Deutschland und die Schulden

von H.-P. Schröder

 EIN Beispiel

 

Deutschland zahlte bis zum Jahre 2010 für „Schulden“ aus dem „Weltkrieg“ 1914-1918. Die „letzte“ Rate, überwiesen im Oktober 2010 (An wen?), betrug 56 Millionen Euro. Während der Zeit der deutschen „Wiedervereinigung“ erfolgte freundlicherweise eine Aussetzung der Zinszahlungen, die ab 3. Oktober 1990 wieder aufgenommen wurden.

Die Forderungen aus der Zeit des „I.Weltkrieges“ sind Bestandteil des sogenannten Versailler Vertrages, dessen von der deutschen Bevölkerung als hart und ungerecht empfundene Bedingungen und dessen Billigung durch die Regierungen der Weimarer Republik, eine verlässliche und nicht zu unterschätzende, emotionale Argumentationshilfe für die Agitatoren der NSDAP lieferte.

Stichwort: Unrechtsvertrag

Unter Anrechnung der Sachleistungen wurden alleine vom Deutschen Reich, 67,7 Milliarden Goldmark an Reparationen geleistet. Wenn man den Umrechnungskurs der Goldmark von 1913 – 14,1 Goldmark = 4,87 Euro zugrunde legt, sind das ungefähr 329 Milliarden Euro. Hinzu addieren sich die Zahlungen der Bundesrepublik. Bis 1983 sind das zusätzliche 14 Milliarden DM. Und von 1983 bis 2010? Und wer hat das Geld kassiert?

Die Zins- und Zinseszahlungen müssen bei einer Laufzeit von 50, 60, 70 Jahren (!) hunderte von Millionen, wenn nicht gar Milliarden Euro betragen. Und das nur für den „I. Weltkrieg“. Wie gesagt, die letzte (?) Ratenzahlung erfolgte am 3. Oktober 2010.

Und Deutschland`s Bürger zahlen noch viele, viele andere „Raten“. Tag für Tag, jahrein-jahraus, Jahrzehnt um Jahrzehnt. Bis der Kragen platzt.

4 Gedanken zu „Deutschland und die Schulden

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