beim Barte des Propheten: Saudi-Arabien will Mohammed´s Grab für Moscheevergrößerung zerstören

erschienen bei RT

Übersetzung John Schacher

Das Schlüssel-Erbe des Islam, einschließlich des Schreins von Propheten Mohammed, soll planiert werden, da Saudi-Arabien einen Ausbau der Moschee des heiligen Masjid an-Nabawi für 6 Milliarden Dollar plant. Die muslimische Welt schweigt jedoch über diese mögliche Zerstörung.

Der Beginn der Arbeiten an der Masjid an-Nabawi in Medina ist geplant, sobald die jährliche Pilgerfahrt Hadsch Ende November zu Ende geht.

Mit dem Umbau wird die Moschee das weltweit größte Gebäude werden, mit einem Fassungsvermögen von 1,6 Millionen Menschen.

Während die Notwendigkeit der Erweiterung aufgetreten ist, weil jedes Jahr mehr Pilger zu den heiligen Stätten strömen, ist nichts dazu gesagt worden, wie das Projekt die Umgebung der Moschee mit ihren vielen historischen Stätten beeinflussen wird.

Es wachsen Bedenken, dass der Ausbau der Masjid an-Nabawi den Preis von drei der weltweit ältesten Moscheen in der Nähe fordern wird, welche die Gräber der Propheten Mohammed und zwei seiner engsten Gefährten, Abu Bakr und Umar beherbergen. Das Erweiterungs-Projekt, welches 25 Milliarden SAR kostet (mehr als 6 Mrd. US $) erfordert Berichten zufolge ein Einebnen dieser heiligen Stätten, aus dem siebten Jahrhundert.

Die Saudis bestehen darauf, dass der kolossale Ausbau sowohl in Mekka und Medina unerlässlich sei, um Platz für die wachsende Zahl von Pilgern zu schaffen. Sowohl Mekka als auch Medina empfangen jedes Jahr 12 Millionen Besuche von Pilgern; und diese Zahl wird sich voraussichtlich auf 17 Millionen im Jahr 2025 erhöhen.

Behörden und Hotel-Entwickler arbeiten hart, um damit Schritt zu halten, die Erweiterungen haben jedoch die ältesten Städte ihrer historische Umgebung beraubt, weil Wolkenkratzer, Luxushotels und Shopping Malls über islamischen Erbe errichtet wurden.

Ein Standard-Zimmer in einem Hotel oder ein Appartement in einem historischen Viertel können bis zu 500 Dollar pro Nacht kosten. Und das geschieht alles in oder um Mekka, dem Ort, wo der Prophet Mohammed darauf bestand, dass alle Muslime gleich wären.

„Sie wollen einfach nur eine Menge Geld mit der superreichen Pilger-Elite machen, aber für die armen Pilger wird es sehr teuer, und sie können es sich nicht mehr leisten,“ berichtet Dr. Irfan Al Alawi von der Islamic Heritage Research Foundation gegenüber RT.

 

Der Jabal Omar Komplex – ein Ensemble von 40 Türmen – wird als die neue Perle von Mekka dargestellt. Wenn fertiggestellt, wird es aus sechs Fünf-Sterne-Hotels, sieben Wohntürme mit 39 Etagen und 520 Restaurants sowie 4,360 Geschäften bestehen.

Um diese touristische Attraktion zu bauen, zerstörten die saudischen Behörden die Festung Ajyad  aus der osmanischen Epocheund und den Berg, auf dem sie stand.

Das in Washington ansässige Gulf Institute schätzt, dass 95 Prozent der heiligen Stätten und Heiligtümer in den beiden Städten während der letzten zwanzig Jahren zerstört wurden.

Das Geburtshaus des Propheten wurde in eine Bibliothek verwandelt und das Haus seiner ersten Frau Khadija wurde sogar mit einem Block öffentlicher Toiletten ersetzt.

Der Ausbau und die Entwicklung könnte auch die Häuser von vielen Einheimische gefährden, doch bisher schweigen die meisten Muslime zu dem Thema.

„Mekka ist ein Heiligtum und wie im Quran erklärt keine gewöhnliche Stadt. Die Muslime schweigen zur Zerstörung der saudischen Wahhabiten, weil sie fürchten, das Königreich sinst nicht mehr besuchenzu dürfen“, berichtet Dr. Al Alawi.

