung mit Mordnachrichten aus aller Welt, die Falschheit und Feigheit der Mitmenschen, die gnadenlose Ausbeutung durch die auch so schon Reichen, die Perspektivlosigkeit derjenigen, die von der Gesellschaft ausgegrenzt wurden. Diese Wunderwaffe wirkt, weltweit. Und sie läßt die Zombie-Horden anwachsen, bringt immer wieder einmal jemanden zum Durchdrehen. In so mancher Armee ist das gewollt, dort nennt man das womöglich sogar Heldentat, im Zivilleben eben Amoklauf.

Solche Amokläufe passieren immer und immer wieder. Um Kinder zu ermorden, genügen Küchenmesser, da nutzen Waffengesetze nichts. Deshalb spreche ich davon, auf die Täter zu achten, hier die Prävention anzusetzen. Solange sich unsere Gesellschaft nicht ändert, werden sich immer Menschen finden, die andere Menschen töten, mit welchen Waffen auch immer. 26 Tote sind spektakulär, sind es nur vier Opfer, die eigenen Kinder, ist es dieselbe Tat, nur gibt es dafür keinen weinenden Obama zu sehen.

Quelle: Michael Winkler

6 Gedanken zu „Amok & Friedensnobelpreis

  1. Das Problem dieses Wahnwitzes ist ja nicht die waffenstarrende Menschheit an sich,sondern die Logik des Tötens um des Mordens willen! Hier gilt es eben,die eindeutige Grenze zu ziehen,zwischen einem System,das sich behaupten will und muß,dem Manchester-Kapitalismus der Zionhörigen samt gewaltkreischendem Anhang,und der bloßen Selbstverteidigung vor den Folgen dieser menschenverachtenden Politik,die weltweit immer mehr Opfer fordert,wofür der sich wehrende Mensch eben auch gewappnet sein muß,wenn er überleben will!

    Diese endlose Spirale der Vergewaltigung des Menschen zur Mordmaschine,wobei er letztlich als Opfer und Täter zugleich fungiert, ist das eigentliche Problem und kann nur durchbrochen werden,wenn der Mensch begreift,daß die Kausalkette eben immer dort beginnt,wo Ungerechtigkeit entsteht.

    Warum hat der junge Mann seine Mutter und die Kinder ermorden müssen,um sich anschließend selbst zu töten? Psychologisch gesehen war dies ein Zeichen,daß ihm seine Mutter wohl seine Kindheit durch überzogene Forderungen gestohlen hat,wobei die Ermordung der Kinder wohl nur für die Auslöschung der eigenen Kindheit steht. Kann man einen solchen Täter dann als Opfer sehen? Als Opfer einer Gesellschaft,die immer mehr einfordert und sich rein materiell definiert,während die seelischen Bedürfnisse zu kurz kommen?

    Dieses Subjekt,das sich angeblich „zwischen Genie und Wahnsinn“ durchhangelte und schließlich nur die Auslöschung der eigenen Seele im Massenmord als Ausweg fand,ist letztlich ein Produkt einer wahnhaft verzerrten Wirklichkeit,in der Wünsche und Vorstellungen auf diejenigen projiziert werden,die man am besten prägen und formen kann – die eigenen Kinder!

    Und hier stehen wir wieder vor der Frage,wie man mit solchen Subjekten umgeht,wenn sie überleben. Winkler formuliert und postuliert hier die Todesstrafe. Dem könnte man bedenkenlos zustimmen,wenn da nicht die Frage bliebe,wer diejenigen mit der gleichen Strafe belegt,die für die unsäglichen Zustände und deren Auswüchse eigentlich verantwortlich sind!

    Und hier bleibt auch die Frage,warum so etwas in der kleinen Dorfgemeinschaft passieren konnte und nicht in irgendeiner Metropole! Hat hier eben doch jemand frühzeitig versagt? Hätte man doch noch helfen können?

    Die geistig-seelische Umformung des Menschen zum Konsumenten,der ALLES verbraucht,was er in die Hände bekommt,kann eben auch zu diesem Resultat der inneren Verrohung führen,wenn der Anspruch auf das zu verbrauchende Lebensumfeld zum Vernichtungsfeldzug mutiert,weil die äußeren Zwänge zur Veränderung der Lebenssituation scheinbar nur in einem gewaltigen Ausbruch an Zerstörungswillen bewältigt werden können.Der kranke Kopf will sich aus der Zwickmühle befreien,indem er ein Fanal für sich und ein bestimmtes prägendes Umfeld setzt.

    Amokläufer bringen sich aber im Gegensatz zu den für diese unsäglichen Zustände politisch Verantwortlichen meistens selber um,womit der Kraftausbruch beendet ist.Das Leid bleibt jedoch bestehen und zieht neue Kreise.
    Die Drohnen-Mörder jedoch feiern sich als Friedensstifter.Früher nannte man solche Gestalten gemeine Meuchelmörder,die man zu Recht henkte! Heute werden sie virtuell gefeiert und mit Auszeichnungen übersät,obwohl sie nur feige im Hintergrund die Fäden zum Auftragsmord gegen die Menschheit und die Völker der Welt ziehen!
    Für solche erbärmlichen Obamas & Co. plädiere ich für die Kapitalstrafe! Aber nicht zur Abschreckung,sondern aus Prinzip,damit klar ist,wer hier als Rädelsführer gegen das Wohl der Völker verstößt und sich dennoch als Friedenstaube verkleiden möchte,obwohl er die Menschen millionenfach in den gesellschaftlichen Reißwolf und auf die Schlachtbank zerrt!

