Archiv für den Monat: August 2012

Umgestaltung der Welt – Wochenschau, Folge 42

erschienen bei chartophylakeion tou polemou

Themen sind diesmal Syrien inkl. Chemiewaffen, der Wahabismus in Russland (Nordkaukasus und Wolgagebiet), Ägypten sowie – zurück in Syrien – die erbarmungslose Terrorgruppe Al-Humurun, die in den Kampf gegen „das Regime“ einsteigt.


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Transkript des Filmes

zu LESEN bei chartophylakeion tou polemou

Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien

erschienen bei denkbonus

Aus aktuellem Anlass:

Freidenker-Brief Nr. 3/2012 vom 28. August 2012

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Das „Frankfurter Solidaritätskomitee für Syrien“ ruft zu einer Demonstration unter dem Motto „Stoppt den Krieg – Hände weg von Syrien“ am Samstag, dem 1. September 2012, dem diesjährigen Antikriegstag, in Frankfurt am Main auf.

Zweck der Demonstration ist es, ein Ende der völkerrechtswidrigen aggressiven Einmischung der USA und anderer NATO-Mitgliedsstaaten sowie arabischer Monarchien in Syrien zu fordern und der in westlichen Ländern weit verbreiteten falschen Auffassung entgegenzutreten, dass es sich bei dem Krieg in Syrien um einen Bürgerkrieg oder einen „Volksaufstand“ gegen Präsident Baschar al-Assad handele. Die Demonstranten wollen der Öffentlichkeit die Wahrheit zu Gehör bringen, dass durch die Einschleusung ausländischer Terrorbanden nach Syrien, die von antisyrischen Medien verharmlosend wie unzutreffend als Kämpfer der inneren Opposition bezeichnet werden, Staat und Gesellschaft destabilisiert und religiöse Zwietracht gesät werden soll, dass jedoch der größte Teil des syrischen Volkes zur Abwehr dieser Aggression und zur Verteidigung eines modernen, säkularen Staates auf der Seite der offiziellen Staats- und Sicherheitsorgane steht.

Breites Teilnehmerspektrum erwartet

WICHTIG zu Syrien: Massenvernichtungswaffen der NATO

erschienen bei „Hinter der Fichte“

Nachdem das libysche Schnittmuster der NATO im Krieg gegen Syrien versagt hatte, begannen die NATO-Anführer wie der Drohnen-Mörder Obama allmählich von „Assads Massenvernichtungswaffen“ zu reden

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In verzweifelter Wut über ihr Scheitern in Syrien, greift die NATO nun sogar auf die primitivste aller Kriegslügen, die a la Irak, zurück. Wie in Irak, Afghanistan und Libyen gehabt, stimmen erst die Briten in die NATO-Lügen ein. Dann nimmt Sarkozy 2.0, Hollande, der von den Konzern- und Staatsmedien von BILD bis SPIEGEL rotzfrech als „Sozialist“ und „links“ verkauft wird, den Staffelstab auf und droht Syrien mit einem Militärschlag.
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Nicht nur Deutschland braucht Gleiwitz
Bekannterweise finanziert auch Deutschland aus Steuergeldern skrupellos Terroristen.In Deutschland – wie in anderen Ländern auch – sieht sich die herrschende Riege aber einem wachsenden Unmut im mitdenkenden Teil der Bevölkerung selbst im konservativen Lager gegenüber (s. FAZ „Lesermeinungen“).  Auch wenn die Konzern- und Staatsmedien dies freilich nicht zugeben; die deutsche Politik ist sich dessen durchaus bewusst. Darum muss man zur Zeit in der untersten Schublade – im Mißfelder-Untergrund – suchen, um jemanden zu finden, der sich der Kriegspolemik anschließt. Das ist kein Grund zum Aufatmen. Es bedeutet lediglich, dass die NATO an einem „Gleiwitz 2012“ basteln muss, um die Schafherde ins Gatter zu treiben. Und sie tut es.
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Chemische Waffen für Terroristen
Wie dieses Video zeigt:

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„Quellen vom Golf und aus Jordanien bestätigen, dass eine saudische Firma kürzlich 1.800 gewöhnliche Fahrzeuge vorbereitet hat, um daraus Ambulanzen und Truppenfahrzeuge zu machen und sie nach Syrien zu schicken. Wofür?
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Montags, halb elf in Deutschland…

von John Schacher

… klingelte es Sturm an meiner Tür, vor der zwei Beamte der Kriminalpolizei Stellung bezogen hatten, wie sich gleich darauf herausstellte. Die Beamten velangten Einlass, worauf ich aber erst wissen wollte, wegen welches „Deliktes“. Sie präsentierten einen bereits am 11. Juli 2012 ausgestellten Durch- suchungsbefehl, der sich wie erwartet auf einen „Richard Wilhelm von Neutitschein“ bezog.