Die Tatsache, dass es keine Reaktion auf die geplante Zerstörung gibt, hat vielerorts zu Bemerkungen über Heuchelei geführt, da die Muslime ihre Augen davor verschliessen, dass die heiligen Stätten ihres Glaubens ruiniert werden sollen.

„Einige der sunnitischen Kanäle in Großbritannien sind so stark von saudischen Petro-Dollars beeinflusst, dass sie es nicht wagen, gegen diese Zerstörung zu sprechen, doch sie waren unter den ersten, die kürzlich einen von Nicht-Muslimen produzierten Film verurteilten“, sagte Dr. Al Alawi.

Quelle: RT (auch Bilder)

Kommentar: Kommt alles den Plänen der NWO für die Eine-Welt-Religion entgegen. Rom, Mekka, Medina usw. – weg damit – Jerusalem soll sie alle ersetzen. Auch wenn dort nicht mal ein (!) einziger historisch/archäologischer Beweis für Davids oder Salomons Existenz gefunden wurde – Khasaria rules…

9 Gedanken zu „beim Barte des Propheten: Saudi-Arabien will Mohammed´s Grab für Moscheevergrößerung zerstören

  1. 786 – As-salamu alaikum. Einmal mehr zeigt sich neben saudi-arabischer Gigantomanie jener von abartig geisteskranken Ideen geleitete Zerstörungswahn, dem schon so viel zum Opfer fiel. Astaghfirullâh. Es muß jemanden geben, der ihnen auf die Finger haut, Sayyidina Mahdi. – In-shâ Llâh wird er bald erscheinen. Wa min allah at-taufiq.

  2. @Salim Spohr
    Der Mahdi ist höchstwahrscheinlich nur eine Phantasiegestalt und ein Hirngespinst, die sunnitische und schi´itische Muslime im Laufe der Jahrhunderte erfunden und entwickelt haben. Die heute lebenden Muslime sollten nicht auf ihn warten, sondern müssen die Initiative selbst in die Hand nehmen, um ihre Heiligen Stätten vor der Zerstörung durch die wahhabitischen Barbaren zu bewahren. Allahs Gesandter – Friede sei auf ihm – sagte: „O Allah, segne unseren Jemen (das Land im Süden)! O Allah, segne unser Syrien (das Land im Norden)!“ Und als jemand bemerkte: „Und unser Nadschd (das zentrale Gebiet auf der Arabischen Halbinsel)?“, erwiderte er: „Aus ihm kommt das Horn des Satans hervor.“ Jahrhundertlang wußten die Muslime mit dieser Prophezeiung nichts anzufangen, doch heute ist erkennbar geworden, daß es sich bei diesem Horn des Satans um die Wahhabiten und das saudische Königshaus handelt.

  3. Freeman hatte schon lange vorher darüber berichtet:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2012/11/die-wahhabiten-zerstoren-mekka-ohne.html

    Mein erster Gedanke: Das können die nicht machen. Aber leider können sie doch. Wer aus dem ersten KZ der islamischen Frühgeschichte (shib Abi Talib), dem Tal, in das die ersten Muslime vertrieben und ausgehungert wurden, einen Busbahnhof macht, ist auch imstande, das Grab des Propheten (s.a.s) zu zerstören.
    Sayyidina Mahdi wird kommen, allerdings nur, wenn wir vorbereitet sind, wir dürfen nicht inaktiv bleiben. Ein „Hirngespinst“ ist er aber deswegen noch lange nicht.
    Mein Mann und ich hatten die Ehre, dieses Jahr an der Hajj teilnehmen zu dürfen. Beim Anblick des gewaltigen Uhrenturms „abraj al bait towers, der drohend über der Ka´ba ragt, musste ich ständig ans „Horn des Satans“ denken. Und was sagten viele Muslime, mit denen ich so sprach: „Ja der ist schön, nicht?“

