Türkei: Armee entvölkert kurdische Dörfer

erschienen bei der ag-friedensforschung

Kommentar Dr. Steffen Seidel

 

So geht die Türkei gegen militante Regime-Gegner vor, auch JournalistInnen alternativer Presseagenturen werden mit dem Tode bedroht, ja genau die Türkei, welche zusammen mit den zionistischen NATO-Kräften plus Golf-Monarchien die Banden und Schattenarmeen in Syrien gegen die rechtmäßige Regierung unterstützt, diejenige welche das dort seit Jahrtausenden friedliche Miteinander der Religionen und Völker weiter ermöglichte:

Türkische Armee entvölkert Dörfer
Angst vor dem Einsatz verbotener Waffen im kurdischen Şemdinli

von Martin Dolzer

Im Kreis Şemdinli (kurdisch: Şemzînan), an der Grenze zwischen der Türkei, dem Iran und dem Irak, finden seit dem 23. Juli ununterbrochen intensive Gefechte zwischen der türkischen Armee und den kurdischen Volksverteidigungskräften, HPG, statt. Die Guerilla der PKK kontrolliert dort ganze Regionen, hat vielerorts Straßenkontrollen eingerichtet und mehrere Hubschrauber abgeschossen. Das Militär bombardiert seit einer Woche die Umgebung der Stadt hauptsächlich aus der Luft und setzt modernste Waffen ein. Im direkten Umkreis der Stadt steckte die Armee mehrere Wälder in Brand.

Die Auseinandersetzungen finden hauptsächlich auf einem 20 Quadratkilometer großen Gebiet statt, das an den einen Kilometer von der Stadt Şemdinli entfernten Hängen des Berges Goman beginnt und sich bis zur irakischen Grenze erstreckt. Hier liegen die Dörfer Baglar, Cem, Güzelkaya, Mus, Bemlate, Rüzgarli, Zorgecit und Yigitler mit insgesamt rund 1000 Einwohnern. Seit dem 1. August waren ungefähr 60 Familien aus den Dörfern gezwungen zu fliehen. 31 Familien fanden zunächst eine Unterkunft bei Verwandten in der Nähe des Stadtzentrums, 29 in Nachbardörfern außerhalb des Kampfgebiets. Vier Dörfer mussten die BewohnerInnen vollständig verlassen. Aufgrund des rücksichtslosen Vorgehens des Militärs am Boden, der weiträumig angelegten Luftangriffe sowie durch den Beschuss mit Granaten und Raketen, besteht dort Gefahr für Leib und Leben. Eine große Zahl von Obstgärten wurde zerstört, Viehherden getötet. Für die Flüchtlinge hat die Stadtverwaltung von Şemdinli eine Hilfsstelle eingerichtet, an der Nahrungsmittel, Medizin, Kleidung verteilt werden.

Von der Außenwelt abgeschnitten

Die Dörfer sind zudem mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten, die Stromversorgung unterbrochen. Das Verlassen und Betreten des gesamten Gebiets ist seit dem 26. Juli verboten. Der Bürgermeister von Şemdinli, Sedat Töre, von der Demokratischen Friedenspartei BDP berichtet: „Wir haben versucht, mit Delegationen, auch mit den Abgeordneten der BDP, Esan Canan und Özdal Ücer, in die Dörfer zu gelangen, um humanitäre Hilfe zu leisten. Der Zugang wurde uns verweigert. Die Bevölkerung in der Stadt ist beunruhigt. Die Menschen erleben hier seit 30 Jahren Krieg. Eine so ausgeweitete und lang andauernde Militäraktion hat es bisher aber nicht gegeben. Die Vertriebenen können nicht in die Dörfer zurück.“ Das Aufenthaltsverbot, der Versuch, das Geschehen zu verschweigen und die Politik der Entvölkerung des Gebiets lassen die Menschen befürchten, dass auch verbotene Waffen und Kriegspraktiken eingesetzt werden.

…..
Auch JournalistInnen mit dem Tode bedroht

….Viele der Dorfschützer weigerten sich nun an den Militäroperationen teilzunehmen. Berichten zufolge nehmen daran lediglich 30 bis 40 von Ihnen teil. Seit gut fünf Jahren entscheiden sich immer mehr “Dorfschützerdörfer“ oder “Dorfschützerfamilien“ nicht mehr gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen, da sie in der bevölkerungsorientierten Friedenspolitik der BDP den einzigen Ausweg aus dem langjährigen bewaffneten Konflikt sehen. Regionale Medien informierten, dass in Derecik Häuser von den Dorfschützerfamilien, die sich weigerten, nachts von “unbekannten Tätern“ beschossen wurden.

