Eritrea: Isolierung einer Nation

erschienen bei einartysken

von Einar Schlereth

Diesen wunderbaren Dokumentarfilm möchte ich allen wärmstens empfehlen. In diesem Land wurde das durchgeführt, was ich vor über 30 Jahren am Ende meines Tansania-Buches ‚Null Uhr – wenn die Sonne aufgeht‘ allen Ländern der sogenannten Dritten  Welt empfohlen habe: Schmeisst sie alle achtkant hinaus, die Experten, die Entwicklungshelfer, die Berater mitsamt den korrupten, im Westen gedrillten Politikern und die Pfaffen, Nonnen, Missionare bitte nicht vergessen. Genau das hat Eritrea gemacht. Es lässt keine NGOs ins Land und nimmt keine Entwicklungshilfe entgegen. Eritreas Präsident, Esaias Afewerki, erklärt genau warum. Schaut euch an, was das total zerstörte Land in bloß 21 Jahren geschaffen hat.
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Schaut es euch bitte genau an und versucht euch vorzustellen, dass sich die Verbrecher- und Mördermafia in Washington anschickt (u. a. mit den üblichen Sanktionen), all dies gründlich zu zerstören, genau so, wie sie es in Somalia gemacht haben und immer noch machen. Unentwegt werden Mörderbanden ins Land geschickt wie in Syrien, vor allem aus Äthiopien, eines der ärmsten und korruptesten Länder Afrikas, aber ein getreuer Vasall der USA. Ihr braucht nur mal kurz zwischendurch ein paar Bilder aus Somalia, Libyen oder Jemen runterladen, um zu wissen, wie Eritrea aussehen wird, wenn dieses Komplott des Westens gelingt. Um es vielleicht zu verhindern, möchte ich alle auffordern, alle  Möglichkeiten der Verbreitung zu nutzen.
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3 Gedanken zu „Eritrea: Isolierung einer Nation

  1. Hallo Julius,

    wenn alles nur so einfach wäre! Ich finde es sehr schade das dein Beitrag nicht recherchiert ist. Dieser Film stellt leider nicht den Alltag in Eritrea dar. Fakt ist dass die Regierung keine NGOs etc. in Eritrea einreisen lässt, Fakt ist aber auch das niemand das Land ohne Zustimmung der Regierung verlassen darf, das geht so weit das es einen Schießbefehl an der Grenze gibt. Wahr ist auch das die Universität in Asmara geschlossen wurde und jeder Eritreer verpflichtet ist einen unbegrenzten Wehrdienst zu leisten und nach Willkür der Regierung eine von ihr bestimmten Beruf erlernen darf. Isayas Aferworki regiert das Land leider nicht sondern diktiert es um sich selber zu bereichern. Denn in Eritrea gibt es kein Recht auf Redefreiheit geschweige denn Pressefreiheit, die unabhängige Zeitungen wurden verboten. Christen werden verfolgt und diejenigen die es wagen Kritik an der Regierung auszuüben werden verhaftet und nie mehr wieder gesehen. 2001 ließ Aferworki die „G15“ Eritreas Minister verhaften, weil sie mit einen offenen Brief kritik an ihm ausübten. Ihr verbleib ist bis heute unbekannt. Das sind leider nur einge wenige traurige Fakten über Eritrea.
    Grundsätzlich teile ich deine Meinung, als das es die beste Lösung ist auf sog. Entwicklungshilfe soweit wie möglich zu verzichten, nur leider ist Eritrea kein positives Beispiel.
    Bei Fragen oder Diskussionsbedarf stehe ich gerne zu Verfügung!!!

    1. @ Schouwit
      Der Artikel wird von Einar Schlereth, dessen Blog und Ansichten wir sehr schätzen, warm empfohlen. Das Fernhalten von NGO´s ist wahrscheinlich ein sehr guter Ansatz. Was das im Kommentar geschilderte Unrecht betrifft, kann ich mich hier nicht äussern, da es am Hintergrundwissen fehlt.
      Eines aber ist sonnenklar: auf „Entwicklungshilfe“ braucht Afrika nicht zu hoffen, weil es die nicht gab, gibt oder geben wird. Sonst hätte sich schon was geändert. Mehr als die willfährige dünne Oberschicht, die als Produkt von NGO-Interessen wohlgenährt über afrikanisches Land regiert, hat diese Form der internationalen „Zusammenarbeit“ nicht zustande gebracht.
      Das von Libyen ausgehende Projekt der Afrikanischen Union (AU) war die Rollbahn, auf der sich eine Entwicklung des Kontinentes aus eigener Kraft ergeben hätte – durch die Zerstörung der mittels Muammar al-Quadhafi gegründeten Afrikanischen Bank in Sirte fällt diese nachhaltige Arbeit und auch die politische Kraft der AU stark zurück. Aber nur so – auf eigenen Füssen – kann Afrika seine Zukunft meistern, hier helfen interessensgesteuerte NGO´s einfach nicht weiter.
      Die Verfolgung von Christen schliesslich ist heute absoluter Alltagszustand auf der halben Welt (unglaublich!!) und Eritrea offenbar keine Ausnahme. Ist aber kein speziell eritreisches Problem…

      hier nochmal die Quelle: http://einarschlereth.blogspot.de/2012/11/isolierung-einer-nation-afshin.html

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