Libyen: wo nichts mehr klappt…

von John Schacher

Mehr Wahrheiten über die imperialistische Agression gegen Libyen: Obama, Camerón, Sarkozy und Konsorten boten dem libyschen Führer Muammar al Quadhafi 10 Milliarden Dollar für seinen Rückzug von der Regierung sowie einen Zufluchtsort im Norden der Türkei. Er hätte mit Gefolgsleuten seiner Wahl gehen können und für die Sicherheit wäre garantiert worden. „Brother Leader“ Quadhafi wies dies entschlossen zurück und antwortete, dass er Libyen nicht verlassen und bis zum letzten Blutstropfen verteidigen würde.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind etwas zwei Millionen Libyer aus ihrem Heimatland geflüchtet, um nicht von den Agressoren ermordet zu werden:
  • Tunesien: etwa 600.000 libysche Flüchtlinge
  • Ägypten: etwa 1.200.000 libysche Flüchtlinge
  • Algerien: etwa 60.000 libysche Flüchtlinge
  • Niger: etwa 60.000 libysche Flüchtlinge
Weitere libysche Flüchtlinge befinden sich in anderen Ländern von Europa, Südamerika und Afrika.
.
Kufra: am Donnerstag kam es zu schweren Gefechten, resultierend in 14 toten NATO-NTC-Söldnern und etwa 20 verletzten Zivilisten.
Aktuell bewegen sich „Söldner-Rebellen“ des Batallions “17. Februar“ in  Richtung der Stadt Kufra, um dem NATO-NTC-Heer zur Hilfe zu kommen.
.
Tarhouna: “Rebellen” des NATO-NTC zerstörten die Trafostation der Straße Salam Tarhouna, was einen Stromausfall für die ganze Region zur Folge hatte.
.
Östliches Libyen: Stromausfall in Ostlibyen, das ganze Netz von Brega bis Tobruk fiel über mehr als 12 Stunden aus…
.
Offener Raub, während die Menschen vor Hunger sterben: die „Bank für wirtschaftliche Entwicklung“ in Libyen akzeptiert das Angebot der katarischen Nationalbank über den Kauf von 49% ihrer Aktien gegen einen Betrag von 170 Millionen Dinar. Die Libyer sind darüber sehr verärgert und wünschen sich immer vernehmlicher die Rückkehr zur Jamahiriya.
.
Karimiya: Ein Großbrand in der Gegend von Karimiya vernichtete ein Öllager der nationalen Ölgesellschaft.
.
Benghazi: einer der Kommandanten des NATO-NTC-„Rebellen“-Heeres von 2011, General Mohammed Hediya, wurde ermordet. Erst 24 Stunden vorher hatten die Mafiosos des NTC die Macht an eine andere Mafiabande übergeben.
Verwundete “Rebellen”-Terroristen, welche erst die NATO hereingerufen und dann Libyen zerstört und den Führer ermordet hatten, sitzen jetzt seit 2 Tagen vor dem Eingang des Tibesti-Hotels und demonstrieren.
.
Eine Versammlung unter dem Vorsitz des Verräters Mustafa Abdul Jalil, dem Beisitz verschiedener Verräter aus der Stadt Tarhouna und dem lokalen Rat von Tarhouna endete mit dem Beschluss, der Al-Qaeda mit der Hilfe von Misrata-Truppen den Eintritt nach Bani Walid zu öffnen. Dazu wurden mehr als 100 Fahrzeuge bereitgestellt.
.
Tripolis: die unschuldigen Gefangenen im Ain Zara-Gefängnis haben bei einem Fluchtversuch die Wachen mit Maschinenpistolen angegriffen. Das Gefängnis brennt und ist derzeit umzingelt. Unter den Gefangenen sind leider sehr viele Tote und Verwundete zu beklagen.

Ein junger Libyer vom Warfalla-Stamm wurde von den Söldner-„Rebellen“  des Batallion „28. Mai“ ermordet. Hintergrund war der Diebstahl seines Autos.
.
die herausgeworfene Abgeordnete Elmesallati

Demokratie in Libyen: eine unverschleierte Frau hat im Parlament zu Protesten geführt, was in ihrem Hinauswurf bei der Machtübergabe gipfelte. Frauenrechte ade´.

Ein Gruppe bewaffneter Männer versuchten den Journalisten und Direktor der Zeitung Korina, Mesbah Awami Dohra, in der Region Trípolis zu entführen. Durch die Hilfe junger Leute der Gegend, die ihm zur Flucht verhalfen, konnte dies gottlob verhindert werden.
.
Souk Jomoa: Gestern wurde das Haus der Verräters und „Rebellenführers“ Tahar verbrannt.
.
Die Banditen des NATO-NTC versuchen ihr Gesicht vom Genozid reinzuwaschen: Mohammed Magarief wurde als neuer Präsident von Libyen eingesetzt. Dieser feige Verräter war über 20 Jahre lang im US-Exil. Man geht davon aus, dass die CIA seine Ernennung bei der fanatischen Muslimbruderschaft durchgesetzt hat.
.
Das Ministerium für höhere Bildung des NTC hat nur die Entsendung weniger Studenten ins Ausland genehmigt, für deren Ausbildung der Staat aufkommt. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Kinder von NTC-Mitgliedern wie die Tochter der Bildungsministerin, die nach den USA geschickt wird, die Tochter von General Khalifa (nach USA) sowie die Tochter von Mahmud Jibril, die nach Deutschland gehen wird.
.
Der Journalist und Verräter Suleiman Douga, der die Quadhafi-Familie schwer betrogen und an der Verschwörung gegen die Jamhiriya teilgenommen hatte, hat aktuell die Auswahl der Botschafter und Konsule Libyens sowie die Auswahl der Auslandsstudenten scharf kritisiert. Er äusserte dies auf seiner Facebook-Seite als gravierende Mißstände und hat damit zumindest das „Image des NTC“ ins rechte Licht gerückt.
.
ermordeter Pilot: Hamza Saleh Almismari

Der libysche Pilot Hamza Saleh ist von eine Bande „Rebellen“ in Tripolis entführt, gefoltert und schließlich vor seiner Familie ermordet worden. Danach wurde noch sein Bruder Ibrahim entführt. Die Motive sind unbekannt (Drogenschmuggel?)

.
Mit schweren Waffen ausgestattete “Rebellen” versperren wieder einmal die Strasse zum internationalen Flughafen. Vorher hatten sie in Souk Jomoa ein Mitglied einer Warfalla-Familie entführt, nachdem sie zuerst einen 70jährigen Vater, seine 65jährige Frau, deren Sohn getötet und eine Enkelin verletzt hatten.
.
Spanien-Libyen: die spanische Regierung setzte dem NATO-NTC ein Ultimatum bis zum 14. August, um alle Hotels von verletzten Libyern zu räumen, da die Rechnungen nicht beglichen worden sind. Zur Erinnerung: bereits vor einem Monat war die Betreuung der Intensivfälle ausgesetzt worden.
.
Jadida: der Terrorist Walid Souissi wurde vom Grünen Widerstand in Jadida getötet.
.
Zawia: in der Stadt wurde eine Frau von einem in ihr Haus einschlagenden Sprengkörper getötet, der sogar ihr vor dem Haus geparktes Auto völlig zerstörte.
Kampfflugzeuge überfliegen derzeit die Ölplattform.
.

Quelle: libia-sos

18 Gedanken zu „Libyen: wo nichts mehr klappt…

  1. Danke für den Bericht, der Faden zieht sich am Mittelmeer immer weiter zu den Prognosen einer Kolonialen Welt unter USA und ISAREL, neben der Krone und Frankreich!
    Ich hoffe nur, das es Dir gut geht und Du noch kannst!
    Glück Auf, meine Heimat und ich habe Dich gepostet bei facebook!

    1. @ Senatssekretär
      Dankeschön, mir gehts recht gut, kann nicht klagen. Kommt nicht mehr viel aus Libyen, deshalb schreibe ich so selten. Alles Gute auch Dir! Glück auf!

  2. So sieht sie also aus, die friedliche und demokratische Erneuerung in Libyen, wie uns tagtest, german-canadian, freier westen, achmed hasim, kim buch und die ganzen anderen Hasbara-Trolle der zionistischen Wochenschau, seit Monaten weismachen wollen.
    Danke dafür.

    !!!IRONIE AUS!!!

    mfG, oschasieber

  3. Die „herausgeworfene Abgeordnete Elmesallati“ kriegt von mir keine Punkte. Sicherlich konnte man bei Gaddafi ohne Kopfbedeckung in der Öffentlichkeit auftretenen. Dennoch entspricht das nicht der Religion und den Gepflogenheiten ihres Heimatlandes, auch dem tradierten Christentum entspricht das nicht.

    Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Frauen eine Kopfbedeckung trugen, sonst wären ja wohl mehrere rausgeschmissen worden. So scheint mir das Vermeiden der Kopfbedeckung eher eine Provokation zu sein.

    Was nun will sie mit dieser Provokation bezwecken? Dass es so wird wie bei uns im dekandenten Westen, wo die Frauen wie Nutten rumlaufen, um möglichst schnell Männer zu betören, ein Konkubinat zu erschleichen und Kinder zu verhüten bzw. entstandene per Abtreibung ermorden zu lassen?

    Meine Kritik mag überzogen wirken, da man ja ohne Kopfbedeckung noch wirklich nicht wie ein Hure daherkommt. Dennoch ist dies der Anfang der Dekadenz. Keine Muttergottesstatue ist ohne Schleier dargestellt. Bei uns trugen die Frauen vor Jahrhunderten auch eine Kopfbedeckung, bei der Arbeit meist ein Kopftuch (meine Schwägerin trägt es heute noch), bei Festlichkeiten Hüte oder Schleier. Letzterer wirkt übrigens sehr weiblich.

