Grüne US-Präsidentschaftskandidatin acht Stunden lang gefesselt

erschienen bei Schweiz Magazin – Danke an Yvonne

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„Die von US-Konzernen geförderte amerikanische Politik hat die wahre Demokratie erstickt“, sagt Cheri Honkala, grüne Vize-Präsidentschaftskandidatin. „Wir brauchen Hilfe aus dem Ausland damit wir faire Debatten führen können um zu gewährleisten, dass die Demokratie nach Amerika zurückkehrt, sagte sie in einem Interview.

Die Präsidentschaftskandidatin der US- Grünen, Jill Stein und die Vize-Präsidentschaftskandidatin Cheri Honkala wurden am Dienstag verhaftet, nachdem man ihnen die Teilnahme an der Debatte zu den US-Präsidentschaftswahlen verweigert hatte, obwohl wie sie angeben, auf 85 Prozent der Stimmen in den USA kommen zu können.“Die Demokratie wurde uns genommen“, so Honkala.

„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und es ist mathematisch möglich für Dr. Jill Stein und mich, die Präsidentschaft zu gewinnen, also sollten wir Teil der Debatten sein“, sagte Honkala. „Wir dachten, das amerikanische Volk sollte uns zuhören können und entscheiden wen sie als ihren Präsidenten und ihre Vizepräsidenten haben wollen.“

Nachdem man ihnen die Teilnahme verweigert hatte wurden Stein und Honkala verhaftet. „Wir wurden von den Polizisten festgenommen, dann vom Geheimdienst zu einem geheimen Ort gebracht und wurden für 8 Stunden auf Metallstühlen in einem sehr kalten Lagerraum gefesselt“, sagte sie.

Mainstream-Medien schweigen Skandal tot 

Honkala sagte weiter, dass sie und Jill Stein vor Gericht müssen, dafür dass sie ihre freie Meinung äusserten. Es sei ein Kampf, um die wahre Demokratie nach Amerika zu bringen. Beide Frauen glauben, dass sie politisch zum Schweigen gebracht werden sollen.

„Jill und ich, wir sprechen für 99 Prozent der Menschen in diesem Land. Wir haben ein Programm über die Beseitigung der Verschuldung und wir wollen sicherzustellen, dass jeder Zugang zu einem Job hat. Wir kämpfen für die Beendigung des Klimawandels und es geht um die „Ökologisierung“ Amerikas“, sagte die US-Vize-Präsidentenkandidatin Honkala.

Die Mainstream-Medien haben die Augen fest geschlossen als die die Verhaftung bekannt wurde und die Nachrichten darüber in den USA, wie auch in der Schweiz, massiv unterdrückt. Ein ähnlicher Fall in China oder Russland hätte wohl die gesamte Journaille zu einem megamässigen Aufschrei veranlasst. Zur Zeit jedoch ist über diesen Vorfall eine Nachrichtensperre verhängt worden.

Bild Youtube Islandreport: Die Vize-Präsidentschaftskandidatin Honkala und die Präsidentschaftskandidatin der US- Grünen Jill Stein bei ihrer Verhaftung, eingekesselt von Polizei und Geheimdienstleuten.

Quelle: Schweiz Magazin

Weitere Meldung zur Sache im Schweiz Magazin

Kommentar: So traurig diese US-Verhältnisse sind, ist es meiner Ansicht nach im Ergebnis dennoch besser, dass dort die „Grüne Idee“ nicht auch noch ihre Krebsgeschwüre in die Gesellschaft tragen kann. Man sieht ja bei uns in Europa, wohin das führt: noch tiefer ins Elend, Unfähigkeit, Täuschung, Korruption, Verrat…

5 Gedanken zu „Grüne US-Präsidentschaftskandidatin acht Stunden lang gefesselt

  1. „So traurig diese US-Verhältnisse sind, ist es meiner Ansicht nach im Ergebnis dennoch besser, dass dort die “Grüne Idee” nicht auch noch ihre Krebsgeschwüre in die Gesellschaft tragen kann. Man sieht ja bei uns in Europa, wohin das führt: noch tiefer ins Elend, Unfähigkeit, Täuschung, Korruption, Verrat…“

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    Ich glaube man muss zuerst lesen, was die Leute wollen. Grüne Politik muss nicht schlecht sein, wenn es dabei demokratisch zugeht und wirklich die Interessen des Volkes vertreten werden anstelle der Interessen der Bankster (letztendlich des „zionistischen Netzwerks“). Es ist somit wichtig, dass die “Grüne Idee” nicht vereinnahmt wird wie bei uns, wo aus grünen Pazifisten Unterstützer für Kriege oder Kriegsverbrecher wurden („Fischer lässt grüßen“, siehe Balkankrieg) und nur Dinge möglich sind, die anderen Vertretern der Elite Profite einbringen, wie z.B. CO2-Handel, egal was es dem normalen Volk kostet. In Europa kann man die Grünen schon lange nicht mehr wählen und wen kann man denn überhaupt hier noch wählen? Wer hat denn noch Führer im Interesse des Volkes, die nicht gekauft wurden oder anderweitig korrumpiert sind? Wo sind nicht die eigentlichen Volksvertreter zurück gedrängt und durch empor gelobte Subjekte ersetzt worden? Die Ideen sind oft mit positiven Gedanken, nur haben wir ja nur ein Polittheater für das Volk, und Europa ist noch dabei mit „Einzuholen ohne Aufzuholen“, denn wer in Brüssel Entscheidungen treffen kann muss nicht einmal mehr gewählt werden. Welch eine Ersparnis, das Geld kann gleich für „Bankenrettungen“ der Banken eingesetzt werden, die das Geld nur nicht direkt für sich erfinden dürfen auf Basis von für uns hinterlegter Schulden!
    Die Macht gehört dem Volk, das Volk muss Souveränität über das eigene Geld haben, dann kann vielleicht auch aus Grünen Ideen was werden was dem Volke nützt, anstelle dem „kleinen Mann“ mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

  2. Wer sich gegen die Drahtzieher des bösartigsten Systems der bisherigen Menschheitsgeschichte positioniert, sei gesegnet.

    Opposition in USA ist womöglich „grün“. In Südamerika ist sie „rot“, in Deutschland eventuell „rot-braun-schwarz“…

    Nicht „Farbe“, sondern Aufrichtigkeit und Menschenfreundlichkeit sind Eigenschaften, die meine Solidarität erhalten.

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