Südafrika: 36 Tote bei Zusammenstößen mit Bergarbeitern

erschienen bei einartysken
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Kommentar Einar Schlereth: Präsident Zuma macht im Apartheid-Geist weiter. Er kümmert sich weder um die USRAEL/NATO-Agressionen gegen andere afrikanische Länder, noch um ganz Afrika und nicht einmal um seine Mitbürger. Was sagt eigentlich Nelson Mandela dazu? Ich habe keine Proteste von seiner Seite gehört oder gelesen. Inzwischen ist die Zahl der Toten auf 45 gestiegen und Politiker fordern den Rücktritt von Präsident Zuma. Selbst die Gewerkschaften sind im staatstragenden und imperialistischen Geist erzogen worden. Sie rechtfertigen jedenfalls noch diese Schandtat und lügen genauso gut wie bei uns auch. Ergänzend möchte ich wärmstens diesen Artikel von Thomas Mountain empfehlen.
                 Marikana liegt nordwestlich von Johannisburg

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von Johannes Myburgh – 17. August 2012

Dutzende Menschen wurden getötet, als die südafrikanische Polizei das Feuer auf hunderte Arbeiter bei einem wilden Streik in einem Platin-Bergwerk eröffnete. Dies war der Tag mit den meisten Opfern an Demonstranten seit der Apartheid.

Die Polizei gab die Opfer mit 30 an, während die mächtige Gewerkschaft der Bergarbeiter (NUM) sagte, dass 36 bei den Zusammenstößen im Marikana-Bergwerk gestorben seien, was wiederholt im nationalen Fernsehen gezeigt wurde.

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Eine Mannschaft von überwiegend schwarzen Polizisten in kugelsicheren Westen, manche zu Pferde, feuerten in die Menge der schwarzen Arbeiter, die mit Speeren, Keulen und Macheten bewaffnet waren, was bis ins Lager der Arbeiter zu hören war.

Die Polizei sagte, die Arbeiter seien mit Gewehren und Macheten auf sie zugekommen.
„Die Polizei rollte Stacheldraht aus … weil die Leute Gewehre hatten, als sie auf uns zukamen, und auch Pangas (Macheten)“, sagte der Polizeiminister Nathi Mthethwa. „Viele Leute wurden verwundet und die Zahl steigt weiter an“, hiess es im Lokalradio.

„Das hätte nicht geschehen dürfen, und wir haben immer betont, dass wir in diesem Land so etwas wie Gesetze haben, die den Menschen erlauben zu streiken, zu demonstrieren. Und wir meinen, dass man nicht die Säulen dieses Landes ignorieren sollte“, sagte der Sprecher mit brüchiger Stimme.

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