    Die Kopfbedeckung wurde zuerst abgeschafft, dann trugen die Frauen Hosen und jetzt laufen sie wie Nutten rum.

    1. @ Martin
      sollte man das nicht einfach den Frauen selbst überlassen, wie sie sich kleiden wollen?
      Was hältst Du von Demokratie, persönlicher Entfaltung und Menschenrechten?
      Mit so einer Einstellung kann man nur zur Auswanderung nach Saudi-Arabien raten… ein Paradies für komplexbehaftete Feiglinge, die Angst vor Frauen haben…

  4. @jo: Zu Frage 1:

    Ja, aber innerhalb der gegebenen Regeln bzw. Gepflogenheiten. Ich bin z.B. dagegen, dass man im Deutschen Bundestag in Jeans und T-Shirt herumläuft, wie dies einst unser Joschka tat, als er noch zu wenig Macht besaß und seine Verbrechen durch Steinewerfen auf Menschen kundzutun pflegte. Man sollte sich eben an Gepflogenheiten halten, die eine Gesellschaft zusammenhalten und nicht provokativ dagegen agieren.

    Wenn du auf den Wiener Opernball gehst, musst du dich auch an die dort geltende Kleiderordnung halten. (Natürlich kann man die abschaffen, aber dann interessiert sich halt auch keiner mehr für den Opernball.) Und der Regierung eines Landes sollte man mehr Respekt entgegen bringen als so einem Freizeitvergnügen.

    Im sakralen Bereich spricht man von der Häresie der Formlosigkeit. So erlaubt man eben einem Priester nicht, in der Straßenkleidung die Heilige Messe zu feiern. Macht dies einer, wie sollte da der Christgläubige noch ernsthaft glauben, dass es sich hier um ein heiliges Opfer handelt. Die Kleidung ist nun mal das, was den ersten Eindruck hinterlässt, sie verrät schon einen Großteil der inneren Einstellung zu einer Sache.

    Und wer sich bei einer Regierung nicht an den Kleiderkonsens des Heimatlandes hält, vermittelt den sicherlich völlig korrekten Eindruck, dass ihm die Gebräuche der Heimat egal sind, mehr noch, dass er seine Heimat an diejenigen verkaufen will, deren Kleiderordnung er befolgt, in diesem Fall an den Westen mit seinen humanitären Aktionen und Engelmachern. In der Kleiderordnung ließe sich so mancher Verräter erkennen.

    Zu Frage 2a:

    Von der Demokratie (démos = Abteilung, kommt von daíomai, bayrisch: i dai, deutsch: ich teile; kratéo = ich herrsche) halte ich genauso viel wie von denjenigen, die sie uns, den Irakern, den Libyern und so vielen anderen Staaten hergebombt haben, um uns vor einem Kaiser, der den Kindern die Hände abhackt, einem Diktator wie Hitler, der sechs Millionen Juden vergast hat, oder Saddam, der zu viel mit Atombomben-Basteln beschäftigt war, oder Gaddafi, der sein eigenes Volk zusammengeschossen hat, zu befreien.

    Natürlich ging es dem Imperium nie darum, es den Menschen des befreiten Landes besser als zuvor gehen zu lassen; war ja immer das Gegenteil der Fall. Es ging schlicht und einfach darum, sie unter ihre Knute zu bekommen. Weil sich aber Letzteres nicht so gut verkaufen lässt, müssen sie eben ihre Abteilungen, die sie mittels ihrer Logenbrüder lenken, als Maske vorschicken. Ihre Medien sorgen dann dafür, dass sich das Volk in diese Abteilungen einreiht, indem sie uns sagen, welche Abteilungen ihrem Macht- und Versklavungsstreben entsprechen und welche nicht (das sind RAF-Linksaußen-Terroristen…, das sind Naaaaazis, uuuuh, Angst, …).

    Ein aufrechter König dagegen herrscht ohne Maske, er hat es nicht nötig, seine Gesichtszüge hinter Abteilungen zu verschanzen; er steht zu seiner Sache, wie es unsere Kaiser taten, wie es unser Papst tut, wie es Gaddafi tat. Damit der vom Papst gesalbte Herrscher die richtigen Entscheidungen trifft, soll das Volk für ihn beten. So die Idealvorstellung.

    Andreas Clauss würde sich nie dem Mob unterwerfen. Er sagt, die Staatsform, in der die Menschen am glücklichsten waren, war die Tyrannís (im Griechischen auf der letzten Silbe betont, deutsch betont man es meist den lateinischen Betonungsregeln entsprechend auf der vorletzten) im griechischen Sizilien. Wieso? Weil der Týrannos ohne Leibwächter mitten unter den Menschen lebte (wie einst Gaddafi) und unumschränkt allein herrschte, ohne Streiterei und Parteiengezänk. Die Tyrannís war zudem auch die sicherste Staatsform, die nie zu einer Schreckensherrschaft ausarten konnte. Denn passt dir der Týrannos nicht, gehst zu ihm hin, sagst Grüßgott (falls du einen Anstand hast) und stößt ihm den Dolch hinein. Daher der berühmte Tyrannenmord. Den Römern, die nach der Vertreibung ihrer Könige mit ihrer Streit- und Volksumschmeichelungs-Republik anscheinend nicht klar kamen, fiel wohl nichts Besseres ein, als den sizilianischen Idealstaat, die Tyrannís, schlecht zu reden, damit ihre von Bürgerkriegen zerfressene Republik besser dastand. So wurde die Tyrannei zum Gegenteil von dem, was sie war, nämlich zum Inbegriff der Schreckensherrschaft.

    Kommen wir nun zum Problem der Laokratie (laós = Laie, Leute, also Volk), die du wahrscheinlich mit „Demokratie“ gemeint hast. Vereinbaren wir doch, dass jeder Laie den gleichen Anteil an Elektrokabeln, Glasfasern usw. zu verlegen hat. Na, was würde da raus kommen. Nichts natürlich, so was lässt man die Fachleute machen. Und ebenso ist es beim Herrschen. Auch Herrschen muss gelernt sein, und wenn derjenige herrscht, der nach der Arbeit noch Kindergeschrei zu ertragen hat, dann kommt ebenso nichts dabei heraus. Wenn wir nun die Grausamkeit einer Tyrannís, erdolcht zu werden, verhindern wollen, könnte man bei einer Monarchie die Möglichkeit eines Widerspruchrechts samt Gegenentwurf einführen. Denn obwohl das Volk fürs Herrschen keine Zeit hat, würde es dennoch merken, wenn „was nicht mehr stimmt“ (wie z.B jetzt), sowie ein Laie merkt, dass Windows Vista ein Flop war, ohne was von Computern zu verstehen. Das wäre nun Monarchie vermengt mit ein wenig Laokratie. In diesem Entwurf hätte das Volk schon wesentlich mehr zu sagen als bei dem, was uns das Imperium gebracht hat. Es könnte jederzeit den König absetzen oder einen seiner Entwürfe blockieren, jederzeit, nicht erst nach vierjährigem Fortschreiten der Versklavung. (Das Widerspruchsrecht kann man übrigens auch hierarchisch aufbauen.) Ich frage mich nur, ob das englische Volk jemals seine Queen abwählen würde.

    Zu Frage 2b)

    Dass sich der Mensch persönlich entfalten soll, ist ja gerade sein Hauptzweck. Dazu sind wir doch geschaffen. „Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott“, ist mein Lieblingssatz aus der Bibel. Was also wolltest du mit dieser Frage bezwecken? Hast du etwa die Meinung, dass sich eine Frau nur selbst entfalten kann, wenn sie ihre Reize wie ein Freudenmädchen der Öffentlichkeit preisgibt? Und dass ich dieser deiner Meinung zustimmen müsse, wenn ich der Selbstentfaltung des Menschen beipflichte. Nein, dieser Meinung muss ich nicht zustimmen. Vielleicht täte dir mal ein Kreuznet-Artikel gut:
    http://www.kreuz.net/article.14449.html
    Dort bezeichnet eine türkische Prostituierte ihren „photographischen Prostitutionsversuch“ als „totalen Befreiungsschlag“. Nicht dass ich das Ablegen eines Kopftuches als Prostitution bezeichnen will, ich schöpfe hier aber dennoch den Verdacht, dass es sich dabei um einen Affront gegen die Gepflogenheiten ihrer Religion und ihrer Heimat handelt, ein Affront zugunsten der westlichen Dekadenz, ein Verrat ihrer Heimat also.

    Die Realität ist, dass bei uns im Westen jedes dritte Kind, in Russland womöglich bereits jedes zweite Kind, vor der Geburt ermordet wird, und das ist auf unsere verkommene Sexualmoral und Frühsexualisierung zurückzuführen. Dies alles, Frühsexualisierung, sexuelle Freizügigkeit bis hin zu Pille und Abtreibungsmord, stammt ja alles von den Feministinnen, deren bereitwilliger Handlanger du nun bist.

    Pater Pio, der 50 Jahre die Wundmale Christi trug, hat sogar jede Frau in Hosen (was noch gar nicht so nuttenhaft aussieht), sogar wenn sie einen Mantel darüber gehängt hat, aus der Kirche verwiesen. Er war ein Heiliger. Ja, warum hat er das gemacht? Weil er will, dass wir alle heilig werden und in den Himmel kommen. Es gehört sich nun mal nicht, seine Reize öffentlich zur Schau zu stellen, um den Mann zur Sünde zu verführen. Wir sollen doch alle ein heiliges Leben führen.

