Brahimi und seine US/NATO Auftraggeber wollen Syrien in die Falle locken

erschienen bei einartysken

von Einar Schlereth

Am 25. Oktober beginnt das moslemische Eid al-Adha Fest, der viertägige Feiertag des Opfers zum Andenken an den Profeten Ibrahim (Abraham), der auf Befehl Gottes seinen Sohn opfern will. Und plötzlich entdeckt der Westen seinen Respekt für moslemische Feiertage und möchte, dass eine allgemeine Waffenruhe, vor allem seitens der Regierung von Al-Assad eingehalten wird. Ist das nicht merkwürdig? Allerdings, und es wäre noch merkwürdiger, wenn dahinter nicht eine verborgene Absicht steckte.

Dr. Lamb befindet sich zur Zeit ebenfalls in Damaskus und zufällig (?) in demselben Hotel wie Brahimi mit dem Rest der UN-Delegation, die den Waffenstillstand aushandeln wollen sowie einem Riesen-Presse-Aufgebot.

Brahimi gibt eine kurze und recht nichtssagende Presse-Konferenz und schließt mit den Worten:
„Wenn wir diesen Waffenstillstand während der al-Adha Feiertage erreichen und aufrechterhalten können, dann können wir versuchen, darauf aufzubauen. Wenn es nicht gelingt, dann werden wir weiterhin versuchen und wir hoffen, einen anderen Weg zu finden, Erleichterung für das syrische Volk zu finden.“

Dr. Lamb hat jedoch den Eindruck, dass Brahimi sehr resigniert wirkt und glaubt, dass die Waffenruhe nicht zusandekommen wird. Aber er hoffte, dass er Unrecht behalte.
Und er entschließt sich, um ein genaueres Bild als aus den Mainstream-Medien zu bekommen, durch die Stadt zu schlendern und sich umzuhören. Er stellt fest, dass das häufigste Argument, das er von allen Seiten – Bürgern, Militärs und Beamten – in Damaskus zu hören bekommt, ein tiefes Misstrauen ist und der begründete Zweifel, ob die Opposition einen Waffenstillstand einhalten werde. Wie aus vielen Fällen, vor allem zu Anfang der Krise im vergangenen Jahr, bekannt ist, haben die ‚Rebellen‘ sich nie daran gehalten.

Dr. Lamb begegnet einem syrischen Offizier, Verbindungsmann zur UN-Delegation, und fragt ihn, was er Präsident al-Assad vorschlagen würde, wenn er ihm aus seiner Sicht einen Rat geben könnte. Er bekam zur Antwort:
„Ich würde unserem Präsidenten auf jeden Fall raten, zu diesem Zeitpunkt nicht auf eine Feuereinstellung einzugehen. Aus folgenden Hauptgründen:

Erstens würde es die Hunderte unserer Brüder in der Armee entehren, die sich für ihr Land mit dem Leben geopfert haben. Für mich wäre es nahezu Verrat, nicht mit dem militärischen Schwung fortzufahren, den wir jetzt erzielt haben nach den schweren Monaten des Konflikts. Wir müssen mit diesen ausländischen Terroristen Schluss machen, worin wir mit den Bürgern des Landes einig sind. Wir sind gegenwärtig in einer sehr starken militärischen Position wegen jenen aus unseren Reihen, die bei der Verteidigung unseres Landes gestorben sind.

Zweitens wird eine Feuereinstellung, selbst nur für 96 Stunden, es unseren Feinden erlauben, auszuruhen, sich neu zu gruppieren, weitere Vorräte an schweren Waffen hereinzuholen, die von den Ländern des Persischen Golfes finanziert werden mit dem Segen eurer Länder, die ’nicht-tödliche‘ Hilfe leisten in Form von Nachtsichtgeräten und damit verbundene Ausrüstung. Als ein Soldat kann ich Ihrer Regierung versichern, dass es so etwas wie ’nicht-tödliche‘ Hilfe nicht gibt, wenn sie so etwas wie ’nicht-tödliche Kommunikations-Ausrüstung‘ liefert. Wenn man die modernsten Kommunikations-Ausrüstung hat, ist das von größerer Wichtigkeit als Gewehre in manchen Fällen.

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2 Gedanken zu „Brahimi und seine US/NATO Auftraggeber wollen Syrien in die Falle locken

  1. Habe gerade gelesen, dass die FSA in Homs ALLE Christen vertrieben sowie alle Kirchen mehr oder weniger zerstört hat.
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    http://www.kath.net/detail.php?id=38590
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    Außerdem hat die FSA in Aleppo sowie Homs die Waffenruhe gebrochen und in Damaskus mindestens 10 Menschen in die Luft gesprengt, diese islamistischen Tiere muss Assad ausrotten ohne Gnade und ohne Gefangene.
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    kam auf NTV-Ticker

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