auf Kriegskurs: Europas Linke wirbt für „humanitäre Interventionen“

erschienen bei einartysken

von Benjamin Schett

Kommentar Einar: Hier habe ich einen interessanten Artikel über die ‚linken‘ Kriegshetzer gefunden, der von Global Research veröffentlicht wurde. Er spricht mir aus der Seele, zumal ich Ende der 60er Jahre Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit schon flüchtig kennengelernt hatte und mehr instinktiv als zwielichtige Vögel einschätzte. Damit möchte ich gleichzeitig auch darauf hinweisen, dass Global Research eine ganze Menge Artikel auf Deutsch veröffentlicht (kann man rechts oben anklicken).

 

„Ich glaube an zwei Prinzipien: Nie wieder Krieg und nie wieder Auschwitz.“ (1)
.
Diese Worte wurden auf dem Parteitag der Grünen im Mai 1999 gesprochen, der während des NATO-Bombardements auf Jugoslawien, an dem sich auch Deutschland beteiligte, stattfand. Sie kamen aus dem Mund des Grünen-Politikers und damaligen Außenministers Joschka Fischer. Sein Kommentar sollte den Krieg gegen das serbische Volk rechtfertigen. Dasselbe Volk, das bereits in zwei Weltkriegen unter dem deutschen Imperialismus zu leiden hatte.
.
European Union Flag
.
In den 1970er Jahren war Fischer ein linksradikaler Aktivist und in den 1980er Jahren gehörte er zu den Mitbegründern der Grünen. Das Anliegen hinter der Parteigründung war es, den verschiedenen Umwelt- und Antikriegsgruppen eine parlamentarische Repräsentation zu verschaffen. Hätte in der damaligen Zeit jemand über die Möglichkeit gesprochen, dass diese Partei gegen Ende des Jahrtausends eine aktive Rolle in einem Aggressionskrieg gegen Jugoslawien spielen würde, es wäre als absurd abgestempelt worden. Eine direkte Beteiligung Deutschlands an einem Krieg war ein völliges Tabu, und niemand auf Seiten der Linken oder der Rechten hätte es gewagt, eine solche Option in Erwägung zu ziehen. Nach 1945 war es allgemeiner Konsens, dass von Deutschland nie wieder ein Krieg ausgehen sollte.
.
Der politische Übergang in Deutschland, der sich in großen Teilen Westeuropas widerspiegelte, ist wichtig für das Verständnis, wie es dazu kam, dass viele Mainstream-Linke zu modernen Kriegstreibern wurden, oftmals sogar in einem größeren Maße als ihre konservativen Widersacher.
Mit ihrem Eintreten für das Konzept des „Humanitären Interventionismus“ und ihrer moralischen Autorität erscheinen die „progressiven“ politischen Entscheidungsträger viel glaubwürdiger als die  lärmenden neokonservativen Hassprediger, wenn es darum geht, eine militärische Intervention vor der Bevölkerung zu rechtfertigen.
.
In Westeuropa sind die meisten Befürworter der Militarisierung innerhalb der Mainstream-Linken mit den grünen oder den sozialdemokratischen Parteien verbunden. Einer der ersten Verfechter militärischer „humanitärer Interventionen“ war Daniel Cohn-Bendit, Mitglied der Grünen in Frankreich. Er war auch einer der Vordenker der Abschaffung der europäischen Nationalstaaten zugunsten einer stärkeren Europäischen Union. Während des Bürgerkriegs in der ehemaligen jugoslawischen Republik Bosnien verlangte Cohn-Bendit die Bombardierung der Serben. Jeder, der damit nicht einverstanden sei, würde dieselbe Schuld auf sich laden wie diejenigen, die während des faschistischen Massenmords im Zweiten Weltkrieg tatenlos zuschauten:
„Schande über uns! Wir, die Generation, die unsere Eltern so sehr für ihre politische Feigheit missachtet hat, schauen jetzt selber scheinbar hilf- und machtlos und doch selbstgefällig dabei zu, wie die bosnischen Muslime Opfer einer ethnischen Säuberung werden.“  (2)
.
Während des Bosnien-Krieges wurde die Masche perfektioniert, mittels der Zeichnung von Parallelen zu den Verbrechen der Nazis jene zu dämonisieren, die den geostrategischen Interessen des Westens im Wege stehen. Exemplarisch dafür steht die Geschichte von den sogenannten Todescamps in Bosnien: Als Beweis für die angebliche Existenz von Konzentrationslagern, die von den Serben in Nazi-Manier betrieben würden, veröffentlichte eine britische Zeitung im August 1992 ein Foto, das einen abgemagerten Mann hinter einem Stacheldrahtzaun zeigt. Wie später jedoch der deutsche Journalist Thomas Deichmann herausfand, stand der Mann außerhalb des Zaunes und war nicht hinter Stacheldraht gefangen. (3)
,
.

7 Gedanken zu „auf Kriegskurs: Europas Linke wirbt für „humanitäre Interventionen“

  1. Das Aggressionspotential eines Joschka Fischer hat sich seit seinen wilden Tagen in der Frankfurter Vorstadt nicht vermindert.Im Gegenteil,das jakobinische Gefühl,alles,was nicht ins eindimensionale „Gut“menschenweltbild paßt,mit dem frisch herausgerissenen Pflasterstein erschlagen zu müssen,und wahre weltpolitische Fensterstürze gegen jeden zu betreiben,der nicht in den grünen Weltbildkanon einer grasentwurzelten antifaschistischen Flugrolle rückwärts einstimmen möchte,machen die Grünen Vorreiterfiguren a la Fischer & Co.Bandit zu einem gefährlichen Täuschungszirkel pazifistischer Kriegspropaganda.

    Man könnte das Ganze auch als Betrug definieren,da mit der monokausalen Antifa-Logik jeder zum Kriegsziel wird,der ihr nicht folgen möchte,wobei diese Taktik dann noch als „friedensstiftend“ verkauft wird.

    Insofern halte ich die Grünen für die schlimmsten Roßtäuscher seit der Eroberung Trojas.Sie sind die trojanischen Pferde der NWO,um unser Volk über deren wahre Beweggründe zu täuschen,vom Frieden zu reden und Krieg zu spenden!

    Jeder anständige Deutsche sollte sich daher von diesen Kriegstreibern in Jute-Uniform,die inzwischen dem Zwirn gewichen ist,distanzieren und lieber die Liebe zum eigenen Volk entdecken anstatt sich vom Selbsthaß dieser Alt-68iger-Meute einen Bären aufbinden und in die Irre führen zu lassen.

    Aus Liebe zu Deutschland

  2. Mit der Friedenstaube in der Hand einen Krieg „schoen“reden – das sind die deutschen GRUENEN.

    Damals hiesz es: „wer hitler waehlt, waehlt den krieg.“

    Heute heiszt es: wes die GRUENEN waehlt, waehlt . . ..

  3. Nur zum Spaß: Man kann ja mit all den blutrünstigen kriegsgeilen Typen schon mal anfangen :-).

    Ab in den Spezial-Zoo für kriegsgeile Affen. Sie dürfen belacht und mit Watte beworfen werden.

    1. @ Fa,
      die sollten besser Minen räumen – vielleicht im Rahmen eines Picknicks… zum Eindenken in die täglichen Sorgen der Kriegsopfer.

  4. Dasselbe Volk, das bereits in zwei Weltkriegen unter dem deutschen Imperialismus zu leiden hatte.

    ‚Deutscher Imperialismus‘? Wovon sprechen? Ich nicht verstehen …??

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.