Libyen: Großangriff der Misrata-Terroristen auf Bani Walid

Übersetzung John Schacher

Heute war wieder ein furchtbarer Tag für Bani Walid. An die libyschen Terroristen war ein Aufruf ergangen, alle verfügbaren Kräfte gegen die Warfalla-Stadt in die Schlacht zu werfen, um damit die Wieder-erweckung der Jamahiriya über ganz Libyen hinweg zu verhindern. Die Misrata-basierten Terroristen starteten daraufhin eine Attacke von drei Seiten gegen die Wüstenstadt.

Die Angriffe gegen Bani Walid wurden heute von britischen SecretService News-Agents in Libyen von drei Fronten berichtet und hatten zum Zeitpunkt der Berichterstattung bereits 11 Verletzte verursacht, darunter ein Todesfall.

Die wirklichen Zahlen liegen weit höher und werden in den Hunderten liegen, darunter schreckliche Verletzungen wie auch Todesfälle durch Giftgas-Waffen, die während der letzten beiden Wochen auf die Stadt abgefeuert wurden.

Die jüngsten Entwicklungen in der Belagerung der Stadt unterschieden sich von den bisherigen, da nun nicht mehr nur von einer Front – der Strasse nach Mordum und Bir Dufan – gefeuert wird.

“Die Angriffe begannen irgendwann zwischen 6 und 7 Uhr morgens“, berichtet Taha Mohammed, ein Arzt am Bani Walid Hauptkrankenhaus.

“Dieses Mal feuerten sie von drei Orten: Mordum, der Straße nach Süden Richtung Mizdah und von der östlichen Straße nach As Saddadah.”

Zusätzlich zu den Angriffen von Mordum, sind die Misrata-Brigaden vorrangig auch für den Angriff von der As Saddadah-Straße aus verantwortlich.

Die Angreifer aus der südlichen Richtung werden hauptsächlich von aus Mizdah und Gharyan stammenden Brigaden getragen; es ist das erste Mal, daß Kräfte aus diesen Städten gegen Bani Walid ins Feld ziehen.

Genau wie die bisherigen Angriffe, waren auch die heutigen Attacken nicht von Yusuf Mangoush, dem Kommandeur der libyschen Streitkräfte genehmigt oder gar veranlasst worden. Niemand aus seinem Büro war heute erreichbar, trotz wiederholter Kontakt-Versuche der britischen Nachrichtenagentur.

Gleichzeitig ist wohlbekannt, daß die Angriffe grünes Licht vom Marionetten-Regime in Tripolis erhalten haben, welches ursprünglich nach Belagerung und Sturm Bani Walids gerufen hatte. Auch wurde den Terroristen-Brigaden bislang kein Abzug befohlen.

“Wir haben heute sieben weitere Fälle von Gas-Opfern und vier Explosions-Opfer”, fährt der Arzt Mohammed fort. “Einer der dem Gas Ausgesetzten ist mittlerweile verstorben”.

Die Erwähnung von früheren Gas-Angriffen bezieht sich auf einen Vorfall am 8. Oktober, als insgesamt 26 Patienten in das Krankenhaus von Bani Walid mit verschiedenen Symptomen einschliesslich Halluzinationen, Schaum aus dem Mund, Schläfrigkeit und Bewusstlosigkeit eingeliefert worden waren.

Die Journalisten der britischen Agentur haben einige von ihnen bei einem Besuch am selbigen Tag persönlich getroffen. Mohammed erzählt, daß ihm zu jenem Zeitpunkt die technischen Mittel zur genauen Feststellung der Ursache gefehlt hatten, aber er schloß mit der bestmöglichen Diagnose: der Einatmung einer Form giftiger Gase.

Ähnliche Berichte über den Einsatz von Giftgas wurden auch im Juni während des Konfliktes zwischen Zintan und Mizdah gemeldet, sowie im letzten Jahr über längere Zeit hinweg aus den sich der Besetzung entgegenstellenden Städten Libyens.

Anders als im Fall vom 8. Oktober wurden die heute gemeldeten Todesfälle durch Gas-Granaten aus Richtung Mizdah gemeldet, nicht von Mordum her, berichtet die britische Nachrichtenagentur.

Vier durch eine Explosion verwundete Patienten sollen direkt im Zentrum von Bani Walid getroffen worden sein. Mohammed berichtet auch, dass gestern aus Richtung Mordum gefeuert, aber niemand dabei ernsthaft verletzt wurde.

Die neuerlichen Angriffe erfolgten trotz der Vermittlungsversuche einer Gesandtschaft von Stammesältesten, die von der Regierung und der Nationalversammlung autorisiert wurde.

Bei einem Besuch Stadt am Samstag wurde vereinbart, Soldaten aus dem Osten Libyens den Zutritt zur Stadt zu gewähren, um einen Waffenstillstand sowie den Beginn von Friedensverhandlungen zu unterstützen und um die für den Tod von Omran Shaban Verantworlichen zu ermitteln (der in Frankreich gestorbene Terrorist, der zuvor in Bani Walid vernommen worden war).

Die Übereinkommen konnte nicht in Kraft gesetzt werden, da es von den Kommandanten des Belagerungsringes sabotiert worden war.

„(der seit 1980 als CIA-Agent und nun als „Präsident“ des Marionetten-Regimes eingesetzte) Magarief autorisierte das beim Besuch der Stammesältesten getroffene Übereinkommen am Samstag“, erklärte eine daran direkt beteiligte Quelle gegenüber den britischen Agenten.

“Unglücklicherweise haben die Belagerer rund um Bani Walid sich diesem Beschluss nicht gebeugt und bestehen darauf, mit Gewalt nach Bani Walid einzudringen“.

Das Schweigen des Marionettenregimes zu den terroristischen Operationen ist ein verzweifelter Versuch der Terroristen und ihrer Hintermänner, die libyschen Bürger davon abzuhalten, die ihnen geraubte Macht, ihren Reichtum und ihre Waffen wieder zu erhalten.

Trotzdem ist das Marionetten-Regime zum Scheitern verdammt und absolut unfähig, einen nennenswerten Teil von Libyen ohne die Hilfe von Terroristen-Instrukteuren, Experten und Kämpfern aus dem Ausland zu halten.

Hunderte, wenn nicht Tausende von US-Söldnern, Spionen und anderen Agenten sind im letzten Monat aus Libyen geflohen, als der erfolgreiche Aufstand gegen die US-Spionage-Einrichtung in Benghazi am 11. September stattfand.

Zahlreiche Botschafter anderer Länder haben Libyen ebenfalls verlassen, zahlreiche Events wurden aufgrund der Unfähigkeit sogar hochrangiger Militärs, sich selbst zu schützen abgesagt und das Marionetten-Regime selbst ergeht sich derzeit in permanenten, verzweifelten Hilferufen an verräterische Opportunisten.

Quelle: Mathaba

 

3 Gedanken zu „Libyen: Großangriff der Misrata-Terroristen auf Bani Walid

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.