wes Brot ich eß‘, des Schand‘ ich sing

erschienen bei Michael Winkler

Der Bundesgauck reist nach Tschechien und geht trauern. Natürlich nicht dort, wo Deutsche im Rahmen der Benes-Dekrete nach Kriegsende massakriert worden sind, denn das sind irgendwelche Deutsche, die einem Bundesgauck kein Gedenken wert sind. Nein, es geht an einen Ort, an dem Tschechen für das Attentat auf Reinhard Heydrich bestraft worden sind. Denn das war Unrecht, und die Deutschen haben ihr Schicksal verdient, sagt sich der Bundesgauck. Sein Geld, sein Amt und seine Würden bezieht er jedoch nach wie vor von der BRD. Vermutlich hat der Herr Pastor eine spezielle Ausgabe der deutschen Sprichwörter, so wie er eine Privatausgabe der Bibel besitzt, in der Ehebruch nicht erwähnt wird. Deshalb handelt er nach: Wes Brot ich eß‘, des Schand‘ ich sing.

Die tun was, die Türken. Da fliegt eine Zivilmaschine von Moskau Richtung Syrien und die Türken laden das Flugzeug zu einem Besuch in Ankara ein. Es könnten ja Waffen an Bord sein, deshalb schickten sie zwei F-16 aus, um diese Einladung mittels Waffengewalt zu einem Angebot werden zu lassen, das die Piloten nicht abschlagen konnten. Steter Tropfen höhlt bekanntlich die Leber und der Sultan aller Osmanen, Erdogan, wird seinen Krieg bestimmt bekommen, wenn er so weiter randaliert. Als NATO-Partner erwartet er von uns, daß wir ihm bei seinem Angriffskrieg helfen. Bei den vielen jungen, wehrfähigen Türken im Land können wir das gerne tun. Unsere unterbeschäftigten Kreiswehrersatzämter können diesen jungen Migranten ganz bestimmt massenhaft Jobs verschaffen, bei der türkischen Infanterie.

Die tun nix, die Juden. Anstatt endlich selbst gegen den Iran loszuschlagen, veranstalten sie lieber Neuwahlen. Ja, die Amis hätten sie gerne auf die Perser gehetzt, aber auf sich allein gestellt ein Risiko einzugehen, das ist wohl zuviel. Oder sie wissen genau, daß es noch ganz lange hin ist, bis zu einer iranischen Bombe. Jedenfalls paßt die Ankündigung von Neuwahlen so gar nicht zu Netanjahus Kindergartenzeichnung, die er der UNO präsentiert hat. Vielleicht steht in den Gauckschen Sprichwörtern ja auch: Lügen haben krumme Nasen.

Die Euro-Krise würgt die deutsche Wirtschaft ab: Da sagen wir doch danke, Kanzlerin! Laut den offiziellen Schätzungen der bezahlten Experten soll die BRD-Wirtschaft dieses Jahr um 0,8% wachsen, und nächstes Jahr soll es vielleicht doch noch ein ganzes Prozentchen sein. Allerdings sehen die Institute ein Risiko, daß die Inflation mittelfristig steigt. Mittelfristig? Wir haben die beste Kanzlerin aller Zeiten, die jede Wüste trockenen Fußes durchquert und bei Bedarf Sand aus einem Felsen rinnen lassen kann. Dank Merkels kurzsichtiger Energiewende kommt der Strom nur noch mit Unterbrechungen aus der Steckdose, dafür wird er dank immer weiter steigenden Ökoabgaben ständig teurer. Wohlfeil bleiben nur die Regierungs-Lügen. Wovon soll denn das Wachstum kommen? Von den Exporten nach Griechenland? Von den amerikanischen Wohlfahrtsempfängern? Von den Franzosen, die gerade ihre Arbeitsplätze verlieren? Oder von den Deutschen, deren Reallöhne seit Euroeinführung unaufhörlich sinken? Aber vielleicht sorgt ja eine saftige Diätenerhöhung für mehr Nachfrage.

Quelle.: Michael Winkler

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