Prinz Philips Ökofanatiker wollen Europas größtes Hüttenwerk schließen

Großwildjäger & „Naturschützer“ Prince Philip 2007 – Bild: Wikipedia

Danke an Christoph

Die grünen Fanatiker von Prinz Philips World Wildlife Fund (WWF) versuchen das größte Hüttenwerk Europas zu schließen, was nicht nur für das Leben zehntausender italienischer Arbeiter, sondern auch für das wirtschaftliche Potential Italiens und ganz Europas verheerend wäre.

Am 26.6. verfügten Staatsanwälte nach Beschwerden von Umweltschützern die Schließung des Hüttenwerks ILVA im italienischen Tarent (Taranto), einem der größten der Welt. Das Werk produziert mit fünf Hochöfen 10 Mio.t Stahl pro Jahr und hat strategische Bedeutung für die italienische Wirtschaft und den ganzen Mittelmeerraum.

Der WWF, dessen örtlicher Repräsentant die ursprüngliche Klage angestrengt hatte, kündigte an, sich dem Verfahren mit einer Zivilklage anzuschließen. Das Werk sei durch die Globalisierung ohnehin zum Untergang verurteilt und müsse auf andere Produktion umgestellt werden. Wenn die vom Gericht angeordnete Schließung Bestand hat, wird das Werk demontiert.

Arbeiter griffen sofort zum Mittel des Arbeitskampfes, der von den Belegschaften anderer ILVA-Werke in Genua und Novi Ligure unterstützt wird. Die Leiter des Werks, die derzeit unter Hausarrest stehen, haben gegen das Urteil Berufung eingelegt.

das ILVA-Werk in Tarent

Der Maschinen- und Anlagenbau, der wichtigste Industriezweig und größte Exporteur der italienischen Volkswirtschaft, würde durch eine Schließung des Werks ernsthaft in Mitleidenschaft gezogen, und Italien, das pro Jahr 28 Mio.t Stahl produziert, wäre zum ersten Mal gezwungen, Stahl im Ausland zu kaufen.

Die Kampagne des WWF zur Schließung des Werks begann 2005 unter seinem lokalen Repräsentanten, Alessandro Marescotti, der auch Gründer und Leiter der örtlichen Umweltgruppe Peacelink ist. Marescotti steht nach wie vor in vorderster Reihe der Schließungskampagne.

Von EIR interviewte Experten sagen, daß der „heiße“ Produktionsbereich alle Auflagen erfüllt und Probleme, wenn überhaupt, vom Rohstofflager kommen, von wo aus bei entsprechender Windlage Partikel in Wohngebiete geweht werden. Das ließe sich durch hohe Mauern verhindern. Es müsse vielleicht geprüft werden, ob Emissionen von einem der Koksöfen nicht den Vorschriften entsprechen, doch das ließe sich ohne eine Schließung des Werks lösen.

Am Vorabend der Anhörung für die Berufungsverhandlung kam es am 2.8. zu einer riesigen Demonstration gegen die Werksschließung. Angeführt wurde sie von den nationalen Vorsitzenden der drei größten Gewerkschaften und es nahmen an ihr alle ILVA-Arbeiter als auch weitere Mitbürger teil. Gestört wurde die Demonstration von einigen Dutzend Ökofaschisten, die unter dem Namen „Comitati di Base“ (Cobas) auftraten. Auch in Genua kam es zu einer Demonstration von ILVA-Arbeitern, bei der 12 riesige LKWs und 30 weitere Fahrzeuge den Stadtverkehr störten.

Das Zentrum der Stahlproduktion in Tarent ist nicht nur für die Wirtschaft des Mezzogiorno sehr wichtig – an ihm hängen 12.000 Arbeiter und ihre Familien und es ist Stahllieferant für die Wirtschaft Norditaliens – sondern auch für den dringend benötigten „Marshallplan für das Mittelmeergebiet“. Mit den Aktionen gegen das Stahlwerk zielt die Organisation des Prinzgemahls Ihrer Majestät, der WWF, auf eine empfindliche, für ganz Italien wichtige Wirtschaftseinrichtung und das im Zusammenhang ihres selbsterklärten Ziels der Deindustrialisierung und Entvölkerung der Welt auf 1 Mrd. oder weniger Menschen.

Quelle: Schiller-Institut, Strategic Newsletter 32/33, 2012

Kommentar: O-Ton Prinz Phillip (sinngemäß): „Wenn ich nochmals auf die Welt komme, würde ich gern ein tödliches Virus sein!“


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