Archiv für den Monat: September 2012

Iran: die geplante Invasion 2007 und die Wahrheit über die Frau, welche sie verhinderte

Gwyneth Todd 2012 – Bild: Giornalettismo

erschienen bei politaia – Danke an Steffen

Vor fünf Jahren verhinderte eine Amerikanerin einen kriminellen Angriff der US-Regierung auf den Iran und eine Reihe weiterer “false flag”-Terrorattacken auf amerikanische Truppen und Schiffe in der Region. Amerikanische Neokonservative und die israelische Lobby kamen damals darin überein, dass dies ihre letzte Chance unter Bush war, einen Krieg von mit dem Iran vom Zaun zu brechen, der Amerika unter Umständen das Genick brechen und den Iran zerstören würde.

Eine Frau, die nur wenigen bekannt ist, spielte eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung des Desasters. Es ist Gwyneth Todd, ehemaliges Mitglied des Nationalen Sicherheitsrates und ehemalige Beraterin von Präsident Clinton für den Nahen und Mittleren Osten. Die Verhinderung der Bush-Invasion beendete ihre Karriere und kostets sie um ein Haar ihr Leben.

Von 9/11 über den Irak zum Iran – Israel bestimmt, was zu geschehen hat
abstandhalter Die geplante Invasion des Irans 2007 und wie sie verhindert wurde
In einem Artikel vom 31.3.2007 untersucht Ralph Kutza die Verknüpfung der Anschläge vom 11. September 2001 mit Israel und streift dabei auch den Einfluß Israels auf die gegenwärtige Weltpolitik. Seine Betrachtungen beinhalten oder führen zu folgenden Zitaten:
abstandhalter Die geplante Invasion des Irans 2007 und wie sie verhindert wurde

  • 9/11 – “Das ist sehr gut… Nun, das ist nicht gut. Aber das erzeugt unmittelbare Sympathie (für Israel).” Das ist (gemäß aljazeera) die Antwort des ehemaligen Premierministers Israels Benjamin Netanyahu auf die Frage, wie sich die Anschläge vom 11. September 2001 auf die Beziehungen zwischen Israel und den USA auswirken werden. “Nun führen wir und die Amerikaner denselben Kampf”, ergänzt Israels Premierminister Ariel Sharon (gemäß aljazeera).
  • Irak – “Der Krieg im Irak wurde erdacht durch 25 neokonservative Intellektuelle, die meisten von ihnen jüdisch, die Präsident Bush drängen, den Lauf der Geschichte zu ändern”, schreibt Ari Shavit in der israelischen Tageszeitung Haaretz. Das deckt sich mit dem Strategiepapier “A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm”, das 1996 unter Federführung von Richard Perle, Direktor der ‘Jerusalem Post‘ und einflußreiches Mitglied des ‘American Enterprise Institute‘, von der “Study Group on a New Israeli Strategy Toward 2000” verfaßt wurde und zwecks Sicherung des ‘Reichs’ mit friedenspolitischen Vorstellungen bricht.abstandhalter Die geplante Invasion des Irans 2007 und wie sie verhindert wurde
  • Iran – “Sobald man den Irak behandelt haben werde – [werde er] dahingehend Druck machen, daß der Iran an die Spitze der To-do-Liste rücke.” Das wiederum sagt Israels Premierminister Ariel Sharon (gemäß der US-Zeitschrift NewsMax vom 8.11.2002 – ca. drei Jahre bevor Ahmadinedschad Präsident wird). Der Krieg der USA ‘gegen den Terror’ dürfe nicht beim Irak halt machen. Der Iran sei das “Zentrum des Terrors in der Welt”.

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Libyen: ein islamfeindlicher Film und der amerikanische Wahlkampf

von Angelika Gutsche

Informationen über Libyen erreichen uns nur in homöopathischen Mengen. Und was über die Medien zu uns durchdringt, klingt in der Regel positiv. Das muss wohl so sein, denn man will Libyen ja als leuchtendes Vorbild installieren, das auch ein militärisches Vorgehen in Syrien als geeignetes Mittel erscheinen lässt.