    Ein Mensch kann sich nicht persönlich entfalten, wenn er zu sehr triebgeleitet ist. Ein solcher Mensch ist geistig versklavt. Warum überlässt es unsere Gesellschaft dem Mann nicht selbst, wenn er sich dem Sexualtrieb aussetzen will? Kaum geht er auf die Straße, sieht er schon zwei drei Freudenmädchen, die ihm innerlich sagen: „Gell, mit mir würdest gern, darfst aber nicht.“ Vielleicht ist das jetzt übertrieben ausgedrückt, du weißt aber, was ich meine. Es ist der persönlichen Entfaltung nicht dienlich, wenn einem andauernd geistig wenig erhebende, nie erfüllbare Angebote gemacht werden, um die er gar nicht gebeten hat.

    Zu Frage 2c):

    „Menschenrechte“? Soll ich jetzt die alle aufzählen? Ich bleibe mal beim wichtigsten: das Recht auf Leben. Nicht ist ein Menschenrecht der Abtreibungsmord, da dieser mit erstgenanntem kollidiert. Doch das sollte doch auch erst vor wenigen Jahren als Menschenrecht eingeführt werden. Wäre es auch, wenn sich der Vatikan nicht gewehrt hätte.

    Zu 3): deine letzte Feststellung:

    Ich zitiere dich: „Mit so einer Einstellung kann man nur zur Auswanderung nach Saudi-Arabien raten… ein Paradies für komplexbehaftete Feiglinge, die Angst vor Frauen haben…“

    Hier verlässt du die Ebene des gegenseitigen Respekts und begibst dich auf die Fährte des Hasses. Meine Väter haben mir ein Land erarbeitet, wo es aufgrund der tradierten wahren katholischen Religion tiefe innere Zufriedenheit und Moral gab. „Schämt sich die nicht?“, ist so ein typischer Satz, den ich als Bub noch hören durfte, als meine Eltern den Minirock verurteilten. Die wussten noch, was sich gehört. Nun hat uns das Imperium mittels amerikanischer Spielfilme (die ja laut Diktat gesendet werden mussten) ganz gezielt diese erhebende Moral weggenommen, doch anstatt diesen Eingriff in unsere gesunde Moral zu verurteilen, schlägst du mir vor, zu den sunnitischen Hurenhaltern Saudi-Arabiens auszuwandern. Da ich Hass nicht mit Hass beantworte, gibt es hier Zurückhassen. Nur soviel noch: Wir in Bayern haben die hübschesten Mädel. Unser Volk ist stark genug, dem amerikanischen Sex-Terrorismus ganz alleine zu entgehen. Aber es dauert alles seine Zeit. Unsere Mädels ziehen bei jedem Volksfest bereits wieder ihre Dirndl an. Das ist eine Erhebung für die Seele, wenn die Kleider auch teils zu stark ausgeschnitten und meist noch ohne Kopftracht sind. Und deswegen kommen alle Touristen zu uns. Die Besucher des Oktoberfests sind Teil des Festes geworden, bemerkte mal Ude der Jude. Du siehst also, dass der unbändige Wille unseres Volkes wieder ein Pflänzchen des Aufblühens der Moral gesät hat. Und da soll ich zu den sunnitischen Fettwanzen mit Hurenharem auswandern! Nie im Leben! Warum glaubst du, dass nach Irlmaier wir Bayern vom dritten Weltkrieg verschont werden? Das ist kein Zufall. Und die anschließende dreitägige Finsternis überlebt keiner, der seinen Glauben inclusive Moral abgelegt hat. „Wer das Kreuz wegwirft, hat verspielt“, so Irlmaier.

    Dein Hass erreicht den Höhepunkt, wenn du dich der Masche der Feministinnen bedienst, die die moralisch noch nicht Verkommenen als „komplexbehaftete Feiglinge bezeichnen, die vor Frauen Angst hätten“. Ich lass das als Ganzes unkommentiert. Von unseren hübschen Mädels in Dirndl hab ich ja bereits gesprochen. Nur soviel: Hinsichtlich Holocaust hattest du mal festgestellt, dass es mehr Mut erfordert, ihn zu hinterfragen, als ihn zu bekennen. Nun, was ist heute mutiger, zur katholischen Moral zu stehen oder sich in der vom Imperium inthronisierten „Hure Babylon“ zu suhlen. Wer also ist der Feigling?

    1. Hallo Martin,
      danke für Deine ausführliche Stellungsnahme. Dein Standpunkt ist ein extrem konservativ katholischer, was insoweit erträglich ist, als man diese Sicht der Dinge mit sich selbst abmacht und lebt. Geradezu unverzeihlich ist es aber, dies von seinen Mitmenschen zu verlangen! (Jesus: „euren Frieden lass ich euch, meinen geb ich dazu…“) Mit der uns heute vorliegenden Klarheit bzgl. der Entstehung des teufelsanbeterischen „Alten Testaments“ sowie der klar auf Unterwerfung und passiver Duldung ausgelegten „frohen paulinischen Botschaft“ will ich nichts mehr zu tun haben, da ich dann Lügen leben würde (Jesus: …“werden viele kommen und sagen in meinem Namen zu sprechen – glaubet ihnen nicht!“). Nach 40 Jahren (davon mehr als 20 Organist…) ist der Groschen hier gefallen. Endgültig. Aber ohne dabei den Glauben an die Botschaft Jesu zu verlieren.

      Was meine Empfehlung für Saudi-Arabien angeht, kann ich keine Beleidigung feststellen, sondern sehe meinen Rat hier als faktisch zutreffend an. Sind doch (nur) dort die Verhältnisse rund um Frauenkleidung exakt wie gewünscht.

      Die Argumentation mit dem Dirndl ist absolut nicht schlüssig: alles läuft doch genauso nur auf den Blick in den Ausschnitt hinaus. „Holz vor der Hüttn“, „stramme Wadeln“, und andere unbedeckte Teile des Frauenkörpers („hoch den Rock“) sind auch hier Hauptaugenmerk. Dabei spielt es doch gar keine Rolle, ob ein Mädel ihren Po ins Gefecht führt, lange Beine, schönen Busen, rote Lippen oder tolle Haare. Man zeigt halt, was man hat…
      Wer einen Sinn für Schönheit bei Frauen besitzt, wird durch jede Verpackung hindurch fündig. Und somit genauso endzeitmässig abgelenkt wie beschrieben. Vielleicht noch mehr, weil man sich alle möglichen Varianten eines bedeckten KÖrpers vorstellt.
      Insofern hat sich auch durch die amerikanisierten (?) Bekleidungssitten dieser Tage nichts, aber auch gar nichts geändert. Abgesehen davon kommt die Mode aus Mailand, Paris und London… Ich stelle mir gerade vor, welche Reaktion eine Liegewiese voller Bikinis bei Dir auslöst…
      Personen, die sich durch ihre eigenen lüsternen Gedanken behindert fühlen und andere dafür verantwortlich machen wollen, gibt es leider zu allen Zeiten… die katholische Kirche ist voll davon und sorgt mit dem Zölibat für maximale Verklemmung.
      Statt sich über die Schönheit/Sexyness einer Frau zu freuen und sich dabei als Mann selbst zu disziplinieren, will man solch einem Reiz nicht ausgesetzt sein… sehr schwach finde ich… Männer mit freiem Oberkörper und engem Badeslip sind aber ok, oder?

      In einem Punkt hast Du allerdings völlig recht: Abtreibungen sind das Letzte. Abtreibungen sind abscheulicher Mord. Abtreibungen haben aber nichts mit der Kleidung zu tun, sondern eher mit ungeschütztem Geschlechtsverkehr. Übrigens: ich habe keineswegs die Erfahrung gemacht, dass sexy gekleidete Frauen damit auch tatsächlich Sex provozieren wollen oder leichter erhältlich sind. Heute liegen Erscheinungsbild und tatsächliche Bereitschaft zur Lust mitunter meilenweit auseinander.

      Mein Fazit: Die gesamte Menschheit wird seit Jahrtausenden ständig und unausgesetzt mit Verboten und Beschränkungen rund um die sexuelle Befriedigung unterdrückt und eingeschränkt. Sex sollte die normalste Sache der Welt sein. Sex sollte jedem Menschen in jedem Lebensalter völlig freigestellt sein. Sex ist eigentliche Freiheit. Und deswegen wird die ganze Welt über den Sex manipuliert. Deshalb: freie Liebe gibt freie Menschen. Niemand darf in Bezug auf Sexualität und Kleidung andere Menschen unterdrücken. Dass es trotzdem für gewisse Anlässe spezielle Kleiderordnungen gibt, bleibt dabei völlig unbenommen.
      In meinem Empfinden hattest Du es mit deinem Erst-Kommentar den Frauen gegenüber gehörig an Respekt fehlen lassen, was ich mit einer scharfen Antwort klarstellen wollte. Von Hass kann aber keine Rede sein – bei mir heisst diese Kategorie noch Humor.

  5. @Martin
    Beim Betrachten des oben gezeigten Fotos von der “herausgeworfenen Abgeordneten Elmesallati” zweifele ich an Deiner Aussage zu dieser Frau und der nachfolgenden Pauschalierung, alle Frauen, die kein Tuch tragen, seien Huren.

    Trotzdem teile ich den Kern Deiner Worte zur Dekadenz, weil es heute nämlich eine Art zwanghafte Neigung der Mädchen und jungen Frauen ab etwa dem 13. Lebensjahr gibt, durch das Zeigen von Kopfhaar und Nabel auf sich aufmerksam zu machen und ihr „Geheimnis“ bereits vor der Zeit zu lüften. Oder anders gesagt: Sie machen sich zu einem Konsumartikel, ganz im Sinne der herrschenden Ideologie, dessen Vertreter neben der Hurerei auch eine Vorliebe für Kinderschändung und Kindermord haben.
    @jo
    Und sowas alles geschieht vor allem in sich demokratisch nennenden Ländern, deren Bürger doch nur gehirngewaschen sind.
    Aber jeder „Spülgang“ leitet restlichen Dreck aus, und es wird zu einer weltweiten Wiederentdeckung kultureller Identität kommen, die das Imperium nicht überleben wird.