    1. In Medina haben sie das halbfertige Gebäude der Endstation der Hidschāsbahn über viele Jahrzehnte hin ungenutzt stehen lassen, ohne es zu restaurieren oder sauber zu halten. Das Letzte, was ich dort – bereits vor längerer Zeit – gesehehen habe, war, daß sie die dahinrostenden Lokomotiven deutscher und die Waggons belgischer Herkunft anscheinend mit Bulldozern einfach als Schrott auf einer Seite des Geländes zusammengeschoben haben. In anderen Ländern würden sich zumindest Eisenbahnliebhaber für den Erhalt dieser Museumsstücke einsetzen – wie bspw. im Nachbarland Jordanien –, aber in Saudi Arabien werden offensichtlich nur die Vergangenheit und Gegenwart der wahhabitischen Herrschaft des saudischen Königshauses und dessen Bindung an die USA als erhaltenswert angesehen.
      Der Koran hat keine wesentliche Frage der islamischen Glaubenslehre ausgelassen; in ihm wird der von vielen Muslimen erwartete Mahdi jedoch mit keinem Wort erwähnt. Die meisten angeblich prophetischen Überlieferungen zu seiner Person sind als schwach oder erfunden eingestuft, weswegen es unvertretbar ist, sein erwartetes Auftreten zum Glaubensdogma zu erheben.

  4. Maschaalah Bruder Lynx wie sehr du dich mit den Überlieferungen auskennst. Verzeiht mir bitte, aber ich verstehe nicht wie Menschen einfach so ohne auch nur einen Schimmer zu haben sowas von sich geben können. Nach den 100% Authentischen Überlieferungen der Sunniten und Shiiten ist das Erscheinen des Mahdi eine Sache an der nichts zu rütteln ist und derjenige der nicht daran glaubt ist sowohl in der Sunnitischen als auch in der Shiitischen Lehre als Kafir anzusehen (das nur nebenbei)

  5. @Hamza
    Aus den wenigen Ḥadīṯen bezüglich der Person des Mahdī, die von den sunnitischen Gelehrten als authentisch (ṣaḥīḥ) eingestuft worden sind, lassen sich nur sehr dürftige Informationen entnehmen, die auf keinen Fall das aussagen, was Sunniten und Schi´iten im Laufe der Jahrhunderte über den Mahdī erfunden und z. T. als vorgebliche Ḥadīṯe in Umlauf gebracht haben. Zudem ist der Begriff „ṣaḥīḥ“ nur ein Fachausdruck der Ḥadīṯ-Wissenschaften, und die Einstufung eines Ḥadīṯes als ṣaḥīḥ bedeutet nicht notwendigerweise, daß die darin enthaltene Aussage mit den Tatsachen übereinstimmt, sondern nur, daß die Wahrscheinlichkeit dieser Übereinstimmung größer ist als bei einem Ḥadīṯ, das nicht als ṣaḥīḥ eingestuft ist. In jedem Fall besteht bei Ḥadīṯen – welcher Einstufung auch immer – die Wahrscheinlichkeit, daß ihre Aussage nicht der Wirklichkeit entspricht. Die von den meisten klassischen Gelehrten aufgestellte Behauptung, wer ein als „ṣaḥīḥ“ eingestuftes Ḥadīṯ in seiner Authentizität verleugnet, sei als Kāfir anzusehen, ist zurückzuweisen. Vielmehr scheint es sich hierbei um eine ideologische Schutzbehauptung zu handeln, um eine insbesondere in der Anfangszeit der Ḥadīṯ-Überlieferung bestehende Sicherheitslücke zu vertuschen: was nicht sein darf, das kann nicht sein, und Kritikern an diesem Mangel ist mit der Androhung des Takfīr der Mund zu stopfen.
    Das Erscheinen des Mahdī ist daher durchaus keine Sache, an der es nichts zu rütteln gibt. Vielmehr haben sich im Laufe der Zeit bei sunnitischen als auch schi´itischen Muslimen gewisse Vorstellungen herausgebildet, die dann auf die Stufe von Glaubensdogmen erhoben worden sind, obwohl ihnen anhand der Primärquellen diese Stellung gar nicht zukommt. Dazu gehört auch der Glaube an das Erscheinen des Mahdī. Daher kann jemand, der nicht daran glaubt, auch nicht als Kāfir angesehen werden.

  6. Ich liebe dich oh muhammad und mit allem was ich habe würde ich dafür kämpfen das man dein Grab genau so lässt ya Rasul Allah du machst doch diese Moschee zu etwas besonderem ya HabibAllah du machst diese Stadt zu einer so besonderen Stadt. Ich sehne mich so sehr nach dir… jede Nacht wünsche ich mir dich in meinen träumen sehen zu können… wahrlich du ya Rasul Allah wahrlich du bist das beste was Gott erschaffen hat.

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