Berlin: Mord an Jonny – Täter schon in die Türkei geflohen

von John Schacher

Heute las im im Wartezimmer eines Arztes in der neuen Ausgabe des Focus den Namen und die Familienumstände des türkischen „Hauptverdächtigen“ im Fall des am Alexanderplatz totgeschlagenen Jungen Jonny K. Der im Internet nun Onur U. genannte Türke mit doppelter Staatsangehörigkeit ist ruckzuck in die Türkei geflohen, von wo er sich jetzt vielleicht auch noch dünnemachen können wird. Eine Auslieferung wird aktuell zwar diskutiert, aber solange da nicht hieb- und stichfestes passiert, glaube ich nicht an deren erfolgreiche Durchführung.

Der 19-jährige ist professioneller Boxer (Berliner Vize-Juniorenmeister), sein Onkel und Trainer darüber hinaus ein bekannter und sehr erfolgreicher Meister dieses Fachs (mehrfacher „Deutscher“ Meister, Olympiasilber 1996 und 3-maliger Europameister) – (Focus Print). Der Mann wusste also haargenau, was er kann und welche Folgen seine Schläge bei einem untrainierten Opfer haben würde… und wie unfair es ist, einen Schwächeren zu siebt zu vernichten.

Die Sache liegt sogar so, dass der Mistkerl erst im August einen Fahrradfahrer angegriffen und durch Prügel schwer verletzt hatte (Focus Print) – ohne dafür ins Zuchthaus zu kommen, wie man erwarten können sollte. Stattdessen war ein kurzer Arrest das Mittel der Wahl. Genau diese laxe und von uns so oft kritisierte „Migrantenbonus-Rechtsprechung“ hat nun einen jungen, sich explizit um Frieden bemühenden Menschen das Leben gekostet. Wenige Wochen vor seiner Tat am Alexanderplatz wurde „Onur“ zusätzlich noch ein Gewaltpräventionskurs verordnet, was ihn sicher zu Spott und Hohn über das deutsche „Rechtssystem“ veranlasst hat und seine Angst vor den Folgen weiterer Gewaltakte wahrscheinlich noch weiter gesenkt hat. Das wundert nicht, wenn man im Focus-Internetauftritt liest:

„Ein weiterer 19-jähriger Verdächtiger sitzt derzeit in Untersuchungshaft, nachdem er am Dienstag gefasst worden war. Am Mittwoch hatten sich zudem zwei Männer gestellt. Einen Tag später kamen sie jedoch entgegen dem Antrag der Staatsanwaltschaft wieder auf freien Fuß. Der Richter hatte die Haftverschonung für einen 21-Jährigen mit dem Hinweis auf dessen Geständnis und seine sozial-familiäre Bindungen begründet.

Gegen einen 19-Jährigen gab es keinen Haftbefehl, weil er „nur“ den Begleiter des getöteten Jonny K. angegriffen haben soll.

Dass die Sache insgesamt so relativ offenkundig in den Medien gehandhabt wird, liegt sicher auch daran, dass das Opfer eine vietnamesische Mutter hat und somit auch einen Migrationshintergrund vorweist.

Das musste ich noch loswerden – es lag mir auf der Seele!

4 Gedanken zu „Berlin: Mord an Jonny – Täter schon in die Türkei geflohen

  1. Die meisten Türken haben keine doppelte Staatsangehörigkeit sondern bekommen diese illegal wieder zurück wenn sie sie gewechselt habe. Der türkische Staat hilft in vielen Dingen – auch kann ein neuer Zweitpass ausgestellt werden, wenn im alten Ablehnungen oder dergleichen enthalten sind

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