    Ich danke Jo Schacher und allen anderen Vervielfältigern aufs Herzlichste für Ihr „Ehrenamt“.

  6. @nordlicht: Ich habe nie gesagt, Frauen, die kein Kopftuch tragen, seien Huren. Ich habe sogar ausdrücklich das Gegenteil geschrieben: Zitat aus der Mitte kurz nach dem Kreuz.net-Link: „Nicht dass ich das Ablegen eines Kopftuches als Prostitution bezeichnen will…“. Bei uns etwa trägt keine Frau mehr ein Kopftuch. Und das findet auch keiner mehr anstößig. Früher hätte man jedoch noch das Tragen von Hosen bei einer Frau als anstößig empfunden, was heute auch keiner mehr als anstößig empfindet. Und ich mache halt bei meinen Überlegungen nicht Halt. Ich denke weiter zurück als nur bis zu mein Geburtsdatum. Und wenn ich sehe, dass keine Statue der Gottesmutter ohne Schleier ist, dass etwa auch die Mutter Martin Luthers mit Kopfbedeckung dargestellt ist, merke ich, dass da ein schleichender Prozess in Richtung Sexualisierung der Gesellschaft stattgefunden hat. Und deshalb kriegt bei mir niemand Punkte, der in diese Richtung geht. Und da fängt es in Libyen und anderen moslemischen Staaten halt schon beim Kopftuch an, denn die Freimaurer haben sich offenbar um die muslimischen Staaten weniger oder erst später gekümmert. Bei uns könnte es möglicherweise schon mit der Aufklärung oder mit der französischen Revolution und Napoleon begonnen haben. Bei unseren privaten alten Fotos (um 1900) sehe ich auf jeden Fall auch schon zum Teil Frauen ohne Kopftuch.

    Schau grad nach: Maria Anna Mozart trägt ein Kränzchen, Klara Schumann auf dem Hunderter so einen Reif, auf einem anderen Bild, wo sie älter ist, einen Schleier.

    Möglicherweise wurde bei uns das Kopfbedeckuingsgebot nur in der Kirche oder bei Festlichkeiten beachtet.

    Warum will jede Braut, wenn sie heiratet, einen Schleier tragen. Irgendwie gehört er halt dazu, um voll und ganz Frau zu sein.

    Zu Vorschrift oder nicht: In einer funktionierenden Gesellschaft bedarf es nicht allzu vieler Vorschriften. Man muss wissen, was sich gehört. Hält man sich nicht dran, kommt man sich blöd vor. Und das nächste Mal hält man sich von selbst dran. Hält man sich aber nicht dran, dann hat das was zu sagen. Bei besagter Frau ohne Kopftuch, meine ich, dass sie einen Affront will: Es soll doch in Libyen auch so toll werden wie bei uns in Deutschland, wo es „freie Meinungsäußerung“ (kaputtlach!) gibt und sexuelle Freizügigkeit bis hin zum Recht, die Kinder im Mutterleib umbringen lassen zu dürfen.

    1. @ Martin
      das traditionelle Kopftuch der germanischen Frau ist aus der Geschichte nicht wegzudenken… wie das keltische und römische…
      In der Jamahiriya waren die Frauen großteils unverschleiert und die Sitten trotzdem streng… nur durften die Frauen eben bei den Sitten mitbestimmen, während jetzt die „saudisch/salafistischen Elemente“ Sittlichkeit definieren… und ihren (sexuell motivierten) Sadismus an wehrlosen Kriegsgefangenen ausleben… katholisch/inquisitorisch anmutende Zustände halt.
      Durch planloses Liebemachen würde jedenfalls nicht so viel Elend entstehen als durch planlose Brutalität (make love, not war).

  7. Danke für die Einschätzung meines Standpunktes als „extrem konservativ katholisch“. Mal ehrlich: Nimmst du eine Politik, die nicht entweder rechtsextrem oder linksextrem ist, überhaupt noch ernst? Ich nicht.

    Mit „katholisch/inquisitorisch“ bist du aber auf die primitivsten Klischees über die katholische Kirche reingefallen. Überall da, wo die katholische Kirche was zu sagen hatte, gab es kaum Hexenverbrennungen; so fanden sie etwa erst in der frühen Neuzeit statt, wo die katholische Kirche an Macht eingebüßt hat.

    Ich zitiere das Ende aus dem folgenden Kreuz.net-Artikel:
    http://www.kreuz.net/article.4176.html
    empfehle aber die ganze am Ende dieses Artikels angegebene Serie zu lesen.

    Zitat: „Ein anderer Hexenwahn brach im Jahr 1616 in Vizcaya aus.
    Als die Inquisition das Schweigeedikt erneuerte, setzten sich die weltlichen Behörden über die Inquisitoren hinweg und forderten vom König das Recht, die Hexen selber richten zu dürfen.
    Der König gewährte das Begehren und eilig wurden 289 Menschen verurteilt.
    Zum Glück gelang es der Inquisition, ihr Monopol über die Hexenprozesse schnell wieder zu erlangen, und alle Anklagen wurden fallengelassen.
    Nicht so glücklich waren die „Hexen“ von Katalonien. Den weltlichen Behörden gelang es, 300 Menschen zu töten, bevor die Inquisition die Prozesse stoppen konnte.“

    Das also ist die Heilige Inquisition, nicht das, was klischeebeladene Menschen glauben. Die von der katholischen Kirche, insbesondere vom Heiligen Dominikus stammende Heilige Inquisition war einer der größten Fortschritte in der Geschichte des Rechts. Sie wurde später öfters mit der weltlichen Inquisition verwechselt, was neben den Hexenverbrennungs-Fälschungen von Etienne Leon de Lamothe-Langon zur Legendenbildung über die „böse katholische Inquisition“ beitrug.

    Offenbar willst du mit deinen persönlichen Beleidigungen und der Feministinnenmasche („Verklemmung“) nicht lassen. Zitat: „Personen, die sich durch ihre eigenen lüsternen Gedanken behindert fühlen und andere dafür verantwortlich machen wollen, gibt es leider zu allen Zeiten… die katholische Kirche ist voll davon und sorgt mit dem Zölibat für maximale Verklemmung.“ oder: „Ich stelle mir gerade vor, welche Reaktion eine Liegewiese voller Bikinis bei Dir auslöst…“ Auf mich wirkt das wahrscheinlich ähnlich wie auf dich. Aber auf Gott wirkt dieser Saustall anders.

    Es ist eben so, dass sexuelle Freizügigkeit mit wechselnden Partnern zu Trümmer-Familien und letztlich bis hin zur Abtreibung führen. Wenn man nur den Abtreibunsmord verurteile, seine Ursachen aber nicht wahrhaben will, ist das kurzsichtig. Anstatt die Folgen dieser sexuellen Freizügigkeit zu sehen, begibst du dich auf die Ebene der Beleidigung, wirfst einem anderen Angst vor Frauen, Verklemmung usw. vor, was mit Argumenten hinten und vorne nichts zu tun hat, einfach haltlose Vorwürfe nach Feministinnenmache, um unüberwindbare Standpunkte zu diffamieren.

    Übrigens, weißt du, dass die größten Feministinnen die am hässlichsten aussehenden Frauen sind. Denke an Alice Schwarzer oder Claudia Roth. Bei kreuz.net werden sie als zölibatsverstärkend eingestuft. Hübsche Frauen sind nicht aufmüpfig, weil sie sich in ihrer Rolle als Frau in der Gesellschaft wohl fühlen; sie werden von den Männern geachtet, ohne selbst Männer sein zu müssen.

    Es kann doch heute jeder in Deutschland und Russland die Pille haben, trotzdem wird der Abtreibungsmord dadurch mehr. Pille und Abtreibung haben schließlich dieselbe Zielsetzung, keine Kinder zu wollen. Auf solche Zusammenhänge weist etwa der Arzt Dr. Winkelmann, der sich stark gegen den Abtreibungsmord mit Vorträgen stark macht, immer wieder hin.

    Moral muss gelehrt werden. Ich hatte ja zuvor schon gesagt, dass es in einer funktionierenden Gesellschaft so viel wie keiner Verbote bedarf, denn wenn man weiß, was sich gehört, kommt sich jeder blöd vor, der sich nicht dran hält, und ein zweites Mal wird er es nicht mehr machen wollen, es sei denn, er will die Gesellschaftsordnung provozieren.

    Heute wird bei uns die Moral nicht mehr gelehrt. Ich habe noch NIE einen Priester in der katholischen Kirche eine Moralpredigt loslassen hören. Das Ergebnis sehen wir: fast immer auch vorehelicher Geschlechtsverkehr, Abtreibungen, Scheidungen, zermürbte Kinder. Gab’s früher alles WESENTLICH weniger.

    Zum Zölibat: Warum wechselst du nicht zur evangelischen Kirche? Dort gibt es ihn nicht. Mehr als 50% aller Pastoren sind dort Söhne oder Töchter von Pastoren, sodass da eine gut-gesittete Philosophenkaste entstanden ist, die es blendend versteht, sich dem Zeitgeist anzubiedern und von der Welt bewundert zu werden, allen voran unser Gauckler.

