Syrien: Rebellen richten Stammesführer in Aleppo hin

erschienen bei sarsura

Danke an Steffen

Neue Verurteilung der Gewalt in Syrien vor UN-Vollversammlung geplant

Die Schlacht in und vor allem um Aleppo dauert noch immer an. Wie die tatsächliche Lage momentan ist, ist schwer zu sagen. Fakt ist, dass die Terroristen über schwere, moderne Waffen, sogar Panzer verfügen. Woher diese Waffen genau kommen, darüber spekulieren vor allem Nachrichtenblätter der NATO-Staaten, wenn sie dies überhaupt zum Thema machen. Klar ist aber, dass Saudi-Arabien, Katar und die Türkei ihre Hände garantiert mit Blut tränken und Waffen bzw. Gelder zum Kauf modernster Waffen liefern. Gleichzeitig dürften einige Waffen von den Überfällen auf Polizeistationen und Militäreinrichtungen stammen. Gerade die Türkei, in der sich eine heimliche Militärbasis für die Terroristen, die Syrien in Blut versinken lassen, mischt sich enorm in den Konflikt im Nachbarland ein, auch wenn man offiziell bei seiner Darstellung der nichteinmischenden Alarmbereitschaft bleibt.

Auch die CIA und andere Behörden der USA sowie anderer NATO-Staaten mischen im Syrienkonflikt fleißig mit. Dass darüber bisher kaum berichtet wurde, dürfte wenig verwundern. Immerhin verfolgt man das Ziel, Assad zu stürzen, ohne dabei selbst in den Mittelpunkt der Berichterstattung zu rücken. Gerade jetzt, wo in Amerika Wahlen vor der Tür stehen. Doch nun scheint Spiegel-online auf neuem Schlagzeilenfang sogar diese Nachricht vermarkten zu wollen, natürlich stellt man es so dar, als hätte man zuvor noch nichts vermuten können, obwohl es viele Anhaltspunkte gab und die syrische Regierung immer wieder betonte, dass Geheimdienste in Syrien fleißig mitmischen. Obama unterzeichnete tatsächlich eine Geheimanweisung, die vorsieht, dass die CIA den Rebellen in Syrien helfen solle, wie konkret dazu wird weiter geschwiegen. Das, was verkauft werden soll, kann für fragwürdig gehalten werden. Man versucht der Leserschaft zu verkaufen, dass die CIA nur mit „nicht-tödlicher“ Ausrüstung hilft – Gerüchte und wie gesagt sehr in Frage zu ziehen.

Wie immer betont wird, dauert der Kampf in Syrien mittlerweile 17 Monate, ein Hinweis, dass die bisherige Strategie für den gewaltsamen Regime-Change nicht fruchtete. Kein Wunder also, dass nun härtere Gefechte (noch härtere) aufgefahren werden müssen. Die Unterstützung der Söldner wird verstärkt, die Propaganda nimmt zu, die Terroristen bekommen mit ihren Durchhalteparolen eine Bühne innerhalb der Mainstream-Medien und man bemüht sich, auch weiterhin daran festzuhalten, den Regierungstruppen und der syrischen Regierung die alleinige Schuld an der Situation im Land zu geben sowie die Gräueltaten, die von den Terroristen verübt werden als Abwehr und Rache gegen die Brutalität der Regierungstruppen zu verkaufen. Wenn schon jetzt Rache ein Hauptmotiv der Bewaffneten der FSA ist, wie wird es dann wohl aussehen, sollte Assad wirklich so verdrängt werden, wie es von den Kämpfern und den USA angestrebt wird? Die Versprechen, dass Zivilisten nicht zu leiden haben und dass ein klarer Schlussstrich gezogen wird, dass alle gleiche Rechte und Chancen haben, sind falsche Versprechen. Und das wird immer deutlicher, selbst für die, die sich bisher dagegen gewehrt und die Augen verschlossen haben.

Die Gefechte in Aleppo sind nach wie vor sehr heftig. Kämpfer der Freien Syrischen Armee sowie mit ihnen kämpfende ausländische Söldner haben sich in stark besiedelten Wohngebieten verschanzt und wollen sich Viertel für Viertel zum Stadtzentrum vorkämpfen. Obwohl sie sehr modern ausgerüstet und aufgerüstet sind, dürften sie der Armee jedoch noch immer unterlegen sein. Dass die Kämpfe nicht schneller beendet werden dürfte daran liegen, dass die Armee nach wie vor Anweisung hat, Zivilisten zu schonen und lediglich zu verteidigen. Der Kampf um Aleppo könnte jedoch nun andere Dimensionen annehmen. Man weigerte sich in den Mainstream-Medien innerhalb Deutschlands zunächst darüber zu berichten, doch Spiegel-Online schien die Bürde auf sich zu nehmen und einen eher diskreditierenden Bericht für die FSA zu veröffentlichen. In Aleppo wurden Mitglieder und der Anführer des al-Berri Stammes von den sogenannten Rebellen am Dienstag öffentlich hingerichtet. Das Video machte über Youtube schnell die Runde, doch die meisten Zeitungen und Portale blieben ihrer Anti-Assad-Hetze treu.

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