…sollen sie eben Kuchen essen

erschienen bei Michael Winkler

SPD-Chef Gabriel zeigt sich ganz angetan von der Reichensteuer und beabsichtigt, daraus einen Wahlkampfschlager zu machen. Ging es bei den Demonstranten vor dem Kanzleramt um das oberste Prozent der Vermögensbesitzer, so sind es bei Gabriel bereits die oberen zehn Prozent. Und eine andere Stimme aus dem linken Lager hat bereits erklärt, wer zu diesen Reichen gehört: alle Immobilienbesitzer! Die sollen, nach dem bewährten Prinzip des Lastenausgleichs, zehn Prozent des Immobilienwerts an den Staat abführen. Und wenn sie das nicht aus der Portokasse begleichen können, sollen sie eben eine Hypothek aufnehmen. Und wenn sie sich danach kein Brot mehr leisten können, sollen sie eben Kuchen essen.

Oma Tüttelbek freut sich bestimmt, wenn sie auf ihr seit mehr als dreißig Jahren schuldenfreies Haus eine Hypothek aufnehmen darf, damit Franzosen weiterhin mit 60 in Rente können. Oder damit Griechenland keine Maßnahmen ergreifen muß, um das Vermögen reicher Griechen nach Hause zu holen. Oder damit Israel das nächste Atomwaffen-U-Boot geschenkt werden kann. Wir leben ja bekanntlich in einer Demokratie, das ist die wunderbare Staatsform, bei der man Politikern beliebig viel Geld in die Hand drücken kann, ohne daß es ausreichen wird. Angenommen, der neue Zwangslastenausgleich brächte schlagartig 500 Milliarden Euro in Schäubles Kassen. Der bisherige Etat betrug 309 Milliarden im Jahr. Würde Schäuble auch nur einen Cent Schulden tilgen? Vermutlich nicht, erst einmal gilt es, 190 Milliarden in den ESM einzuzahlen. Dann „bitten“ uns unsere Freunde darum, griechische, spanische, italienische, portugiesische, irische, französische, belgische, britische, amerikanische und japanische Anleihen aufzukaufen. Sollte dann immer noch Geld übrig sein, bekommen die Bundesminister neue Dienstwagen.

Ja, die Demokratie ist eine großartige Staatsform. 1871, zu Kaisers Zeiten, war man so unkreativ, die fünf Milliarden Goldfranc Reparationen aus Frankreich in einen Turm der Spandauer Zitatelle einzulagern, für schlechte Zeiten. Aber, wir müssen eines zusätzlich bedenken: das war damals Gold, kein Papiergeld. Gold kann wunderbar herumliegen, ohne an Wert zu verlieren. Papiergeld hingegen wird nicht nur von Ratten gefressen, es verliert durch Herumliegen an Wert. Das wissen Politiker natürlich, würden sie sonst laufend ihre Diäten erhöhen?

Die wichtigste Funktion von Papiergeld besteht darin, die Rothschilds noch reicher zu machen. „Gebt mir die Kontrolle über die Währung eines Landes, dann ist es egal, wer die Gesetze macht!“ Vielleicht heißen die Rothschilds inzwischen anders, vielleicht sind das heute nicht einmal mehr Juden, jedenfalls gibt es Leute auf dieser Welt, die sind unglaublich reich. Diese Herrschaften haben Anleihen von Bankrottstaaten gekauft und sind jetzt in Gefahr, das eine oder andere Prozent dieses Vermögens zu verlieren. Dank der Zwangshypothek auf das Häuschen der Oma Tüttelbek kann Merkeldeutschland da helfen und diesen Superreichen jene Schrottpapiere zum vollen Preis, einschließlich Zinsen und Zinseszinsen abkaufen. Dann gibt es etwas, das unsere amerikanischen Freunde „kickback“ nennen, das dankbare Geschenk von Freunden. Wer mit öffentlichen Milliarden die Taschen der Hochfinanz füllt, der bekommt schon mal wie Kohl ein paar Millionen für die CDU-Parteikasse, wie Fischer einen Ehrendoktortitel oder wie Schröder einen Beratervertrag.

WEITERE Perlen bei Michael Winkler

 

17 Gedanken zu „…sollen sie eben Kuchen essen

  1. Ja sehe ich auch so kommen, daß das die Vorbereitung zur Enteignung ist. Zwangsanleihen, wie bereits vorgewarnt wird.
    Da werden wir mental schon darauf vorbereitet. Ist alles ok, wir teilen den Kuchen nur das die Stücken nicht diejenigen erreichen, die es erreichen sollte. Wir füttern noch ein wenig Rothschild.

