ungelöste Rätsel der Entdeckergeschichte

erschienen im Maria Lourdes Blog

Neueste archäologische Funde warfen unlängst unsere bisherigen Theorien über die Besiedlung des Planeten durch uns Menschen über den Haufen. Das weltweite Dorf scheint wesentlich älter zu sein, als bislang angenommen.

Davon künden 14000 Jahre alte Felszeichnungen, welches exaktes nautisches Wissen wiedergeben. Aber auch Spuren von Nikotin und sogar Kokain fand man in ägyptischen Mumien, was einen interkontinentalen Austausch der frühen Hochkulturen Völker nahelegt. Was wissen wir über den Ursprung der Sternbilder, die neben mythologisch geprägten Figuren auch sehr exakt die Küsten- und Flussverläufe des gesamten Planeten kartographieren? Gab es eine hochseetaugliche Schifffahrt vor geraumer Urzeit? Dominique Görlitz geht diesen Fragen nach und präsentiert in diesem Film die neuesten Erkenntnisse der Entdeckergeschichte.


Quelle: Maria Lourdes Blog

10 Gedanken zu „ungelöste Rätsel der Entdeckergeschichte

  1. Naja, was soll man von einem Klischee-Film halten, der der katholischen Kirche vorwirft, nicht modern gewesen zu sein, einem Film, der noch vom dunklen Mittelalter spricht?

    Der Film weiß nicht einmal, dass niemals, weder in Spätantike noch im Mittelalter, gelehrt wurde, die Erde sei eine Scheibe gewesen. Ich verweise hier auf die Spielge-Artikel

    Wie die Erde zur Scheibe wurde:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/mittelalter-und-moderne-wie-die-erde-zur-scheibe-wurde-a-381627.html

    und: Wie die heile kugelförmige Welt zu bröckeln begann:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/mittelalter-und-moderne-wie-die-erde-zur-scheibe-wurde-a-381627-2.html

    Wer in der Schule verblödet wurde, sodass er nun glaubt, im Mittelalter hätte man geglaubt, die Erde sei eine Scheibe, lese bitte diese Artikel.

    Auch möchte ich noch dem Schwachsinn Einhalt gebieten, die katholische Kirche hätte keinen Fortschritt in der Wissenschaft gewollt. Wer denn bitteschön hat den gregorianischen Kalender eingeführt, der dem neuen astronomischen Wissen gerecht wurde? Natürlich Papst Gregor XIII. Und es dauerte Jahrhunderte, bis die anderen nachzogen.

  2. Ach, jo, du fällst immer auf Propaganda herein. Propaganda ist etwa auch der erlogene Thesenanschlag, den Deutschlands meist gehasstester Mann nie gemacht hat.

    1. @ Sepperl
      was Propaganda betrifft, strauchelt man an der Front sicher öfter als hinter dem Ofen, da gebe ich Dir eingeschränkt recht.
      Andererseits muss ich nur: Sachsenschlächter Karl, Kreuzzüge allgemein, Katharer, Albigenser, Inquisition, 30-jähriger Krieg, Zwangschristianisierung Amerika, Australien und anderswo, Zölibat und Kirchenausschlüsse bis hin zu modernen Erscheinungen wie Waffen- und Kondomfabrikbeteiligungen nennen, um die Motive des Vatikan klar zu sehen: Macht, Geld und Einfluß – keine Jesuliebe.
      Ich bin damit endgültig durch – die anderen Gemeinschaften sind natürlich kein Jota besser. Wie auch, wenn die Basis ein satanischer Wüstengotteskult ist…

  3. Mit Sachsenschlächter Karl geb ich dir recht. Bei allem anderen nicht. Publikum zu wenig (nicht mehr auf Startseite), dass es sich rentieren würde, das auszudiskutieren.
    Ich möcht ins Bett.

  4. danke Sepperl, das hab ich nicht gewußt mit der Erdscheibe, an die gar nicht geglaubt wurde im Mittelalter im Allgemeinen – erstaunlich.

  5. Das Bild aus dem Mittelalter ist ja bekannt, mit der Scheibe und dem Himmel, darüber gewölbt, bzw. sogar verschiedene Himmel und darunter Höllen – aber sagen wir mal, das waren Abstraktionen, biblische Vorstellungen (wie bei Dante, Hildegard von Bingen), die aber nicht als wirklich betrachtet wurden – mehr symbolisch.

  6. Auch Wikipedia ist in dieser Sache aufgeklärt. Folgender Artikel ist durchaus lesenswert:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Flache_Erde

    Interessant fand ich auch, dass der Reichsapfel, der zu den Reichsinsignien gehörte, die Erdkugel symbolisierte.

    Zusatzinfo: Beim Wissenschaftsstreit zwischen Galilei und Kardinal Bellarminus, 1609, ging es übrigens nicht darum, ob sich die Erde um die Sonne oder die Sonne um die Erde dreht, sondern darum, ob man den Heliozentrismus (Sonne steht still und die Erde dreht sich um die Sonne) als „durchaus wahr“ (Galilei) oder als Hypothese (Bellarmin) formulieren müsse. Und hier gibt die Wissenschaftstheorie heute Kardinal Bellarmin Recht. Der Heliozentrismus war damals auch noch unbewiesen und ist genaugenommen sogar falsch, da er die Unbeweglichkeit der Sonne mitbeinhaltete, woran heute kein Mensch mehr glaubt.

    Auf Erde und Sonne bezogen gilt heute: Beide drehen sich um ihren gemeinsamen Schwerpunkt.

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