    Was die katholische Kirche betrifft, haben wir da mit Zollitsch, Lehmann & Co. ähnliche Bischöfe, da sie von Freimaurern eingeschleust wurden. Es sind Modernisten, doch der Modernismus hat ein Problem: er gebiert keine Kinder, weil er im Kern ein Mangel am Glauben ist. Der Zölibat verweigert diesen Modernistenbischöfen Kinder, also werden in jüngster Zeit nur noch überzeugte Männer Priester. So reinigt sich die katholische Kirche ganz von selbst. Ich kenne keinen jungen Priester mehr, der nicht die ungekürzte katholische Lehre vertritt. Keiner mehr wird Priester, um den Menschen in der Kirche zu sagen: „Seht doch alles nicht so eng, passt euch mehr der Welt an“, denn solche sind bereits von der früheren Priestergeneration aus der Kirche vertrieben worden.

    Zu den Mädels in Dirndl: Ein Dirndl, und die meisten davon haben Röcke über die Knie, ist immer noch ein Riesenunterschied zur Nuttenkleidung, da einfach die frauengerechte Zierlichkeit der Dirndl bereits eine Erhebung für die Seele ist.

    Jetzt wieder zu deiner letzten Mail: Ich vermute, dass die saudische/salafistischen Elemente solche sind, wo auch jeder Mann jederzeit seine Frau entlassen kann, selbst aber bis zu vier Frauen haben darf (oder sag’s mir genauer; ich lasse mich da gerne belehren). Gegen solche Zustände sollen sich die Frauen wehren, aber nicht gegen Traditionen, die, selbst wenn man gegen sie ist, einfach keinen Affront wert sind. Freilich ist das schwerer als einfach ein Kopftuch zu verweigern. Letzteres führt aber nicht zum Ziel, sondern zur westlichen Dekadenz.

    Die Republikaner, eine von Schöhuber in Bayern gegründete Partei, hat ja Recht, wenn sie den Zuzug von Ausländern begrenzen will. Nicht aber, wenn sie zugezogene Ausländer, durch ein Kopftuchverbot („Ver“, nicht „Ge“) drangsalieren will. Doch vorgeschlagen von den Baden-Württemberg-Republikanern, sprangen die Femininsten-Parteien auf den Zug auf, und so haben die an sich vernünftigen Republikaner ein einziges Gesetz durchgebracht; ein saublödes Gesetz, das gegen unsere Tradition ist, die sie offenbar nicht kennen. Ebenso ist es, wenn eine Libyerin ein Kopftuch verweigert anstatt das wirklichen Probleme ihrer Frauen diskriminierenden Religions-Auslegung anzugehen.

    Noch was: Die Kirche ist Gottes Frau. Wenn du ihr feindlich gesinnt bist, Gott aber zu lieben vorgibst, wirst du das Jüngste Gericht nicht überstehen, aber viele, die mit beidem, Gott und der Kirche, gebrochen haben, werden es überstehen. Denn Gott liebt seine Frau. Und ein „ich mag dich, deine Frau mag ich nicht“ beleidigt Gott mehr als jemand, der einfach mit beiden nichts zu tun haben will. Das liegt auch daran, dass ein Gottlieben ohne seine Kirche zu lieben bereits Unehrlichkeit ist. Denn man will damit Gott nicht so, sondern legt ihn sich selbst so zurecht (per Häresie = Auswahl gewisser Jesusworte), wie man ihn haben will, was aber dem Zweiten Gebot widerspricht.

    Zitiere dich nochmals: „Mit der uns heute vorliegenden Klarheit bzgl. der Entstehung des teufelsanbeterischen “Alten Testaments”“. Wie kommst du darauf, dass es klar sei, dass das AT teufelsanbeterisch wäre? Weil ich Ähnliches schon öfters gelesen habe, würde mich da Genaueres interessieren. Wäre bereit, einiges zu lesen. Von dir aber erwarte ich, dass du die von mir eingangs verlinkten Artikel über Inquisition und Hexenverbrennung liest, damit in Zukunft nicht mehr die Glanzleistungen der Heiligen Inquisition diffamiert werden.

    Zum Schluss noch Fakten versus Propaganda: Wer hat Süd- und Mittelamerika missioniert und wer Nordamerika und Australien? Erstere waren die spanischen Katholiken, Letztere die englischen Puritaner (Kalvinisten). Erstere leben noch, letztere nicht mehr.

    1. Hallo Martin,

      gleich mal vielen Dank für den Rat, evangelisch zu werden. Nicht viele empfehlen die Konkurrenz, wenn es um´s Geld geht! Aber nein danke, ich hab keinen dieser Pennervereine mehr auf dem Radar, weil dort ausser „gutgemeinten“ Drohungen, ständiger Schuldbewusstseinsdemagogie und sinnfreien Wiederholungen nichts zu erwarten steht.

      Bezugnehmend auf die ausfüüührliche Antwort wird nötig, ebeso ausfüüührlich festzustellen: “katholisch/inquisitorisch” mit einem Klischee zu vergleichen ist erstmal schon ein Ding der Unmöglichkeit, das den vielen Millionen Opfern der katholischen „Nächstenliebe“ Hohn spricht. Dass es sich bei der blutigen Verfolgung von Abweichlern seitens der katholischen Kirche um den unangefochten zeitlich längsten Terrorfeldzug der Weltgeschichte handelt, der von 300 bis 1600 n. Chr. auch schon überall seinen immensen Blutzoll forderte, sollte zugleich Erwähnung finden. Bei näherer Betrachtung war und ist die Christianisierung überall und immer mit Gemetzel, Zwang und Gewalt verbunden – nicht mit Liebe, Toleranz und Respekt vor dem Schöpfer. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“…

      Mir „Häresie“ vorzuwerfen ist ein kindisches Verhalten, die „du kommst aus dem rethorischen Gefängnis frei-Karte“ der geistig in die Enge Getriebenen. Das Pendant zu „Antisemit“…
      Die geschichtlichen Detailkenntnisse über die ach so „Heiligen“ kannst Du steckenlassen – da hab ich meine eigenen.
      Zum Beispiel vom Montsegur, wo man die letzten wahren Christen (die arianischen Überbleibsel, welche sich um sich selbst gekümmert haben, ohne Pomp und Zwänge), die Katharer, 1244 mal eben zwanglos verbrannt hat. Adlige, die alles Hab und Gut verteilt hatten; Männer, Frauen und Kinder, die sehr fromm lebten und sich Gott abzuschwören weigerten. Oder Beziers (Gott wird die Seinen schon erkennen…). Dass der streitsüchtige, asoziale Jude Loyola seine Folterphantasien und Schmerzerlebnisse manifestiert hat, findest Du auch noch toll und bewundernswert.

      Tut mir leid, aber dadurch wirds für mich eher persönlich: Du erklärst die Kirche zur Frau Gottes! Gott kommt nie mit einer Frau daher – in keinem Satz der Bibel, die ich gut genug kenne. Zur heiligen Mutter hat sich die „römische Kirche“ zudem noch selbst erklärt, sich das „Konkubinat erschlichen“, wie Du es ausdrückst – Billigkeit kennt keine Grenzen…

      Wenn man nach den „Überlieferungen“ (für mich sind es Propaganda-Fälschungen) geht, war Petrus der Fels, auf den die Gemeinde gebaut werden sollte. Zugeschlagen und sich die Organisation total unter den Nagel gerissen hat aber der Massenmörder Paulus, der erstmal nahezu alles verbrochen hatte, was es in der damaligen Zeit zu verbrechen gab. Dieser Unwürdigste gab dann diktatorisch die Regeln aus und masste sich Urteile ohne Ende an, nahm der Botschaft Jesu damit die Richtung und das bis heute. Er hätte sich besser zeitlebens demütig entschuldigen sollen – immer und immer wieder – und der verständnisvollste und toleranteste Vertreter seines Standes sein sollen. Statt dessen war er ein windiger Scharfmacher, nichts weiter. Bei mir hat Paulus verschissen, wie man so schön sagt (denn was Du dem Kleinsten tust, hast du Mir getan).

      Falls Dich weitere Wohltaten Deiner heiligen Mutter Kirche, der Konkubine Jehovas interessieren, solltest Du von Bartolomäo de las Casas „über die Westindischen Inseln“ lesen. Millionfacher Mord unter fachkundiger seelsorgerlicher Leitung der Jesuiten. Auslöschung der südamerkanischen Kultur mit dem irren Schrecken, die selben Rituale und das Kreuz bei den Indianern vorzufinden wie in der heiligen katholischen Messe… Auch der 30jährige Krieg ist ein weites Feld, wo die Jesuiten zB. bei Nördlingen die Terror-Kanonade gegen Zivilisten und katholische Mitbrüder befehligten. Danke Ignaz! Danke Adam Weishaupt! Danke Kolvenbach! Pack!

      Dann komme ich zu Deinen Vorwürfen, meinen „Feminismus“ betreffend: Du kennst offenbar keine Toleranz und masst Dir an, Gottes Urteil über Bikinis zu kennen. Das ist starker Tobak. Ich sage Dir, Gott freut sich mit und an jedem Mädchen im Bikini. Er freut sich über jede Kreatur, die seine Schöpfung liebt und Liebe in sich trägt. Es gilt das hermetische Prinzip – Gott ist in uns, jeder ist ein Teil von Gott.
      Ob Feministinnen hässlich oder hüsch sind ist Nebensache, wenn man sich mit ihrer Botschaft ehrlich auseinandersetzt. Ich finde am Feminismus auch vieles übertrieben und abstoßend, versuche aber Anregungen zur Gerechtigkeit daraus zu entnehmen, weil ich mich nicht falsch verhalten will, wie dies jahrhundertelang geschah, seit eben die katholische Kirche den germanischen Frauen ihr Stimmrecht in der Gesellschaft entzogen hat. Dass hübsche Frauen nicht aufmüpfig sind, ist eine blödsinnige und ebenso unhaltbare Aussage von Dir wie die Gesamtheit der bisherigen Argumente. Solches Geschwurbel kannst Du vielleicht auf kreuz.net „glaubwürdig“ ins Netz nageln, aber hier musst Du mit Granit rechnen, wirklich!