    Daher halte ich auch nichts von verschärften Waffengesetzen für den kleinen Mann,wenn die Führungsschicht gleichzeitig grünes Licht für den Massenmord verkündet und dies als alternativlose Friedensmission für irgendwelche Bankmagnaten verkauft.

    Neue Führer braucht die Welt,die sich selbst und ihre Völker wirklich lieben.Dann könnte dem Gemetzel endlich Einhalt geboten werden. Und auch manch potentieller Amokläufer könnte dann vielleicht schon früher durch die anhaltende Liebe seiner Mutter vor diesem frühen Tod und der entstandenen Mordlust aus Haß auf alles,was man nicht verstehen und verbrauchen kann, geschützt werden.

    Aus Liebe zu Deutschland

  2. Vielleicht war Newtown der erste Schul-Amoklauf, in dem alles wirklich so passiert ist, wie in den Medien berichtet. Aber irgendwie spricht meiner Ansicht nach schon die routinierte Medien-Abdeckung dagegen, die völlig synchron mit der Medienabdeckung bei früheren, ähnlichen Vorfällen ist, von Toulouse bis Batman.

    Dieser sofortige Impuls gegen den Waffenbesitz lässt auch ahnen, wer von solchen Vorfällen profitiert: Diejenigen, die die Bürger entwaffnen wollen, um die Kontrolle über die Bevölkerung zu verbessern.

    Littleton, Erfurt, Winnenden, Toulouse, Aurora, Utoya usw. usw. bei jedem dieser Vorfälle gab es eine Fülle von Ungereimtheiten, gab es Zeugen, die von weiteren Schützen sprachen, gab es Unklarheiten, ob und wie der mutmaßliche Schütze das allein hinbekommen haben soll. Auch immer wieder die starken Verzögerungen bei der Einsatzleitung etc., die einen verfrühten Zugriff auf den Täter verhinderten. Je näher man hinschaute, stellte sich immer heraus: Alles war falsch, nur die Opfer waren echt 🙁

    Aber vielleicht ist Newtown wirklich der einzige Fall, bei dem alles so stimmt wie berichtet, und wo der Schütze wirklich ein spontaner, durchgeknallter Einzeltäter ohne Steuerung und Unterstützung aus dem Hintergrund war, wer weiß.

  3. Nach dem Vorfall in Erfurt waren noch Videospiele Schuld an der Psyche des Täters und am Nachahmungs Drang.
    Solche Video´s die zum Morden anleiten gibt es noch immer.
    Am aktuellen Fall ist es die gestörte Kindheit.
    Keine Video´s, keine Drogen, keine Geistesstörung-die vor 20 Jahren gerne genommen wurde, keine Musik aus Deutschland zum aufputschen.
    Das er einen Chip am Hals haben könnte der das auslöste, kommt überhaupt nicht in Frage. Noch nicht, erst wenn die Welt neu geordnet ist wird man die Erfinder dieser Chip’s und die Implantaten damit ausstatten, die dann jubelnd in einen Vulkan springen!
    Was uns an Wissen 2012 über unsere Gene-DNA-DNS bekannt gegeben wird, wusste die Pharmaindustrie schon 1984, nun denkt mal über DIE und die Politik mit ihren verbrecherischen Zielen nach!!!

  4. Natürlich habe ich jetzt keinerlei Ahnung, was tatsächlich los war: aber dass ein Junge derart eskaliert, ohne dass sich vorher Anzeichen psychischer Entgleisung gezeigt hätten, das kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    Es gibt heute tausende Jugendliche, die nur zu hause sitzen, Videospiele spielen und äußerst kontaktarm leben.
    Noch dazu der Sohn einer Lehrerin!
    Und dann in einer Gemeinde, in der jeder jeden kennt?
    Für mich stinkt die Sache zum Himmel!

  5. …und schon tauchen die ersten seltsamen Zufälle rund um den Amoklauf auf: Nicht nur der Vater des „Batman“-Amokläufer sollte ein wichtiger Zeuge im LIBOR-Finanzskandal sein (der Termin der zeugenaussage wurde dann abgesagt). Auch der Vater des „Sandy Hook Newtown“-Amokläufers sollte in Kürze Zeugenaussagen im LIBOR-Skandal machen.

    Der LIBOR-Skandal brodelt noch, ist aber nie so richtig hochgekommen. Wenn die Ausmaße klar werden, wird der Öffentlichkeit erst richtig bewusst, wie sehr der gesamte Finanzmarkt in jeder Hinsicht manipuliert wird (natürlich zu Ungunsten der Kleinanleger)

    Auch nahm der Täter ähnlich wie der Batman-Täter und wie einige andere Täter Psychopharmaka – und diese Medikamente werden in der Folge seltsamerweise überhaupt nicht hinterfragt. Es geht den Medien in solchen Fällen immer sofort und ausschließlich darum, den privaten Waffenbesitz einzudämmen.

    http://beforeitsnews.com/economics-and-politics/2012/12/2-mass-shootings-connected-to-libor-2447738.html

    Ach ja, und die Mutter des Täters ist „doomsday prepperin“ und hatte Waffen zur Verteidigung besorgt. a…ha.

    http://www.infowars.com/newtown-murders-astonishing-hunger-games-coincidence-and-killers-mother-now-a-doomsday-prepper/

    usw.usw. Also schon jetzt einige seltsame „Zufälle“.

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