Germany´s next NSU-Show

die Überschriften geben einen Abriss der Skandale

erschienen bei Michael Winkler

Schon nach einem Jahr Untersuchungshaft ist die Bundesanwaltschaft soweit, daß sie Anklage gegen Beate Zschäpe erhebt. Nun kann man sich fragen, ob die Herrschaften dank Beamtenbesoldung ein wenig langsamer arbeiten als die für gewöhnlich sehr tüchtigen Deutschen, oder ob man nun endlich genug Indizien „nachgebessert“ hat, um einen eindrucksvollen Schauprozeß zu führen. Auf jeden Fall stinkt ein Verfahren, bei dem den Opfern 900.000 Euro Schweigegeld gezahlt wurden und bei dem nicht nur einmal, sondern ständig irgendwelche Akten rechtzeitig verschwinden.

Um ein Verbrechen, egal von wem begangen, geht es schon lange nicht mehr, sondern nur noch um Systempropaganda. Und so, wie die offiziellen Stellen involviert sind, von Polizei, Geheimdiensten, diversen Verfassungsschutzämtern, parlamentarischen Untersuchungsausschüssen in Bund und Ländern, darf man davon ausgehen, daß hier aktive Geschichtsfälschung betrieben wird. 2011 konnte man noch glauben, daß die Herren Böhnhardt und Mundlos Täter gewesen waren, 2012 sind sie zu passend, um real zu sein. Womöglich haben sie Banken überfallen, doch die „Döner-Morde“ haben andere begangen. Die wurden ihnen zu Propaganda-Zwecken in die Schuhe geschoben, als Begründung für irgendwelche Schafsauftriebe, nach dem schon ausgeleierten Motto: Hinterdeppendorf ist bunt statt braun.

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