      Schliesslich die Pillen- und Abtreibungs-Argumentation: ich denke, dass ein umsichtiger Gebrauch von Kondomen nach wie vor das Mass der Dinge ist und eine große Zahl von Tagen im Monat nicht einmal diese zur Schwangerschaftsvermeidung notwendig wären. Die Anwendung diesen Wissens und die Verfestigung desselben in den Lehrplänen mittels Prüfung über die empfängnisfreien Tage hätte wahrscheinlich einen durchschlagenderen Erfolg als Deine Vermeidungsstrategie a la Dirndl. Und natürlich wird es weiter ungewollte Kinder geben, aber das war schon immer so, das ist eben die Natur, nichts weiter.

      Nächster Streich: Moral muss vorgelebt, nicht nur gelehrt werden. Die Bischöfe der katholischen Kirche sind ein Reizthema für sich. Ob Freimaurer oder nicht, da gibts wirklich zu viele Vorkommnisse… Ich habe mal ziemlich nahe an Mixa gearbeitet und hörte dann nur noch Kinderprügeln, Komasaufen, Männersex, Diebstahl, Veruntreuung von Spendengeldern usw usf. Vor wenigen Wochen wollte er in der Nähe eine Firmung durchführen (obwohl beurlaubt), worauf sich in 2 Gemeinden die Eltern aufregten, in einem Fall sogar weigerten…
      Tipp einfach mal „Urteil Kinderfickersekte“ bei google ein…

      Von der Anmutigkeit des Kopftuches (D)ein Schwenk auf das Kopftuchverbot, das es so nicht gibt: verboten ist in Frankreich lediglich das Flanieren mit der Burkha, der müllsackähnlichen Vollvermummung. Halt ich nichts davon, weil Verbote so gut wie nie zielführend sind. Jedem Tierchen sein Pläsierchen…

      Seine wirtschaftlich abhängige Frau zu verstoßen schliesslich ist eine Unart, die vom elenden Abraham als die Geburtsstunde der islamischen Welt in dieselbe gesetzt wurde: dieses Quadratarschloch liess sich doch glatt von seiner faltigen Flamme überreden, die Mutter seines leiblichen Kindes samt Sohn in die Wüste zu schicken, wo sie (mangels Falten?) dem Verdursten zugedacht waren. Nicht mal Proviant bekam die unschuldige Frau und Mutter, die zudem als Sklavin missbraucht worden war. Tolle Referenz für die Christen, was? Wessen Geist spricht aus der Aufforderung, den anderen Sohn, Isaak (Zeugungsumstände pikant!?), sinnlos zu töten. Welche Wesenheit ersinnt sowas? Der liebe Gott (Gott = die Liebe) sicher nicht! Wie blöd muss man erst studiert sein, bis man Priester werden und diesen Blödsinn unters Volk bringen darf? Rhetorische Frage natürlich… Das Aufeinandertreffen von Jakob mit „Gott“, der Ringkampf (eine eindeutig aggressive und böse Szene)…. sind mir genug Hinweis (wie im Großen, so im Kleinen), dass es sich um einen bösen Geist handelte, mitnichten um Gott: eben weil Gott die Liebe ist – und nur der „liebe Gott“ interessiert mich. Gott würde sich lieb mitteilen, nicht bedrohlich. Der große Geist will ja schliesslich auch eine freiwillige Unterwerfung unter seinen Ratschluss und keine erzwungene. Gott hätte niemals zu einem Genozid (siehe Einnahme Kanaans) aufgerufen – er könnte sowas in seiner Allmacht selbst erledigen, ohne die Psyche seiner Lieben unnötig belasten (zu müssen). Hat er aber selten bis nie gemacht, soweit ich weiss. „Ich bin ein eifersüchtiger Gott“ ist ein weiteres Zitat, wo Satans Feigenblatt gefallen ist. Hochstapelnder Blutsäufer einmal ehrlich, sage ich da nur…
      Weiteres Argument für den satanischen Hintergrund des AT ist eine Basislüge: das absolute Fehlen der Anchormänner David und Salomo, die von der Wissenschaft heute überzeugt als nicht existent qualifiziert werden können. Nichts stimmt hier! Gleiches gilt für Moses und Konsorten. Die Ägypter haben ja wirklich viel geschrieben – hat ja noch den Freimaurern gereicht…. aber über das Volk Israel, den Auszug einer ganzen Bevölkerungsgruppe gibt: nichts, nada, nothing…
      Ausser das Horus von einer Jungfrau geboren, wundertätig und nach 3 Tagen wiederaufstehend war… und das lange Zeit vor Jesus, der die gleichen Eckdaten hat…

      Auf Deine Frage „zum Schluss“: Die Jesuiten leben noch, das ist richtig. Haben sogar ihr Verbot in der Schweiz geknackt, die gewalttätigen Brüder. Auf ihre letzten Missionserfolge darf die Christenheit besonders stolz sein: die Ausrottung der Indianerkinder mittels Zwangsbeschulung mit Folter- und Vergewaltigungseinlagen in Kanada. Da gibt es erschütternde Zeitzeugen-Berichte. (God save the Queen and Prince Philipp)

      Dabei wäre so wenig (aber umso klarere) Richtungsänderung in Rom erforderlich – wie H.-P. Schröder dies in seinem Kommentar anschaulich erläuterte. Unfehlbarkeit ade und Menschlichkeit an – die Basis wäre gewaltig genug, um diese Welt entscheidend verbessern zu können. Aber dafür soll ja erst noch die NWO-Einheitsreligion übergestülpt werden, erst dann darf Religion richtig glatt sein, keine Konstruktionsfugen mehr aufweisen. Ein Blödsinn, das alles.

      Summa summarum muss Dir sagen, mich ermüdet dieser Exorzismus schon ein wenig. Deshalb bitte ich um Verständnis, wenn ich das nächste elaboratum iglesiae nicht mehr entwürdigen werde. Nun noch etwas sprachliche Entspannung – natürlich wie immer jenseits von Hass:

      Bikini, Mini, Arschgeweih
      erregen mir kein Zorngeschrei
      dem Römerpriester, auch in spe
      tut dieser Anblick schrecklich weh

      wenn dieser Arme mal erfasst
      mit welchem Plunder er so prasst
      würd manches Elend dieser Welt
      in helle Freude überstellt

      Und nicht vergessen: jeder nur ein Kreuz!!

      in diesem Sinne
      jo

  8. Vielen Dank für die differenzierten Darstellungen von hohem Niveau. Wir bewegen uns alle in der Sphäre des Glaubens, einfach mangels verläßlicher Daten, wobei sich manche Dinge als „nützlich“ erweisen, andere als „schädlich“. Daß der fremdgesteuerte und fremdfinanzierte Feminismus ankämpft, anstatt aufzuklären, zeigt seine Absichten besser, als seine Protagonisten wahrhaben wollen. Die Zerstörung von Bindung ist zur Waffe geworden. In dieser Hinsicht kann ich mich einer natürlichen Hochachtung dem Katholizismus gegenüber, nicht versagen.
    Auch was die persönliche Lebensleistung angeht, die erforderlich ist, um den Kampf um die und mit der Seele aufzunehmen und durch zu fechten….. . Was die barabarischen Foltereien betrifft: Warum haben SIE die Greuel nicht verhindert ? Wenn morgen der oberste Repräsentant in den Schuhen des Fischers, das Logo Gottes aus katholischer Sicht, aufstehen würde, vor die Mikrofone der Welt träte und spräche: „Meine Brüder und Schwestern lasst mich heute ein ernstes und letztes Wort an Euch richten. Unser aller Vorbild Jesus Christus versuchte uns bewusst zu machen, daß wir das Königreich Gottes verkörpern, wir alle sind die Kinder Gottes, in unsere Hand ist es gegeben, die Welt zu formen, entweder im Sinn tätiger Nächstenliebe oder indem wir diesen Planeten in ein bleiernes Gefängnis verwandeln. Hier stehe ich und sehe auf die Reihe meiner Vorgänger und sehe sie im Dunkel verschwinden. Ich sehe sie alle verschwinden und stehe heute vor euch als Mensch, der begriffen hat, daß nicht der Glauben die Welt verwandeln wird, sondern das Wissen. Aus diesem Wissen heraus schöpfe ich meine Kraft: Wir sind Kinder Gottes und als solche für Gott verantwortlich, wir sind Gott, ohne uns wird es kein sittliches Gebot geben, ohne uns wird es das Nichts geben. Ich verstehe jetzt, daß die Türen allezeit aufstehen, ja daß um uns herum das Himmelreich bereits existiert, wie unser Herr uns versichert und ich habe erkannt, daß es an mir selbst liegt, daß ich verantwortlich bin, für das was geschieht und aus dieser Erkenntnis heraus, bitte ich euch alle Waffen zur Seite zu legen, denn wir sind alle Brüder, die jeweils nur einen Funken des großen kosmischen Leuchtfeuers erblicken, das unser Herr, der Erwachte, als das Himmelreich und die Herrlichkeit Gottes verkündet. Ich befehle die Soldaten in die Kasernen zurück , ich befehle, die Schiffe in ihre Heimathäfen zu geleiten und ich befehle, die Flugzeuge in den Hallen abzustellen und ich versichere Euch, daß ich Euch mit allen Mitteln dabei helfen werde, diese Welt in einen Ort des Friedens und der Erkenntnis zu verwandeln, denn heute Nacht hat der Herr zu mir hesprochen und mir gezeigt, was geschehen wird, wenn ich diesen Weg nicht gehe.“ , – so würde aus dem toten Logo der lebendige Logos und es träte unter uns, nicht der Stellvertreter, sondern der erste wahre Mensch und der Thron würde zu einem Stuhl und alles würde verwandelt.