JournalistInnen alternativer Presseagenturen, die über die Auseinandersetzungen berichteten, wurden mit dem Tode bedroht. …

Quelle und kompletter Beitrag: ag-friedensforschung

18 Gedanken zu „Türkei: Armee entvölkert kurdische Dörfer

  1. Liebe Freunde, ich moechte es Euch nicht vorenthalten! Das kommt davon, wenn man sein Leben lang nichts anderes als den Koran liest. Moersergranaten kommen natuerlich andersherum in den Werfer. xD

  2. Die BDP wurde bei der letzten Wahl mit gerademal 6% gewählt von allen in der Türkei wahlberechtigten. Normalerweise wäre die Partei an der 10%-Hürde hängengeblieben, aber weil die einen Sonderstatus wegen Minderheitenreglung (Minderheit von 20 Millionen, vor 1990 waren es 8 Millionen) ist die überhaupt im Parlament. Genausowenig wie die BDP die Identität der Kurden repräsentiert, repräsentiert die Al-Kaida die Identität der Moslems.

    Zu der Bezeichnung Guerilla ! In den Anfang 90er wurden diese Leute noch Freiheitskämpfer genannt. Mit der Bezeichnung versucht mal diese Leute politisch salonfähig zu machen. So wie die Türkei die Islamisten nach Syrien schickt, so schickt Syrien die PKK in die Türkei. Und dabei wurden sie vor 1 Jahr noch vom Westen massiv unterstützt um die Türkei zu schwächen. Wer glaubt, daß das arme kleine Syrien sowas gegen die große Türkei nie wagen würde, sollte sich Sakashwilli in Georgen mal ansehen.

  3. Hallo Maria Lourdes,

    es ist nicht möglich bei Lupo Kommentare abzugeben, wenn ich auf Antworten klick, dann erscheint kurz das Kommentarfeld, welches auch sogleich wieder verschwindet. Auch auf deinem Blog war es mir nicht möglich diese Nachricht zu plazieren so versuch ich mal bei Jo, der hoffentlich nix dagegen hat. Danke.

  4. Wenn ich hier manche der Kommentare lese muss ich vielleicht um weitere Lektüre bitten!
    Man hat eben Recht und Pflicht den Staat und die Bürger zu schützen und kann aber nicht im eigenen Land die Bomber losschicken und im Nachbarland die bewaffneten Mörderbanden und Terror-Schattenarmeen unterstützen gegen die Regierung dort und dort für Terror, Mord, Zerstörung … sorgen zusammen mit den anderen Verbrechern!!

    @Tanzender Affe
    „so schickt Syrien die PKK in die Türkei“

    Lieber „Tanzender Affe“,
    wie lange schickt denn nun Deiner Auffassung nach „Syrien die PKK in die Türkei“. Das wird wohl so nicht ganz stimmen.
    Noch vor kurzem kamen die Länder gut miteinander aus und Syrien war der Türkei diesbezüglich eine Hilfe und nicht wie von Dir hier beschrieben (vielleicht ähnlich wie auch Libyen ein Bollwerk gegen die Islamisten war, vor dem Libyen-Krieg der NATO, entsprechend der eigenen Möglichkeiten und jetzt ist auch ein Hort der Banden).
    Was steht im Artikel betreffs Kampfhandlungen?! Bitte unbedingt lesen! Es steht: „Die Menschen erleben hier seit 30 Jahren Krieg.“

    Wer baut denn die Kurden übrigens auf in der Region? Im Irak sind es auch wieder die USA, die den Kurden eine Basis zuzüglich mit dem Öl und somit Geld gegeben haben und dort werden verstärkt neue Kämpfer ausgebildet, auch für den Kampf in Syrien!! Die Kurden sind in Syrien weder für noch gegen die Regierung, sondern für die eigene Autonomie! Sie sollten bereits gegen die Regierung mit rekrutiert werden. Syrien ist jetzt betreffs Kurden ruhig halten geschwächt und hat genug andere Probleme, musste Zugeständnisse machen, damit die Kruden nicht gegen Syrien gerichtet werden können, Zugeständnisse die vielleicht nicht zurück genommen werden können. Bitte mal erst weitere Nachrichten lesen!
    Warum die USA das machen im Irak, wird man im Council on Foreign Relations schon wissen, ist wenigstens zu hoffen, und „Killary“ hat vielleicht auch Kenntnis, wenn ihr das mitgeteilt wurde nach dem kurzen Fußweg dorthin, kann man schon sarkastisch sagen. Meist geht es um „Teile und Herrsche“ und dann geo-strategische Interessen in der geschwächten Region und zuletzt um die Schätze dort wie oft Öl.