    Genauso wie die Bevölkerung mental darauf vorbereitet wird daß bewaffnete Drohnen völlig in Ordnung sind, ethisch vetretbar. Soso..

  2. Ich habe den Eindruck, dass Libertäre und Neoliberale derzeit massiv versuchen, über geeignete alternative Medien (z.B. Kopp), vorab eine negative Stimmung gegen die unvermeidlichen Schritte zu erzeugen, um die wir früher oder später sowieso nicht herum kommen.

    Dass „Oma Tüttelbek“ ihrer letzten Groschen beraubt werden soll ist nach meinem Kenntnisstand unwahr und eine ekelhafte polemische Hetze. Was die LINKE tatsächlich fordert (und das kann ich nur unterstützen):

    „Die Profiteure dieser neoliberalen Politik müssen endlich zur Kasse gebeten werden“

    https://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/zurueck/aktuell/artikel/zwangsanleihen-fuer-reiche-ein-schritt-in-die-richtige-richtung/

    Wer dagegen polemisiert, war womöglich selbst auch ein Profiteur des Ausblutens unseres Landes…

    Siehe auch:

    Elite schreit auf: Die Umverteiler kommen. Reiche sollen mehr für die Gesellschaft zahlen.

    https://humanicum.wordpress.com/2012/08/03/elite-schreit-auf-die-umverteiler-kommen-reiche-sollen-mehr-fur-die-gesellschaft-zahlen/

  3. Fx
    Dass “Oma Tüttelbek” ihrer letzten Groschen beraubt werden soll ist nach meinem Kenntnisstand unwahr…

    Ihre Behauptung stellt nicht mehr dar, als die Summe Ihres mangelhaften Wissens.

  4. @ Fx

    Zitat: „Was die LINKE tatsächlich fordert (und das kann ich nur unterstützen)…“

    Anscheinend ist Dir entgangen, daß in der aktuellen Diskussion bereits Leute ab einem Vermögen von 250.000,– Euro als „vermögend“ gelten. Wir sprechen hierbei also von einem klassischen Vertreter der Mittelschicht, der es geschafft hat, vom bereits versteuerten Geld eine Eigentumswohnung anzuschaffen. Bestimmt handelt es sich hierbei NICHT um die „Pofiteure dieser neoliberalen Politik“, sondern um einfache Leute wie Du und ich. Und genau diese sollen zur Kasse gebeten werden! Hast Du vergessen, daß in der ersten Runde der (von der Hochfinanz inszenierten) Finanzkrise die Banken mit Billionen von Euros „gerettet“ wurden, in der zweiten Runde diverse Pleitestaaten (wobei die Rettungsgelder stets an die Gläubigerbanken aber nie an das Volk des jeweiligen Landes bezahlt wurden) und es jetzt in die dritte Runde gehen soll, wo der Mittelschichtler für dies alles gerade stehen soll?

    Wenn ich Deinen Kommentar so lese, gibt es für mich nur zwei Möglichkeiten: Entweder ist Dir die klare Sicht der Dinge abhanden gekommen, indem Du Dich von „sozial“ klingenden Heucheleien der Systemmedien hast einlullen lassen, oder aber Du bist ein bezahlter Systemschreiberling. In beiden Fällen möchte ich mich von Dir und Deinen Aussagen distanzieren.

  5. Wenn Ihr hier tatsächlich alle zu den reichsten 8% gehört, kann ich Euch nur beglückwünschen! Ganz besonders lobenswert finde ich, wenn sich die Reichsten in vielen Bereichen für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. natürlich hat das Engagement seine Grenzen, wo es um das eigene Portemonnaie geht…

  6. Also es geht ja wohl darum, dass sich die Schaumschläger so stark machen, da es Medienwirksam ist, aber die grundlegenden Probleme ausklammert.
    Ich fand deshalb hierzu auch sehr lesenswert folgendes:

    Tageskommentar – 04. August 2012
    ….. …. ….
    Bankster und Oasen

    Die Bankster schicken nun ihre Drohnen aus, um den Mittelstand zu plündern. Der “kontrollierte-Opposition”-Experte und Schaumschläger Sigmar Gabriel ist eine solche Drohne und hat sich der Forderung nach einer höheren Besteuerung von Reichen angeschlossen. Nun ist durchaus nichts zu sagen gegen eine gerechtere Verteilung der Lasten. Aber darum geht es gar nicht. Die zu erwartenden Mehreinnahmen gehen nicht in Schulen und Strassenbau, sondern werden zur Finanzierung des Euro-Desasters verwendet. Die wirklich Reichen verschieben ihre Einkommen in die Steueroasen. Um das Problem zu verschleiern werden dann wieder einige Steuersünder-CDs mit einigen kleine Fischen in Umlauf gebracht und die Systempresse jubelt über 100 Millionen Steuermehreinnahmen, die dann umgehend bei den Bankstern abgeliefert werden.