  9. @nordlicht und @ H.-P.Schröder

    Danke, dass ihr meine Argumente ernst nehmt und mir und der katholischen Kirche Achtung entgegenbringt! Solltet ihr aus nichtkatholischen Gebieten stammen, so bin ich der Meinung, dass ihr noch viel Gutes zu wirken berufen seid, was den wahren seligmachenden Glauben betrifft.

    @jo:

    Zu Absatz 1:
    Wir glaubenstreuen Katholiken empfehlen stets jedem Katholiken, dem der Glaube der Kirche nicht passt, einfach in die Religion zu wechseln, die ihm passt. Aber nein, alle wollen sie in die katholische Kirche, weil die Kirche, aus der sie kommen, bereits tot ist. Verdammt nochmal, tut euch doch zusammen und gründet eine Kirche genau nach euren Vorstellungen. Ihr seid doch so viele, ich höre alle nur unsere Una Sancta kritisieren.

    Zu Absatz 2:
    Nichts konkretes, was du da schreibst, nur bla-bla-bla. Fakt ist, dass die katholische Kirche viele Hexenverbrennungen verhindert hat. Nochmals der Artikel, den du nicht gelesen hast:
    http://www.kreuz.net/article.4176.html

    Zu Absatz 3:
    Häresie kommt von hairéo = ich wähle aus. Wenn du nicht die ganze katholische Lehre glaubst, sondern nur Ausgewähltes, bist du eben Häretiker.
    Als die ach so lieben Katharer anfingen, Bischöfe zu ermorden, musste halt das Nichteinschreiten beendet werden. Um in Zukunft ein „Tötet sie alle, Gott wird die Seinen schon erkennen“ zu verhindern, wurde die Heilige Inquisition eingeführt. Man untersucht, um nur die Schuldigen zu verurteilen. Ignatius von Loyola (den du vermutlich meinst) war der Gründer des Jesuitenordens, der lange Zeit die Grundlage der katholischen Bildung war. Dass er Jude war, wusste ich nicht, auch nicht, dass er „seine Folterphantasien und Schmerzerlebnisse manifestiert hat“. Ein Link wär da nicht schlecht. Ich bin ja bereit, was dazuzulernen.

    Zu Absatz 4:
    Lassen wir das; ist ohnehin mit „Frau Gottes“ viel zu ungenau ausgedrückt. Sollte ich meine Lehre diesbezüglich mal an der Hebräischen Universität Jerusalem vortragen (das hätte eigentlich schon 1997 sein sollen), kann ich dir Genaueres mitteilen, wenn es dich interessiert.

    Zu Absatz 5:
    Paulus war ein Christenverfolger und Scharfmacher, stimmt; auch die Christen wussten das. Wenn sie dennoch seine Bekehrung angenommen haben, gehe ich mal davon aus, dass sie ihn besser beurteilen konnten als wir nach 2000 Jahren.

    Zu Absatz 6:
    Was auch immer hier geschehen ist (ich kann’s nicht nachlesen; du verlinkst ja auch nichts), es waren katholische Priester und Theologen, die sich zu Beginn der Neuzeit gegen eine Anwendung der alten Sklaven-Theorie auf die amerikanischen Indios wandten,
    und zwar Francisco de Vitoria († 1546), Domingo de Sota († 1560) und Bartolomé de Las Casas († 1566). Pater de Vitoria erklärte im Jahr 1532, daß die Indianer aufgrund der Schöpfungsordnung die gleichen Rechte wie die Spanier besitzen.
    Diese Position wiederholte Papst Paul III. († 1549) in seiner Enzyklika „Sublimis Deus“ von 1537, in der er u.a. die Menschenwürde der Einheimischen feststellte und auch eine Zwangsmissionierung verbot. Siehe den Artikel
    http://www.kreuz.net/article.13392.html
    Dagegen hielten Aufklärer und Philosophen wie Hume, Voltaire, Kant, John Mayor oder Juan Ginés de Sepúlveda die Neger für minderwertig oder gar für Tiere:
    http://www.kreuz.net/article.14669.html
    http://www.kreuz.net/article.14791.html
    Kein Wunder also, dass da, wo die katholische Kirche nichts zu sagen hatte, diese Tiere ausgerottet wurden, in Nordamerika und Australien. Meine heilige Mutter Kirche hat also die Ausrottung eines Kontinents verhindert.
    Den 30jährigen Krieg haben die Protestanten verbrochen; hernach artete er in einen Krieg aus, der nichts mehr mit der Religionszugehörigkeit zu tun hat, sondern nur noch um Macht.

    Zu Absatz 7:
    Die erste Frau, die für den Bikini werben sollte, weigerte sich. Manche haben halt noch sowas wie ein Schamgefühl.

    Zu Absatz 8:
    Mut gegen Feigheit: Es zeugt für die Göttlichkeit der Kirche, dass sich ein Papst Paul VI. nicht dem Zeitgeist unterworfen hat. Pille, Abtreibung und NWO haben denselben Zweck: Reduzierung der Menschheit.

    Zu Absatz 9:
    Der Missbrauchs-Hoax ist nichts weiter als eine billige Methode im Kampf gegen die katholische Kirche, der man offenbar argumentativ nichts entgegenhalten kann. Alexander Benesch berichtete früher sehr oft von den Politiker-Herren in Anzügen, die Kindersex haben wollen. Da sie alle Dreck am Stecken haben, sind sie alle erpressbar und müssen alles abnicken. Der Papst lässt sich nicht erpressen.

    Zu Absatz 10:
    Einverstanden; dennoch, um sich vor Überwachungskameras zu verbergen, ist eine Burka auch gut genug.

    Zu Absatz 11:
    Das Alte Testament als göttlich inspiriert (so das Dogma) glauben zu müssen, ist in der Tat nicht leicht für mich. Die göttliche Inspiration gilt zwar nur für das Original, das uns nicht mehr vorliegt, allerdings darf man – u.a. auch aufgrund der Qumran-Funde – davon ausgehen, dass die Überlieferung gut ist.
    Zu Abraham: Er hat seine Frau (laut AT) auf Anraten Gottes verstoßen („Hör auf deine Frau Sara!“), und Gott selbst hat dafür gesorgt, dass Hagar mit ihrem Sohn Ismael in der Wüste überlebt hat, und so entstand das Wüstenvolk der Araber. Insgesamt nichts Verwerfliches.
    Zu Isaak: Menschenopfer waren damals das Normalste der Welt. In Mexiko wurden noch, als die Spanier ankamen, wöchentlich ca. 15000 geopfert (Stichwort: Blumenkriege). Die Zeitschrift G/Geschichte schreibt sogar von bis zu 70 000 Menschenopfern an gewissen Festtagen und stellt fest, dass dies eben doch nicht, wie man früher meinte, bloße Siegermacht-Propagana war. Gott verlangte von Abraham nur die Bereitschaft dazu (zu sowas Normalem, aber doch zu etwas, was einem Vater ganz ganz weht tut); anstelle Isaaks trat dann aber der Widder. War nun Gott oder Abraham der Böse? Nun, wenn die Spanier die Menschenopfer im Kampf gegen Moctezuma beendeten, dann aber waren die Katholiken die Bösen, oder?
    Mir wird jetzt die Kommentierung des Rests zu viel. Es wird ja auch schwieriger, gerade, was die Landnahme in Kanaan betrifft, die ja exakt der gegenwärtigen Landnahme des Imperiums, deren Vertreter sich ebenfalls als Gottes Beauftragte sehen, entspricht. Nur wissen wir bei Letzteren, dass die Dämonisierung der Gegner erlogen ist, wofür uns im biblischen Fall der Nachweis fehlt. Hatten die wirklich Sex mit Tieren getrieben? Gott ist nun mal keiner, der alles durchgehen lässt. Wir werden bald wieder sehen, dass alle Strände überschwemmt werden, und da sterben dann viel mehr Menschen als bei der Landnahme Kanaans oder jetzt Afghanistans, Iraks oder Libyens. Wie gesagt, mir bereitet ebenfalls das AT große Schwierigkeiten, Fakt ist aber auch laut NT, dass sich Jesus nie dagegen, etwa gegen die Gebote Mose gewandt hat.

    Zu Absatz 12:
    Die Ausrottung Nordamerikas durch die kalvinistischen Puritaner ist ja bekannt. Da sie keine Katholiken waren, gebot ihnen keiner Einhalt. Durch Papst Paul III. war sowas verboten; wenn es trotzdem welche taten, entsprach das nicht der Lehre der katholischen Kirche. Übrigens, die Queen und Prinz Philipp sind keine Katholiken. Im katholischen Lateinamerika haben fast alle Ureinwohner überlebt. Viele, etwa 200 000, wurden durch von den Spaniern eingeschleppten Seuchen hinweggefegt, was zumindest nicht die moralsche Schuld der Spanier war.