    @Firestarter

    „Völkerwanderung => vermischung/auflösung der Kulturen.“

    Da haben wir in den letzten Jahrzehnten eher kulturelle Indoktrination aufgrund des US-Kulturimperialismus als Soft-Power für die Weltherrschaft (gibt es auch Artikel dazu).
    Ansonsten sind die auf der Landkarte dort gezogenen Grenzen Ergebnis der alten Kolonialherren und gehen deshalb z.B. für die Kurden immer mitten durch das Gebiet hindurch und teilen diese somit unnatürlich auf. Aber nicht nur dort, sondern auch im Norden des Iran ist ein ähnlicher Fall und die Möglichkeit eine „Nationalitäten-Bombe“ oder Mine zu legen, woran anscheinend ebenfalls mithilfe von Islamisten gearbeitet wird. Ein Schelm fragt, wer dahinter mit steht und ob sich die neuen Staaten im Süden Russlands darüber freuen – siehe letzte Terrorakte. Kommentar aus den USA dazu von bekannter und nicht unwesentlicher Stelle: „Eine Unterstützung der berechtigten Hoffnungen des aserbaidschanischen Volkes auf Unabhängigkeit stellt für die iranischen Tyrannen eine weit größere Gefahr dar, als die Drohung, ihre unterirdischen Nuklearanlagen zu bombardieren.“ – Auch hier wieder Teile und Herrsche mit der Hoffnung, daraus Nutzen zu ziehen.
    —————–

    Also nochmals, mir liegt nicht an Einmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten entgegen der UNO-Charta, Staaten die schon genug mit Problemen zu tun haben, sondern daran die allgegenwärtige Doppelmoral und Scheinheiligkeit usw. aufzuzeigen, welche die „Westliche Wertegemeinschaft“ dominieren zuzüglich zu der Kriminalität in anderen riesigen Dimensionen, wie auch beschrieben im Artikel plus Kommentaren unter -> http://julius-hensel.ch/2012/08/al-kaida-stolz-des-council-on-foreign-relations/
    Diese „Westliche Wertegemeinschaft“ ist absolut verkommen und auch die Golf-Monarchien sind aufgrund der eigenen Struktur niemals in der Lage, sich für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen und sollten das zuerst bei sich selbst tun (siehe auch: Saudi Arabien, eine der schlimmsten Diktaturen der Welt, Partner Deutschlands? http://jomenschenfreund.blogspot.com/2012/08/saudi-arabien-eine-der-schlimmsten.html – Diskussion dazu auch bei: http://www.drwho.de/forum/small-talk/offtopic/religion-und-politik/6403-ist-saudi-arabien-die-schlimmste-diktatur/).
    Warum nun diese Golf-Monarchien, welche zumindest mit die schlimmsten Diktaturen der Welt sind, diesen Terror in der Region verbreiten helfen, jetzt also inklusive der Türkei mit dabei zu eigenen großen Risiken -> vielleicht gibt das etwas Aufklärung und nicht nur neue Fragen: „Chaos gibt Sicherheit“ http://apxwn.blogspot.de/2012/08/chaos-gibt-sicherheit.html – denn auch die Saudis könnten dem inneren Aufbegehren bald erlegen sein und damit ebenso unfähig irgendwie Krieg zu führen, Chaos wie man es im Iran erzeugen will.

    Also summa summarum: Mit den Islamisten inklusive Al Kaida haben die USA die Saat schon gelegt seit dem Kampf mit allen Mitteln inklusive Terror gegen die Sowjetunion. Die unnatürlichen Grenzen sind Ergebnis der Grenzziehung durch ehemalige Kolonialherren, die zumeist Meister in Teile und Herrsche waren. Instabilität weitab der Grenzen der USA sind eben diesen nützlich auch gegen die Konkurrenten Russland und China, denn mit Fall der Staaten, welche den Kommunismus aufbauen wollten, war nur ein Etappenziel erreicht, es geht um Weltherrschaft und die Profite daraus. Inwieweit die USA inklusive der Zionisten das teuflische Spiel wirklich beherrschen bei gleichzeitig eigenem ökonomischen Untergang ist angesichts Afghanistan und Irak sehr fraglich, aber eines bringt es mit Sicherheit – viel Leid, Tod und Zerstörung für die Menschen dort.