    Aber: Das eigentliche Problem sind nicht diese kleinen Inseln am Rande der Peripherie des Systems. Die wahren Steuerparadiese werden vom internationalen Banksterkartell geschaffen, und zwar mit Hilfe der besten Rechtsanwälte, der besten Buchhalter und Lobbyisten, die es für Geld zu kaufen gibt. Wenn Sie Steuerparadies hören, denken Sie nicht an die Bermudas, sondern an:

    JPMorgan Chase, UBS, Credit Suisse, … HSBC, Deutsche Bank, … BNP Paribas, Pictet & Cie, Goldman Sachs ..
    http://www.politaia.org/wichtiges/tageskommentar-04-august-2012/

    Noch ein Zusatz von mir betreffs Steueroasen, die noch nicht einmal dieses Problem allein sind, also „Reiche schummeln Milliarden am Fiskus vorbei … Finanzvermögen von 21 bis 32 Billionen Dollar in Steueroasen gebunkert“ ist noch lange nicht das ganze Problem was zu bereinigen ist und nur das allein hier einmal beschrieben, aber wohl gemerkt, das ist nur ein Teil des Problems, wie auch im Kommentar darunter erleutert, denn das Problem durchsetzt unser ganzes System, begonnen einmal mit der Bankster-Dynastie der Rothschild und dem Zinseszins.:

    Thomas Lukscheider

    „Too big for jail“?
    Freibrief für Grossbetrüger?

    Zwischen 21.000 und 32.000 Milliarden Dollar haben etliche unter den Reichsten der Erde am Fiskus vorbei in sogenannten Steueroasen gebunkert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von James Henry, früher Chefvolkswirt der Unternehmensberatung McKinsey. Untersucht wurden nur Finanzvermögen. Sachvermögen wie Immobilien, Goldbestände, Yachten und Privatflugzeuge sind nicht berücksichtigt.

    Mit 21.000 Milliarden Dollar liessen sich auf einen Schlag die Staatsschulden aller EU-Länder tilgen.
    15.000 Milliarden Dollar betragen die Staatsschulden der USA!

    Die entgangenen Steuereinnahmen werden auf 280 Milliarden Dollar geschätzt – pro Jahr. Das ist mehr als das Doppelte der Griechenland-„Hilfe“ oder des letzten Spanien-Pakets. 280 Milliarden – das sind zwischen 0,7 und 1,3 Prozent des verschobenen Gesamt-Vermögens – ein äusserst zart bemessener Steuersatz.

    Rechtsstaatlich korrekt wäre, dass die Betrüger die hinterzogenen Milliarden nachzahlen und eine saftige Strafe berappen, so wie es bei anderen, „kleineren“ Betrugsdelikten üblich ist. Doch anscheinend gilt für die superreichen Kriminellen die Devise „too big to fail“ oder genauer „too big for jail“ (zu gross, um ins Gefängnis zu wandern).

    So entsteht nicht nur ein immenser materieller Schaden für die Gemeinschaft, sondern auch ein ideeller. Die Delinquenten sehen es inzwischen als selbstverständlich an, Steuern zu hinterziehen. Sie kokettieren öffentlich mit dem Gedanken, einige brüsten sich sogar mit ihren Taten. Die Auswirkung auf die Öffentlichkeit ist desaströs. Weite Teile der Politik und Medien machen mit in diesem Spiel, wenn sie immer wieder vor Reichensteuern warnen, indem sie „die Flucht“ der Reichsten an die Wand malen, wohl wissend, dass weite Teile dieser Spezies längst permanent riesige Summen hinterziehen. Und die Justiz? Sie zeigt die bekannte Trägheit und von oben gesteuerte Überlastung.

