Gaza: wider das Vergessen

erschienen bei Michael Winkler

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Erinnern Sie sich an die Waffenruhe beim letzten Überfall Israels auf den Libanon? Da wurde ebenfalls eine Waffenruhe verkündet, die mit Verzögerung in Kraft getreten ist. Jene Verzögerung hat der Judenstaat genutzt, um schnell noch zwei Millionen Streubomben über den Libanon abzuladen. Bei einem Anteil der Blindgänger von zehn Prozent waren das 200.000 Landminen, welche die jüdische Militärführung den Landwirten, Frauen und Kindern als Abschiedsgeschenk überlassen hat.

Wider das Vergessen – auch jedes Opfer, das Juden umgebracht haben, ist ein Opfer zu viel.

Außerdem ist eine Waffenruhe kein Frieden. Abgesehen von der Verzögerung, die es erlaubt, noch schnell die Restmunition zu verschießen, bietet eine Waffenruhe Israel die Möglichkeit, seinen Aufmarsch für den Einmarsch in Ruhe abzuschließen und sich die verschossenen Iron-Dome-Abwehrraketen nachliefern zu lassen. Für die in Palästina geborenen Semiten bedeutet die Waffenruhe ein paar Stunden länger überleben im Ghetto, bevor die Zuwanderer wieder drauflosschießen.

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