  5. Mal noch eine Anekdote zum Medienkrieg Der „Westlichen Unwertegemeinschaft“ gegen Syrien (aus einem Kommentar bei sarsura-syrien.com):

    zum Thema SANA: “Bo Jingles
    Ich konnte es kaum glauben. Ich habe vor 2 Tagen bei meinem Internetprovider(A1, Telekom Austria) eine Anfrage gestellt, warum die Seite sana.sy nicht mehr erreichbar ist. Als Antwort habe ich folgendes erhalten:

    “Guten Tag Herr xxx,
    schön, dass Sie sich an uns wenden.
    Gerne haben wir Ihr Anliegen serverseitig überprüft. Die Seite http://sana.sy/ ist tatsächlich nicht erreichbar.
    Der Fehler liegt bei A1.
    Bei weiteren Fragen bin ich gerne für Sie da.” ”

  6. Hier weitere Berichte zu dem was wirklich passiert:

    Eskalierender Krieg in Kurdistan
    Schwere Kämpfe im türkisch-irakischen Grenzgebiet. Zivilisten auf der Flucht

    Von Nick Brauns *

    In den kurdischen Landesteilen der Türkei werden die Gefechte zwischen der türkischen Armee und der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) immer heftiger. Der türkische Innenminister Idris Naim Sahin spricht von den schwersten Auseinandersetzungen seit Jahren, bei denen nach Armeeangaben 130 PKK-Kämpfer getötet wurden.

    So verteidigen Hunderte Guerilleros seit zwei Wochen ein etwa 40 Quadratkilometer großes Gebiet rund um die Kleinstadt Semdinli gegen eine Übermacht von Tausenden Soldaten. Das im türkisch-iranisch-irakischen Grenzgebiet gelegene Semdinli hat symbolische Bedeutung für die PKK. Denn mit der kurzfristigen Einnahme des Ortes durch Guerillakämpfer war hier am 15. August 1984 der Beginn des bewaffneten Befreiungskampfes verkündet worden.

    Seit dem Wochenende finden auch in der ebenfalls in der türkischen Provinz gelegenen Region Cukurca heftige Kämpfe statt. Hier hatte die Guerilla am Sonntag 19 Militärstützpunkte angegriffen, von denen aus regelmäßig Ziele im Nordirak mit Artillerie beschossen wurden. Nach eigenen Angaben gelang es den Kämpfern, den Gecimli-Posten zu erobern, in dem 170 Soldaten und eine Einheit kurdischer Dorfschützer stationiert waren. Nach PKK-Angaben wurden über hundert Soldaten und 14 Guerillakämpfer getötet, fünf Panzer zerstört sowie zahlreiche Waffen erbeutet. Während die Regierung lediglich von acht getöteten Soldaten und Dorfschützern spricht und das Ausmaß der Angriffe verschweigt, zeigte der kurdische Satellitensender Nuce-TV Aufnahmen der brennenden Armeestützpunkte. Auch in anderen Landesteilen kommt es zu Guerillaaktionen. Bei Elazig wurde ein Güterzug zum Entgleisen gebracht, in der Provinz Mardin am Montag eine aus dem Irak kommende Ölpipeline gesprengt und auf einer Schnellstraße bei Diyarbakir wurden drei Soldaten von der Guerilla gefangengenommen.

    Um die Partisanen zu isolieren, setzt die Armee auf die Vertreibung der Zivilbevölkerung. So wurden mittlerweile rund um Semdinli neun Dörfer geräumt, deren fliehende Bewohner Nutztiere und Felder unversorgt zurücklassen mußten. Am Montag verkündete das Gouverneursamt von Hakkari die Einrichtung von sieben temporären militärischen Sperrgebieten, die bis zum 6. Oktober von Zivilisten nicht betreten werden dürfen. Bauern und Hirten können so ihr Weide- und Ackerland nicht mehr nutzen und verlieren ihre Existenzgrundlage.

