Libyen: Bani Walid 12.10.2012

von John Schacher

Die NTC-Söldner-Terrorbanden aus Misrata halten Bani Walid immer noch in eisernem Griff. Die Toten häufen sich und das Internationale Rote Kreuz hat „aufklärende“ Delegation vor Ort in die Kriegszonen geschickt, von denen man hofft, daß sie die Wahrheit berichten. Man erinnere sich hier an Sirte 2011.

Die Bewohner von Bani Walid hoffen, daß die über das IRC (Rotes Kreuz) die volle Wahrheit über die Verwendung von Gasmunition und deren Opfer bekannt werden und die internationalen Medien „erreichen“. Ich befürchte, sie hoffen vergebens. Mehr zur Lage heute ist nicht nötig zu wissen.

Ein erstranginger Skandal aus den USA: die immer noch nichtexistente „US-Botschaft“ in Benghazi, in der Botschafter Stevens und mindestens zwei weitere „US-Marines“ getötet wurden, war dieser Tage Gespräch im Überwachungskomitee des US-Repräsentantenhauses. Zum Eklat kam es, als bekannt gegeben wurde, dass es sich bei der Anlage um ein Agentenzentrum mit mindestens 7-köpfiger schneller Eingreiftruppe aus (CIA- ?) Eliteeinheiten gehandelt hat. “Zur Ordnung, zur Ordnung!” schrie der republikanische Repräsentat aus Utah Jason Chaffetz. “wir berühren hier klassifiziertes Material”, fügte er noch hinzu. Das Material war jedoch nich geheim, sondern ein Satellitenbild eines kommerziellen Anbieters. Der Washigton Post gegenüber hatte ein ander Republikaner geäussert, dass es sich „hierbei nicht um FBI-Kräfte“ gehandelt hat.

 

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