    Hauptprofiteur des kriminellen Schwarzgeld-Verschubs ist der „Finanzplatz London“. …
    http://www.tantejolesch.at/tjtrue.php?bild=32mil.jpg&href1file=32mil

    Als Kommentar schreibt ein Bürger recht treffend:

    Es ist richtig, dass man mit dem hinterzogenen Geld tatsächlich die augenfälligsten Engpässe im Finanzwesen der westlichen Länder lösen könnte. Aber die privaten Eigner des amerikanischen Dollars (FED) und des britischen Eurodollars (City of London), denen vielfach größere ebenfalls unantastbare Vermögen gehören,
    sind mit dieser kleinen „Konkurrenz“ doch ganz zufrieden. Schließlich ziehen beide, was die Garantie des privaten Eigentums angeht, am selben Strang.

    Die Rothschild-Familie allein soll über 500.000 Milliarden (Billionen) Dollar an Vermögen verfügen, mit Schwerpunkt in der Industrie und Handel. Zahlen über den Status von Rockefeller, Morgan, Carnegie und den wenigen anderen, auch die Verflechtung der deutsch-britischen und der deutsch-niederländischen Krone mit ihnen sind kaum zu kriegen. Aber da ist so viel wirtschaftliche Macht versammelt, dass die Unterhaltung der formal demokratischen Staaten die reine Augenwischerei ist!

  7. Anmerkung

    Fx u.A.. .. Punkt 1 Anscheinend ist dir entgangen, daß es um Diebstahl an den Einkommensschwachen ( Folgen werden durchschlagen) und um die Erpressung ( Abpressung ) der Mittelschicht geht, bei gleichzeitiger Straffreiheit für white collar Berufsverbrecher.
    Punkt 2 kann gar nicht oft genug vor Augen gestellt werden. Eine Antwort darauf habe ich bisher nicht erhalten.
    Jeden Morgen stehen Milliarden von Menschen auf und arbeiten. Bis auf die virtuellen Schmarotzer, erschaffen die arbeitenden Menschen weder Luftgeld, noch Luftwerte und schon gar nicht Luftschulden, sondern anfassbare Realwerte. Jeden Tag erhöht sich der Realreichtum auf dem Planeten Erde durch die tätige Arbeitskraft von Milliarden von Menschen, selbst wenn jemand nur für sich selbst sorgt, fügt er hinzu. Der planetare Realreichtum erhöht sich durch die tätige Schaffenskraft,- ein Vorgang,der von den Eindimensionalen eindimensional mit dem Begriff Produktion belegt wird. Um bei dem Sprachmodus zu bleiben: Eine einzige Tagesproduktion des Planeten Erde wäre ausreichend, um Wohlstandsgefälle planetar signifikant zu nivellieren. Eine Woche hat 7 Tage, ein Jahr 365. Wo bleibt der Reichtum, der auf dem Planeten Erde erwirtschaftet wird ? Versuchen wir uns die Menge, der durch menschliche Schaffenskraft erschaffenen “ Dinge“, pro Jahr, einmal vorzustellen. Ich kann es nicht, ich habe nur eine Ahnung, daß es eine unvorstellbar große Menge sein muss. Und trotzdem herrscht angeblich Mangel. Stellen wir uns vor, daß von der „Produktion“ andauernd abgezweigt wird. Unbemerkt abgezogen, lassen sich mit dem beiseite Geschafften wahrscheinlich zwei, drei „Schlaraffenplaneten“ nebenbei mitversorgen. Existiert eine Funktion hinter der Funktion der UNO ? Wo leben wir hier eigentlich ? Was sind wir ?

  8. @ Fx

    Bist Du wirklich derart naiv, daß Du allen Ernstes glaubst, von einer Ausplünderung der Mittelschicht würden die sozial Schwachen profitieren? Schau doch nur nach Griechenland, wo sogar noch kleine Renten weiter gekürzt wurden, derweil von der „Länderrettung“ lediglich die Hochfinanz profitierte.

    Zudem bist Du in keiner Silbe auf meinen Hinweis eingegangen, daß es sich bei der „Finanzkrise“ um einen groß angelegten Raubzug der Hochfinanz handelt, mittels dessen die Völker ausgeplündert und letzten Endes versklavt werden sollen. Stattdessen beteiligst Du Dich lieber daran, die Mittelschicht gegen die Unterschicht auszuspielen, derweil sich die wirklich Reichen die Hände reiben.

    Ehrlich gesagt glaube ich in Deinem Fall eher nicht an Naivität. Ich gehe zwischenzeitlich davon aus, daß Du ein bezahlter Systemschreiberling bist. Du schürst den Sozialneid und ignorierst den Betrug durch die Hochfinanz. Ein sehr verachtenswertes Verhalten wie ich finde.