    Der Vizevorsitzende der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP, Ömer Celik, beschuldigte unterdessen gegenüber der Tageszeitung Todays Zaman den syrischen Präsidenten Baschar Al-Assad, der PKK schwere Waffen überlassen zu haben, nachdem kurdische Volksräte die Kontrolle über eine Reihe von Städten im syrisch-türkischen Grenzgebiet übernommen hatten. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan drohte in diesem Zusammenhang erneut mit einem Militäreinmarsch in die syrischen Kurdengebiete und verwies auf laufende türkische Manöver an der Grenze.

    * Aus: junge Welt, Mittwoch, 8. August 2012
    Link http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Tuerkei/gefechte.html

  7. Genau, so sehe ich das möglicherweise auch, jetzt Teile und Herrsche und dann selbst den Rest übernehmen, näher an die Russen ran und die neu entdeckten Vorkommen des “neuen Persischer Golf” gleich gesichert, dass kein anderer darüber bestimmen kann und andere erpresst werden können, wie Kampf um Ressourcen in den letzten Weltkriegen bereits! Was sich ändert ist die Zerstörungskraft der Waffen und so unser möglicher Untergang!:

    Hürriyet: USA beabsichtigen nach Syrien auch Iran und dann die Türkei zu beseitigen

    Ankara (Mehr News) – Die türkische Zeitung Hürriyet hat in einem Artikel bezüglich der unheilvollen Ziele der USA in der Region, die heute mit Hilfe der türkischen Politiker vorangebracht werden, gewarnt.

    Einem Mehr News Bericht zufolge hat Yusuf Kanli, ein türkischer Journalist und Columnist der Zeitung Hürriyet, in einem Artikel gegen den bevorstehenden Besuch der US-Außenministerin in diesem Land protestiert.
    …..
    schrieb er: „Die Amerikaner beabsichtigen mit Hilfe der Türkei ihre Pläne in Syrien durchzuführen, anschließend mit Iran weiter zu machen und nachdem sie Iran zerstört haben, ist die Reihe an der Türkei, das Opfer der amerikanischen Pläne und Ziele in der Region zu werden.“

    http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/209504-huerriyet-usa-beabsichtigen-nach-syrien-auch-iran-und-dann-die-tuerkei-zu-beseitigen

  8. Der Artikel darüber bei Politia.org ist noch besser, über das was in der ganzen Region abgeht!:

    http://www.politaia.org/wichtiges/usa-beabsichtigen-nach-syrien-auch-iran-und-dann-die-turkei-zu-beseitigen/
    USA beabsichtigen nach Syrien auch Iran und dann die Türkei zu beseitigen

    Die wahren Ziele der City of London im Nahen und Mittleren Osten kommen immer mehr ans Licht. Nun stand auch in der türkischen Tageszeitung Hürriyet ein Artikel, der über die Pläne berichtet. Mit täglich ca. 500.000 gedruckten Exemplaren (2009) ist Hürriyet heute eine der drei auflagenstärksten Zeitungen der Türkei nach Zaman und Posta. Hürriyet befindet sich laut Wikipedia im Besitz der Doğan Yayın Holding, an der auch die deutsche Axel Springer AG beteiligt ist.
    IRIB schreibt:

    Ankara (Mehr News) – Die türkische Zeitung Hürriyet hat in einem Artikel bezüglich der unheilvollen Ziele der USA in der Region, die heute mit Hilfe der türkischen Politiker vorangebracht werden, gewarnt.
    ….

    Die Bestrebungen der Oligarchen zur Zersetzung der staatlichen Strukturen weltweit
    Die Globale Mafia will mit Hilfe ihrer militärischen Tentakeln (Pentagon, NATO und Israel) und ihrer finanzterroristischen Tentakeln (IWF,Weltbank, Bank of of England, FED und EZB) die übrigen Staaten der Welt balkanisieren, um sich ihre Herrschaft weltweit über machtlose kleinstaatliche Strukturen und Regionen zu sichern. Die Mafia steuert auch die UNO und ihre handelsrelevanten Organisationen wie die WTO, OECD etc., über welche sie ihre Globalisierungsziele in wirtschaftlicher Hinsicht durchdrückt.

    Die Globale Mafia untergräbt die Souveränitat der Nationen auf jede erdenkliche Art und Weise und …

  9. @Steffen

    Da ich Türke bin, werde ich das ja wissen wie das Verhältnis zu Syrien die letzten Jahrzehnte war. Nämlich nicht gut. Zwar unter dem neuen Assad besser als unter dem Alten, aber mehr Recht als Schlecht. Syrien war nie ein Partnerland und das nicht weil sich die Assads und die Erdogans gemeinsam fotografieren lassen haben. Siehe Zarkozy und Gaddafi, Best Friends vorher und danach Totfeinde. Das sicherlich in dem Konflikt die ein oder anderen Kurden ihre Flagge im Konflikt hissen ist klar, aber denen gings ja unter Assad ja gut, und ich wette das wissen die meisten von ihnen auch.

