Winklers Wahrheit

erschienen bei Michael Winkler

Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel fordert Aus für Biosprit E10. Da hat doch tatsächlich jemand dazugelernt. Dieses Zeugs kommt bei vielen Autofahrern nicht in den Tank, und sogar Herr Niebel hat allem Anschein nach eingesehen, daß damit Lebensmittel für den armen Teil der Weltbevölkerung in Treibstoff für die Limousinen der reichen Länder umgewandelt wird. E10-Tanker sind Mörder, schuld am Hungertod hilfloser Negerkinder. Kein Mensch wollte das Zeug, nur unsere Politiker. Die Volldemokraten haben den bereits akzeptierten Biodiesel abgeschafft, um trotzdem die von Merkeldeutschland mitbeschlossenen Biosprit-Quoten zu erfüllen, wurde dieses Zeug geschaffen. Um dieser Idiotie zu einem bißchen Akzeptanz zu verhelfen, hat man noch schnell die Steuern auf das bisherige Superbenzin erhöht. Dirk Niebel hat es verstanden: Wirtschaftlich ist E10 absoluter Unsinn. Neger, die als kleine Kinder verhungern, weil ihr Essen in Autotanks gefüllt wurde, können später keine deutschen Waffen kaufen.

Die Krisenländer der Eurozone stecken in der Rezession, die Arbeitslosigkeit ist hoch. Viele Verbraucher und Unternehmen können ihre Bankkredite nicht mehr zurückzahlen. Damit haben die Banken ein Billionenproblem. Ausgerechnet die Banken, die schon mit so vielen Milliarden gestützt worden sind… Stellen wir uns ein Meisenpärchen vor. Die kleinen Vögelchen halten nichts von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften, dafür sehr viel von Familiengründung. Sie arbeiten fleißig, bauen sich ein Eigenheim und sorgen für Nachwuchs. Und dann kommt nicht etwa der Gerichtsvollzieher, sondern der Kuckuck. Familie Meise verliert ihren ganzen Nachwuchs, der kleine Kuckuck frißt ihnen die Federn vom Kopf, und je mehr sie ihn füttern, desto größer und gefräßiger wird er. Und wenn der Kuckuck ausgewachsen ist, ruiniert er zum Dank dafür die nächste fleißige Meisenfamilie. Deshalb ist es so wichtig, daß den Banken mit noch mehr Steuergeldern geholfen wird!

X-51A – so heißt die neue Wundermaschine, die von der US-Air Force erprobt worden ist. Sie soll für einige Minuten 7.000 km/h erreicht haben. Bis 2016 soll daraus ein Hyperschallbomber entstehen, der in fernerer Zukunft dafür sorgen soll, daß Groß-USAnien weiterhin weltweiten Bombenterror verüben kann. Das Ding muß mit einer uralten B52 in die Luft gebracht werden, bevor es zu seiner Mordmission aufbricht. Was wie absolute Hochtechnologie klingt, wurde bereits im Dritten Reich konzipiert, mit dem kleinen Nebendetail, daß der Sängersche Antipodenbomber wesentlich eindrucksvollere Leistungen erreichen sollte. Mir scheint, die Amerigauner haben die alten deutschen Pläne nicht so richtig verstanden.

Wir stehen am Abgrund, doch diese letzte Meldung zeigt, daß wir bald einen großen Schritt vorankommen werden: Angela Merkel hat ihren Urlaub beendet und nichtregiert jetzt wieder in Berlin. Immerhin, Merkels Urlaub hat nicht nur Dirk Niebel das Denken ermöglicht, sondern auch einem gewissen Josef Schlarmann aus der Mittelstandsvereinigung der CDU. Der hat das kapiert, was schon seit Jahren im Tageskommentar steht: Merkel ist eine Belastung für ihre Partei. Es gibt dort keine Köpfe, keine Ideen, keine Nachfolger, sondern nur noch ein stupides alternativloses Herumgemerkel. Die CDU ist unter der FDJ-Trulla zur DDR geworden – die Abkürzung für „der doofe Rest“.

Quelle: Michael Winkler – vielen Dank für die freundliche Genehmigung!

Ein Gedanke zu „Winklers Wahrheit

  1. MELDE:

    Ach ja, die wuchs bei uns auch im Garten, und man machte daraus ein Gemüse, welches dem Spinat ähnelte. Ich kriegte das Zeug aber nie runter, weil ich als Kleinkind gezwungenermaßen einem Gespräch unter entlassenen deutschen Kriegsgefangenen zuhören mußte. Und dabei berichtete einer, daß in ihrem Gefangenenlager Berge von Melde lagerten, auf denen man tagelang die erschossenen und gehängten sogenannten deutschen Kriegsverbrecher zwischenlagerte. Die Gefangenen wurden möglichst oft an dieser Konstellation vorbei geführt, vor allem dann, wenn sie zur Essensausgabe mußten. Und zu essen gab es täglich nur gekochte Melde. Diese Erzählung ging mir nie aus dem Kopf. Erst sechzig Jahre später erfuhr ich, daß es sich hierbei nicht um das Erlebnis eines einzelnen deutschen Landsers handelte, Es gibt sogar ein Buch, indem von der besagten Melde die rede ist. Das Ereignis trug sich zu im Kriegsgefangenenlager “Auf den Rheinwiesen” Und das Buch heißt: “Mensch auf den Acker gesät’

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