Dieses positive Libyenbild wurde durch die Stürmung der amerikanischen Botschaft in Bengasi und den Tod des Botschafters und dreier US-Marines zum ersten Mal nachhaltig erschüttert. Diese Tat ließ sich nicht mehr verheimlichen und fand als wichtigste Nachricht des Tages Eingang in alle Nachrichtensendungen der Welt. Doch war dieser Überfall nur der Höhepunkt einer ganzen Serie von Anschlägen und Vorkommnissen, die im Laufe des Juli und August 2013 kumulierten, in der Medienöffentlichkeit aber kaum oder gar keine Beachtung fanden:

  • Bereits am 3. Juli 2012 wird auf das tunesische Konsulat in Tripolis ein Sprengstoffanschlag als Rache für die Auslieferung des letzten libyschen Premierministers zu Gaddafi-Zeiten an die neue libysche Regierung verübt.
  • Am 4. Juli 2012 wird die Nationalbank am Grünen Platz in Tripolis und eine weitere Bank in der Stadt überfallen und niedergebrannt.
  • Am 23.7. kommt es in Tripolis zwischen Kämpfern des Grünen Widerstands (Gaddafi-Getreue) und regierungsnahen Sicherheitskräften zu Gefechten mit etlichen Toten, unter anderem den Al-Quaida nahe stehenden Kommandanten im Stadtteil Abu Salim durch einen Scharfschützen.
  • Daneben entziehen sich immer größere Gebiete Libyens der Kontrolle des neuen Regimes, da sich Gaddafi nahe Stämme nach Konferenzen in Bani Walid und Sabha im Juli zu Allianzen zusammenschließen.
  • Anfang August kommt es zu Demonstrationen in Bengasi, bei denen die Flagge Katars verbrannt wird.
  • Bei einem Anschlag mit einer Autobombe wird am 6. August das Gebäude des Militärgeheimdienstes in Bengasi stark beschädigt.
  • Mitte August befreit der Grüne Widerstand acht Gefangene aus dem Al-Fornaj-Gefängnis in Tripolis, während es Gefangenen im Ai-Zara-Gefängnis gelingt, die Wärter zu entwaffnen und das Gefängnis in Brand zu stecken.
  • General Mohammed Hadiya al-Feitouri, Angehöriger der regimenahen Streitkräfte, wird nach dem Verlassen einer Moschee in Bengasi erschossen, ebenso Walid Souissi in Jadida.
  • Am 20. August werden in Bengasi 14 Männer, die ehemals von Gaddafi zur Oppostion übergelaufen waren, erschossen.
  • Am 19. August, dem Tag des Fastenbrechens, erschüttern zwei Bombenanschlägen Tripolis. Nahe des libyschen Innenministeriums und vor einem Gebäude, das vom Verteidigungsministerium für Vernehmungen und als Haftanstalt genutzt wird, detonieren Sprengsätze. Mindestens zwei Menschen sind tot, mehrere verletzt.
  • Am 4. September diesen Jahres wird der Chef des neuen libyschen Geheimdienstes in Bengasi durch eine Autobombe getötet.
  • Obwohl Feiern zum Jahrestag der Gaddafi-Revolution am 7. September von den jetzigen libyschen Machthabern unter Strafe gestellt sind, können sie in einigen libyschen Städten wie Bani Walid nicht verhindert werden.
  • In der Nacht vom 8. auf den 9. September stürmen Hunderte von Demonstranten das Parlament in Tripolis, das von den Sicherheitskräften mit Schusswaffen verteidigt wird. Die Parlamentarier konnten unverletzt aus dem Sitzungssaal geführt werden. Wegen fortdauernder Angriffe mit Granaten und Raketen auf Einrichtungen des Roten Kreuzes muss dieses seine Arbeit in weiten Teilen des Landes einstellen.
  • Und als Höhepunkt des Ganzen nun die Stürmung der amerikanischen Botschaft und die Hinrichtung des Botschafters Chris Stevens sowie dreier Botschaftsangehöriger.

Dieser Angriff war für den Tag „nine-eleven“ vorgesehen, seine Ausführung Teil einer sorgfältigen bis ins Kleinste geplanten Operation. Laut CBS News brachten libysche Sicherheitskräfte bei der Erstürmung des Gebäudes den Botschafter in ein anderes Gebäude und teilten daraufhin der Menge mit, wo sich der Amerikaner befand. Nach dieser Darstellung waren libysche Sicherheitskräfte für den Schutz der Botschaft verantwortlich. Bei den drei weiteren Toten scheint es sich um amerikanische Marinesoldaten gehandelt zu haben. Diese seien aber angeblich erst zum Schutz an die Botschaft beordert worden, nachdem der Sturm auf das Gebäude eingesetzt hatte. Peinlich in jedem Fall! Entweder die Marines waren nicht in der Lage, die Botschaft zu schützen oder die libyschen Sicherheitskräfte sind vom Grünen Widerstand unterwandert. Oder auch beides. Libyen: ein islamfeindlicher Film und der amerikanische Wahlkampf weiterlesen

Iran: so wird Frieden gemacht!

erschienen bei before it´s news – Danke an Lothar

Die Berichterstattung über diesen Film im Mainstream ist in Amerika, Israel und Europa ein Tabu! Die US-Regierung und die israelische Regierung möchten nicht, dass Sie das sehen können! 