Widerwillig musste ich die Staatsmacht gewähren lassen. Vorab bleibt hier zu sagen, dass die beiden Beamten ihrem Auftrag sehr freundlich und professionell nachkamen. Folgende „Gründe“ waren dem Durchsuchungsbeschluss zugrunde gelegt worden:

„Am 29.02.2012 gegen 14.31 Uhr übersandte der Beschuldigte vermutlich von seiner Wohnung in 86759 Wechingen, Bürgstrasse 3 aus ohne Aufforderung eine mail an Prof. Dr. Dieter Stammler (Mailadresse: dieter.stammler@gmx.de), in welcher der Beschuldigte unter dem Pseudonym Richard Wilhelm von Neutitschein einen Beitrag aus dem Julius-Hensel-Blog  (http://julius-hensel.ch/2012/02/holocaustleugnung bald nicht mehr strafbar) veröffentlichte. In diesem Artikel erfolgte durch den Beschuldigten der Hinweis, dass der Holocaust nicht geleugnet werden könne, da er zu keiner Zeit stattgefunden habe und dass die Bundesrepublik Deutschland dies verheimliche und daher alle Andersdenkenden verurteile.

Dabei war dem Beschuldigten bekannt, dass sehr wohl im sog. Dritten Reich massenhaft jüdische Mitbürger hingerichtet wurden, wobei es sich um eine nach Art. 6, Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches strafbare Handlung handelte.

Dies ist strafbar als Volksverhetzung gemäß §130 Abs. 3 StGB….

… Die angeordneten Maßnahmen stehen in angemessenem Verhältnis zur Schwere der Tat und zur Stärke des Tatverdachts und sind für die Ermittlungen notwendig. Soweit auf Kommunikationsverbindungsdaten zugegriffen wird, gilt dies auch im Bezug auf das informationelle Selbstbestimmungsrecht des Beschuldigten.

Es ist zu vermuten, dass die Durchsuchung zum Auffinden der Gegenstände führen wird.

Soweit der von Frau Richterin K. am Augsburger Amtsgericht ausgefertigte und nicht unterschriebene Schriftsatz, aus dem schon die Unsinnigkeit der ganzen Aktion hervorgeht.

Bei näherer Betrachtung des zugrundeliegenden Artikels wird der geneigte Leser allerdings keine auch nur ansatzweise Leugnung irgendwelcher Sachverhalte finden können, da diese (die Leugnung) nicht stattgefunden hat. Zudem handelt es sich nicht einmal um einen der teilweise sehr kritischen „RiWi“-Artikel, sondern um einen sehr gemäßigten, sachlichen und mit dem nötigen Abstand zur Sache verfassten Beitrag von armeeverkauf, den zu lesen sich wirklich lohnt.

Wie es nun mit dem Blog weitergehen wird, steht noch etwas in den Sternen, da neben fehlender Computeranlage nun auch die Kosten für anwaltliche Vertretung und evtl. noch eine Geldstrafe im Raum stehen. Da der Blog keine Einnahmen erzeugt, sondern nur Kosten verursacht und ich über kein ausreichendes Privatvermögen verfüge, ist derzeit unklar, ob ich unter dieser finanziellen Belastung den Blog weiter betreuen kann. Unterstützung der Leserschaft via

paypal: webmaster@julius-hensel.ch

wäre toll. Als Verwendungszweck bitte „Spende Hensel-Blog“ angeben. Für jede Zuwendung möchte ich mich schon vorab herzlich bedanken. Hoffentlich kommt es in unserem Land bald zu einer Änderung, die solch kindische Revanche-Aktionen nicht mehr zulässt. Zielführend war das Ganze für „Vater Staat“ jedenfalls nicht. Zum Schluss möchte ich den Lesern den betreffenden Artikel nochmals ans Herz legen, da dieser immer noch online ist.

Wenn man es genau betrachtet, hat sich die Staatsgewalt genau jenen Hensel-Beitrag herausgefischt, der maßvoll, aber in aller Deutlichkeit die Unrechtmäßigkeit bundesdeutschen Vorgehens hinsichtlich der Vorgaben der internationalen Menschenrechtskonvention herausstellt. Da dies mit Macht- und Kontrollverlust für die BRD-GmbH verbunden ist, erfolgte die beschriebene Reaktion.

Für mich als Herausgeber enthielt der Text beim Kontrollesen jedenfalls keinerlei Ecken oder Kanten, die rechtliche Konsequenzen erlauben würden. Wenn Ihnen hierzu etwas auffallen oder aufstoßen sollte, bitte ich um Bescheid… Das Gleiche gilt für die Texte von Gerhard Ittner, der immer noch in portugiesischer Auslieferungshaft sitzt und dessen jüngster Brief schon teilweise auf dem beschlagnahmten Rechner erfasst war… Schliesslich und endlich nochmals ein Statement: Ich bin weder rechtsextrem noch „Neonazi“, sehe mich durch das Verhalten der BRD-GmbH jedoch stark motiviert, dem zweifelsohne meinungsverfolgten Gerhard Ittner weiterhin eine Plattform zur „persönlichen Meinungsäußerung“ anzubieten.