    1. @ HPS & Larry Summers
      dem kann ich mich nur anschliessen – wobei ich für „FX“ beinahe härtere Worte gewählt hätte… aber solche „Charaktere“ gibt´s halt leider überall…
      jo

  9. @Hans-Peter Schröder

    „Eine einzige Tagesproduktion des Planeten Erde wäre ausreichend, um Wohlstandsgefälle planetar signifikant zu nivellieren. Eine Woche hat 7 Tage, ein Jahr 365. Wo bleibt der Reichtum, der auf dem Planeten Erde erwirtschaftet wird ?“


    Dem kann ich mich nur anschließen lieber Hans-Peter Schröder und die Zahlen in obigem Kommentar von mir von 5. August 2012 um 15:35 sind sicherlich ebenfalls unvorstellbar hoch, aber das sind eben die Werte für die „wahrscheinlich zwei, drei “Schlaraffenplaneten”“, für die wir normalen Fleißigen alle täglich zu rackern haben! Und dieses „Problem“ durchzieht unser ganzes System wie ein Krebsgeschwür, bis der Patient tot ist!
    Zur Zeit findet man also immer wieder noch was, wo was zu holen ist, für etwas Zeitgewinn, aber das kann natürlich nicht gut gehen und ist nichts, was die Zukunft der Menschheit sichern kann, die Zukunft auch unserer Kinder und Kindeskinder.

  10. @FX
    Dein Nickname erinnert mich an eine Verstärkerserie von „Marshall“: Laut und verzerrt. Er ist zwar günstig, wird aber kaum noch verlangt.

  11. Gut, dann gibt es eben in gleicher Münze zurück…

    Was es hier für verwahrloste Umgangsformen gibt, ist wirklich erschreckend. Seid Ihr sozial und intellektuell so zurückgeblieben, dass Ihr keine themenorientiere Diskussion führen könnt, ohne den Gesprächspartner persönlich anzugreifen?

    Hier noch mal etwas Nachhilfe für die Panikmacher:

    „Es geht nicht um Omas Häuschen“

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/vermoegensteuer-spd-und-gruene-wollen-abgabe-ab-zwei-millionen-euro-a-848948.html

    1. @ FX
      Nach Lektüre Deines Links habe ich das Gefühl, übers Ziel hinausgeschossen zu sein und möchte mich dafür entschuldigen. Die harte Reaktion ist auf eine mittlerweile überreizte Gesamtlage zurückzuführen und soll ein „Wehret den Anfängen!“ darstellen, auch um klare Fronten zu schaffen.
      Wie tief die sicher stattfindende „Melkaktion“ in Wirklichkeit greifen wird, bleibt aber abzuwarten. Ich denke nicht, dass man die nun festgenagelten Immobilienbesitzer ungeschoren davonkommen lässt. Hoffentlich behältst Du mit Deiner Prognose recht und die Häuslebauer bis in den Mittelstand hinein bekommen keine Prügel zwischen die Beine geworfen.
      herzlich
      jo

  12. @nordlicht

    Ich spielte nie Marshall, war mir immer zu brutal. Hatte Anfangs eine Orange-Anlage, dann einen VOX AC30, später einen Session und schließlich den 100W Vollröhren-Combo von Laney – ein wahrer Traum.

  13. @jo

    Deine Reaktion spricht für Dich! Ich ziehe *virtuell* meinen Hut – solche menschliche Größe ist heute überaus selten.

    Da ich in den letzten Tagen eine vergleichbare Mail-Auseinandersetzung mit einem guten Freund hatte, greife ich hier auf mein (einvernehmliches) Resümee des Disputs zurück, das ich hier zitiere:

    „Ich denke, eine gute Grenze wäre (zumindest als gedanklicher Ansatz), von den Leute eine Anleihe zu erheben, die das Geld andernfalls in andere Geldanlagen stecken würden. Die Anleihe ist ja letztlich auch eine zurückzahlbare Geldanlage, nur eben unter Bedingungen, die der Allgemeinheit mehr Nutzen bringen. Und natürlich nur jenseits einer Grenze oberhalb von Lebensunterhalt, Altersvorsorge und Wohnraum.

    Ich finde es jedenfalls gut, dass darüber jetzt langsam mal ernsthaft diskutiert wird! Allerdings fände ich eine andere Art von Reichensteuer noch besser, v.a. eine saftige Börsenumsatzsteuer, weil die dort ansetzt, wo das Zinseszins-System besonders pervertiert ist. Aber dagegen fahren die mächtigen Globalisten leider besonders schwere Geschütze auf.“

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