Europa und die USA belohnen Israel reichlich für seinen Pariah-Status

erschienen bei einartysken

von Jonathan Cook

Israel hat seit seinem Angriff auf Gaza vor drei Jahren, der globalen Abscheu erregte, kaum einen Affront gegenüber der internationalen Gemeinschaft versäumt.

Die rechte Regierung von Benjamin Netanyahu hat laufend ausländische Staatsmänner herausgefordert und beleidigt, einschließlich Präsident Barack Obama; sie hat den Siedlern freie Hand gegeben; hat die Friedensgespräche mit den Palästinensern blockiert; hat Menschenrechtsgruppen, UNO-Behörden und selbst israelische Gerichte eingeschüchtert und an den Rand gedrückt; und hat eine populäre Welle von jüdischem ethnischen und religiösen Chauvinismus gegen die palästinensische Minorität, Fremdarbeiter und Asylbewerber in Gang gesetzt.

Kein Wunder also, dass in einer Umfrage nach der anderen Israel als  das Land dasteht, das den negativsten Einfluss auf internationale Angelegenheiten hat.
Und doch, je tiefer Israel in der öffentlichen Wertschätzung sinkt, desto generöser überreichen westliche Führer Hilfe und besondere Vergünstigungen ihrem missratenen Alliierten.

In der vergangenen Woche wurde enthüllt, dass die EU den Sonderhandels-Status Israels angehoben hat und die Wirtschaftsbeziehungen auf dutzenden verschiedenen Ebenen gestärkt hat. Die Entscheidung war die Aufhebung der Einfrierung der Beziehungen nach dem Gaza-Angriff von 2008.

Amnesty International betonte, dass die EU ihre eigenen Verpflichtungen in der Europäische Nachbarschaftspolitik verletze, die erfordern, dass Israel als ein bevorzugter Handelspartner die internationalen Menschenrechte, demokratischen Werte und die humanitären Verpflichtungen einhalten müsse.

Gleichermaßen beunruhigend ist, dass die EU offenbar das kippen will, was wie ein entstehender Konsens für ein Verbot von Siedler-Produkten aussah – die einzig sinnvolle Bestrafung, mit der die EU Israel gedroht hatte.

WEITERLESEN bei einartysken

Ein Gedanke zu „Europa und die USA belohnen Israel reichlich für seinen Pariah-Status

  1. Auch wenn es hier nicht dazu passt noch eine Nachricht zu den Informationen betreffs einem oder mehreren Kriegsschiffen Chinas durch den Suezkanal, was auch bei Julius-Hensel stand unter dem Artikel http://julius-hensel.ch/2012/07/drei-chinesische-kriegsschiffe-durchquerten-suez-kanal-in-richtung-syrien/.

    ————
    Das hier ist jetzt eine Antwort Chinas auf die letzten Meldungen betreffs eines Zerstörers aus China durch den Suezkanal mit Ziel Syrien. Es wird somit der vermutliche Einsatz in einer gemeinsamen Militärübung dementiert.

    In der Quelle betreffs des Kriegsschiffes aus China http://www.globaltimes.cn/content/724400.shtml steht:

    The Ministry of National Defense (MND) denied foreign reports that China dispatched a destroyer to Syria to join the naval drill there, the Global Times reported Tuesday.

    According to ynetnews.com, the Egyptian daily Al-Shuruk reported Sunday that a Chinese destroyer sailed through the Suez Canal in Egypt into the Mediterranean Sea, and that the destroyer could be heading for the Syrian coast where four countries including China and Syria are reportedly holding naval military drills.

    Interessant zu China ist sicherlich auch ein Artikel von Prof. James Petras in Englisch „The 18th CPC Party Congress Special: The Coming of a Second Chinese Social Revolution?“ bei nsnbc.wordpress.com (http://nsnbc.wordpress.com/2012/08/01/the-18th-cpc-party-congress-special-the-coming-of-a-second-chinese-social-revolution/), wo man anhand der Geschichte Parallelen zur Chinesischen Politik ziehen kann von heute zu der Zeit von 1100 bis 1800, in welcher die nur auf Handel basierende Außenpolitik Chinas der aggressiven militaristischen Interventionspolitik des Englischen Imperiums (und der City of London – meine Anmerkung) zuletzt unterlegen war, wobei die Aggression heute vom zionistisch unterwanderten US-Imperium ausgeht inklusive der FED und der Strippenzieher dort; vielleicht mit dem Unterschied, dass diesmal China sich das Wissen aus dem Westen holt, im Unterschied zur Zeit vor 1800, in welcher Europa den großen Vorsprung Chinas aufzuholen hatte.
    Wie Prof. James Petras zutreffend bemerkt, musste ja auch China in Libyen neben den zerstörten Investitionen, und darum ging es ja auch im Sudan, 35000 in Libyen beschäftigte Bürger Chinas binnen weniger Tage abziehen (withdraw 35,000 Chinese oil engineers and construction workers in a matter of days).
    Ja es bleibt wirklich abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt, denn jetzige nach den USA ausgerichtete Bürger Chinas gibt es auch nach meinen persönlichen Kenntnissen leider in großer Zahl in China (die international seit langem zu beobachtende kulturelle Indoktrination des US-Kulturimperialismus als Softpower ist ein Teil davon), das geht dann von dem Drang die eigenen Kinder an Eliteschulen der USA ausbilden zu lassen bis zu im Ausland versteckten Besitztümern der „Neureichen“ von China, die schon zu vergleichen sind mit den Kompradoren als Resultat des für China schmählichen Endes des Opiumkrieges mit dem Englischen Imperium – Begriff Komprador laut Wikipedia: „Seit dem Opiumkrieg waren zwar einige Vertragshäfen für westliche Händler geöffnet, sie konnten aber lange weder in das Landesinnere noch in die komplexen chinesischen Handelsstrukturen eindringen. Hier fungierte der Komprador als Vermittler.“
    Und eine Vermittlung für Interessen des US-Imperiums kann natürlich nur zu lasten Chinas gehen, da das US-Imperium wie vorher das Britische Imperium vorgeht und aggressiv das Militär einsetzt, inklusive der Rolle der Banken als Herrscher über die Geldmenge und der daraus möglichen Beherrschung des Imperiums, jetzt zusätzlich die „modernen Formen“ der US-Kriegsführung mit den uns hier bekannten Komponenten wie Terrorismus, psychologische Kriegsführung über die globalen Medien, die Islamisten-Banden als Söldner, NGO’s und ähnliches bis hin zur UNO, zusätzlich zu altem wie gekaufte Marionetten und das alte Opium (siehe Afghanistan und die Opiumfelder, Drogengewinne, ohne welchen manche Banken der Wall Street anscheinend schon bankrott sein würden); von friedlichem Handel und Gedeihen, wie es China wieder anstrebt, natürlich keine Spur.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.