Monsanto-Pharma: Technologie zur ‚Abschaltung von Genen“ für den menschlichen Gebrauch

Tumore so groß wie Tennisbälle an Ratten, die mit GM-Mais von Monsanto gefüttert wurden.Bild : politaia (AFP PHOTO / CRIIGEN)

erschienen bei einartysken

von Ethan A. Huff

MONSANTO hat eine neue Partnerschaft mit Alnylam Pharmaceuticals, Inc. geknüpft, ein Bio-Pharma-Unternehmen, das sich vor allem darauf konzentriert, genetische Kodes zu knacken, um die Art zu manipulieren, wie Gene im Innern funktionieren. Laut dem veröffentlichten Abkommen zwischen beiden Unternehmen scheint es, als ob MONSANTO plant, Alnylams patentierte Technologie in seinem landwirtschaftlichen Bereich einzusetzen, was wohl eine ganz neue Kategorie von Problemen für die Menschheit und den Planeten mit sich bringen wird.In einer Presseerklärung enthüllte MONSANTO, dass man offiziell die „weltweiten, exklusiven Rechte“ erworben habe, um Alnylams Technologie und intellektuelles Eigentum (IP) in seinen eigenen Landwirtschaftsprodukten zu verwenden, und besonders in seiner „BioDirect“-Linie von Produkten, die so konstruiert sind, dass sie Samen und Früchte mit „Bio-Pestiziden“ behandeln, wie das Unternehmen sie getauft hat. MONSANTO sieht wohl in der neuen Technologie eine neue Möglichkeit zur Ausdehnung seines Marktes. Aber was ist es?MONSANTO will Feldfrüchte in geneverändernde ‚Drogen‘ umwandeln

Kurz gesagt ist Alnylam auf eine Technologie spezialisiert, die als RNA interference (RNAi) bekannt ist, wobei zielgerichtet im ganzen Körper Gene abgeschaltet werden (auch Gen-Stilllegung genannt) mit dem Ziel, die Erzeugung von Proteinen zu verhindern, die nach Meinung mancher Wissenschaftler Krankheiten hervorrufen. Indem man künstlich die Produktion dieser Proteine verhindert, glaubt man mit der RNAi-Technologie die Möglichkeit zu haben, effektiv die Entwicklung der Krankheit verhindern zu können, weshalb viele Medikamenten-Hersteller sich als strategische Partner an Alnylam angeschlossen haben.

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2 Gedanken zu „Monsanto-Pharma: Technologie zur ‚Abschaltung von Genen“ für den menschlichen Gebrauch

  1. Ich habe das Wissen geteilt auf Facebook, und ich hoffe, Ihr habt noch etwas Natur im Garten!
    Das Verwerfliche ist ja, das die Toten auch noch in der Forschung dann noch weiter untersucht werden, statt verendet, sie zu beerdigen oder zu verfeuern!
    Stochern in dem Kackhaufen, nenne ich das!
    Glück Auf, meine Heimat und bleibe gesund und gesegnet, in einem Sonntag, mal ohne Sorgen?
    Glück Auf!

  2. Noch ein Nachtrag von mir – Thema Genmais: Mein Held dieser Tage ist der Professor Gilles-Eric Séralini. Unter seiner Leitung haben Wissenschaftler der französische Universität Caen eine Langzeitstudie betrieben, wie sich gentechnisch veränderter Mais sowie das Pestizid ‚Roundup‘ auf Ratten auswirkt.
    Die Forschungsarbeiten fanden unter strenger Geheimhaltung statt.
    Macht Sinn, wenn man an den Konzern denkt, dem das Ergebniss schaden könnte. Es ist der US-amerikanische Agrar-Riese Monsanto. Milliarden setzt der globale Player mit Genmais und dem gleich dazu passenden Pestizid ‚Roundup‘ um.

    Ratten die mit Genmais gefüttert wurden, starben fünf Mal häufiger, als normal gefütterte Tiere. Die meisten weiblichen Ratten bekamen Brustkrebs. Hohe Häufigkeit von Tumorbildungen bei beiden Geschlechtern. Vorher wurde der Mais mit dem wohlklingenden Pestizid „Roundup“ behandelt.

    Sofort nach der Veröffentlichung wurde die Seriosität der Studie angezweifelt. So lange diese Diskussion auf Fakten und nichts außer Fakten geführt wird, ist das in Ordnung.

    Eines hat Professor Gilles-Eric Séralini und sein Team jetzt schon geschafft. Sie haben die Thematik „genetisch behandelte Lebensmittel“ mitten in die Gesellschaft „hineinkatapultiert“. Wir Verbraucher neigen ja gerne dazu, alles hinzunehmen und in uns reinzuschieben, so lange wir nicht direkt betroffen sind.

    Wissenschaftler, die einer milliardenschweren Übermacht aus korrupten Politikern, Lobbyisten und Konzernbossen gegenübertreten, verdienen immerwährenden, vollsten Respekt!

    Danke,
    F.S.Eiler

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