    Du darfst nicht vergessen: Alle fliehen sie in die Türkei weil wir ja so wenig Menschenrechte haben ! Im Iran, Giftgas-Irak, Syrien, Armenien, Griechenland, Georgien, gehts denen ja so gut, das sie alle Holter-die-Polter in die Türkei wollen.

  10. @Tanzender Affe

    du weisst gar nicht was du da zam schreibst. Geh lieber „Tanzen du Affe“ ( Sorry aber so bezeichnest du dich ja selber. )

    p.s. du musst recht und schlecht in deinem kommentar tauschen sonst macht es keinen sinn in dem zusammenhang. nix für ungut

  11. @Tanzender Affe

    Also ich habe, wie Du sicher gemerkt hast, den Türken natürlich zugestanden, dass sie für Recht und Ordnung sorgen müssen.
    Aber das Verwirrspiel mit „Teile und Herrsche“ nützt leider auch den Türken gar nichts. Bisher waren also Syrien und die Türkei betreffs eigener Stabilität der Staaten gegen zu viel Souveränität für die Kurden, beide auf gleicher Ebene, und das wird jetzt aufgemischt. Die Kurden muss man bei allem natürlich auch verstehen, aber wichtig ist immer, zu versuchen hinter die Kulissen zu schauen, wer die Völker und Religionen gegeneinander aufhetzt und das ist das Imperium zusätzlich oder inklusive der Zionisten mit dem Yinon-Plan recht gut zu verstehen. http://www.politaia.org/israel/us-israelischer-plan-fur-die-balkanisierung-syriens/
    Inwieweit nun die USA etwas abweichende Pläne haben, wird das Imperium wissen, aber der Einfluss der Zionisten ist ja stark und so wie sich Biden als Zionist bezeichnet, erstaunt z.B. nicht, dass Biden-Pläne mit denen Israels recht gut übereinstimmen.
    Also an den Türken „Tanzender Affe“: nichts für ungut (no hard feelings).

    @Seyed
    Vielen Dank für den Link, ich werde mir „Female Fighters of Kurdistan – Iraq“ ansehen.

  12. anbei, dass ausgerechnet die christlichen Armenier (stichwort Völkermord an den Armeniern) in die türkei flüchten sollen, ist ja was ganz neues… an deiner these…

  13. @Buntspecht

    Wieso gabs überhaupt einen Völkermord an den Armeniern 1915, wenn ja was war dann 1913 ?

    @Seyed

    ich sage nur : http://www.youtube.com/watch?v=cERbBLM_an0

    @Steffen

    Okay, ich will nicht ausschließen, dass die Türkei Spielball irgendwelcher zionistischen Interessen ist. Allerdings weiss jeder, dass die Geschichte der Türken dadurch ausgezeichnet ist, dass sie Versager in Führungspositionen nie geduldet hat. 1. Kara-Mehmeht: Hat bei der Belagerung Wiens versagt und wurde einen Kopf kürzer gemacht. 2. Der letzte Sultan: Hat es gewagt eine Kapitulationsunterzeichnung zu leisten. Das 800jährige Sultanat wurde dann vom Militär, bzw. von Atatürk gestürzt. 3. Menderes: Hat versagt die Unruhen während des Ost-West-Konfliktes im eigenen Land zu befrieden, wurde vom Militär gestürzt. Ich habe zwar keine Glaskugel zuhause, aber das werde ich wissen !

    Clausewitz hat gesagt: Einen Krieg kann man nur planen, bis der erste Schuss ertönt, danach ist alles nur noch dem Zufall überlassen. Wenn der Krieg gegen Syrien & Co. nicht zur Zufriedenheit der Militärs verläuft, wird es sein erster und letzter Krieg sein. Ob die Kurden oder Armenier – die ohne Weiteres ihre Chance nutzen werden – dann am Ende die GEwinner seien werden, steht auf einem anderen Blatt.

  14. Tanzende Affen sind in Indonesien als Krieger bekannt. Mit Messern bewaffnet kämpfen sie solange, bis nur noch einer am Leben ist. Der Gewinner kriegt als Belohnung eine Schachtel Zigaretten.

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