    Zu Absatz 13:
    Die Kirche hat ihre Richtung nie geändert; sie hat immer dem Zeitgeist standgehalten, und das macht sie so attraktiv. Wieso wollt ihr euch einer Kirche anschließen, die – der Meinung der Kritiker nach – soviel Dreck am Stecken hat. Gründet doch eure eigene heilige Kirche ganz nach euren Vorstellungen.
    Der Papst erkennt kein „Menschenrecht auf Abtreibung“ an, und gerade in der vorletzten Compact-Ausgabe steht vom Mordanschlag gegen Papst Benedikt XVI, weil er die Vatikan-Bank von den CIA-Seilschaften befreien will. Von einer vom Papst gewollten NWO ist da nichts zu spüren. Es ist natürlich das Ziel der NWO, den Stuhl Petri zu ergattern. Das wird ihr aber erst nach der großen Reinigung gewährt (natürlich auf unrechtmäßige Weise, sodass da kein gültiger Papst sitzt), wenn die ganze Welt katholisch ist, sodass es Gott dem Antichrist erlauben kann, die Katholiken vom Abfall vom Glauben zu verführen. Unter Benedikt XVI. kommt aber der Triumpf der Kirche inklusive der Bekehrung der Juden. Sein Malachias-Beiname „Gloria olivae“ (Ruhm des Ölbaums) verrät dies.

    Zu Absatz 14 und zum Gedicht:
    So ein Schmarrn. Der Römerpriester will nur das Seelenheil und nicht, dass man das Schamgefühl verliert. Darum geht’s. Und nochmals zum Dirndl. Ein solches hat gewöhnlich einen Rock, der über die Knie geht, genauso keusch, wie es die Kirche will.

    Gruß
    Martin

  10. Schade. Vielleicht zu früh. Oder zu spät. Oder zu kindlich meinerseits. Leider verstehe ich weder etwas von der Berechtigung von Dogmatik noch von der Anwendung von Scholastik auf das wirkliche Leben. Aber das AT und seine Umgebung sind nicht spurlos an mir vorübergegangen. Das NT ebenfalls. Gott will, Gott befiehlt, – ich bin mir dessen nicht sicher: Gott bittet.- Darauf zu achten, ihm nicht weh zu tun, indem wir anderen weh tun.

  11. @H.-P. Schröder:

    Die katholische Kirche versteht sich nicht als Buchreligion, sondern folgt dem Auftrag Christi, alles weiterzugeben, was er getan und gelehrt hat. Deswegen spricht man auch vom lebendigen Lehramt Christi, während der Buchstabe tot ist. Die Bibel spielt für uns Katholiken eine untergeordnete Rolle. Sie ist in kaum einem katholischen Haushalt vorhanden. Vom Lesen des AT riet die Kirche in der Vergangenheit sogar ab. Das Lesen des NT wird aber empfohlen, ist aber noch nicht das typisch Katholische. Das typisch Katholische ist, die Kirche in Religionsunterricht und Predigt zu hören. Im Taufbund-Lied heißt es: „Ich will die Kirche hören“ und nicht: „ich will die Bibel lesen“. Natürlich gibt es die katholische Lehre auch in Buchformen verschiedener Länge, Katechismus genannt; für Wissenschaftler eben in der Dogmatik; solche Bücher, nicht die Bibel, kännte man als typisch katholisch bezeichnen. Die Dogmatik ergibt sich, wenn die Träger der Lehrgewalt uneins über die Lehre waren. Dann musste es halt Konzilien geben, und es wäre vermessen zu glauben, dass da lauter Deppen beinander gesessen eären. Da wurde halt dann diskutiert und entschieden. Insofern hat die Dogmatik durchaus Berechtigung. Der Christ muss doch wissen, was er glauben soll.

    Das Problem des angeordneten Genozids (dieses „Gott will und befiehlt“) bei der Landnahme Kanaans erklären Ausleger mit der damals üblichen Härte; Gott müsse im damaligen Umfeld zeigen, dass er der stärkere ist. Zugegeben wirkt das nicht besonders überzeugend. Überzeugender ist da schon, dass die Ausleger ausdrücklich gegen ein Übertragen der damaligen Geschehnisse in die Gegenwart oder die Zukunft warnen. Mit Jesus sei die Barmherzigkeit eingezogen. So ungefähr; ich erklärs mit eigenen Worten, sowie ich Gelesenes in Erinnerung hab.

    Für evangelikale Christen und Juden dagegen spielt die Bibel eine viel zentralere Rolle. Sie übertragen die Geschehnisse der Vergangenheit, also die Landnahme, auf die Gegenwart und die Zukunft. Amerika sei das neue gelobte Land, das es zu erobern galt wie einst Kanaan. Und so wurden die Ureinwohner Nordamerikas wie einst die „Kanaaniten“ ausgerottet.

    „Dann hat mir Gott aufgetragen, gegen den Irak Krieg zu führen, und ich habe das gemacht“, so ein Auszug aus Bush-Reden. (Man höre sich die Videos von Wolfgang Eggert auf YouTube an.) Das von dir zitierte „Gott will und befiehlt“ gilt also bei den Evangelikalen noch immer, und man fragt sich, welcher Gott das gewesen sein soll. In der Genesis steht übrigens an Abraham gerichtet: „Schau nach Norden, Osten, Süden, Westen (oder andere Reihenfolge). Das ganze Land (Erde), das du da siehst will ich dir geben. Nun heißt das hebräische Wort „eretz“ (eigentlich „eres“ mit emphatisch, also stark betont hinten gesprochenem „s“) aber sowohl „Land“ als auch „Erde“, also lässt sich die Landnahme (die ja erst etwa 500 Jahre nach Abraham stattfand) auch auf die ganze Erde ausdehnen. Und das macht das Imperium gerade. In dieser Hinsicht wird eben die Bibel als Satanswerkzeug missbraucht. Übrigens: Das Wort „eretz“ scheint dem Judenstaat wichtig zu sein. Seine wichtigste Tageszeitung heißt „Haaretz“ (sprich: „Ha-aretz“).

    Bei uns Katholiken gibt es da den Papst (es war Paul III.), der erklärt, auch die Ureinwohner hätten Menschenwürde, Recht auf Eigentum, Sklaverei sei nicht erlaubt, Zwangsmissionierung ebenso nicht. Und so wurde halt Südamerika trotz Eroberungsgelüste und grausamer Vorkommnisse vom Genozid verschont.

    Dennoch: Wenn man was hört von unerlaubter Missionierung, dann waren’s immer die Katholiken, obwohl die andererseits die massenhaften Menschenopfer der Ureinwohner beendet haben, mit Sicherheit also mehr Menschenleben gerettet als zerstört haben. Wenn dagegen vom Ausrotten der nordamerikansichen und australischen Ureinwohner die Rede ist, wird das nie mit Religion in Zusammenhang gebracht, denn da waren ja kaum Katholiken dabei.

  12. @Martin und @Jo
    Des Menschen Bedürfnis ist es, das Geheimnis vom „sterben und werden“ zu ergründen, weil er ahnt bzw. weiß, dass hierin der Schlüssel zur Überwindung von Angst und Furcht liegt.
    Der Volksmund sagt: Angst ist ein schlechter Ratgeber.
    Die Herrscher aller Zeiten bedienten und bedienen sich dieser Vokabel zum Zwecke ihres Machterwerbs bzw. Machterhaltes.
    Und die sich religiös nennenden Kirchenführer segnen dies, stellen sich als „überparteilich“ dar und sind letztlich doch nur „Marktteilnehmer“ eines nachweislich der Schöpfung entgegengesetzten Machtsystems. Sie geben vor, Gott anzubeten, während sie in Wahrheit dem Mammon huldigen.
    Aber zum Glück fällt auch hier der Vorhang immer schneller.
    Mir jedenfalls ist es wurscht, welcher Konfession jemand angehört. Die Macht der Wenigen über die Vielen wird mit Gottes Hilfe ein Ende haben, wenn wir dem Geheimnis unseres Seins mit Demut und Kraft nachspüren und gewissenhaft handeln.

    Was Ihr vermutet, stimmt: Ich bin ungetaufter „Heide“, und für alle, die es noch nicht kennen, hier eine Übersetzung des Jesus-Gebetes aus dem aramäischen, welches „Vater Unser“ genannt wird:

    Oh Du, atmendes Leben in allem, Ursprung des schimmernden Klanges.
    Du scheinst in uns und um uns, selbst die Dunkelheit leuchtet, wenn wir uns erinnern.
    Hilf uns einen heiligen Atemzug zu atmen, bei dem wir nur Dich fühlen und Dein Klang in uns erklinge und uns reinige.
    Lass Deinen Rat unser Leben regieren und unsere Absicht klären für die gemeinsame Schöpfung.
    Möge der brennende Wunsch Deines Herzens Himmel und Erde vereinen durch unsere Harmonie.
    Gewähre uns täglich, was wir an Brot und Einsicht brauchen: das Notwendige für den Ruf des wachsenden Lebens.
    Löse die Stränge der Fehler, die uns binden, wie wir loslassen, was uns bindet an die Schuld anderer.
    Lass oberflächliche Dinge uns nicht irreführen, sondern befreie uns von dem, was uns zurückhält
    Aus Dir kommt der allwirksame Wille, die lebendige Kraft zu handeln, das Lied, das alles verschönert
    und sich von Zeitalter zu Zeitalter erneuert.
    Wahrhaftige Lebenskraft diesen Aussagen! Mögen sie der Boden sein, aus dem alle meine Handlungen erwachsen.
    Besiegelt im Vertrauen und Glauben.
    Amen.
    Das “Vater Unser” … in einer Übersetzung aus dem aramäischen von Neil Douglas-Klotz

  13. @Jo, Nordlicht, Schröder

    Freut mich, dass wenigstens ein paar mitgelesen und mitkommentiert haben, so haben Jo und ich uns nicht ganz umsonst die Köpfe eingeschlagen. Man könnte immer tiefer in die Tiefe gehen, aber irgendwann sind wir alle müde.

    Gute Nacht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.