Syrien: Neuigkeiten von der Waffenruhe

erschienen bei chartophylakeion tou polemou

Vesti.ru ist ungeachtet der allgemeinen Auffassung, aus Syrien können keine Journalisten berichten, wieder vor Ort und berichtet vom Verlauf der „Waffenruhe“ im Zusammenhang mit dem islamischen Opferfest. Die Terroranschläge, die es nun fast täglich in Syrien gibt, zeugen trotz ihrer Medienwirksamkeit allerdings davon, dass die Situation im Lande umschlägt. Aus der bisherigen Erfahrung mit dem Krieg in Syrien kann man sagen, dass der Terror immer dann zunahm, wenn die Aggressoren militärisch ins Hintertreffen gerieten.

Sobald die Rebellenbanden kontinuierlich kaltgestellt werden und die Initiative verlieren (so, wie es bereits im April nach der Befreiung von Homs war, welches aufgrund des Waffenstillstands beim Annan-Plan dann doch nicht endgültig bereinigt werden konnte), kommt es zu einer Verschärfung der rein terroristischen Komponente dieses Kriegs.


Es sieht so aus, als beginne wieder eine solche Phase. Ungeachtet dessen, dass aus den Provinzen immer noch Meldungen über Zusammenstöße kommen, ist deutlich erkennbar, dass die syrische Armee langsam, aber sicher Herr der Lage wird. Wie unendlich groß auch immer die Zahl der bewaffneten Rebellen sein mag, sie werden offensichtlich schneller ausgeschaltet, als man neue rekrutieren und ausbilden kann – die syrische Armee arbeitet also ein klein wenig effektiver als die Mobilisierungsmaschinerie der Aggressoren. Die Zahl der bewaffneten Rebellenbanden geht zurück, ihre Handlungen sind immer weniger koordiniert und folgen keinem einheitlichen Plan mehr. Wenn man natürlich die allgemeine Destabilisierung der Lage nicht in Betracht zieht.
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Reportage von Anastasia Popowa / Vesti.ru
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5 Gedanken zu „Syrien: Neuigkeiten von der Waffenruhe

  1. Gibt es russische Seiten oder andere ausländische Seiten in Deutsch, die objektiver über den Syrien- und Libyenkonflikt berichten als die gleichgeschalteten deutschen Medien. Viele Infos erhalte ich z.B. über Lifeleak.com.

  2. „Die Leiche des griechisch-orthodoxen Priesters Fadi Jamil Haddad, der die Gemeinde St. Elias in Qatana betreute, wurde am 25. Oktober im Stadtviertel Jaramana im Norden von Damaskus gefunden. Der Geistliche war am 19. Oktober von einer nicht identifizierten Gruppe verschleppt worden.
    Das Auffinden der Leiche bestätigt ein griechisch-orthodoxer Mitbruder von Pfarrer Haddad, der anonym bleiben möchte. „Seine Leiche trug schreckliche Zeichen der Folter: man hatte ihn skalpiert und die Augen wurden ihm ausgerissen“. „Dies ist ein terroristisches Attentat und Pfarrer Haddad ist ein Märtyrer unserer Kirche“, so der Mitbruder, der noch unter dem Eindruck des grausamen Mordes steht…“
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    http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=31016&lan=deu
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  3. @ Micha
    Ja
    http://www.sarsura-syrien.com/
    kann wie bereits von Jo genannt empfohlen werden und zwar sind dort auch Syrer mit dabei bei Kommentaren, die auch mal Informationen von vor Ort haben, bei kontinuierlichen Anrufen, vorausgesetzt die Verwandten wohnen dort, wo es gerade brennt, obwohl besser die Angehörigen sind in relativer Sicherheit und wohnen nicht dort. (Ich poste dort auch wenn ich Zeit habe, aber als Deutscher.)

    Seit einigen Tagen habe ich auch folgenden Link in den immer geöffneten Seiten und wer mal drauf klickt sieht, dass automatisch beim Aktuellen eben jetzt Syrien natürlich oben an stehen muss. Auch diese Seite möchte eben genau das den Leuten zugänglich machen, was der Mainstream uns wegen Gehirnwäsche vorenthält oder noch schlimmer, mit Halbwahrheiten völlig verdreht „einspeisen“ soll.:
    http://www.net-news-global.net/

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