der syrische Geheimdienstkrieg: eine Geschichte über zwei Geheimdiensthauptquartiere

erschienen bei einartysken

vorweg der Kommentar von Einar: DIE USA SIND DIE AL-QUAIDA VERBRECHER – das ist es, was Nazemroaya in diesem Artikel klar macht.  Alles andere ist Augenwischerei. Zu denen, die es außer der verdummten Bevölkerung im Westen noch nicht gemerkt haben, gehören die primitiven, brutalisierten Typen in der Al Qaida Organisation selbst. Sie meinen wohl, so superschlau zu sein, dass sie die USA und den übrigen Westen für ihre Zwecke instrumentalisieren könnten, bemerken aber nicht, dass sie nur auf einem Kriegsschauplatz nach dem nächsten als Kanonenfutter verheizt werden. Eine große Schuld liegt auch bei den ultra-reaktionären Imamen, die diese jungen Leute in den Krieg hetzen. Das übelste und zynischste Spiel wird aber von den westlichen Regierungen und ihren Hintermännern (Dunkelmänner wäre exakter) getrieben, die nicht nur von jungen Menschen auch bei uns den Blutzoll fordern, sondern sich obendrein von den Steuerzahlern der westlichen Länder ihre imperialen Kriege und verbrecherischen und mörderischen Operationen bezahlen lassen.

 

von Mahdi Darius Nazemroaya

Es passiert viel mehr im Syrien-Konflikt als sichtbar ist. Syrien ist gegenwärtig der Schauplatz eines kalten Krieges zwischen USA, NATO, Israel und dem Golf Kooperationsrat (GCC) auf der einen Seite und Russland, China, Iran und dem Widerstandsblock auf der anderen. Mitten im Kampf zwischen der syrischen Regierung und den anti-Regierungskräften findet auch ein intensiver Krieg der Geheimdienste statt.

Deutschlands Auslandsgeheimdienst, der Bundesnachrichtendienst (BND), hat mit dem Finger auf Al-Qaida wegen der Bombenattentate gezeigt. Dies hat jedoch den Effekt, die Rolle zu verbergen und von ihr abzulenken, die von den Geheimdiensten der USA und ihren Alliierten gespielt wird. Indem der BND die Al Qaida verantwortlich macht, kommen Washington und seine Alliierten ungeschoren davon. Auch wenn Al Qaida weit mehr als nur Instrument des US-Geheimdienstes ist, ist die Organisation und ihr Firmenname ein Allerweltsbegriff, der benutzt wird, um die Operationen der CIA und Tochteragenturen zu tarnen.

Syrische Intellektuelle und Wissenschaftler sind auch nachweislich in Damaskus ermordet worden. Wie in Irak und Iran ist es wahrscheinlich das Werk von Israels Mossad und Teil von Tel Avivs Politik, die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte feindlicher Staaten zunichte zu machen. Informierte Quellen in Washington haben bereits klar gemacht, dass Israel der Freien Syrischen Armee (FSA) hilft und aktiv am Geheimdienstkrieg gegen Syrien beteiligt ist. Ein nicht genannter US-Beamter hat zu David Ignatius gesagt, dass sowohl die CIA als auch der Mossad in Syrien mitmischen. [1] Mit seinen Worten: „Zahllose israelische Geheimdienstler operieren an den syrischen Grenzen, aber sehr unauffällig.“ [2] Ein katarischer Deserteur hat in Venezuela berichtet, dass die Kataris geheimdienstlich Tätigkeiten für die CIA und den Mossad übernommen haben.

Das Bombenattentat auf das Hauptquartier der Syrischen Nationalen Sicherheit und ihrer Kriseneinheit in Damaskus.

Es gibt noch eine Menge unbeantworteter Fragen über das Attentat in nordwestlichen Damaskus im Viertel Al-Rawda am 18. Juli 2012. Es ist wenig bekannt, wie es tatsächlich passierte. Außerdem haben das syrische Fernsehen und die Medien keine Szenen davon gezeigt, an die sich die Leute schon gewöhnt haben. Das kann mit der Natur der Sicherheitsörtlichkeit zusammenhängen.

Die Schlüsselfiguren der syrischen Geheimdienst- und Militärführung Dawoud Rajiha, Assef Shawkat und Hassan Turkmani wurden am 18. Juli getötet. Rajiha war der syrische Verteidigungsminister, stellvertretender Premierminister und stellvertretender Oberkommandierender der syrischen Streitkräfte. Assef Shawkat war stellvertretender Verteidigungsminister und Ehemann von Bashar Al-Assads älterer Schwester Bushra. Hassan Turkmani war syrischer stellvertretender Vizepräsident, Chef der syrischen Krisenmanagement-Operationen und Armeegeneral, der von 2004 – 2009 Verteidigungsminister gewesen war. Hisham Ikhtiyar, Chef des syrischen Nationalen Sicherheitsbüros wurde beim Attentat verletzt und starb an seinen Verletzungen zwei Tage später am 20. Juli. Diese Männer bildeten zusammen die Kriseneinheit.

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