Jüdische Führungspersönlichkeiten und bekannte Geschäftsleute grüßen Ahmadinejad mit Inshallah und „Segen für ein langes Leben“. Juden leben seit tausenden von Jahren im Iran. Über 50.000 Juden leben allein in Teheran. „Normale“ israelische Juden lieben Mahmoud Ahmadinejad.

Bitte helft Liebe und Frieden zu verbreiten und geniesst einander!


Quelle: before it´s news

Crossing the Red Hering

von H.-P. Schröder

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http://webtv.un.org/watch/israel-general-debate-67th-session/1864725272001/

Das Lachen bleibt im Halse stecken. Am Donnerstag, dem 27. September 2012 hielt Netanjahu eine 30-minütige Rede vor der Vereinte Nationen Organisation, eine Rede vor der Welt, in der er der Welt, nach einer Runde von Seitenhieben auf die üblichen Verdächtigen, den israelischen Wunschzeitplan für den Überfall auf den Iran vorstellte. Und die Welt hat applaudiert. Netanjahu hat die iranische Atombombe erklärt. Anhand eines Komikbildes. Niemand fand das lächerlich, niemand wagte zu lachen, keine Zwischenrufe, niemand fragte nach, ob die IAEA tatsächlich, wie Netanjahu in seiner Rede behauptete, festgestellt habe, daß Iran an der Atombombe arbeitet und ganz kurz, in einigen Wochen, vor ihrer Vollendung steht. Und niemand fiel ihm, ob der Ungeheuerlichkeit in`s Wort, als indiskutable Selbstverständlichkeit vorauszusetzen, daß der Iran beabsichtigt Israel mit Atombomben anzugreifen.

Niemand protestierte, als Netanjahu darauf verwies, wie groß der Iran sei und, daß nach einem Durchbruch, den es mit allen Mitteln zu verhindern gelte, die Bombe praktisch in jedem Basarhinterhof zusammenzuschrauben wäre und wie groß der Iran sei, und wie schwer die Last der Geschichte auf Israel ruhe, und das Leid, durch das man gegangen wäre und was der Prophet Elias meine, und trotzdem, und gerade deswegen, würde man die Fahne der Menschrechte und der Freiheit hoch halten , hoch, hoch, hoch… und deswegen müsste man wachsam sein. Er sagte, wobei er auf die Tom&Jerry-Zeichnung (siehe sozialplakat.de) wies, daß die rote Linie zwischen der 2. Phase und der finalen Phase läge. Er holte einen dicken roten Filzstift hervor und malte sie dick eigenhändig hinein, die rote Linie, damit  auch die Hinterbänkler mitbekommen, wo Schluß ist, ab wann man zu drastischen Mitteln greifen muß. In einigen Wochen…. .Vielleicht morgen schon.

Es war lächerlich, surreal, irreal, absurd – und brandgefährlich. Ein Aufruf, den Iran vorbeugend zu überfallen, indem man ihn einer zukünftigen Tat beschuldigt, für deren Eintreffwahrscheinlichkeit  Netanjahu keinerlei Beweise vorlegte und die vom Beschuldigten nicht zu entkräften ist. Wie soll ich beweisen, daß ich etwas nicht mache, wenn jeder Beweis als nicht ausreichend bezeichnet wird, wenn jedes Entgegenkommen weitere Forderungen nach sich zieht? Die ermordeten iranischen Wissenschaftler erwähnte der Herr Präsident nicht. Israelische Atomforschung erwähnte der Herr Präsident nicht. Atomwaffenträgertaugliche Unterseeboote, die die Weltmeere unsicher machen, erwähnte der Herr Präsident nicht. Daß in seinem Land die Internationale Atomenergiebehörde nichts zu suchen hat und dort auch nicht sucht, erwähnte der Herr Präsident nicht.

Die haben begeistert geklatscht, die in der UNO… . Vor Netanjahus Rede und danach.
Wie von Sinnen. Sie müssen von Sinnen sein.

Versuch einer Fassung für Unfassbares